Thema: RSS-Feed

 

Alle 14 Artikel zum Thema RSS-Feed auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Experimente von BBC und SRF:
Medienanbieter verwandeln WhatsApp in einen Quasi-RSS-Reader

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und andere testen die Eignung von WhatsApp als Distributionskanal für Nachrichten. Damit greifen sie den Grundgedanken des von der Masse der User verschmähten RSS-Formats auf.

RSS ist ein unglaublich tolles Format, um Online-Inhalte in einer hocheffizienten Form zu abonnieren. Doch obwohl es mindestens ein paar Millionen Nutzer mit besonderen Informationsbedürfnissen gibt, die seit jeher die Vorteile des Konsums von RSS-Feeds schätzen, hat sich das Format bei Endanwendern nie auf breiter Front durchsetzen können. Diese Tatsache bewog im vergangenen Jahr schließlich Google dazu, seinen legendären RSS-Reader abzuschalten.

Die Möglichkeiten für User, die von nahezu sämtlichen Nachrichtenportalen und Blogs bereitgestellten RSS-Feeds zu abonnieren, waren damit zwar nicht verschwunden – im Gegenteil führte das Ende des Google Reader dazu, dass diverse andere ähnliche Tools ihre Chance sahen, eine Lücke zu füllen. Doch wirklich von der Stelle bewegt hat sich das Format auch nicht. Unterdessen gehen immer mehr Sites dazu über, ihre vormals in voller Länge ausgelieferten RSS-Feeds zu kürzen» weiterlesen

Nach Google nun Techblogs:
Die Sabotage von RSS schreitet voran

Bekannte, die Internetwirtschaft thematisierende Fachmedien wie TechCrunch, deutsche-startups.de und Gründerszene sind kürzlich dazu übergegangen, in ihren RSS-Feeds Artikel nur noch anzureissen, anstatt in voller Länge darzustellen. Damit schaden sie sich selbst.

Kompletter RSS-Feeds (links) vs gekürzter Feed

Nachdem Google mit der Schließung des wichtigsten RSS-Readers im Sommer 2013 deutlich machte, dass es nicht mehr länger hinter dem bewährten Format zur komfortablen Verbreitung von Nachrichten und anderen Onlineinhalten steht, setzen nun einige Fachmedien der Technologiebranche die Sabotage von RSS fort: In den vergangenen Wochen haben mehrere Techblogs, die ich aus beruflichem Interesse regelmäßig verfolge, ihre RSS-Feeds gekürzt. Anstatt dass die vollständigen Beiträge von TechCrunch, deutsche-startups.de und Gründerszene in meinem RSS-Reader Feedly beziehungsweise Mr. Reader erscheinen, tauchen von diesen Sites nur noch Artikelanrisse mit den ersten Zeilen der jeweiligen Texte auf. » weiterlesen

Enttäuschend:
Renommiertes Tech-Blog ReadWriteWeb kürzt RSS-Feed

Bei internationalen Blogs rund um Technologie- und Internetthemen ist das Bereitstellen von RSS-Feeds in voller Länge üblich. Ausgerechnet ReadWriteWeb schert jetzt aus.

Update 14. April: Mittlerweile liefert der Feed von ReadWriteWeb wieder Artikel in voller Länge aus. Eine offizielle Erklärung von ReadWriteWeb gibt es nicht, auf unsere Anfrage reagierte das Team überrascht – als hätte es den Sachverhalt gar nicht bemerkt.

Die Unterschiede zwischen Blogs und “herkömmlichen” Onlinepublikationen sind speziell bei kommerziellen Angeboten kaum noch wahrzunehmen. Doch selbst wenn sich das Layout von Blogs immer stärker von der typisch, chronologischen Ein-Spalten-Form entfernt und parallel die Angebote großer Verlage optisch stärker in Richtung minimalistischer Blogdesigns gehen, lässt sich in einem Punkt zumindest im Fachbereich Technologie/IT häufig leicht identifizieren, ob eine Site einst aus einem Blogverständnis heraus entstanden ist:

Denn während viele Blogs im RSS-Feed ihre Artikel in voller Länge ausliefern, beschneiden die meisten einer eher traditionellen Philosophie folgenden Medienangebote ihre Feeds. An einem bestimmten Beitrag interessierte Leser sollen so auf die Website gelockt werden, auf der sie Werbung präsentiert bekommen und sich dadurch einfacher monetarisieren lassen, so das Kalkül.

