Thema: ringier

 

Alle 27 Artikel zum Thema ringier auf netzwertig.com:

Ringier übernimmt Mehrheit an DeinDeal:
Schweizer Medienriese setzt auf Deals

In der Schweiz führt nicht Groupon den Daily-Deal-Markt an, sondern das 15 Monate alte Startup DeinDeal. Ringier, das grösste Medienhaus des Landes, hat nun 60 Prozent an DeinDeal übernommen.

Der Onlinearm des Medienkonzerns Ringier hat eingekauft: Wie heute bekannt wurde, hat sich das grösste Schweizer Medienunternehmen für eine nicht genannte Summe 60 Prozent der Rabattplattform DeinDeal gesichert.

Der Groupon-Klon war zuletzt rasant gewachsen und hat nach eigenen Angaben inzwischen 125 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 50 Millionen Franken (42 Millionen Euro) für das laufende Jahr im Visier. Amir Suissa (Mitglied bei Pollenizer und Mitgründer von First Tuesday Zürich und Swissinvest.com) und Adrian Locher (Sandboxer und unter anderem Mitgründer von Zimtkorn) haben DeinDeal im März 2010, auf dem Höhepunkt des Hypes um das neue Geschäftsmodell gestartet. Innerhalb der letzten 15 Monate wurde massiv skaliert.

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“The Collection”:
Monothematisches Monatsmagazin
nur für Tabletnutzer

Der Schweizer Verlag Ringier startet einen Versuch mit einem iPad-Magazin – “The Collection” behandelt monatlich ein einziges Thema. Die extrem multimedialen Inhalte bleiben dabei vollständig hinter der Paywall.

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Fotos, Videos, Comics, Interaktive Präsentationsformen, Animationen und viel Morphing. Irgendwie kommt einem die Präsentation des brandneuen “Appzine” des Zürcher Verlags Ringier bekannt vor – jedenfalls allen, die sich schon Mitte der neunziger Jahre mit Multimedia befasst haben: Damals galten Multimedia-CD-Roms als der letzte Schrei und eine völlig neue Medienform. Mehr oder weniger spannende Inhalte sollten damals in mannigfaltiger Art auf der Silberscheibe vertrieben werden.

Sie überlebte den Durchbruch des Internets als “Worldwide Web” nicht. » weiterlesen

Youme.net am Ende

Youme.net, das Vorzeige-Internetprojekt des schweizer Ringier-Verlags, wird auf Eis gelegt. persoenlich.com schreibt:

Wie Ringier-Sprecher Stefan Hackh gegenüber “persoenlich.com” bestätigt, sei die Mitmach-Plattform vorläufig auf Eis gelegt. Inhaltlich könnten die User die Plattform zwar weiterhin nutzen, moderiert und aktiv begleitet werde die Seite seit anfangs Jahr allerdings nicht mehr. Das Projekt generierte zuwenig Interesse, lautet das offizielle Statement.

Die Site bleibt online, Ringier will aber kein Geld mehr in youme.net stecken. Ob so ein unbeaufsichtigter Wildwuchs lang gut gehen wird, bezweifle ich stark. Es ist deshalb nicht unwahrscheinlich, dass youme.net noch vor Jahresende komplett abgeschaltet wird.

Wir waren bereits im November letzten Jahres skeptisch ob der Erfolgschancen von youme.net:

Dem Projekt fehlt seit Beginn etwas, das dem Nutzer einen Mehrwert gibt – nur die Aussicht, sich von Animateuren unterhalten zu lassen und seine Inhalte mit anderen Menschen aus der Deutschschweiz zu teilen, begeisterte offenbar keine grössere Gruppe. Die Frage, warum man genau dieser Community hätte beitreten sollen, konnte nie beantwortet werden.

(via Mail, danke Ronnie!)

Fusion in der Schweiz:
Tamedia übernimmt Edipresse

Die Verlage Edipresse und Tamedia führen ihre Schweizer Geschäfte zusammen, bis zum Jahr 2013 soll die Fusion komplett sein. Internationale Aktivitäten der Edipresse sind ausgeschlossen.

