Thema: Smartphones

 

Alle 48 Artikel zum Thema Smartphones auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Aufmerksamkeitsökonomie:
Smartphone-Nutzer verbringen mehr Zeit mit Apps – aber nicht mit mehr Apps

Eine frische Nielsen-Statistik zeigt: Smartphone-Nutzer verbringen zwar immer mehr Zeit mit Apps, erhöhen aber die Zahl der pro Monat verwendeten Applikationen kaum. Schlechte Nachrichten für Entwickler und Startups.

Die Problematik, dass es für an Endnutzer gerichtete Startups immer schwieriger wird, es bei Usern in die Liste der regelmäßig eingesetzten Dienste zu schaffen, wurde bei uns schon häufiger thematisiert. Verantwortlich für diese Entwicklung sind verschiedene Faktoren, darunter die große Konkurrenz, die niedrigen Einstiegsbarrieren für die Schaffung neuer Services sowie natürlich der Aufstieg des mobilen Webs. Damit verschwinden die alten Multitasking-Mechanismen der Desktop-Ära. Auf mobilen Geräten ist es deutlich schwieriger, unterschiedlichen Anwendungen parallel Aufmerksamkeit einzuräumen. Meist fokussieren sich Benutzer jeweils auf eine einzige App.

Eine Erhebung der Marktforscher von Nielsen liefert nun bemerkenswerte Zahlen, die zeigen, wie schwerwiegend diese Situation eigentlich ist: Demnach verbrachten US-amerikanische Besitzer von iOS- und Android-Smartphones im vierten Quartal 2013 pro Monat 30 Stunden und 15 Minuten mit der Nutzung von Apps. Das waren 65 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2011. Damals kamen Apps durchschnittlich nur auf 18 Stunden und 18 Minuten monatliche Einsatzdauer. » weiterlesen

Krypto-Messenger:
In kleinen Schritten Richtung Mainstream

Immer mehr Smartphone-Messenger mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung tauchen auf. Viele haben keine Chance. Dennoch wird ein Durchbruch einzelner Protagonisten wahrscheinlicher. Parallel fangen Investoren an, sich für das Thema zu interessieren.

VerschlüsselungAn Smartphone-Messengern, die auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung setzen, mangelt es wahrlich nicht mehr. Seit dem Bekanntwerden der Totalüberwachung durch die NSA und befreundete Geheimdienste hat das Segment einen massiven Push erlebt. Von Monat zu Monat tauchen neue Chat-Services auf, die versprechen, dass dank clientseitiger Kryptierung nur die Nutzer selbst Nachrichten lesen können – nicht die Betreiber der Server und auch keine Dritten. Zuletzt lancierte die deutsche Software-Firma Shape einen verschlüsselten Messenger namens Sicher. Die App gesellt sich zu existierenden Services wie Threema (gerade mit neuem Update), Telegram, Surespot, Textsecure, myEnigma und ChatSecure. Weitere, wie Hemlis und Cryptocat, sind in der Entstehungsphase. » weiterlesen

Erstes eigenes Smartphone:
Amazon, “Retter” der Konsumgesellschaft

Amazons erstes Smartphone, das Fire Phone, dient vor allem dazu, Konsumenten in regelmäßige Amazon-Kunden zu verwandeln. Auch ein Jahr Prime gibt es gratis dazu. Geht es nach Amazon, hat die Konsumgesellschaft noch lange nicht ihren Zenit erreicht.

Fire PhoneAmazon hat gestern das lange erwartete, erste hauseigene Smartphone präsentiert. Beim “Fire Phone” handelt es sich um ein, was die technischen Spezifikationen angeht, recht marktübliches Oberklasse-Gerät, das vorläufig nur in den USA und für 199 Dollar exklusiv mit einem Zwei-Jahres-Vertrag von AT&T vertrieben wird.

Wie auch bei den Fire Tablets fällt es mir schwer, für das Amazon Smartphone Begeisterung zu empfinden. Nicht unerfüllte Hardwarewünsche bremsen meinen Enthusiasmus, sondern das Motiv, das hinter der Ausweitung der Fire-Produktlinie steckt: Amazon will über die Gadgets digitale und – in erster Linie – physische Produkte verkaufen. Das liegt in der DNA des Onlinehändlers, der zwar auch andere Geschäftssparten betreibt, dennoch aber den Großteil seiner Erlöse im E-Commerce-Bereich erwirtschaftet. » weiterlesen

Barriere zwischen “online” und “offline”:
Warum ich auf die Ablösung des Smartphones warte

