Thema: sevenload

 

Alle 6 Artikel zum Thema sevenload auf netzwertig.com:

YouTube und Sevenload:
Wer die Anreize richtig setzt

Markus Spath, 27. Juni 2008 um 21.33 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

youtube

Youtube kündigte gestern die Ausweitung seines Partnerprogramms auf Deutschland an. Wir schauen uns an, was Youtube unabhängig von diesem Programm alles anreiztechnisch richtig macht. Im Gegensatz zum deutschen Konkurrenten Sevenload.

So schnell kann’s gehen: vor drei Tagen haben wir auf Bertram Gugels lesenswerte Analyse zur Monetarisierbarkeit von YouTube und anderen Videoportalen in Deutschland verwiesen, und gestern kündigt YouTube nun die Ausdehnung des Partnerprogramms auf Deutschland und Frankreich an.

Zur Erinnerung: In seinem Artikel beschreibt Bertram Gugel sehr schön die Zurückhaltung von YouTube im Platzieren von Bannern und die fast völlige Abstinenz von sonstigen Werbemitteln. Anders als hiesige Anbieter vermarktet YouTube neben einigen Verwertungs-Specials nur Übersichtsseiten und die Kanäle von Partnern.

Während man Bertrams Umsatzprognosen wohl nur ein wenig nach oben adjustieren muss, ist und bleibt YouTube für Google ein formidables Verlustgeschäft und ist eher als strategische Investition zu verstehen. Immerhin: es geht um die Platzhirschschaft bezüglich der Zukunft des Bewegtbildes, so verändert dieser Zug einen anderen nicht zu unterschätzenden (aber in Überlegungen und Bewertungen oft ausgeklammerten) Faktor enorm: die Motivation der User hochwertigen (oder besser: auf der Plattform funktionierenden) Content zu produzieren.

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Deftige Finanzspritze:

Bis zu 25 Millionen Euro für Videoportal sevenload

Martin Weigert, 18. Juni 2008 um 16.51 Uhr, 18 Kommentare Kommentare

sevenloadDas Kölner Videoportal sevenload erhält eine beachtliche Finanzspritze. Von bis zu 25 Millionen Euro ist die Rede. Die Meldung darf die deutsche Web-Szene freuen, wirft aber gleichzeitig Fragen zum wirtschaftlichen Potenzial des YouTube-Konkurrenten auf.

sevenload, neben MyVideo und Clipfish eines der drei führenden Videoportale aus Deutschland, hat frisches Kapital erhalten. Angeblich 25 Millionen Euro wurden in das Kölner Unternehmen gesteckt. Zu den Investoren gehören neben dem bisherigen Anteilseigner Burda Cross Media unter anderem der T-Online Venture Fund, der als Lead Investor fungiert. Gerüchten zufolge wird sevenload mit rund 100 Millionen Euro bewertet. Für 2009 soll außerdem der Börsengang geplant sein.

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Nielsen Online:
schülerVZ war wachstumsstärkste Website 2007 in Deutschland

Martin Weigert, 7. Januar 2008 um 13.18 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

schülerVZDie Internetmarktforscher von Nielsen Online haben im Auftrag der Frankfurter Allgemeine Zeitung untersucht, welche etablierten Websites im vergangenen Jahr die größten Besucherzuwächse in Deutschland verzeichnen konnten. Laut Nielsen Online ist Holtzbrincks Schülernetzwerk schülerVZ mit einem Besucherzuwachs von 333 Prozent im Jahresverlauf die wachstumsstärkste Internetmarke des Jahres 2007. Der zweite Platz wird von Computerbild eingenommen, gefolgt von Deutschlands größtem Social-Bookmarking-Dienst Mister Wong, der um 138,9 Prozent zulegte. Zwei weitere Web-2.0-Anbieter finden sich auf den Rängen 8 und 9: studiVZs Besucherzahlen legten auf hohem Niveau 119,2 Prozent zu, die der Video- und Fotoplattform sevenload um 109,9 Prozent. Die bereits Ende Dezember veröffentlichte Pressemitteilung mit den absoluten Zahlen gibt es hier als PDF.

via Internet World Business / InternetHandel-Blog

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Vor YouTubes Deutschland-Start:
Wie steht es um Deutschlands führende Videoportale?

Martin Weigert, 3. November 2007 um 18.17 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

Wie steht es um Deutschlands Videoportale?

