Thema: Reputation

 

Alle 9 Artikel zum Thema Reputation auf netzwertig.com:

Influencer Marketing in Deutschland:
Klout-Konkurrent PeerIndex
belohnt digitalen Einfluss

In den USA erhalten digitale Multiplikatoren über die Reputationsplattform Klout Vergünstigungen und Sonderangebote. Der Londoner Wettbewerber PeerIndex will mit PeerPerks auch Europas digitale Influencer belohnen.

Klout, das umstrittene Werkzeug zur Reputationsmessung, mit dem wir uns wohl einfach anfreunden müssen, hat gestern eine interessante Kooperation mit der aus Hongkong stammenden Fluggesellschaft Cathay Pacific bekannt gegeben: Passagiere am Flughafen von San Francisco, die eine Klout-Score von mehr als 40 vorweisen können, erhalten kostenfrei Zugang zur Business Lounge von Cathay Pacific – selbst wenn sie mit einer anderen Gesellschaft fliegen.

Damit erweitert das kalifornische Internetunternehmen das Angebot von sogenannten “Perks”, also Vergünstigungen für Onlinenutzer mit einer besonders hohen digitalen Reichweite. Bisher jedoch können nur Nutzer in den USA in den Genuss derartiger Goodies kommen. Gut vernetzte, einflussreiche Klout-Anwender in Europa profitieren also derzeit noch nicht direkt von ihrer hohen Klout-Score (sofern diese nicht schon von Firmen intern eingesetzt wird).

Der aus London stammende Klout-Konkurrent PeerIndex sieht hier seine Chance und hat die Belohnungsplattform PeerPerks gestartet. Unternehmen und Marken erhalten dort die Gelegenheit, besonders reichweitenstarke und populäre Twitter-, Facebook- und LinkedIn-Anwender mit Rabatten, Verlosungen und anderen Spezialangeboten zu beglücken. “Je präsenter man in den sozialen Medien ist, desto mehr Dinge erhält man”, so das Versprechen der neuen Website, die auf dem von PeerIndex durchgeführten Scoring von Social-Web-Nutzern basiert. Was bei Klout die Klout-Score ist, stellt bei dem britischen Pendant der PeerIndex dar.

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Klout:
Umstritten, aber unausweichlich

Klout, das bekannteste Onlinewerkzeug zur Reputationsmessung, bietet viel Angriffsfläche. Trotzdem ist es an der Zeit, seine künftige Bedeutung im Wirtschaftsalltag zu akzeptieren.

Gibt es einen bedeutungsvollen Onlinedienst im Social Web, den wir bisher in unserer Berichterstattung etwas vernachlässigt haben, so ist es Klout. Einerseits handelt es sich dabei um einen reinen Zufall und um eine Priorisierung anderer Themen. Gleichzeitig trieb zumindest mich persönlich auch immer die Hoffnung um, derartige Werkzeugen zur Reputationsmessung auf Basis von Einfluss und Reichweite bei Social Networks seinen nur ein Übergangsphänomen für eine ausgereiftere, leistungsfähigere und nachhaltigere Lösung. Denn bisher war mein Eindruck des kalifornischen Dienstes (sowie seiner zahlreichen Nachahmer und Konkurrenten), dass er sich sehr leicht überlisten ließ und dass die zentrale Kennzahl “Klout Score” wenig über die tatsächliche Reputation von Nutzern aussagt. Doch mittlerweile glaube ich, dass es Zeit ist, die Quasi-Dominanz von Klout als künftiger Standard der Reputationsanalyse von Personen im Netz anzuerkennen – egal was man persönlich von dieser Entwicklung hält.

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Empire Avenue:
Ein amüsanter Zeitfresser

Die Social-Media-Börse Empire Avenue zieht viele Neugierige an und zeichnet sich dadurch aus, langfristig eher “Leistung” statt Status zu belohnen. Gastautor Markus Breuer analysiert die Funktionsweise und das Potenzial des Neulings.

Markus Breuer (Twitter-Link) arbeitet als freier Berater mit Spezialisierung auf Business-Strategien für das Zeitalter des Netzes. Mehr zum Autor am Ende des Artikels.

Wer sich ein klein bisschen für Neues im Internet interessiert oder aufmerksam netzwertig.com liest, wird in den letzten Wochen sicherlich einmal von Empire Avenue gehört oder von einem Bekannten eine Einladung dazu bekommen haben. Ich auch. Beinahe hätte ich sie ignoriert.

Schließlich gibt es zu viele solcher Einladungen und ich habe schon zu viele Accounts auf „tollen neuen Social-Media-Plattformen“. Auf Anraten eines Kollegen bin ich dem Anmelde-Link dann aber doch gefolgt und das ganze hat sich als origineller herausgestellt als gedacht. Allerdings ist “EAv”, wie die Betreiber selbst die Plattform gerne nennen, keine gewöhnliche Social-Media-Plattform. Es ist ein Spiel.

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Empire Avenue:
Marktplatz der Eitelkeit

Bei Empire Avenue erwerben Nutzer mit Hilfe einer virtuellen Währung Anteile an anderen Usern. Das Börsenspiel für Social-Media-Sympathisanten erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit.

Mit dem Aufkommen des Social Web hat sich auch ein neuer Typus Mensch entwickeln können: Der digitale Selbstdarsteller. Das sind Personen, welche die vielfältigen, mit der Digitalisierung sowie dem Aufkommen von Blogging, Microblogging und Social Networking verbundenen Möglichkeiten bewusst dazu genutzt haben, um sich einen Namen zu machen. Der Begriff “Selbstdarsteller” ist in diesem Kontext somit ungeachtet der ihm eventuell anhängenden negativen Assoziationen neutral zu verstehen. » weiterlesen

Wunschapp:
Social Bookmarking für Menschen

Im digitalen Zeitalter werden Menschen zur Marke. Was fehlt, ist ein intelligentes Bookmarking-Werkzeug für Personen.