Smartphones sind toll, aber errichten eine unnötige Barriere zwischen Anwendern und ihrer Umgebung. Wearables, insbesondere Cyberbrillen, können dieses Problem lösen.

smartphoneIn jüngster Zeit bemerke ich bei mir eine steigende Ungeduld und Verstimmung, wenn persönliche soziale Interaktionen durch Blicke der Gesprächspartner auf Smartphones unterbrochen werden. Die vor einigen Wochen veröffentlichten Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zeigen passend dazu, dass die Omnipräsenz von Mobiltelefonen verbreitet negative Auswirkungen auf das menschliche Zusammenleben hat: Jeder vierte Deutsche ist demnach eifersüchtig auf die Zeit, die der Partner mit dem Smartphone verbringt. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar fast 40 Prozent. Selbst wenn ein derartiges Resultat auch Fragen zum Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Betroffenen aufwirft, ist die augenscheinlich verbreitete Irritation über Gesprächspartner, die sich durch ihr Smartphone von einer Unterhaltung ablenken lassen, ein für mich sehr nachvollziehbares Empfinden.

Mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass wir irgendwann darüber schmunzeln werden, wie wir in den frühen Tagen des mobilen Zeitalters auf kleine dünne Aluminium- oder Plastikscheiben starrten und überhaupt nicht mitbekamen, was um uns herum geschah. Wearables, am Körper getragene Geräte, werden wahrscheinlich das Smartphone ersetzen. Während ich dem gerade auf Seiten der Anbieter populären, aber am Markt noch nicht erprobten Konzept der Smartwatch persönlich wenig abgewinnen kann, glaube ich mittlerweile stärker an die Idee der Cyberbrille. » weiterlesen

Das Smartphone:
Ein venezianischer Spiegel

Unser Smartphone begleitet uns auf Schritt und Tritt. Ohne fühlen wir uns rastlos und unvollständig. Die Tatsache, dass gerade dieses Gerät unsere Überwachung so einfach macht, verdrängen wir gezwungenermaßen.

Nun, da jeder und jede über das enorme Ausmaß der Überwachung Bescheid weiß und die Regierungen nicht gerade vor Tatendrang sprudeln, könnte man meinen, es wäre besser, das von uns so geliebte Smartphone einmal beiseite zu legen, zu Hause zu lassen oder gar auszuschalten – schließlich entsteht ein Großteil unseres digitalen Ichs, das in der Folge die Server der NSA beseelt, auf diesem Gerät.

Geht aber nicht. Wir können das Smartphone nicht einfach nicht benutzen. Das Smartphone ist mehr als nur ein Gerät, mehr als beispielsweise ein Haartrockner. Durch intuitive Bedienung ist es mit uns verschmolzen, eine Erweiterung unserer selbst geworden: Unsere Fingerspitzen sind nicht mehr nur das Ende unserer Arme, viel mehr sind sie Schnittstellen zu einer Apparatur der Allmacht, die uns zu Alleskönnern und Besserwissern werden lässt. » weiterlesen

Aufstieg der Smarthone-Messenger:
Skypes große verpasste Chance

Während Smartphone-Messenger mit Chat-, VoIP- und Videofunktionen rasant Anhänger gewannen, schaute das vor allem für den Desktop konzipierte Skype nur zu. Nun verspricht der Microsoft-Dienst Anpassungen. Wahrscheinlich zu spät, um Services wie WhatsApp und Viber in die Quere zu kommen.

SkypeKaum eine Woche vergeht, ohne dass eine der zahlreichen populären mobilen Messenger-, VoIP- und Video-Apps für Smartphones erreichte Meilensteine oder andere Neuigkeiten von größerer Tragweite bekannt gibt. Ob WhatsApp, Line, WeChat, Viber, Hangouts oder Kik – das Segment boomt und verzeichnet viele hundert Millionen aktive Anwender (siehe). Selbst Facebook – freilich mit einer eigenen spezialisierte Chat-App namens Messenger präsent – gerät durch den Aufstieg der von Beginn an für die mobile Nutzung optimierten Applikationen in Bedrängnis. Ein Dienst allerdings hat diese Entwicklung trotz idealer Voraussetzung komplett verschlafen und versucht erst jetzt, verlorenen Boden gut zu machen: Skype. » weiterlesen

“Ins Internet gehen” war gestern:
15 Millionen Deutsche praktizieren “always on”

49 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland sind immer mit dem Internet verbunden. Das wären rund 15 Millionen Menschen. Für sie tritt die Unterscheidung von “online” und “offline” in den Hintergrund.

