Thema: Smartphones

 

Alle 42 Artikel zum Thema Smartphones auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

“Ins Internet gehen” war gestern:
15 Millionen Deutsche praktizieren “always on”

49 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland sind immer mit dem Internet verbunden. Das wären rund 15 Millionen Menschen. Für sie tritt die Unterscheidung von “online” und “offline” in den Hintergrund.

MobileViele der Startups und Webfirmen, über die wir berichten, und auch eine Reihe der Trends und digitalen Entwicklungen, die bei uns zur Sprache kommen, drehen sich um Nutzungsmuster und Nutzergruppe mit dem Charaktermerkmal “always on” – immer und überall online. Bisher mangelte es allerdings an aussagekräftigen Zahlen dazu, wie groß der Kreis dieses Anwendertypus eigentlich ist. Eine repräsentative Untersuchung von TNS Infratest gibt nun Auskunft darüber (PDF, via).  » weiterlesen

Im Laden mit dem Smartphone bezahlen:
SumUp kopiert Square Wallet, alle anderen werden folgen

Es war nur eine Zeitfrage, bis die innovative Smartphone-Bezahllösung Square Wallet von einem europäischen Startup nachgeahmt werden würde. SumUp aus Berlin will den Anfang machen. Die Konkurrenz wird folgen.

Vor sechs Tagen beschrieb ich, wie Smartphone-Kartenlesemodule nach dem Vorbild des US-Startups Square von einer magisch anmutenden Innovation zu einer Commodity wurden, und wie der von einigen europäischen Square-Nachahmern eingeschlagene Plattformweg die einzige Möglichkeit darstellt, mit der Verwandlung von Mobiltelefonen in Kartenleseterminals ein dauerhaft attraktives Business aufzubauen. Mit dem Anbieten eines Cardreader-Moduls für Smartphones allein lässt sich angesichts des massiven Wettbewebs nicht viel erreichen.

Eine andere Option für die Startups in diesem Sektor, die eigenen Wachstumsaussichten zu verbessern, liegt in der Erschließung neuer Marktsegmente und speziell darin, sich nicht länger nur auf den B2B-Markt zu fokussieren sondern auch Endkonsumenten direkt anzusprechen. Genau diesen Schritt vollzog Branchenprimus Square mit seiner App “Pay with Square”, die mittlerweile Square Wallet heißt. Dabei handelt es sich um eine Anwendung für Verbraucher, die in unterstützten Geschäften die Zahlung ohne Bargeld oder Kreditkarte ermöglicht. » weiterlesen

Auto-Uploads von Smartphone-Fotos:
Regeln für einen fairen Umgang mit den Nutzern

Es hat durchaus Vorteile, mit Smartphones aufgenommene Fotos und Videos direkt in der Cloud zu speichern. Viele Webdienste drängen die Nutzer allerdings regelrecht dazu. Wünschenswert wäre ein Kodex, an den sich alle Anbieter halten.

Im Dezember beklagte ich das Bestreben einschlägiger Onlinedienste, Nutzer ihrer mobilen Apps mit teilweise fragwürdigen Mitteln dazu zu bringen, alle ihre Smartphone-Fotos und -Videos automatisch in die zu Cloud laden. Speziell Google+ fällt dabei negativ auf, und auch Dropbox verzichtet auf die deutliche Tonalität, die erforderlich wäre, um ein versehentliches Aktivieren dieser Funktion durch Anwender zu verhindern. Einige Wochen nach meinem Artikel gesellte sich auch Amazon zu diesem illustren Club und räumt sich ebenso zweifelhafte Freiheiten ein, um möglichst viele Fotos und Videos von den Android-Geräten der Anwender auf seine Server zu holen: Bei der überarbeiteten Amazon Cloud Drive Photos App für Android ist der Auto-Upload von Fotos standardmäßig aktiviert, muss also manuell abgeschaltet werden. » weiterlesen

App-Käufe boomen:
Smartphone-Nutzer vergessen die “Kostenloskultur”

38 Prozent der deutschen Smartphone-Besitzer – fast zwölf Millionen Menschen – kaufen zumindest gelegentlich mobile Apps. Das Thema “Kostenloskultur” ist damit endgültig vom Tisch.

Die Mär von der angeblichen Kostenloskultur im Internet halten traditionell nur diejenigen am Leben, denen es selbst nicht gelungen ist, von Nutzern Geld zu verlangen. Schnell wird dann aus dem eigenen Misserfolg die pauschale Behauptung, User seien nicht bereit, für digitale Dienste und Inhalte zu zahlen. Die mobile App-Ökonomie beweist das Gegenteil.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hat eine repräsentative Studie zur Zahlungsbereitschaft für Apps durchführen lassen. Die Ergebnisse sind sehr interessant: » weiterlesen

Trotz Technophobie:
Der Aufstieg von Smartphones und Social Networks in Deutschland

81 Prozent der 14- bis 19-Jährigen in Deutschland sind Mitglied in einem sozialen Netzwerk. 65 Prozent der unter 30-Jährigen besitzen ein Smartphone. Aktuelle Statistiken zum digitalen Wandel hierzulande sprechen eine eindeutige Sprache.

