Thema: seo

 

Alle 5 Artikel zum Thema seo auf netzwertig.com:

Journalisten und Twitter:
“Mitkriegen, was sich Leute zurufen”

Carolin Neumann, 11. Februar 2009 um 11.49 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Warum Twitter wichtiger ist als alle anderen Web-2.0-Hypes und welche Potentiale das Internet noch für den Journalismus birgt, erklärt Medienberater Ewald Wessling im Interview.

medienlese.com: Was bedeutet Twitter für Journalisten?

Ewald Wessling: Jeder gute Journalist lebt davon, dass er mitkriegt, was los ist in der Welt, und sich anhört, was die Leute denken. Ein Tweet, also ein Posting bei Twitter, ist – ähnlich wie Instant Messaging – ein Zuruf zwischen Menschen. Diese Zurufe werden so organisiert, dass jeder auf einmal die Zurufe aus der ganzen Welt hören kann. Von dem ganzen Gezwitscher würde man natürlich taub, und deshalb muss ich es gut filtern, um nur das zu hören, was mich interessiert.

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Twingly Blogstream:
Handelsblatt verlinkt uns alle

Ole Reißmann, 28. Januar 2009 um 23.11 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Mit Hilfe der Blogsuchmaschine Twingly zeigt das Handelsblatt an, welche Blogs auf Artikel verlinken. Einzige Voraussetzung: Blogger müssen mit der Blogsuche Twingly kooperieren.

Logo der Blogsuchmaschine Twingly
Logo der Blogsuchmaschine Twingly
Das Handelsblatt linkt zurück: Ab sofort wird auf der Nachrichtenseite angezeigt, welche Blog-Einträge auf Artikel verlinken. Dabei nutzt das Handelsblatt die Dienste der schwedischen Blogsuchmaschine Twingly. “Blogstream” heißt der Service des Technorati-Konkurrenten Twingly. Ein kleines Script greift beim Abruf eines Artikels auf Twingly zu und sucht die passenden Blogeinträge heraus – und hält den Spam draußen. So muss sich das Handelsblatt nicht selber mit SEO-Blödsinn, Fake-Blogs und Linkfarmen herumschlagen.

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Zehn Dinge, die Journalisten 2009 wissen sollten

Ole Reißmann, 14. Januar 2009 um 17.42 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Multimedia, Linkjournalism, Twitter, RSS-Feeds: Wir zeigen in Zusammenarbeit mit Journalism.co.uk zehn Dinge, mit denen sich Journalisten spätestens jetzt auskennen sollten.


Ten things every journalist should know in 2009: Die britische Seite Journalism.co.uk hat zehn Dinge gesammelt, die man als Journalist 2009 einfach wissen sollte. Wir haben nach Rücksprache mit dem Autor, Journalism.co.uk-Gründer John Thompson, die Liste zum Teil übersetzt, kommentiert und verlinken auf interessante Websites und Artikel.

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Social Media Optimization:
vergesst SEO, hier kommt SMO

Martin Weigert, 27. April 2008 um 18.20 Uhr , 24 Kommentare Kommentare

Seit vielen Jahren gehört der Begriff SEO (Search Engine Optimization) zum Pflichtvokabular eines jeden Webseitenbetreibers. Ein Onlineangebot so zu optimieren, dass es von Google und anderen Suchmaschinen gut gefunden wird, hatte bisher höchste Priorität, wollte man mit vergleichsweise geringem zeitlichen und finanziellen Aufwand schnell viele Besucher anlocken. In der Folge entwickelte sich eine ganze Industrie rund um Suchmaschinenoptimierung, die aufgrund der schwierigen Messbarkeit von Erfolgen (“Wäre meine Seite im Google-Ranking ohne SEO-Maßnahmen noch stärker abgestürzt als mit?”) auch das ein oder andere schwarze Schaf beherbergt. Da ist es keine schlechte Nachricht, dass SEO in den letzten Monaten einen ernstzunehmenden “Konkurrenten” bekommen hat und in Zukunft für Onlineangebote an Bedeutung verlieren könnte. René Seifert von Holtzbrinck eLab war auf der Web 2.0 Expo in San Francisco und hat von dort den Begriff SMO mitgebracht, kurz für “Social Media Optimization”. » weiterlesen

Bewertet Google wirklich nur Website-Links?

