Thema: Sharing

 

Alle 5 Artikel zum Thema Sharing auf netzwertig.com:

Apps und ihr Streben nach Viralität:
Wie Nutzer die Kontrolle
über das Sharing verlieren

Um von der Distributionskraft der führenden Webplattformen Facebook und Twitter profitieren zu können, bewegen viele Onlindienste ihre Nutzer dazu, Inhalte und Aktivitäten dort zu teilen – immer häufiger auf fragwürdige Art und Weise.

Microsofts Suchmaschine Bing hat kürzlich eine Funktion vorgestellt, die es Anwendern nach einer einmaligen Verknüpfung ihres Bing-Kontos mit Facebook ermöglicht, einzelne Suchergebnisse ihrer Person zuzuordnen. Auf diese Weise soll es ihren Facebook-Kontakten leichter gemacht werden, im Falle einer Suche nach den Namen von Freunden deren relevante Webpräsenzen zu finden.

Obwohl unklar ist, wie oft Facebook-Nutzer ihre Kontakte recherchieren, wollte ich mir das “Linked Pages” genannte Bing-Feature – das derzeit nur bei gewählter Ländereinstellung “USA” verfügbar ist – einmal genauer anschauen. Also führte ich eine “Ego-Suche” durch und betätigte bei den zu mir gehörenden Ergebnissen den “Link to me”-Button. Was ich jedoch übersah, war der beim Halten des Mauszeigers auf den Knopf eingeblendete Hinweis, dass diese Aktion in meiner Facebook-Timeline veröffentlicht wird. » weiterlesen

Ordner mit anderen Nutzern teilen:
SquadMail bringt
Sharing-Funktionen zur E-Mail

SquadMail erlaubt es Anwendern, einzelne Verzeichnisse und darin enthaltene Inhalte ihres E-Mail-Kontos mit anderen zu teilen. Das Berliner Startup will der E-Mail so zu aus dem Social Web bekannten Sharing-Fähigkeiten verhelfen.

Internetnutzer haben ein gespaltenes Verhältnis zur E-Mail. Einerseits wird sie nach wie vor von mehr als 90 Prozent aller Anwender regelmäßig zur Kommunikation und Informationsverbreitung verwendet, andererseits klagen viele über überquellende Postfächer und die Menge an Zeit, die sie mit Antworten, Lesen und Schreiben von Mails “verschwenden”.

Auch wenn gerne das baldige Ende der Mail prognostiziert wird: In unmittelbarer Zukunft und solange, wie nur wenige Organisationen pressewirksam die interne E-Mail-Kommunikation abschaffen wollen, wird uns die Mail als allgemein akzeptierte Form der elektronischen Kommunikation erhalten bleiben – zumal ihr offenes Protokoll in Zeiten des Aufstiegs proprietärer Lösungen von sozialen Netzwerken und Chatdiensten nicht unsympathisch erscheint.

Genau das findet auch Philipp Mayer, einer der Gründer von SquadMail, einem Berliner Startup, das mit seinem gerade in geschlossener Beta-Phase lancierten Dienst die Fähigkeiten von E-Mail erweitern möchte.

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“Frictionless Sharing”:
MyVideo aktiviert Facebooks
Open-Graph-Funktionalität

Als eine der ersten Videoplattformen weltweit hat MyVideo Facebooks neue Open-Graph-Funktionalität für seine 35.000 Musikvideos aktiviert. Bis zur Hälfte angeschaute Clips werden nach einer einmaligen Einwilligung automatisiert auf dem Facebook-Profil veröffentlicht.

Es dürfte sich nur noch im Tage handeln, bis Facebook seinen 800 Millionen aktiven Nutzern das neue Timeline-Profil (in der deutschen Version “Chronik” genannt) verfügbar macht. Spätestens dann erreichen auch die neuen Open-Graph-Apps mit der Fähigkeit des “reibungslosen Teilens” ihren vollen Effekt. Diese können von Nutzern auf externen Sites durchgeführte Aktivitäten nach einer Autorisierung automatisiert in der Chronik veröffentlichen – auch wenn der Nutzwert für Mitglieder diskutabel ist.

Neben Musik- und Social-News-Diensten eröffnet das neue Open-Graph-Protokoll auch Videoportalen die Möglichkeit, sich mit Facebook zu verbinden und die von Usern betrachteten Clips (mit deren Einverständnis) auf ihren Profilen zu listen. Die US-Dienste Netflix und Hulu gehören zu den Launchpartnern, die weltweit größte Videoplattform YouTube allerdings hat bisher keine entsprechenden Pläne verkündet.

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Automatisiertes Veröffentlichen von Aktivitäten:
Warum Facebooks “Frictionless Sharing” eine schlechte Idee ist

Die jüngst von Facebook vorgestellten neuen Open Graph Apps publizieren nach einmaliger Autorisierung automatisiert Mitgliederaktivitäten. Doch der Nutzen für die Anwender hält sich in Grenzen.

Frictionless Sharing” – zu Deutsch “”reibungsloses Teilen” – dies ist das Ziel, welches Facebook mit der vor zwei Wochen vorgestellten neuen Klasse von Open-Graph-Applikationen anstrebt. Nutzer sollen mit Hilfe der neuen Apps ihre außerhalb des Facebook-Universums getätigten Aktivitäten wie angehörte Songs, gelesene Artikel oder betrachtete Videos, aber auch andere, durch Verben beschreibbare Tätigkeiten automatisch bei dem Social Network publizieren.

Das Ergebnis ist ein kontinuierlicher, je nach Privatsphäreeinstellungen für alle oder bestimmte Kontakte sichtbarer Stream sämtlicher Aktivitäten, die in irgendeiner Form im digitalen Alltag (und darüber hinaus) durchgeführt werden und per mit Facebook verknüpfter App protokollierbar sind.

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Nachbarschaftsauto:
Das Airbnb für Autos

Das Berliner Startup Nachbarschaftsauto überträgt das von Airbnb bekannte Prinzip der zeitlich begrenzten Vermietung von Unterkünften zwischen Privatpersonen auf Autos. Ein mutiger Versuch.

Neulich saß ich mit einigen Leuten beim Mittagessen und wir diskutierten die Vor- und Nachteile von Plattformen wie Airbnb und dessen aus Deutschland stammenden Nachahmern 9flats oder Wimdu. Bei diesen Diensten vermieten Privatpersonen ihre Wohnungen an Reisende, die eine preiswerte und zentrale Unterkunft mit persönlichem Flair einem charakterlosen, teuren Hotelzimmer vorziehen.

Irgendwann gelangten wir zu der Frage, welche anderen Alltagsbereiche abseits von Wohnungen noch nach dem Airbnb-Konzept umgekrempelt werden könnten. Kurzzeitig kam auch das Automobil zur Sprache, doch wir gelangten schnell zu dem Schluss, dass dies zumindest in Deutschland, wo der fahrbare Untersatz für viele ein Heiligtum ist, kaum funktionieren könne.

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