Thema: Second Life

 

Alle 19 Artikel zum Thema Second Life auf netzwertig.com:

50’000 zahlen Steuern

Der Tages-Anzeiger zum Hype um Second-Life: All das Geschrei wegen 50’000 Nasen weltweit?

Christian Bütikofer vom Zürcher Tages-Anzeiger ist der nächste, der sich fragt, was der Hype um Second Life soll. Er hat ein paar Zahlen zusammengetragen.

Am eindrücklichsten ist das Faktum, dass laut LindenLab grade mal 50’000 der angeblich 5 Millionen Mitglieder von Second Life ein kostenpflichtiges Konto besitzen.

Demnach müssten all die Autokonzerne, Zeitungen und PR-Agenturen, die jetzt auf den Rechnern der Firma in San Francisco virtuelle Büros eröffnen, schleunigst umziehen in die Fantasy-Welt von world of Warcraft. Dieses Spiel verzeichnet nämlich weltweit 8 Millionen Mitglieder, die allesamt eine monatliche Gebühr berappen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Was, bitte, ist Second Life?

Man kann sein Geld mit Rechschreibung verdienen, und offenbar ist es kein schlecht verdientes Gel. (Entschuldigung: Geld). Oder aber man verlegt sich drauf, den Managern den neusten Hype zu erklären – damit sie wissen, was es hätte sein können, wenns vorbei ist.

Inserat aus dem in der Schweiz verbreiteten Medien- und Werbe-Newsletter Kleinreport:

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Jawohl, bitte fundiert entscheiden. Für läppische 450 Franken lernt die geneigte Führungskraft

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I-D Media entwickelt Livestream für Second Life

Der Hype um Second Life hat in den letzten Wochen etwas nachgelassen. Es wird zwar weiter munter über das Geschehen in der virtuellen Welt berichtet, aber die Meldungen stehen nicht mehr so sehr im Mittelpunkt wie noch Anfang des Jahres. Wir erinnern uns: Fast täglich verkündete ein Unternehmen, ein Büro oder einen Shop in Second Life zu eröffnen, gleich eine ganze Insel zu kaufen oder ein Event zu launchen.

Viele dieser Unternehmen haben mittlerweile das Problem, dass eigentlich kaum jemand ihre Angebote nutzt. Bekanntermaßen sind die Userzahlen von Second Life mit selten mehr als 10.000 Nutzern, die gleichzeitig online sind, nicht sonderlich spektakulär. Die I-D Media AG hat nun eine Möglichkeit entwickelt, die Reichweite von Events in Second Life zu erhöhen.

Der Multimedia-Dienstleister aus Berlin hat eine Art Webcam entwickelt, die Szenen aus Second Life im Quicktime-Format auf einer beliebigen Website streamt. Einen Beispielstream gibt es auf www.lifecrawler.com. Der Service befindet sich noch in der Entwicklung. Er soll aber in Kürze starten und den zahlreichen Firmen, die sich in Second Life niedergelassen haben, die Möglichkeit geben, allen Internetusern die virtuellen Aktivitäten zu präsentieren.

Auch wenn man abwarten muss, ob der Service technisch wirklich einwandfrei funktioniert – insbesondere bei hoher Traffic-Last – so hat das Angebot meines Erachtens nach Potential. Es ermöglicht, ein Happening in Second Life tausenden Besuchern einer Website zugänglich zu machen, die selbst noch nie mit Second Life zu tun hatten. Vorstellbar wäre zum Beispiel die Präsentation einer neuen Adidas-Collection im Adidas-Second-Life-Store, die live auf der Website des Unternehmens gestreamt wird. Nutzerakzeptanz vorausgesetzt, sorgt dies nicht nur für ein besonderes Erlebnis, sondern spart Adidas auch viel Geld!

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Abendzeitung “Heute” mit Second-Life-Präsenz

Die Schweizer Gratis-Abendzeitung Heute hat im Spiel Second Life eine tropische Insel gekauft und darauf ein Gebäude gebaut. Man kann auf dieser Insel News lesen, flirten, plaudern, an einer Bar sitzen oder den den Links folgen – zum Beispiel zur neusten Ausgabe oder zu anderen Inhalten der Zeitung.

Ist es die erste Zeitung im deutschsprachigen Raum mit einer SL-Präsenz? Ich glaube ja, wenn man von den Aktivitäten der Bild-Zeitung absieht, die mit dem AvaStar in SL eine eigene Zeitung vertreibt. Ein Besuch lohnt sich sicher, denn nur schon für 300 Sekunden Herumsitzen in einem der bereitgestellten Campingstühle verdient man zwei Linden-$. Und diese Dollars braucht man ja dringend, um irgendwas halbwegs Lustiges in SL anzustellen (jedenfalls wenn man geizig genug ist, keinen müden echten Dollar einzuzahlen). Die Linden-$ kriegt man direkt vom virtuellen Heute-Reporter Roco Camilo ausbezahlt, in meinem Fall ganze 6. Für 15 Minuten herumsitzen.

Entstanden ist die Präsenz gemäss Angaben von Roco so: Er irrte stundenlang herum auf der Suche nach einem schönen Fleckchen virtueller Erde, aber er fand nicht heraus, wie und wo man eines kaufen konnte. Schliesslich gab er entnervt auf und wandte sich an die Firma von Anshe Chung. Die vertickte ihm eine schöne tropische Insel und beide Seiten waren glücklich. Rocos Boss schliesslich entschied, dass auf dieser Insel die Heute-SL-Präsenz gebaut werden müsse. Sie wurde Vinca Island getauft (SLURL).