Wenn einer der international führenden Technologie-Blogs und ein leidenschaftlicher Verfechter eines möglichst offenen, von kommerziellen Zwängen wenig behinderten Internets sich dazu bewogen fühlt, seinen RSS-Feed abzuschneiden, dann ist dies also durchaus eine signifikante Veränderung mit erheblichem Symbolcharakter. So geschehen gerade bei ReadWriteWeb (RWW).

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NewsBlur:
Konkurrenz für den Google Reader

NewsBlur ist ein webbasierter RSS-Reader, der zu einer echten Konkurrenz für den Google Reader werden könnte.

Die Frage, welche Bedeutung RSS in Zeiten des Echtzeitwebs hat und inwieweit das Format zum Abonnieren von Websites durch Twitter, Facebook und andere Social-Web-Kanäle noch zeitgemäß ist, wurde mittlerweile beantwortet. Fazit: RSS ist relevanter denn je. Zu dieser Erkenntnis im Widerspruch steht jedoch der Mangel an klassischen browserbasierten RSS-Readern.

Während es verschiedenste Wege gibt, RSS-Feeds zu konsumieren – von lokal zu installierenden Desktop-Tools wie FeedDemon über selbst gehostete RSS-Clients (z.B. Fever) bis hin zu alternativen Readern wie Feedly, RockMelt oder Twingly Channels, welche mit neuartigen Darstellungen und sozialeren Ansätzen experimentieren, sind browserbasierte Reader im traditionellen Zwei- oder Drei-Spalten-Layout in der Regel die unkomplizierteste Form, um von jedem Ort mit Internetanschluss auf die eigenen RSS-Abos zugreifen zu können.

Leider gibt es im Bereich der klassischen browserbasierten Feedreader lediglich einen ernstzunehmenden Anbieter, nämlich den Google Reader. Während Googles RSS-Tool für viele Freunde dieser effizienten und effektiven Art des Informations- und Nachrichtenbezugs eine zufriedenstellende Lösung ist, wäre etwas mehr Konkurrenz durchaus wünschenswert.

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my6sense:
Mit digitaler Intuition
zu mehr Relevanz

my6sense ist ein intelligenter Feed- und Stream-Reader für das iPhone, der mit zunehmender Nutzung schlauer wird.

Wege, sämtliche für einen interessante Informationsquellen im Netz zu verwalten, gibt es viele. Je mehr RSS- und Social-Web-Feeds man jedoch verfolgt, desto größer ist die Herausforderung, eine zum eigenen Leseverhalten passende Methode zu finden, um aus der Masse der eintreffenden Inhalte die für einen wirklich relevanten Elemente zu identifizieren.

Eine Möglichkeit ist, sich an einem extern durchgeführten Scoring zu orientieren, das anhand der Reaktionen im Netz die wichtigsten und beliebtesten Inhalte kenntlich macht. Kürzlich hatten wir PostRank vorgestellt, das auf diesem Prinzip aufbaut.

Ein zweiter Ansatz fußt darauf, die Beurteilung der Relevanz von Inhalten nicht am Feedback anderer User sondern am eigenen Nutzungsverhalten auszurichten. Der Google Reader beispielsweise bietet einen Filter namens “Magic”, um die Objekte aus RSS-Feeds zuerst anzuzeigen, die für den jeweiligen Nutzer von besonderem Interesse sein sollen. Als Grundlage dient die bisherige Anwendungshistorie eines Users.

Im Praxiseinsatz funktioniert dies mal gut, mal weniger gut. Auch wenn unklar ist, ob ein auf der bisherigen Nutzung basierender Empfehlungsservice überhaupt dauerhaft überzeugende Ergebnisse liefern kann, ohne dabei einen Tunnelblick zu schaffen – immerhin wandeln sich die eigenen Interessen im Zeit- und Tagesverlauf, was derartige Lösungen nicht berücksichtigen – so experimentiert nicht nur Google mit der Idee.

my6sense ist ein bereits Ende 2008 gestarteter News- und Feed-Reader für das iPhone, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Nutzern eine “digitale Intuition” zu verschaffen, damit diese besser und effizienter durch das Dickicht an Informationen und Feeds im Netz manövrieren können.

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Paper Pile:
Applikation macht aus
RSS-Feeds eine iPad-Zeitung

Nicht jeder mag die Listendarstellung herkömmlicher RSS-Reader. Die iPad-Anwendung Paper Pile stellt beliebige Feeds im Format einer traditionellen Zeitung dar.

