Thema: SMS

 

Alle 9 Artikel zum Thema SMS auf netzwertig.com:

SMS-Nachfolger:
Warum Joyn ein Erfolgsmodell
werden kann

Während kostenlose Messenger-Dienste die App-Charts dominieren, lanciert eine Allianz von Netzbetreibern einen kostenpflichtigen „SMS-Nachfolger“. Marktbeobachter zweifeln an den Erfolgsaussichten des Modells. Dieses bietet jedoch auch Chancen.

Foto: Flickr/Jhaymesiviphotography, CC BY 2.0
Foto: Flickr/Jhaymesiviphotography, CC BY 2.0
Die Vorstellung, zukünftig via Joyn mit jedem der eigenen Telefonkontakte über ein offenes, hardwareunabhängiges und weltweit standardisiertes System chatten und Dateien austauschen zu können, klingt verlockend. Ohne Barrieren – wie zusätzlichen Installationsaufwand oder die Unterschiede in Funktionalität und Handhabung einzelner, proprietärer Systeme – sollen vor allem technisch weniger versierte Kunden angesprochen werden. Die Anwendung wird ab der kommenden Smartphone-Generation bereits seitens der wichtigsten Hardware-Hersteller vorinstalliert sein, vergleichbar iMessage unter iOS. Für ältere Modelle sind Update-Möglichkeiten via App-Stores in Planung.

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Mobile Kommunikation:
mysms erweitert seine
cloudgestützte SMS-Plattform

Während Chat-Apps sowie seit neuestem auch die Netzbetreiber selbst an der SMS sägen, treibt der aus Österreich stammende Dienst mysms die Entwicklung seiner cloudgestützten SMS-Plattform voran.

Die Hoch-Zeit der SMS ist mit ziemlicher Sicherheit vorbei. Zwar nimmt die Zahl der versendeten Kurznachrichten noch immer zu, doch gleichzeitig brechen den Netzbetreibern die Umsätze weg, weil viele SMS nun im Rahmen von Flatrate-Abos versendet werden. Und immer mehr webbasierte Chat-Apps, von WhatsApp und Pinger über Facebook Messenger bis zu iMessage, laufen mit ihren multimedialen, interaktiveren und die Geldbörse schonenden Ansätzen der in vielerlei Hinsicht limitierten SMS den Rang ab. Gleichzeitig feilen die Mobilfunker momentan selbst am SMS-Nachfolger “Joyn” aka RCS-emit offenem Ausgang.

Doch all das hindert mysms aus dem österreichischen Graz nicht daran, die eigene SMS-Plattform weiterzuentwickeln. Wir hatten den 2010 von Martin Pansy und Elfriede Zettl unter dem Dach des SMS-Portals sms.at gegründeten Dienst im Dezember vorgestellt. Während die Mehrzahl der in den letzten Monaten und Jahren entstandenen Apps die SMS möglichst zu umgehen versucht, möchte das Unternehmen aus der Alpenrepublik den plattformübergreifenden Versand und Empfang von SMS über Smartphone, Tablet, PC-Browser, Windows sowie Mac erlauben – synchronisiert und gestützt durch die Cloud.

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Smartphone-Messaging:
Die Mobilfunker kämpfen
um die Simser

Drei der vier deutschen Mobilfunkanbieter mit eigenem Netz planen, mit einem interaktiven Messaging-Dienst das wegbrechende SMS-Geschäft auszugleichen. Ob das Unterfangen tatsächlich zu einer neuen Cash-Cow der Provider werden kann, ist ungewiss.

Foto: Flickr/leyla.a, CC BY-SA 2.0
Foto: Flickr/leyla.a, CC BY-SA 2.0
Wir hatten es am Dienstag schon kurz in Linkwertig erwähnt: Laut FOCUS Online arbeiten die Telekom, Vodafone und O2-Besitzerin Telefónica an einem gemeinsamen Messaging-Dienst. Basieren soll der neue, für das Frühjahr 2012 angekündigte Service auf dem vom Branchenverband GSMA entwickelten “Rich Communication Suite“-Standard.

