Thema: Smartphones

 

Alle 45 Artikel zum Thema Smartphones auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Barriere zwischen “online” und “offline”:
Warum ich auf die Ablösung des Smartphones warte

Smartphones sind toll, aber errichten eine unnötige Barriere zwischen Anwendern und ihrer Umgebung. Wearables, insbesondere Cyberbrillen, können dieses Problem lösen.

smartphoneIn jüngster Zeit bemerke ich bei mir eine steigende Ungeduld und Verstimmung, wenn persönliche soziale Interaktionen durch Blicke der Gesprächspartner auf Smartphones unterbrochen werden. Die vor einigen Wochen veröffentlichten Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zeigen passend dazu, dass die Omnipräsenz von Mobiltelefonen verbreitet negative Auswirkungen auf das menschliche Zusammenleben hat: Jeder vierte Deutsche ist demnach eifersüchtig auf die Zeit, die der Partner mit dem Smartphone verbringt. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar fast 40 Prozent. Selbst wenn ein derartiges Resultat auch Fragen zum Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Betroffenen aufwirft, ist die augenscheinlich verbreitete Irritation über Gesprächspartner, die sich durch ihr Smartphone von einer Unterhaltung ablenken lassen, ein für mich sehr nachvollziehbares Empfinden.

Mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass wir irgendwann darüber schmunzeln werden, wie wir in den frühen Tagen des mobilen Zeitalters auf kleine dünne Aluminium- oder Plastikscheiben starrten und überhaupt nicht mitbekamen, was um uns herum geschah. Wearables, am Körper getragene Geräte, werden wahrscheinlich das Smartphone ersetzen. Während ich dem gerade auf Seiten der Anbieter populären, aber am Markt noch nicht erprobten Konzept der Smartwatch persönlich wenig abgewinnen kann, glaube ich mittlerweile stärker an die Idee der Cyberbrille. » weiterlesen

Das Smartphone:
Ein venezianischer Spiegel

Unser Smartphone begleitet uns auf Schritt und Tritt. Ohne fühlen wir uns rastlos und unvollständig. Die Tatsache, dass gerade dieses Gerät unsere Überwachung so einfach macht, verdrängen wir gezwungenermaßen.

Nun, da jeder und jede über das enorme Ausmaß der Überwachung Bescheid weiß und die Regierungen nicht gerade vor Tatendrang sprudeln, könnte man meinen, es wäre besser, das von uns so geliebte Smartphone einmal beiseite zu legen, zu Hause zu lassen oder gar auszuschalten – schließlich entsteht ein Großteil unseres digitalen Ichs, das in der Folge die Server der NSA beseelt, auf diesem Gerät.

Geht aber nicht. Wir können das Smartphone nicht einfach nicht benutzen. Das Smartphone ist mehr als nur ein Gerät, mehr als beispielsweise ein Haartrockner. Durch intuitive Bedienung ist es mit uns verschmolzen, eine Erweiterung unserer selbst geworden: Unsere Fingerspitzen sind nicht mehr nur das Ende unserer Arme, viel mehr sind sie Schnittstellen zu einer Apparatur der Allmacht, die uns zu Alleskönnern und Besserwissern werden lässt. » weiterlesen

Aufstieg der Smarthone-Messenger:
Skypes große verpasste Chance

Während Smartphone-Messenger mit Chat-, VoIP- und Videofunktionen rasant Anhänger gewannen, schaute das vor allem für den Desktop konzipierte Skype nur zu. Nun verspricht der Microsoft-Dienst Anpassungen. Wahrscheinlich zu spät, um Services wie WhatsApp und Viber in die Quere zu kommen.

SkypeKaum eine Woche vergeht, ohne dass eine der zahlreichen populären mobilen Messenger-, VoIP- und Video-Apps für Smartphones erreichte Meilensteine oder andere Neuigkeiten von größerer Tragweite bekannt gibt. Ob WhatsApp, Line, WeChat, Viber, Hangouts oder Kik – das Segment boomt und verzeichnet viele hundert Millionen aktive Anwender (siehe). Selbst Facebook – freilich mit einer eigenen spezialisierte Chat-App namens Messenger präsent – gerät durch den Aufstieg der von Beginn an für die mobile Nutzung optimierten Applikationen in Bedrängnis. Ein Dienst allerdings hat diese Entwicklung trotz idealer Voraussetzung komplett verschlafen und versucht erst jetzt, verlorenen Boden gut zu machen: Skype. » weiterlesen

“Ins Internet gehen” war gestern:
15 Millionen Deutsche praktizieren “always on”

49 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland sind immer mit dem Internet verbunden. Das wären rund 15 Millionen Menschen. Für sie tritt die Unterscheidung von “online” und “offline” in den Hintergrund.