Die Nachricht des Tages: Tamedia (unter anderem Tages-Anzeiger, 20 Minuten) und Edipresse (unter anderem Le Matin, 24 heures) schließen ihre Schweizer Geschäfte zusammen. Die Fusion soll in drei Schritten stattfinden, zunächst wird Tamedia 49,9 Prozent an Edipresse übernehmen, bis 2013 sämtliche Aktien. Dafür wird Edipresse bedeutender Aktionär von Tamedia. Internationale Aktivitäten von Edipresse sind davon nicht betroffen.

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Frank A. Meyer:
Zum Geburtstag eine Meinung

Glückwunsch zum 65. Geburtstag: medienlese.com-Autor Ronnie Grob hat dem Schweizer Alphajournalisten Frank A. Meyer einen Brief geschrieben.

Gratulation, Würdigung – und Kritik: Ronnie hält Frank A. Meyer die eigenen Ansprüche an den Journalismus vor und fragt, inwiefern diese denn bei “seinem” Verlag Ringier noch gelten. Den ganzen Brief gibt es in Ronnies Blog, hier ein Auszug:

“Sie prangern an, dass Journalisten nicht mehr raus gehen, keine Meinung mehr haben. Richtig, meine Rede! Ist Ihnen aber schon aufgefallen, dass das besonders in dem Ihnen doch sehr nahe stehenden Ringier-Verlag der Fall ist? Dass genau dort alle, die mitarbeiten und über die geschrieben wird, perfekt zurechtgeschliffen werden und dann sind? Und darum alle irgendwann glänzen wie der Kopf von Marc Walder? Dass Sie, jedenfalls in der Führungsebene, eines der letzten selbständig denkenden und lebenden Elemente waren in diesem Verlag? Sie wissen schon: Menschen! Nicht so gesichts- und charakterlose Manager…”

Mehr über die Wunschwelt-Blasen des Linkspopulisten Frank A. Meyer hier auf medienlese.com.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Stellenabbau in der Schweiz:
Ringier, Weltwoche und Gassmann kürzen Personal

Zeitungskrise? Ein Chefredaktor auf einer Veranstaltung in Zürich wollte davon nicht viel wissen: Eigentlich gehe es noch erstaunlich gut. Trotzdem werden in Schweizer Verlagen gerade Stellen abgebaut.

Gestern Abend waren sich die Medienschaffenden auf dem Podium einer Veranstaltung von News Aktuell in Zürich beinahe einig: Inhalte zählen, Qualität setzt sich durch – und so dramatisch sei der der Niedergang der Zeitung dann doch nicht, so zumindest Norbert Neininger, Verleger und Chefredaktor der Schaffhauser Nachrichten. Allerdings: Zur gleichen Zeit wurde offenbar bei der NZZ telefoniert, nicht alle Mitarbeiter können wohl weiter beschäftigt werden.

Also doch eine Zeitungskrise? Am Mittwoch, keine 24 Stunden später, dann weitere “undramatische” Nachrichten: Bei Ringier, der Weltwoche und bei der Gassman AG werden Stellen abgebaut. Bei Ringier fallen 22 Stellen weg, davon 6 durch Frühpensionierungen, berichtet persoenlich.com. Vor allem der Blick sei betroffen, allein hier sollen acht Stellen wegfallen, davon zwei bei Blick Sport.

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Youme.net:
Community ohne Mitglieder

Youme.net sollte das Vorzeige-Internetprojekt des schweizer Ringier-Verlags werden. Eine Community, die irgendwie alles sein will: YouTube, Myspace, Flickr, Facebook. Doch trotz umfangreichen Investitionen finden sich keine Nutzer.

Youme.net, das “swiss social media network”, ging am 18. April 2007 erstmals als Beta-Version online, im August 2007 wurden Inputs zu einem Relaunch verarbeitet. In der Anfangszeit waren sehr viele Mitarbeiter bei youme.net beschäftigt, die sozusagen als Animateure die echten Nutzer zur Website führen sollten. Das klappte nicht schlecht und es entstanden viele Inhalte, auch wenn ab und zu der Eindruck entstand, es seien mehr Angestellte als Besucher auf der Website.