Die Deutschen gelten gemeinhin als latent technikfeindlich, was die Digitalisierung betrifft – was auch deutlich wird, wenn man den Stellenwert und Einfluss des Internets in verschiedenen Ländern miteinander vergleicht. Doch die grundsätzlich etwas stärker ausgeprägte Skepsis der Deutschen heißt natürlich nicht, dass die Trends der globalen Vernetzung völlig ignoriert werden. Eine Reihe aktueller Nutzungsstatistiken der letzten Tage verdeutlichen, dass auch hierzulande die Entwicklung trotz aller Bedenken von Anwendern, Datenschützern und Politikern nur eine Richtung kennt. Es folgt eine kompakte Zusammenfassung jüngster Meldungen:

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Flohmarkt für das Smartphone:
Stuffle zieht Bilanz

57.000 Mal wurde die iPhone-App des aus Hamburg stammenden Startups Stuffle seit Mai aus dem App Store geladen, 2500 Käufe kamen zustande. Kein schlechter Start also. Doch die Konkurrenz schläft nicht.

Eigentlich ist es merkwürdig: Über 20 Millionen Menschen allein in Deutschland besitzen ein Smartphone. Und trotzdem gibt es bisher keine dominierende, weit verbreitete Lösung für die zahlreichen Situationen, in denen diese Menschen spontan und vor allem unkompliziert nicht mehr benötigte Dinge loswerden oder Second-Hand-Gegenstände erwerben möchten. Seit Mai versucht mit Stuffle ein Startup aus Hamburg, das potenziell lukrative Segment des mobilen Kleinanzeigenmarktes einzunehmen. Wir berichteten zum Debüt über den derzeit nur für das iPhone angebotenen Dienst.

Nicht zuletzt weil wir die grundsätzliche Idee eines “Flohmarktes für die Hosentasche” sinnvoll finden, haben wir uns bei Stuffle-Geschäftsführer Morten Hartmann um einige Statistiken zur bisherigen Nutzung von Stuffle bemüht. Immerhin hängt das Gelingen eines digitalen Marktplatzes zu einem großen Teil davon ab, dass sowohl auf Angebots- als auch auf Nachfragerseite genug Aktivität vorherrscht. Speziell in den ersten Monaten nach dem Launch ist dies selten der Fall. Und genau da entscheidet sich zumeist, ob ein neuer Service tatsächlich eine Zukunft hat.

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Das iPhone 5 und der übertriebene Gadgetkult:
Es ist an der Zeit für Mäßigung

Das iPhone 5 ist keine Revolution, sondern eine Evolution. Gleiches gilt für fast alle neuen Gerätschaften, die uns Zugang zur digitalen Welt verschaffen. Dem derzeitigen Gadget-Kult täte eine Mäßigung gut.

Im Netz macht gerade ein Video die Runde, das die äußerst seltsam anmutende Jubel-Zeremonie der Beschäftigten zur Eröffnung des ersten schwedischen Apple Stores am letzten Samstag zeigt. Ähnliches ließ sich in der Vergangenheit auch schon bei der Einweihung anderer Läden des kalifornischen Lifestyle-Unternehmens beobachten. Die Art, wie die Belegschaft sich, ihren Arbeitgeber und die ersten, zuvor stundenlang ausharrenden Kunden feiert, ist symptomatisch für den derzeitig allgegenwärtigen, über die Stränge schlagenden Gadget- und Technokult – für den nicht nur Apple verantwortlich ist. Ich finde, eine Mäßigung ist dringend notwendig. » weiterlesen

Kameras in der Hosentasche:
Welches Smartphone schießt die besten Bilder?

Das Smartphone ist längst ständiger Begleiter und somit auch immer griffbereit, wenn man Fotos machen will. Wir haben uns deshalb die aktuellen Smartphone-Modelle angesehen und verraten euch, welche Geräte sich für die schnelle Fotosession zwischendurch eignen.

Spätestens seit dem Nokia 808 PureView ist klar geworden, dass Smartphones durchaus brauchbare Fotos liefern können. Dabei ist die Qualität heutiger Smartphones so gut, dass die Klasse der Kompaktkameras um ihre Existenz fürchten muss, behaupten viele. Nicht immer liegt das an dem großen Sensor, wie im Falle des Nokia 808 PureView. Auch eine gute Linse von Carl Zeiss wie beim Lumia 900 trägt dazu bei. Die heutigen Kamerasmartphones zeichnen sich insbesondere durch sehr gute Entrauschungs- und Farbfilter aus. Unlängst begegnete mir ein amerikanisches Filmteam, das einen riesigen Kameraaufbau transportierte, dessen zentraler Mittelpunkt ein iPhone 4S war. „Die Qualität reicht für TV-Aufnahmen völlig aus” war deren verwunderliche Antwort. Auch einen Kollegen der c’t aus dem heise Verlag habe ich schon beim Filmen einer Pressekonferenz mit einem iPhone „ertappt” und vermehrt setzen Blogger auf das Samsung Galaxy S3, wenn sie unterwegs hochwertige Fotos machen möchten.