MobileViele der Startups und Webfirmen, über die wir berichten, und auch eine Reihe der Trends und digitalen Entwicklungen, die bei uns zur Sprache kommen, drehen sich um Nutzungsmuster und Nutzergruppe mit dem Charaktermerkmal “always on” – immer und überall online. Bisher mangelte es allerdings an aussagekräftigen Zahlen dazu, wie groß der Kreis dieses Anwendertypus eigentlich ist. Eine repräsentative Untersuchung von TNS Infratest gibt nun Auskunft darüber (PDF, via).  » weiterlesen

Im Laden mit dem Smartphone bezahlen:
SumUp kopiert Square Wallet, alle anderen werden folgen

Es war nur eine Zeitfrage, bis die innovative Smartphone-Bezahllösung Square Wallet von einem europäischen Startup nachgeahmt werden würde. SumUp aus Berlin will den Anfang machen. Die Konkurrenz wird folgen.

Vor sechs Tagen beschrieb ich, wie Smartphone-Kartenlesemodule nach dem Vorbild des US-Startups Square von einer magisch anmutenden Innovation zu einer Commodity wurden, und wie der von einigen europäischen Square-Nachahmern eingeschlagene Plattformweg die einzige Möglichkeit darstellt, mit der Verwandlung von Mobiltelefonen in Kartenleseterminals ein dauerhaft attraktives Business aufzubauen. Mit dem Anbieten eines Cardreader-Moduls für Smartphones allein lässt sich angesichts des massiven Wettbewebs nicht viel erreichen.

Eine andere Option für die Startups in diesem Sektor, die eigenen Wachstumsaussichten zu verbessern, liegt in der Erschließung neuer Marktsegmente und speziell darin, sich nicht länger nur auf den B2B-Markt zu fokussieren sondern auch Endkonsumenten direkt anzusprechen. Genau diesen Schritt vollzog Branchenprimus Square mit seiner App “Pay with Square”, die mittlerweile Square Wallet heißt. Dabei handelt es sich um eine Anwendung für Verbraucher, die in unterstützten Geschäften die Zahlung ohne Bargeld oder Kreditkarte ermöglicht. » weiterlesen

Auto-Uploads von Smartphone-Fotos:
Regeln für einen fairen Umgang mit den Nutzern

Es hat durchaus Vorteile, mit Smartphones aufgenommene Fotos und Videos direkt in der Cloud zu speichern. Viele Webdienste drängen die Nutzer allerdings regelrecht dazu. Wünschenswert wäre ein Kodex, an den sich alle Anbieter halten.

Im Dezember beklagte ich das Bestreben einschlägiger Onlinedienste, Nutzer ihrer mobilen Apps mit teilweise fragwürdigen Mitteln dazu zu bringen, alle ihre Smartphone-Fotos und -Videos automatisch in die zu Cloud laden. Speziell Google+ fällt dabei negativ auf, und auch Dropbox verzichtet auf die deutliche Tonalität, die erforderlich wäre, um ein versehentliches Aktivieren dieser Funktion durch Anwender zu verhindern. Einige Wochen nach meinem Artikel gesellte sich auch Amazon zu diesem illustren Club und räumt sich ebenso zweifelhafte Freiheiten ein, um möglichst viele Fotos und Videos von den Android-Geräten der Anwender auf seine Server zu holen: Bei der überarbeiteten Amazon Cloud Drive Photos App für Android ist der Auto-Upload von Fotos standardmäßig aktiviert, muss also manuell abgeschaltet werden. » weiterlesen

App-Käufe boomen:
Smartphone-Nutzer vergessen die “Kostenloskultur”

38 Prozent der deutschen Smartphone-Besitzer – fast zwölf Millionen Menschen – kaufen zumindest gelegentlich mobile Apps. Das Thema “Kostenloskultur” ist damit endgültig vom Tisch.