MobileViele der Startups und Webfirmen, über die wir berichten, und auch eine Reihe der Trends und digitalen Entwicklungen, die bei uns zur Sprache kommen, drehen sich um Nutzungsmuster und Nutzergruppe mit dem Charaktermerkmal “always on” – immer und überall online. Bisher mangelte es allerdings an aussagekräftigen Zahlen dazu, wie groß der Kreis dieses Anwendertypus eigentlich ist. Eine repräsentative Untersuchung von TNS Infratest gibt nun Auskunft darüber (PDF, via).  » weiterlesen

Im Laden mit dem Smartphone bezahlen:
SumUp kopiert Square Wallet, alle anderen werden folgen

Es war nur eine Zeitfrage, bis die innovative Smartphone-Bezahllösung Square Wallet von einem europäischen Startup nachgeahmt werden würde. SumUp aus Berlin will den Anfang machen. Die Konkurrenz wird folgen.

Vor sechs Tagen beschrieb ich, wie Smartphone-Kartenlesemodule nach dem Vorbild des US-Startups Square von einer magisch anmutenden Innovation zu einer Commodity wurden, und wie der von einigen europäischen Square-Nachahmern eingeschlagene Plattformweg die einzige Möglichkeit darstellt, mit der Verwandlung von Mobiltelefonen in Kartenleseterminals ein dauerhaft attraktives Business aufzubauen. Mit dem Anbieten eines Cardreader-Moduls für Smartphones allein lässt sich angesichts des massiven Wettbewebs nicht viel erreichen.

Eine andere Option für die Startups in diesem Sektor, die eigenen Wachstumsaussichten zu verbessern, liegt in der Erschließung neuer Marktsegmente und speziell darin, sich nicht länger nur auf den B2B-Markt zu fokussieren sondern auch Endkonsumenten direkt anzusprechen. Genau diesen Schritt vollzog Branchenprimus Square mit seiner App “Pay with Square”, die mittlerweile Square Wallet heißt. Dabei handelt es sich um eine Anwendung für Verbraucher, die in unterstützten Geschäften die Zahlung ohne Bargeld oder Kreditkarte ermöglicht. » weiterlesen

Auto-Uploads von Smartphone-Fotos:
Regeln für einen fairen Umgang mit den Nutzern

Es hat durchaus Vorteile, mit Smartphones aufgenommene Fotos und Videos direkt in der Cloud zu speichern. Viele Webdienste drängen die Nutzer allerdings regelrecht dazu. Wünschenswert wäre ein Kodex, an den sich alle Anbieter halten.

Im Dezember beklagte ich das Bestreben einschlägiger Onlinedienste, Nutzer ihrer mobilen Apps mit teilweise fragwürdigen Mitteln dazu zu bringen, alle ihre Smartphone-Fotos und -Videos automatisch in die zu Cloud laden. Speziell Google+ fällt dabei negativ auf, und auch Dropbox verzichtet auf die deutliche Tonalität, die erforderlich wäre, um ein versehentliches Aktivieren dieser Funktion durch Anwender zu verhindern. Einige Wochen nach meinem Artikel gesellte sich auch Amazon zu diesem illustren Club und räumt sich ebenso zweifelhafte Freiheiten ein, um möglichst viele Fotos und Videos von den Android-Geräten der Anwender auf seine Server zu holen: Bei der überarbeiteten Amazon Cloud Drive Photos App für Android ist der Auto-Upload von Fotos standardmäßig aktiviert, muss also manuell abgeschaltet werden. » weiterlesen

App-Käufe boomen:
Smartphone-Nutzer vergessen die “Kostenloskultur”

38 Prozent der deutschen Smartphone-Besitzer – fast zwölf Millionen Menschen – kaufen zumindest gelegentlich mobile Apps. Das Thema “Kostenloskultur” ist damit endgültig vom Tisch.

Die Mär von der angeblichen Kostenloskultur im Internet halten traditionell nur diejenigen am Leben, denen es selbst nicht gelungen ist, von Nutzern Geld zu verlangen. Schnell wird dann aus dem eigenen Misserfolg die pauschale Behauptung, User seien nicht bereit, für digitale Dienste und Inhalte zu zahlen. Die mobile App-Ökonomie beweist das Gegenteil.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hat eine repräsentative Studie zur Zahlungsbereitschaft für Apps durchführen lassen. Die Ergebnisse sind sehr interessant: » weiterlesen