Alle 3 Artikel zum Thema semantic web auf netzwertig.com:
Unter dem Namen “Knowledge Graph” hat Google ein Feature vorgestellt, das die Suche auf ein neues Niveau hebt: Begriffe sind nicht mehr nur Zeichenfolgen, sondern haben eine Bedeutung und einen Zusammenhang. Waren die Suchergebnisse für die Nutzer früher vor allem eine Zwischenstation, werden sie immer mehr zum eigentlichen Ziel.
Für klassische Suchmaschinen ist die Suchanfrage eines Nutzers im Wesentlichen eine Abfolge von Zeichen. Für sie wird nach verschiedenen Kriterien die beste Entsprechung in Form einer Website im Netz gesucht. Mit dem jetzt vorgestellten
Knowledge Graph will Google einen Schritt weiter gehen: Künftig werden Orte, Personen, Gegenstände und mehr in diesen Suchanfragen erkannt und in einen Zusammenhang gestellt. „Things, not strings“, sagt Google dazu im
offiziellen Blogpost: Dinge, nicht Zeichenfolgen. Das Feature steht zunächst englischsprachigen Nutzern in den USA zur Verfügung.
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OpenStreetMap
Max Kossatz zum Stand von OpenStreetMap in Österreich.
Irgendwie das Nervensystem eines Landes, oder? Ich finde so sieht man viel deutlicher die notwendige Infrastruktur eines Landes, einer Stadt.
» Visualisiert: OpenStreetMap & Österreich
Empfehlungen
Kathrin Passig über Empfehlungssysteme und die Unfruchtbarkeit des damit verbundenen Diskurses.
Die Idee des »Besten«, das man nur korrekt zu identifizieren bräuchte, hält sich hartnäckig. Verkaufscharts beruhen darauf, dass es bis vor kurzem keine Möglichkeit gab, etwas anderes zu messen als die Anzahl der verkauften Bücher, CDs oder Kinotickets. Das war noch nie eine besonders gute Idee, schließlich weiß der Käufer bei vielen Produkten zum Kaufzeitpunkt wenig bis gar nichts über deren Qualität.
» Abschied vom Besten
Google Editions
Google wird in einigen Wochen einen E-Book-Store namens Google Editions lancieren. Auch Buchhandlungen und unabhängige Verkäufer werden Bücher vertreiben können.
» Google Editions Book Store to Be Launched Soon
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Calais, das semantische Toolkit von Reuters, liegt nun in Version 2.0 vor. Blogger, Publisher und Entwickler bekommen damit die Möglichkeit, ihre Texte oder Anwendungen automatisiert mit Metadaten anzureichern.
Zur Erinnerung: vor ein paar Tagen hat Yahoo SearchMonkey gestartet, welches Webseitenbetreibern die Möglichkeit gibt, die Anzeige der Suchergebnisse auf Basis von semantischen Metadaten zu verbessern. Es ist nicht schwer die Nützlichkeit davon zu erkennen, allein: woher diese semantischen Metadaten nehmen und nicht stehlen? Dass man einige coole Dinge machen könnte, wenn Texte semantisch annotiert wären, weiß man schon lange. Die Verbreitung wurde bis dato eher durch die damit verbundenen Kosten für die Erstellung und Pflege der Metadaten behindert.
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