Die Mär von der angeblichen Kostenloskultur im Internet halten traditionell nur diejenigen am Leben, denen es selbst nicht gelungen ist, von Nutzern Geld zu verlangen. Schnell wird dann aus dem eigenen Misserfolg die pauschale Behauptung, User seien nicht bereit, für digitale Dienste und Inhalte zu zahlen. Die mobile App-Ökonomie beweist das Gegenteil.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hat eine repräsentative Studie zur Zahlungsbereitschaft für Apps durchführen lassen. Die Ergebnisse sind sehr interessant: » weiterlesen

Trotz Technophobie:
Der Aufstieg von Smartphones und Social Networks in Deutschland

81 Prozent der 14- bis 19-Jährigen in Deutschland sind Mitglied in einem sozialen Netzwerk. 65 Prozent der unter 30-Jährigen besitzen ein Smartphone. Aktuelle Statistiken zum digitalen Wandel hierzulande sprechen eine eindeutige Sprache.

Die Deutschen gelten gemeinhin als latent technikfeindlich, was die Digitalisierung betrifft – was auch deutlich wird, wenn man den Stellenwert und Einfluss des Internets in verschiedenen Ländern miteinander vergleicht. Doch die grundsätzlich etwas stärker ausgeprägte Skepsis der Deutschen heißt natürlich nicht, dass die Trends der globalen Vernetzung völlig ignoriert werden. Eine Reihe aktueller Nutzungsstatistiken der letzten Tage verdeutlichen, dass auch hierzulande die Entwicklung trotz aller Bedenken von Anwendern, Datenschützern und Politikern nur eine Richtung kennt. Es folgt eine kompakte Zusammenfassung jüngster Meldungen:

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Flohmarkt für das Smartphone:
Stuffle zieht Bilanz

57.000 Mal wurde die iPhone-App des aus Hamburg stammenden Startups Stuffle seit Mai aus dem App Store geladen, 2500 Käufe kamen zustande. Kein schlechter Start also. Doch die Konkurrenz schläft nicht.

Eigentlich ist es merkwürdig: Über 20 Millionen Menschen allein in Deutschland besitzen ein Smartphone. Und trotzdem gibt es bisher keine dominierende, weit verbreitete Lösung für die zahlreichen Situationen, in denen diese Menschen spontan und vor allem unkompliziert nicht mehr benötigte Dinge loswerden oder Second-Hand-Gegenstände erwerben möchten. Seit Mai versucht mit Stuffle ein Startup aus Hamburg, das potenziell lukrative Segment des mobilen Kleinanzeigenmarktes einzunehmen. Wir berichteten zum Debüt über den derzeit nur für das iPhone angebotenen Dienst.

Nicht zuletzt weil wir die grundsätzliche Idee eines “Flohmarktes für die Hosentasche” sinnvoll finden, haben wir uns bei Stuffle-Geschäftsführer Morten Hartmann um einige Statistiken zur bisherigen Nutzung von Stuffle bemüht. Immerhin hängt das Gelingen eines digitalen Marktplatzes zu einem großen Teil davon ab, dass sowohl auf Angebots- als auch auf Nachfragerseite genug Aktivität vorherrscht. Speziell in den ersten Monaten nach dem Launch ist dies selten der Fall. Und genau da entscheidet sich zumeist, ob ein neuer Service tatsächlich eine Zukunft hat.

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Das iPhone 5 und der übertriebene Gadgetkult:
Es ist an der Zeit für Mäßigung

Das iPhone 5 ist keine Revolution, sondern eine Evolution. Gleiches gilt für fast alle neuen Gerätschaften, die uns Zugang zur digitalen Welt verschaffen. Dem derzeitigen Gadget-Kult täte eine Mäßigung gut.

Im Netz macht gerade ein Video die Runde, das die äußerst seltsam anmutende Jubel-Zeremonie der Beschäftigten zur Eröffnung des ersten schwedischen Apple Stores am letzten Samstag zeigt. Ähnliches ließ sich in der Vergangenheit auch schon bei der Einweihung anderer Läden des kalifornischen Lifestyle-Unternehmens beobachten. Die Art, wie die Belegschaft sich, ihren Arbeitgeber und die ersten, zuvor stundenlang ausharrenden Kunden feiert, ist symptomatisch für den derzeitig allgegenwärtigen, über die Stränge schlagenden Gadget- und Technokult – für den nicht nur Apple verantwortlich ist. Ich finde, eine Mäßigung ist dringend notwendig. » weiterlesen