Michael Osl, 19. April 2007 um 18.39 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

In letzter Zeit fallen mir beim Surfen durch das Netz immer mehr Webseiten auf, auf welcher der Einsatz des nofollow-Attributes recht bizarre Blüten treibt. Das nofollow-Attribut war ursprünglich dafür gedacht, jene Links zu kennzeichnen, die von Google für die Bewertung von Webseiten nicht berücksichtigt werden sollen. Links etwa, welche von Usern selbst eingegeben werden können und über die man als Betreiber einer Webseite somit keine Kontrolle hat. So nützlich die Idee dahinter ist, so wird diese Methode in der Praxis jedoch immer mehr ad absurdum geführt. Der Trend unter Webseiten-Betreibern nämlich, pauschal alle ausgehenden Links mit diesem nofollow-Attribut zu versehen scheint immer mehr zuzunehmen. Der Grund: Die gesamte Linkkraft kann auf bezahlte Links gebündelt werden, denen somit insgesamt mehr der begehrten Linkkraft zugute kommt. Die Idee des Links als Stimmabgabe eines Seitenbetreibers für empfehlenswerte Seiten wird damit jedoch zunichte gemacht.

Matt Cutts, seines Zeichens oberster Spam-Jäger bei Google und Betreiber eines der für die SEO-Szene einflussreichsten Blogs, lies neulich mit diesem Blogbeitrag aufhorchen, in welchem er Möglichkeiten vorstellte, mit welcher bezahlte Links an den Suchmaschinen-Giganten gemeldet werden können. Erstmal natürlich alles rein für Forschungszwecke, wie Cutts versicherte, keine Webseite werde dadurch schlechter gerankt. Nichts desto trotz führte diese Meldung zu wilden Spekulationen. Sind Google bezahlte Links etwa ein Dorn im Auge?

Nicht nur die zuvor erwähnten Praktiken lassen für mich nur einen Schluss zu: Sie müssen es sein. Ich denke, würde Google wirklich nur die Links von Webseiten so wie sie sind als Kriterium heranziehen, sähen die Ergebnisse der Suchmaschine ganz anders aus. Wie viele PageRank-starke Web-Seiten gibt es denn heute noch, welche nicht irgendwo ein paar bezahlte Links platziert haben? Der Markt für Text-Links ist jedenfalls riesig.

Um dem Problem Herr zu werden kann man zum einen die Relevanz der einzelnen Links bewerten (was Google auch schon macht) und zum anderen die Weisheit der Massen zu diesem Zwecke für sich zu nutzen und Google wäre ganz schön schlecht beraten, das nicht zu tun. Letztendlich sind es ja nicht Webseiten-Betreiber, die über das Ranking von Webseiten bestimmen sollen, sondern die User selbst.

Instrumente um das Nutzerverhalten in die Suchmaschinenergebnisse einfließen lassen zu können, hält Google mehr als genug in der Hand: Den Google RSS-Reader zum Beispiel. Mit diesem Werkzeug lassen sich die Popularität von Blogs und Nachrichtenseiten hervorragend bewerten. Doch damit nicht genug. Google bietet bekanntlich den populären E-Mail Dienst Google Mail an. Kein Geheimnis ist es, dass der Inhalt der E-Mail-Nachrichten dort automatisiert ausgelesen wird, um kontextbezogene Werbung anzuzeigen. Was spräche also dagegen, den Text nicht gleich auch nach Links zu scannen, um diese in das Webseitenranking mit einfließen zu lassen?

Natürlich hat niemand den Beweis dafür, dass Google so etwas tatsächlich auch macht. Wer solche Überlegungen aber für völlig aus der Luft gegriffen hält, sollte sich diesen Blogbeitrag auf problogger zu Gemüte führen: How Google Blogsearch ranks your Posts… In their own words!. Hier ist von einem Google-Patentantrag für die Bewertung von Blog-Beiträgen die Rede, für welche die eben erwähnten Kriterien (Anzahl der RSS-Abonnenten, Erwähnung des Beitrags in E-Mails und mehr) herangezogen werden.

Alles natürlich im Sinne der guten Suchergebnisse …

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.