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Nach internem Memo:
Ringier-Mitarbeiter fürchten Newsroom

Eine Nachrichtenzentrale, sie alle zu binden: Der Ringier-Verlag richtet einen gemeinsamen Newsroom ein. Als erstes sollen die Blick-Redaktionen zusammengelegt werden. Ein internes Memo feiert das Vorhaben – doch die Mitarbeiter sind skeptisch.

Noch werden die verschiedenen Ausgaben von Ringiers Boulevard-Postille – Blick, SonntagsBlick, Blick Online und Blick am Abend – getrennt voneinander gemacht. Damit soll jetzt Schluss sein. Die Redakteure, die teilweise sogar schon im selben Raum sitzen, sollen künftig gemeinsam an den Blick-Ausgaben arbeiten. Ringier plant bis Januar 2010 einen “integrierten Newsroom” einzurichten. Nach dem Blick sollen auch die Wirtschafts-Gratiszeitung Cash Daily hinzukommen – und so weiter. Die Sonntagszeitung schrieb am 28. September, künftig müsse jeder Journalist für mindestens zwei Publikationen schreiben können. Auch persoenlich.com berichtete, am 28. und am 4. September.

» weiterlesen: Das interne Memo und die Reaktion der Journalisten

“Das ist Korruption”:
Blocher greift Ringier an

Ghostwriter, so der Vorwurf des Schweizer Oppositionspolitikers Christoph Blocher, hätten im Auftrag des Ringier-Verlags Reden für Bundesräte geschrieben – die dann in den eigenen Medien gelobt wurden.

In seinem wöchentlich erscheinenden Videoblog erzählt der ehemaliger Schweizer Justizminister Christoph Blocher diese Woche, wie er 1979 als neu gewählter Parlamentarier von Frank A. Meyer zum Essen eingeladen wurde (ab Minute 16). Meyer habe ihm damals Unterstützung der Publikationen des Ringier-Verlags zugesichert, wenn er diese oder jene politische Position einnehmen würde.

Ab Minute 17 wirft er dem Ringier-Verlag Korruption vor:

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Wochenrückblick Nr. 36

Google feiert Geburtstag, Carl Just stand vor dem Arbeitsgericht, Springer war einkaufen und in Österreich kämpft “Onkel Hans” für Meinungspluralismus.

Das Bild der Woche: Diese beiden sympathisch aussehenden jungen Herren haben heute vor zehn Jahre die Suchmaschine Google gegründet. Mittlerweile sucht jeder zweite im Internet mit Google und das Medienunternehmen weiß praktisch alles über alles und jeden, dominiert das Werbegeschäft im Internet, bietet diverse praktische Programme und Dienste an – und hortet das Wissen der Welt sowie die Daten der Google-Nutzer in riesigen Computeranlagen rund um den Globus, die Unmengen Energie benötigen. Die schiere Konzentration von Datenmacht läßt sich nur noch wegen des inoffiziellen Firmenmottos ertragen: “Don’t be evil.”

Carl Just, ein ehemaliger Kriegsreporter stand mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Ringier diese Woche vor Arbeitsgericht – was viele Berichte von schweizer Medien nach sich zog. Die Rundschau des Schweizer Fernsehens zeigte einen Bericht (Video, 11:37 Minuten), der sich damit begnügte, ausschliesslich die Version des Reporters darzustellen. Was Marc Walder, Chef von Ringer Schweiz, zurecht eine “eine äusserst bescheidene journalistische Leistung” nannte. Der Journalist, der vom als äusserst sozial bekannten Verlag “Schadenersatz und Genugtuung in Höhe von 200’000 Franken wegen Verletzung der Fürsorgepflicht” verlangte, erlangte vor Gericht einen Vergleich. Obwohl dieser noch keine Rechtskraft hat, wusste tagesanzeiger.ch bereits, dass es sich um eine hohe Entschädigung handelt (ohne diese Behauptung im Text näher zu erläutern). Das Video dazu:

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