Wie sieht es denn aus auf dieser Heute-Insel? Wir waren da und haben Bilder gemacht:

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SPIEGEL-Titel über Second Life:
«Der digitale Maskenball»

Der SPIEGEL macht in der Rosenmontagsausgabe (!) eine 12-seitige Titelstory über “Second Life” unter dem Titel «Der digitale Maskenball».

Spiegel 2007-08-0008

Titel: In der Internet-Plattform “Second Life” treffen sich Millionen, um fremde Rollen zu übernehmen – und um ganz reale Geschäfte zu betreiben 150

Titel: Interview mit dem Medientheoretiker Peter Weibel über die Einlösung von Heilserwartungen im Internet 156

Sehen kann man noch nichts, aber schon aufgrund der Thumbnails ein bisschen raten, wer alles im Artikel vorkommt.

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Klaus Schwab stellt die Avatar-Frage

An der Focus-Party am World Economic Forum trifft Jeff Jarvis von buzzmachine.com auf einen aufgedrehten Hubert Burda, der allen “the greatest beauty Germany ever created” Claudia Schiffer vorstellt. Dann hält WEF-Gründer und Organisator Klaus Schwab eine kultverdächtige Ansprache an die Medien. Das ganze Video hier auf youtube.com.

Er sagt (soweit ich das verstanden habe – Berichtigungen erwünscht):

You are from the media and so many people from the media are here. So I really want to know whether you have captured the spirit of Davos changing power equation in the Web 2.0-world. Who of you has his avatar? Raise your hands – and the others go out. Because you are not ready for what we are doing in Davos. And if you don’t know what an avatar is – ask my wife. I have to tell you: She was rigorously opposed to me to create my avatar in Second Life. You may go to Second Life to see me. So I created my avatar. I got a call from her. She said: “I want to have also an avatar.” – So I said: “Why?”. She said: “I just looked at your avatar and you look 20 years younger. So I want also to have one.”

Auf flickr.com im Vergleich: Klaus Schwab als Avatar und in echt.

(via buzzmachine)

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Avastar Island Second Life Screenshots

Nachdem ich im Dezember 2006 bei der Second-Life-Niederlassung von Reuters ein paar Fotos gemacht habe, besuchte ich nun das aus mehreren Kugeln bestehende Hauptgebäude auf der Avastar-Insel. Für alle, die es nicht wissen: Der Avastar ist die (bisher noch) gratis auf PDF erscheinende grösste Zeitung im virtuellen Raum des Internet-Computerspiels Second Life. Sie schreibt ausschliesslich über das Geschehen in dieser Parallelwelt. Das Ziel der aus dem Haus Axel Springer (Bild-Zeitung) stammenden Publikation ist, nicht überraschend, Anzeigen zu verkaufen und später Einkünfte durch Einzelverkäufe oder Abonennten zu generieren.

Die aktuelle Ausgabe (#6) widmet sich dem Einfall der Brands und fragt sich, wohin das SL führen wird. Es geht um Proteste gegen das WEF, um den Gewinn eines Dates, das 2000 Linden-$ wert sein soll und viel um Mode. Wie ein Veranstaltungskalender oder der Avastar der Woche findet auch eine Reportage aus der SL-Unterwasserwelt seinen Platz. In einem Inserat offeriert der Avastar SL-Landbesitzern, die einen Avastar-Verkaufsapparat auf ihr Land stellen, Linden-$.

Zufällig besuchte ich die Insel, wie auch schon das Reuters-HQ, an einem Freitagabend, bei Sonnenuntergang. Zu dieser Zeit sind die Büros sehr leer, aber was will das schon heissen in einer globalen virtuellen Welt. Ein Avatar aus Holland, die sich auf der Insel befand, um die News innerhalb des Spiels zu lesen, meinte, der Avastar sei eine sehr gute Zeitung, wenn auch für ihren Geschmack zu sehr auf Klatsch und Mode ausgerichtet. Sie wünschte sich mehr technische News. Das könnte ich auch brauchen, denn was sie mir über ihre Pistole an der Hüfte im Zusammenhang mit Hirnimplantationen erzählte, hab ich nicht verstanden.

Wie auch immer, für ein paar Snapshots haben meine technischen Fähigkeiten gereicht. Hier sind sie:

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Avatare im Gespräch

second life interview

Die Zeit hat sich das Online-Spiel Second Life näher angeschaut. Götz Hamann und Jens Uehlecke preisen das Spiel in einem längeren Artikel als “neue Volkswirtschaft” und als “Vorbote des künftigen Internets”. Sie berichten von 14000 Unternehmern, die dort bereits ein profitables Geschäft betreiben.

Eine davon ist Anshe Chung, “Your global leader in virtual real estate”. Es ist die SL-Figur von Ailin Gräf, welche es mit dem Handel von virtuellen Immobilien zur Dollarmillionärin geschafft hat. Der Text “Im zweiten Leben reich geworden” fasst ein augenscheinlich zwischen den Avataren Anshe Chung und Britney Bienenstich geführtes Gespräch zusammen. Ein Ausschnitt des in den neuen Büroräumlichkeiten der Firma geführten Interviews ist hier zu sehen.

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Reuters Second Life Screenshots

Die Möglichkeit eines virtuellen Lebens fasziniert viele. Seit es Spiele wie Second Life gibt, die dieses zweite Leben fast schon perfekt simulieren, wird ihre Zahl noch zunehmen. Neu ist, dass es ganze Firmen dort hineinzieht. Ein Beispiel ist die Nachrichtenagentur Reuters, die auf einer Insel ein paar Gebäude errichtet hat. Wir waren zu Besuch und haben Fotos gemacht.

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