Thema: Sentimentanalyse

 

Alle 3 Artikel zum Thema Sentimentanalyse auf netzwertig.com:

fflick:
Twitter-Aggregator für Filmkritiken

Viele User veröffentlichen Filmkritiken bei Twitter. Der neue US-Dienst fflick aggregiert diese und bewertet sie anhand einer Sentimentanalyse.

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Dienste, welche die von Twitter-Freunden in Tweets empfohlenen Links aggregieren und in kompakter Form darstellen, gibt es ja mittlerweile eine ganze Reihe – von paper.li über Twitter Times bis Flipboard. Doch nun publizieren Anwender bei dem Microbloggingservice ja nicht nur Artikelempfehlungen, sondern äußern sich auch zu anderen Bereichen des Lebens. Wie zum Beispiel zu Filmen.

Viele User hinterlassen bei Twitter Kurzberurteilungen gerade angesehener Kinostreifen, beschränkt auf 140 Zeichen natürlich. Da liegt es doch eigentlich nahe, diese Kritiken zu sammeln und auf einer eigenen Site zugänglich zu machen.

Genau das tut der neue US-Service fflick, ein Aggregator für über Twitter veröffentlichte Filmbeurteilungen. Von der Funktionsweise ähnelt der Dienst den eingangs erwähnten sozialen Feedreadern auf Twitter-Basis: Man loggt sich über eine Twitter-Authentifizierung ein und wird mit einer Auswahl aktuell in den Kinos gezeigter Filme begrüßt.

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Sentimentanalyse von Tweets:
“Manic Thursday”

US-Forscher haben 300 Millionen Tweets hinsichtlich ihrer Stimmungslage untersucht. Eine Erkenntnis: Am Donnerstagabend erreicht die Laune von Twitter-Nutzern einen Tiefpunkt.

Aus öffentlich im Netz publiziertem User Generated Content lassen sich interessante Analysen und Statistiken zusammenbasteln, wie beispielsweise Facebooks Bericht über die Stimmungslage in 22 Ländern anhand von Status Updates seiner Nutzer zeigt.

Was bei Facebook möglich ist, geht natürlich auch bei Twitter. Forscher der Northeastern University in Boston haben mit Hilfe einer Sentimentanalyse von über 300 Millionen Tweets aus dem Zeitraum September 2006 bis August 2009 untersucht, wie sich die Laune US-amerikanischer Twitter-Nutzer im Laufe eines Tages und einer Woche verändert.

Obwohl die Wissenschaftler lediglich Tweets von Twitter-Konten berücksichtigten, die eindeutig US-Nutzern zugeordnet werden konnten, dürften die Ergebnisse eine gewisse Allgemeingültigkeit besitzen, da die Eckpunkte des Alltags von US-Nutzern trotz kultureller Unterschiede im Prinzip mit denen von Anwendern in anderen Ländern übereinstimmen.

Das Forscherteam kommt zu dem Schluss, dass die allgemeine Stimmungslage von twitternden Usern am frühen Morgen (5:00-6:00 Uhr) sowie mittleren bis späten Abend am besten ist. Die schlechteste Laune herrscht hingegen ab der Mittagszeit bis zum Nachmittag.

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Sentimentanalyse:
Emotionen statt Fakten

Je weiter sich partizipative Medien ausbreiten, desto größere Bedeutung erhält die maschinelle Analyse der Emotionen, die über Tweets, Status-Updates, Kommentare und Blogbeiträge transportiert werden.

Ähnlich wie das statische Web und herkömmliche Internetsites durchsucht werden können, lässt sich auch das Social Web nach Schlüsselworten filtern. Die Echtzeitkomponente sowie die Frage der Gewichtigung solcher Suchergebnisse stellen hierbei zwar neue Herausforderungen dar, aber sowohl etablierte Suchmaschinen als auch spezialisierte Anbieter des Real-Time-Web tun alles, um diese Nuss zu knacken.

Mit dem Aufstieg des sozialen Internets steigt aber nicht nur der Bedarf an Möglichkeiten, um Status-Updates und Nutzer-Kommentare bei sozialen Netzwerken, Microbloggingdiensten, in Blogs und auf Videosites durchsuchbar zu machen. Auch das Interesse, die Stimmung und Emotionen solcher Äußerungen aufzufangen, ist groß.

Für Unternehmen, Organisationen und Personen ist es nämlich nicht nur interessant, wer wo und wann auf sie bezogene Inhalte bei Facebook, Twitter, Tumblr, Posterous, YouTube und vielen anderen Social-Web-Plattformen publiziert hat, sondern auch, ob es sich dabei um Kritik oder Lob, um positive oder negative Äußerungen handelte.

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