Eigentlich hätten die Voraussetzungen für die drei etablierten deutschen Videoportale MyVideo, Sevenload und Clipfish in den letzten Monaten gar nicht besser sein können: Videos im Web sind nach wie vor für viele Menschen ein beliebter Zeitvertreib, YouTube lässt mit seiner angekündigten deutschsprachigen Version noch immer auf sich warten und alle drei Videodienste sind komplett oder teilweise im Besitz von Medienkonzernen bzw. Inhalteanbietern, was die Abhängigkeit von User Generated Content verringt und ideale Möglichkeiten zur Bewerbung des jeweiligen Videoportals über die hauseigenen Medienkanäle bietet. » weiterlesen

Was internationale Blogs über deutsche Web-2.0-Dienste schreiben

Martin Weigert, 10. September 2007 um 0.06 Uhr, 13 Kommentare Kommentare

globe.jpgFür viele Internetstartups aus dem deutschen Sprachraum kommt es einem Ritterschlag gleich, bei einem der einflussreichen englischsprachigen Web 2.0 Blogs vorgestellt zu werden. Doch welchen Diensten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde diese Ehre eigentlich schon zuteil? Ich habe mich durch die Archive diverser Tech-Blogs gewühlt und präsentiere nun eine (nicht komplette) Liste der hiesigen Webangebote, auf die man auch außerhalb von Kontinental-Europa bereits aufmerksam wurde. » weiterlesen

Videoportale weiterhin beliebt bei Investoren

Martin Weigert, 26. März 2007 um 20.32 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Videoportale sind offenbar trotz der stetig steigenden Zahl von sich ähnelnden Angeboten weiterhin interessant für Investoren. Aktuellster Beleg dafür ist die heute bekannt gewordene Übernahme von rund 20 Prozent der Anteile der Video- und Fotoplattform sevenload durch Hubert Burda Media, einem der größten deutschen Verlags- und Medienkonzerne (u.a. RTL2, Focus, Playboy).

Sevenload, welches die beliebten Funktionen von YouTube und der Foto-Community Flickr auf einer Plattform vereint, ist damit die dritte deutsche Videoseite, bei der ganz oder teilweise klassische Medienkonzerne die Fäden ziehen. Bereits im vergangenen Jahr übernahm die Pro7Sat1 Media AG MyVideo und füttert es seitdem fleißig mit Inhalten aus den hauseigenen TV-Sendern.

Auch bei Bertelsmann erkannte man die Notwendigkeit, den verfügbaren Content nicht mehr ausschließlich über RTL, Vox & Co zu verbreiten, sondern sich auch des Internets als Distributionskanal zu bedienen. Im August 2006 gründete man daher Clipfish. Laut Unternehmensangaben sind bereits 250.000 Nutzer registriert, 6,5 Millionen Videos werden täglich abgerufen.

Auch Hubert Burda möchte offensichtlich von der prognostizierten Umschichtung der Werbebudgets weg vom klassischen TV hin ins Internet profitieren. Nachvollziehbar sind die Aktivitäten, lassen sich mit der Platzierung von Werbespots vor oder während Online-Videoclips Zielgruppen viel differenzierter ansprechen und damit Streuverluste minimieren. Außerdem ermöglicht ein Onlinespot im Vergleich zum herkömmlichen 30-Sekünder auf RTL oder Sat 1 dank direktem Feedback in Form von Klickraten, Impressions, Verkäufen, Newsletter-Anmeldungen etc. bessere Möglichkeiten zur Werbeerfolgskontrolle.

Bevor sevenload und andere Videoportale dem klassischen TV signifikante Teile des Werbekuchens abjagen können, müssen die Nutzerzahlen aber noch erheblich ansteigen. Wenn ein Clip bei YouTube, der erfolgreichsten aller Video-Communities, eine Million mal angeschaut wurde, ist das dort außergewöhnlich viel. Im Vergleich mit den Top-Quoten der großen TV-Sender wirkt eine solche Zahl jedoch eher geringfügig.

Für kleinere Werbebudgets oder sehr zielgruppenspezifische Kampagnen eigenen sich die führenden Videoportale jedoch heute schon. Zu erwarten ist, dass mit dem Einstieg anderer großer Mediengiganten in das Segment (gerade angekündigt: News Corp. und NBC Universal) die Popularität des Typus “Videoseite” weiter steigen wird. Vermutlich wird sich der Angebotsschwerpunkt vieler Anbieter dann verstärkt vom 2-Minuten Handyclip zu kompletten Serien und Filmen verlagern. DANN wird Werbung in Onlinevideos auch für große Player richtig attraktiv.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

 
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