Thema: Selbstmarketing

 

Alle 11 Artikel zum Thema Selbstmarketing auf netzwertig.com:

Klout:
Umstritten, aber unausweichlich

Klout, das bekannteste Onlinewerkzeug zur Reputationsmessung, bietet viel Angriffsfläche. Trotzdem ist es an der Zeit, seine künftige Bedeutung im Wirtschaftsalltag zu akzeptieren.

Gibt es einen bedeutungsvollen Onlinedienst im Social Web, den wir bisher in unserer Berichterstattung etwas vernachlässigt haben, so ist es Klout. Einerseits handelt es sich dabei um einen reinen Zufall und um eine Priorisierung anderer Themen. Gleichzeitig trieb zumindest mich persönlich auch immer die Hoffnung um, derartige Werkzeugen zur Reputationsmessung auf Basis von Einfluss und Reichweite bei Social Networks seinen nur ein Übergangsphänomen für eine ausgereiftere, leistungsfähigere und nachhaltigere Lösung. Denn bisher war mein Eindruck des kalifornischen Dienstes (sowie seiner zahlreichen Nachahmer und Konkurrenten), dass er sich sehr leicht überlisten ließ und dass die zentrale Kennzahl “Klout Score” wenig über die tatsächliche Reputation von Nutzern aussagt. Doch mittlerweile glaube ich, dass es Zeit ist, die Quasi-Dominanz von Klout als künftiger Standard der Reputationsanalyse von Personen im Netz anzuerkennen – egal was man persönlich von dieser Entwicklung hält.

» weiterlesen

Der Journalist als Marke:
Wie Facebooks Abonnieren-Button
die Autoren stärkt

Facebook stellt seinen im September eingeführten Abonnieren-Button ab sofort zum Einbau in externe Websites zur Verfügung. Medienangebote, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, geben Autoren die Gelegenheit, Leser dauerhaft an sich zu binden.

Die Bindung der Nutzer an einzelne Medienmarken nimmt ab, während parallel immer mehr Journalisten selbst zur Marke werden. Dieser sich lange abzeichnende Trend, der durch den Bedeutungsverlust des Printmediums, durch auf algorithmischen und Freundes-Empfehlungen basierenden, von spezifischen Verlagsangeboten losgelösten Informationsbeschaffungsinstrumenten der digitalen Welt sowie dem Vorhandensein von Onlinetools zur Vernetzung vorangetrieben wird, erhält mit Facebooks in der Nacht vorgestelltem Abonnieren-Button für Websites neuen Nahrung.

Mitte September präsentierte Facebook Nutzern die neue Funktion des Abonnierens von öffentlichen Status-Updates. Seitdem ist nicht mehr unbedingt eine beidseitig akzeptierte Freundschaft notwendig, um sich über das Befinden von Facebook-Kontakten per Newsfeed auf dem Laufenden zu halten – vorausgesetzt, eine Person hat das Abonnieren-Feature aktiviert und publiziert öffentliche Status-Updates.

» weiterlesen

Empire Avenue:
Marktplatz der Eitelkeit

Bei Empire Avenue erwerben Nutzer mit Hilfe einer virtuellen Währung Anteile an anderen Usern. Das Börsenspiel für Social-Media-Sympathisanten erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit.

Mit dem Aufkommen des Social Web hat sich auch ein neuer Typus Mensch entwickeln können: Der digitale Selbstdarsteller. Das sind Personen, welche die vielfältigen, mit der Digitalisierung sowie dem Aufkommen von Blogging, Microblogging und Social Networking verbundenen Möglichkeiten bewusst dazu genutzt haben, um sich einen Namen zu machen. Der Begriff “Selbstdarsteller” ist in diesem Kontext somit ungeachtet der ihm eventuell anhängenden negativen Assoziationen neutral zu verstehen. » weiterlesen

Wunschapp:
Social Bookmarking für Menschen

Im digitalen Zeitalter werden Menschen zur Marke. Was fehlt, ist ein intelligentes Bookmarking-Werkzeug für Personen.

Als ich vor zwei Wochen auf der re:publica in Berlin war, hielt ich mich nur sporadisch in den Vorlesungssälen auf und verbrachte die meiste Zeit stattdessen mit persönlichen Gesprächen. Den ein oder anderen Vortrag konnte ich dann jedoch mitnehmen, darunter natürlich auch den sehr sehenswerten von Gunter Dueck.

Sobald mir ein Speaker oder Diskussionsteilnehmer besonders zusagte, stand ich vor einem Problem: Was soll ich mit dieser für mich (und womöglich auch andere) potenziell interessanten Information anstellen, und wie kann ich die jeweilige Person zukünftig möglichst ohne viel Aufwand und zusätzliches “Rauschen” auf dem Radar behalten?