Mit dem Vorstoß sollen der wegbrechende Umsatz aus dem SMS-Geschäft abgefedert werden. Zwar nimmt die Zahl der versendeten SMS in Deutschland noch immer zu, die Erlöse hingegen sinken rapide: Laut einer aktuellen Studie wurden in Deutschland 2005 pro Mobilfunkanschluss 5,15 Euro mit Kurzmitteilungen umgesetzt, 2010 waren es nur noch 1,90 Euro. Der Hauptgrund hierfür sind SMS-Flatrates, die wiederum auch eine Folge der wachsenden Konkurrenz durch internetbasierte Chatdienste darstellen.

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inZair:
Schweizer Startup will SMS und WhatsApp beurlauben

InZair will mobiles Messaging neu erfinden und fordert mit einem geobasierten Ansatz die übermächtige Konkurrenz heraus.

Das 2010 gegründete Genfer Startup werkelt am Nachfolger der SMS. Seine Messenger-App hat inZair vergangene Woche anlässlich der LeWeb in Paris gelauncht, wo die Gründer im Wettbewerb auch unter die Finalisten kamen.

Wie möchte das Jungunternehmen die Platzhirsche WhatsApp, iMessage, Kik oder die Applikationen von Google und Facebook ausboten?

Mit zusätzlichen Features. Die ZMS haben nicht nur einen Absender und einen Empfänger, sondern auf Wunsch auch eine Versandzeit und eine Location. So lassen sie sich timen oder an einem strategischen Ort platzieren – zum Beispiel, um für jemanden eine Einkaufserinnerung zu platzieren. Daneben erlauben sie auch rich-media-Einbettung und mehrere Empfänger. Ortsbasierte Nachrichten können auch öffentlich sichtbar abgelegt werden. Damit emuliert inZair die Funktionalität von Startups wie Blockboard oder SkyChalk, die sich auf Location-basiertes Messaging spezialisiert haben. Damit lässt sich verschiedenes anstellen, von einer Flirtbörse bis zum Foursquare-mässigen Hinterlassen von Tipps.

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Europa-Expansion:
Twilio liefert Telefonie- und SMS-Funktionen aus der Cloud

Twilio erlaubt es Webdiensten, Startups und mobilen Apps, über die Cloud betriebene Telefonie- und SMS-Funktionen per API in die eigenen Services zu integrieren. Ende 2012 will das junge Unternehmen aus San Francisco im ganzen deutschsprachigen Raum vertreten sein.

Was haben bekannte Webdienste wie LinkedIn, Airbnb, Hulu, Zendesk und Quora gemeinsam? Sie alle setzen für Telefonie- bzw. SMS-Dienste auf die Schnittstellen des aus San Francisco stammenden Cloud-Communications-Anbieter Twilio.

Das von dem ehemaligen Amazon-Produktmanager Jeff Lawson sowie Evan Cooke und John Wolthuis im Jahr 2008 gegründete Jungunternehmen hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Entwicklern die Möglichkeit zu bieten, mit minimalem Aufwand Voice- und SMS-Funktionen in ihre Onlinedienste und mobilen Apps zu integrieren. Twilio stellt dafür lokale Telefonnummern sowie verschiedene APIs bereit, und Entwickler zahlen nur für die tatsächliche Nutzung (durchgeführte Gespräche oder gesendete SMS).

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Smartphones sei Dank:
Das Jahr der mobilen Chatdienste

Je mehr Smartphones es gibt, desto größerer Popularität erfreuen sich mobile Chatdienste. Sie läuten das Ende der SMS ein.