Die Zeitung der Zukunft sieht mit großer Wahrscheinlichkeit anders aus als das, was momentan noch gedruckt auf Papier jeden Morgen in den Kiosken zu finden ist. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer, sich ganz von dem Konzept eines statischen, in Ressorts unterteilten, im Layout einer klassischen Zeitung erscheinenden Produkts zu lösen. Nicht jeder fühlt sich im Google Reader oder anderen, listenbasierten RSS-Tools wohl.

Die iPad-Applikation Paper Pile vom Berliner Entwickler Daniel Wetzel richtet sich an alle, die zwar das Paper aufgeben wollen, aber noch immer am optischen Erscheinungsbild einer traditionellen Zeitung hängen.

Paper Pile ist ein alternativer RSS-Reader, der sämtliche abonnierten Inhalte im Zeitungsformat aufbereitet und an das iPad anpasst. Alle Artikel lassen sich in beliebige Ressorts einordnen und werden anschließend dort inklusive Vorschaubildern im Blocksatz angezeigt.

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Facebook, Twitter und Co.:
Wie uns unsere Leser finden

Unsere Artikel lassen sich nicht nur über unsere Website abrufen, Hinweise auf neue Texte kommen automatisch via Twitter und Facebook – und immer mehr Leser machen davon Gebrauch.

Über RSS

Mehr als 2500 Leser hat unser RSS-Feed. Im Gegensatz zu vielen anderen Seiten liefern wir unsere kompletten Artikel per RSS aus, nicht nur eine Überschrift und einen Link auf unsere Seite. So kann medienlese.com vollständig mit einem RSS-Reader gelesen werden, die neuesten Beiträge kommen so immer automatisch. Warum RSS eine geniale Sache ist und für Journalisten sehr nützlich sein kann, haben wir hier gezeigt: “RSS (nicht nur) für Journalisten”.

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Alles über Magazine:
Zehn Blogs über Zeitschriften

Wir stellen zehn Blogs vor, die sich mit Magazinen und Zeitschriften beschäftigen – mit schöner Gestaltung glänzender Seiten wie mit dem Wandel der Printbranche.

In den Branchendiensten finden sich täglich viele Meldungen über Magazine und Zeitschriften – oft geht es um personelle Besetzungen und sinkenden oder steigende Auflage. Eine Reihe von Blogs befasst sich auch mit anderen Seiten: Mit dem Design von Magazinen, mit kreativen Ideen, den Machern und Träumern, mit der Sicht des Lesers auf das Produkt und mit dem Wandel des Geschäfts – zehn davon stellen wir Euch vor.

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Sechsmal um den Blog:
Gesammelte RSS-Feeds

Interessant, skurril, lesenswert und immer wieder überraschend: Unsere Entdeckungsreise “Sechsmal um den Blog”. Jetzt lassen sich alle Blogs mit einem Klick einfach abonnieren.

In unserer kleinen Serie “Sechsmal um den Blog” stellt medienlese.com-Autor Klaus Jarchow in unregelmäßigen Abständen interessante Blogs vor. In bisher neun Ausgaben wurden mehr als 50 Blogs präsentiert. Die meisten von ihnen haben auch einen RSS-Feed (was das ist und warum es auch für Journalisten nützlich ist, haben wir hier erklärt). Wir haben die RSS-Feeds gesammelt und in eine Datei gepackt, die sich mit einem Klick in den eigenen Feedreader übernehmen lässt.

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Widgets:
New York Times überall

Nervig oder nützlich? Die New York Times bietet “Widgets” an, aktuelle Nachrichten für die eigene Website. Über 10.000 Themengebiete stehen zur Auswahl.

Maßgeschneidertes Nachrichtenpaket für die eigene Website (Screenshot)

Die New York Times umklammert das Internet – dem Verlag geht es nicht besonders gut, die Aktie am Boden, schon wird von einem schnellen Ende der gedruckten Zeitung geschrieben (zum Beispiel in dem lesenswerten Gedankenspiel “End Times” in The Atlantic). Neueste Entwicklung: Widgets. Kleine Kästen, in denen aktuelle Artikel der NYT angezeigt werden und die sich auf der eigenen Website einbauen lassen. Mit ein paar Klicks lässt sich einstellen, welches Ressort oder welches Thema von Interesse ist. Das sieht schick aus – doch wozu nützt es?

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