Es ist deshalb Zeit, sich die Smartphone-Kameras genauer anzusehen und diesem Gerücht, „Kompaktkameras haben ausgedient” auf den Grund zu gehen.

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Bequemer Login:
Das Smartphone ersetzt Passwörter

Das Anmelden bei Onlinediensten mit Benutzername und Passwort ist nicht benutzerfreundlich. Smartphones eröffnen neue Wege der Authentifizierung.

“Logins sind tot, Mobile hat sie umgebracht” – mit dieser deutlichen Aussage erläuterte Harry Fuecks, beim Schweizer Such- und Branchenbuchanbieter local.ch für das mobile Geschäft verantwortlich, vor zwei Monaten in einem viel beachteten Blogbeitrag, wie Smartphones Benutzername-Passwort-Kombinationen überflüssig machen. local.ch setzt laut Fuecks zunehmend darauf, die physischen Geräte von Anwendern zu aktivieren. Dazu müssen diese lediglich einmal eine SMS oder E-Mail mit einem Aktivierungscode entgegennehmen. Ein Klick des Users auf den enthaltenen Link gibt dem Anbieter die benötigten Geräteinformationen und schließt die Authentifizierung ab. Solange der Nutzer sein Smartphone nicht wechselt, bleibt er eingeloggt.

Jetzt, zwei Monate später, schickt sich ein Startup aus Los Angeles an, eine Login-Lösung über das Smartphone als Service für Onlinedienste anzubieten. PhoneID nennt sich das im Rahmen des TechCrunch Hackathons entstandene Projekt von Michael Thomas and Vahur Roosimaa, das allerdings nicht den mobilen Login bei Apps, sondern das manuelle Anmelden bei herkömmlichen Websites eliminieren soll. Anwender, die sich bei einer PhoneID integrierenden Website einloggen möchten, scannen dazu mit ihrem iOS-, Android- oder Windows-Smartphone den auf der Site dargestellten QR-Code. Eine Sekunde später sind sie auf der Website angemeldet. Auch PhoneID identifiziert Anwender über ihr Mobiltelefon – wenn sie sich erstmalig bei einem Webangebot einloggen möchten, bietet sie das System nach dem Scannen des QR-Codes, ihre Handynummer einzugeben. Daraufhin erhalten sie eine SMS mit dem Aktivierungslink. In Kürze soll PhoneID Entwicklern zur Einbettung in ihre Onlineangebote zur Verfügung stehen.

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Wettstreit der mobilen Chatdienste:
Warum iMessage in seiner
jetzigen Form gescheitert ist

Der einzigartige Erfolg von WhatsApp zeigt: Apples eigener Nachrichtendienst iMessage verfehlt sein Ziel, sich zu DEM “SMS-Killer” zu entwickeln. In einem Markt, in dem Android den Ton angibt, ist das kein Wunder.

Bleiben wir beim Thema mobile Kommunikation: Der im Artikel von heute früh beschriebene kometenhafte Aufstieg von WhatsApp (bitte lest den Beitrag für Zahlen und Statistiken zu WhatsApp) ist nicht nur Beleg dafür, dass manchmal Dienste ohne Nachhilfe der Presse und aufwändige Marketingaktivitäten den Tipping Point und ein exponentielles, globales Nutzerwachstum erreichen können, sondern zeigt auch deutlich, dass Apples Versuch, iMessage als DEN SMS-Ersatz zu etablieren, gescheitert ist.

Zwar sehen die offiziellen Zahlen ordentlich aus – 140 Millionen iOS- und Mac-Nutzer haben Apples Messagingdienst aktiviert und senden eine Milliarde Mitteilungen pro Tag – doch die Tatsache, dass iMessage-Konkurrent WhatsApp in 126 Ländern die Downloadcharts der kostenpflichtigen iOS-Apps anführt, spricht für sich: Trotz der Existenz von iMessage, das unbegrenzt kostenfreie Textnachrichten zu anderen iMessage-Nutzern erlaubt, fühlen sich Millionen Menschen animiert, für 79 Cent eine Chatapplikation für ihr iOS-Gerät zu erwerben. Und seit der Lancierung von iMessage mit iOS 5 im Oktober vergangenen Jahres hat sich das Volumen der über WhatsApp versendeten Mitteilungen verzehnfacht. Während iMessage also zweifelsohne einen weiteren Sargnagel für die SMS darstellt, hat es im Wettstreit mit WhatsApp trotz der Ab-Werk-Integration bei iPhone und iPad den Kürzeren gezogen.

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