» weiterlesen

Social Web:
4 Dienste, die eure
Reputation messen

Jeder kann Informationen im Netz publizieren. Damit steigt der Bedarf an einer Reputationsanalyse von Nutzern im Social Web. Wir stellen vier Dienste vor, die euren Einfluss unter die Lupe nehmen.

rrrevolve.ch - equipment for a smarter living — Die neuste Technik, gutes Design - und alles ökologisch sinnvoll! rrrevolve.ch ist der erste ökologische Concept Store der Schweiz. Jetzt online aussergewöhnliche Geschenke finden! — Textanzeige

Internetnutzer werden verstärkt zu Distributoren von Nachrichten und Informationen. Über Twitter, Facebook und Blogs verbreiten wir Inhalte, kommentieren Ereignisse und verlinken auf Quellen, die uns wichtig und lesenswert erscheinen. Die Herausforderung: Nicht immer ist klar, wie glaubwürdig die von beliebigen Usern im Netz gemachten Aussagen sind und welchen Einfluss einzelne Personen besitzen. Auch bleibt häufig die Frage offen, welche Maßstäbe Anwender bei der Selektion von empfohlenen Quellen anlegen und wie sehr man sich auf ihre Auswahl verlassen kann.

Eine Lösung für diese Problematik glauben Dienste gefunden zu haben, welche die Reputation von Usern im Social Web messen. Mit Hilfe von Scoring-Mechanismen, Vergleichen und Rankings wollen sie eine Orientierung über Reichweite, Einfluss und Wirkung der publizistischen Aktivitäten einzelner Usern geben.

Hier sind vier Anbieter, die sich der Reputationsanalyse von Social-Web-Anwendern verschrieben haben:

» weiterlesen

Selbstdarstellung im Internet:
Der unterschätzte Faktor

Sich als Person im Netz zu präsentieren, ist mit allerlei Vorurteilen belegt und wird gerne kritisch beäugt. Ein Plädoyer für eine neue Sicht auf Selbstdarstellung im Internet.

Christopher Grieser studiert Kommunikationswissenschaften und Philosophie (derzeit unterbrochen). Er lebt in Berlin und ist an Praktika im Bereich digitaler Medien und an der Mitarbeit in Forschungsprojekten interessiert. Erreichbar ist er bei Twitter unter @zrendavir oder bei Xing.

Selbstdarstellung ist etwas, das im Netz – speziell in Social Networks – meist einen negativen Anklang hat. Nicht selten fallen im selben Satz auch Begriffe wie “Profilierungssucht” oder “virtueller Exhibitionismus“. Außerdem seien die Profile ohnehin nur Eigen-PR und beschönigen uns selbst. Diese Vorurteile und Missdeutungen haben allerdings dazu geführt, dass die Möglichkeit zur Selbstdarstellung im Internet ein noch weit unterschätzter Faktor ist.

Zunächst bleibt abzugrenzen, was überhaupt Selbstdarstellung ist. Der Begriff scheint selbsterklärend zu sein, doch gibt es immer noch Grenzfälle: Ist die Veröffentlichung der eigenen Geolocation Selbstdarstellung? Ist die Wahl der Kleidung Selbstdarstellung? Sind Fotos, die andere von uns schießen und bei Facebook veröffentlichen, Selbstdarstellung?

Die Frage danach, was Selbstdarstellung ist, ist mit der Frage verbunden, was denn (digitale) Identität ist. Und schon die alten Griechen erkannten Probleme bei der Frage nach der Eindeutigkeit von Identität. Entsprechend des Begriffs der digitalen Identität Selbstdarstellung als die Summe unserer digitalen Profile zu sehen wäre noch zu unkonkret. Was gehört zum Profil und was nicht?

» weiterlesen

Jeder kann publizieren:
Die unangenehmen Folgen
eines unbedachten Tweets

Jeder kann im Netz Inhalte publizieren. Speziell im Echtzeitweb geschieht dies meist innerhalb von wenigen Sekunden. Ein unglücklicher Tweet kann unangenehme Folgen haben.

Mit dem Verschwinden des Publikationsmonopols, bei dem es nur einem sehr kleinen Personenkreis möglich war, mit Botschaften eine große Zahl von Menschen über verschiedene mediale Kanäle zu erreichen, steigt die Freiheit jedes Einzelnen, in Eigenregie Gedanken und Meinungen zu publizieren und über Blogs, Social Networks oder Microblogs zu verbreiten. Wer zielstrebig und kontinuierlich arbeitet und hinreichend Format besitzt, kann sich so eine Reichweite aufbauen, die der einer Lokalzeitung oder eines Sparten-TV-Senders nahe kommt – mit dem Unterschied, sich völlig ungefiltert, ohne Chefredaktion oder zwischengeschalteten Presseverantwortlichen äußern zu können.

Diese Freiheit hat allerdings einen Preis: Denn da niemand vor der Veröffentlichung den jeweiligen Inhalt zu Gesicht bekommt und eventuell Korrekturen vornimmt, ist es leicht geschehen, dass ein unreflektierter Blogeintrag oder Tweet ins Web gelangt und für ordentlich Ärger sorgt. Besonders bei Twitter, wo Geschwindigkeit und kurze Gedanken- und Meinungsschnipsel das A und O sind, besteht die Gefahr, dass einem eine unbedachte Aussage zum Verhängnis wird. Und das gilt sowohl für Prominente als auch für “Normalbürger”, die sich mit viel Fleißarbeit einen großen Social-Web-Anhang erarbeitet haben.