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Mir fällt kaum eine Situation ein, in der ich mich noch mehr über eine unnötige Geldverschwendung ärgere als beim Versenden einer SMS. Während ich kostenfrei beliebig lange E-Mails über das Smartphone schicken kann, werden bei der Übermittlung von 160 Zeichen via SMS je nach Mobilfunktarif bis zu zehn Cent fällig. Und die Längenbegrenzung erhöht meinen Unmut sogar noch. Was bei Twitter ein sinnvolles Feature darstellt, wirkt bei der kostenpflichtigen, auf die Kommunikation zwischen zwei Personen ausgelegten Kurznachricht wie ein Hindernis.

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Disruptives Internet:
Vier Geschäftsfelder, die bald Geschichte sind

2009 wird auch dem Letzten klar, welche grundlegenden Veränderungen das Internet auf nahezu alle Bereiche des Alltags hat. Nicht nur die momentan im Rampenlicht stehende Musik-, Zeitungs- und Buchbranche ist betroffen. Hier kommen vier weitere Beispiele für Geschäftsfelder, die es schwer haben werden.

Festnetztelefon
Festnetztelefon
Ich weiß nicht, wie häufig das Wort “disruptiv” in unseren Blogbeiträgen der vergangenen Zeit gefallen ist. Vermutlich sehr oft. Nach vielen Jahren des Aufwärmens gelangt das Internet im Jahr 2009 endgültig zu Topform und lässt immer mehr Menschen erkennen, wie grundlegend und langfristig die Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft, Medien und Politik eigentlich sind. Geschäftsmodelle werden in ihren Grundfesten erschüttert, über viele Dekaden hinweg erfolgreiche Praktiken und Verfahren kurzum durch neue ersetzt.

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Konkurrenz beobachten:
Wie man auf dem Laufenden bleibt

Fünf Methoden, um keine wichtige Nachricht mehr zu verpassen – Breaking News auf allen Kanälen, die Meldungen der Konkurrenz immer im Blick, ohne sich verrückt zu machen.

Bloß nichts verpassen: Online-Redakteure müssen mit einer nie dagewesenen Geschwindigkeit reagieren. Wenn die Konkurrenz seit zwei Stunden eine Meldung auf der Seite hat und der Chef vorbeikommt, sollte man lieber eine Antwort parat haben. Doch wie bleibt man am besten auf dem Laufenden und weiß, was die lieben Kollegen machen, ohne ständig zeitraubend im Netz zu surfen? Hier fünf Tipps, angelehnt an einen Eintrag aus dem amerikanischen Blog Journalistopia von Online-Journalist Danny Sanchez.

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Cécilia Ciganer-Albeniz:
Keine SMS von Sarkozy erhalten

Si tu reviens, j’annule tout” soll der französische Präsident Nicolas Sarkozy seiner Ex-Frau kurz vor seiner Hochzeit mit Carla Bruni geschrieben haben. Diese gibt nun bei einem polizeilichen Verhör an, keine SMS solcher Art erhalten zu haben.

Sarkozy (Bild Keystone)
Sarkozy: Sie haben keine neuen Nachrichten (Bild Keystone)

Erinnern Sie sich an die “unglaubliche SMS” (spiegel.de) mit dem angeblichen Inhalt “Cecilia, komm zurück und ich annulliere mein Hochzeit” (spiegel.de)? Oder mit dem angeblichen Inhalt “Wenn du zurückkommst, sage ich alles ab” (spiegel.de)?

Geschrieben haben soll sie der französische Präsident, Nicolas Sarkozy, seiner Ex-Frau, Cécilia Ciganer-Albeniz. Doch die sagte nun bei einer Befragung der französischen Polizei, sie habe kein solches SMS erhalten. Vielleicht weil die Frau, die vergeblich ein Buch verhindern wollte, in dem sie zitiert wird, ihr Ex-Ehemann sei ein “lächerlicher Geizkragen” (spiegel.de), von der Staatsmacht beim Verhör unter Druck gesetzt wurde? Kann gut sein.
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