» weiterlesen

Transparenz:
Wie das Netz Vertrauen schafft

Das Netz macht Menschen transparenter denn je, mit negativen und positiven Folgen. Noch nie war es leichter, die Vertrauenswürdigkeit von Wildfremden zu beurteilen.

Am 16. März gab Blogger und Journalist Konstantin Winkler bei Twitter bekannt, dass er sein Ticket für die diesjährige re:publica verkauft. re:publica ist eine der größten Konferenzen in Deutschland rund um Blogs, das Social Web und die Digitalisierung. Sie findet vom 14. bis 16. April in Berlin statt.

Konstantins Tweet lies mich aufhorchen, denn ich hatte mir vorgenommen, dieses Jahr auch zur re:publica zu fahren. Die günstigsten Tickets waren jedoch schon ausverkauft, und so dachte ich mir, warum nicht 20 Euro sparen, indem ich Konstantin sein rabattiertes Blogger-Ticket abkaufe?!

Also schaute ich auf seinem Twitter-Profil nach, fand dort die die URL seiner Website und auf dieser dann seine E-Mail-Adresse. Ich nahm per Mail Kontakt mit ihm auf, signalisierte mein Interesse, er antwortete mit seinen Kontodaten, woraufhin ich ihm das Geld überwies. Nach dessen Eingang erhielt ich von Konstantin das PDF-Ticket für die re:publica.

Und warum erzähle ich das? Konstantin und ich haben, soweit ich mich erinnere, noch nie ein Wort miteinander gewechselt – weder persönlich noch digital. Wir kannten uns also nicht – und doch herrschte ein gewisses Vertrauensverhältnis zwischen uns: Denn wir folgen einander schon seit einiger Zeit bei Twitter. Wahrscheinlich länger als ein Jahr.

» weiterlesen

Selbstmarketing:
Die Bedeutung von Öffentlichkeit

Warum sollte man online zu Themen seiner Branche aktiv sein? Weil es die eigenen Karrieremöglichkeiten verbessert, wenn andere leicht entdecken können, was man kann und weiß.

Vor kurzem hatte Martin Weigert hier auf netzwertig.com über die Bedeutung von Selbstmarketing geschrieben. So gibt es zunehmend Branchen, in denen Auffindbarkeit zum guten Ton gehört:

Wer online unsichtbar ist, hat zukünftig im beruflichen Kontext pauschal ausgedrückt schlechtere Karten. Denn er oder sie verpasst dadurch, eine in steigendem Maße vorhandene Erwartungshaltung zu erfüllen.
Von Personen in gewissen Branchen, zum Beispiel Kommunikation, Marketing, Medien, erwarte ich schon heute, bei einer Google-Suche nach ihrem Namen Profile auf Geschäftsnetzwerken, einen Twitter-Account sowie ein Blog zu finden. Tauchen stattdessen lediglich einige unbrauchbare Resultate von Personensuchmaschinen auf, werte ich dies automatisch als negatives Zeichen (nichts gegen Personensuchmaschinen).

Der Artikel hat eine lebhafte Diskussion hervorgebracht. Einige Leser waren der Meinung, dass in den meisten Branchen Auffindbarkeit nicht erforderlich ist. Andere meinten, wer bei der Arbeit gute Leistung erbringt, hat dieses ganze Social-Media-Gedöns nicht nötig.

» weiterlesen

Selbstmarketing:
Der Stellenwert einer digitalen Auffindbarkeit

Noch immer haben viele Menschen Bedenken davor, sich im Web auffindbar zu machen. Doch je stärker das Social Web in unseren Alltag integriert ist, desto schädlicher kann es für die eigene Karriere sein, im Netz unsichtbar zu bleiben.

Im Netz sollte man sich finden lassen
Im Netz sollte man sich finden lassen
Zwischen den Weihnachts- und Silvesterfeiertagen nutze ich meist die Gelegenheit, mit Menschen unterschiedlichen Alters und variierender beruflicher Situation über die Digitalisierung und ihre Auswirkungen zu sprechen. Dabei geht es mir weniger um das Überzeugen von Kritikern und Skeptikern, sondern mehr darum, deren Argumente und Bedenken zu hören und diese zur Reflexion zu verwenden.

Ein populäres Thema war diesmal die Sichtbarkeit von Personen im Netz. Was für aktive Web-Enthusiasten, Blogger und Online-Networker eine Selbstverständlichkeit ist, führt bei Gelegenheitsnutzern noch immer häufig zu zahlreichen Bedenken. Während sich auf der Stirn die Sorgenfalten abzeichnen, wird vom gläsernen Menschen und vom Verlust der Privatsphäre gesprochen. Oder ein komplettes Desinteresse an der Thematik und ein Unverständnis für das gezeigt, was gerne auch als “Seelen-Striptease” tituliert wird.

» weiterlesen