Als ich vor zwei Wochen auf der re:publica in Berlin war, hielt ich mich nur sporadisch in den Vorlesungssälen auf und verbrachte die meiste Zeit stattdessen mit persönlichen Gesprächen. Den ein oder anderen Vortrag konnte ich dann jedoch mitnehmen, darunter natürlich auch den sehr sehenswerten von Gunter Dueck.

Sobald mir ein Speaker oder Diskussionsteilnehmer besonders zusagte, stand ich vor einem Problem: Was soll ich mit dieser für mich (und womöglich auch andere) potenziell interessanten Information anstellen, und wie kann ich die jeweilige Person zukünftig möglichst ohne viel Aufwand und zusätzliches “Rauschen” auf dem Radar behalten?

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Hashable:
Der Pagerank für Menschen

Hashable ist ein soziales Netzwerk zwischen foursquare und Linkedin: Statt an Orten “checkt” der Nutzer soziale Aktionen mit Menschen ein. Daraus entsteht ein Reputationssystem – der “Pagerank für Menschen”. Er dürfte das nächste grosse Ding werden.

“Nach Los Angeles”, erklärt mir Jane Kim von Hashable auf die Frage, wohin die Promotionstour weiter führt, auf der sie (VP Business-Development), Hashable-CEO Michael Yavonditte und Hashable-Marketing-Chefin Emily Hickey unterwegs sind.

LA? Das Startup aus New York ist im Big Apple längst gross im Gespräch, in San Francisco hat die Tour vor den “Crunchies” für eine Lawine an Blogposts und Tweets gesorgt – aber LA? Was soll ein geekiges Nerdtool-Startup wie Hashable in LA?

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Social Web:
4 Dienste, die eure
Reputation messen

Jeder kann Informationen im Netz publizieren. Damit steigt der Bedarf an einer Reputationsanalyse von Nutzern im Social Web. Wir stellen vier Dienste vor, die euren Einfluss unter die Lupe nehmen.

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Internetnutzer werden verstärkt zu Distributoren von Nachrichten und Informationen. Über Twitter, Facebook und Blogs verbreiten wir Inhalte, kommentieren Ereignisse und verlinken auf Quellen, die uns wichtig und lesenswert erscheinen. Die Herausforderung: Nicht immer ist klar, wie glaubwürdig die von beliebigen Usern im Netz gemachten Aussagen sind und welchen Einfluss einzelne Personen besitzen. Auch bleibt häufig die Frage offen, welche Maßstäbe Anwender bei der Selektion von empfohlenen Quellen anlegen und wie sehr man sich auf ihre Auswahl verlassen kann.

Eine Lösung für diese Problematik glauben Dienste gefunden zu haben, welche die Reputation von Usern im Social Web messen. Mit Hilfe von Scoring-Mechanismen, Vergleichen und Rankings wollen sie eine Orientierung über Reichweite, Einfluss und Wirkung der publizistischen Aktivitäten einzelner Usern geben.

Hier sind vier Anbieter, die sich der Reputationsanalyse von Social-Web-Anwendern verschrieben haben:

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Transparenz:
Wie das Netz Vertrauen schafft

Das Netz macht Menschen transparenter denn je, mit negativen und positiven Folgen. Noch nie war es leichter, die Vertrauenswürdigkeit von Wildfremden zu beurteilen.

Am 16. März gab Blogger und Journalist Konstantin Winkler bei Twitter bekannt, dass er sein Ticket für die diesjährige re:publica verkauft. re:publica ist eine der größten Konferenzen in Deutschland rund um Blogs, das Social Web und die Digitalisierung. Sie findet vom 14. bis 16. April in Berlin statt.

Konstantins Tweet lies mich aufhorchen, denn ich hatte mir vorgenommen, dieses Jahr auch zur re:publica zu fahren. Die günstigsten Tickets waren jedoch schon ausverkauft, und so dachte ich mir, warum nicht 20 Euro sparen, indem ich Konstantin sein rabattiertes Blogger-Ticket abkaufe?!

Also schaute ich auf seinem Twitter-Profil nach, fand dort die die URL seiner Website und auf dieser dann seine E-Mail-Adresse. Ich nahm per Mail Kontakt mit ihm auf, signalisierte mein Interesse, er antwortete mit seinen Kontodaten, woraufhin ich ihm das Geld überwies. Nach dessen Eingang erhielt ich von Konstantin das PDF-Ticket für die re:publica.

Und warum erzähle ich das? Konstantin und ich haben, soweit ich mich erinnere, noch nie ein Wort miteinander gewechselt – weder persönlich noch digital. Wir kannten uns also nicht – und doch herrschte ein gewisses Vertrauensverhältnis zwischen uns: Denn wir folgen einander schon seit einiger Zeit bei Twitter. Wahrscheinlich länger als ein Jahr.

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Reputation im Netz:
8 Tipps, um sein Image
im Social Web zu schützen

Im Social Web lässt sich nicht nur vorzüglich Selbstmarketing betreiben, sondern der eigene gute Ruf auch ganz leicht beschädigen. Wir geben acht Tipps, um das persönliche Image im Netz zu schützen.

Bequem?
Bequem?
Vor zwei Wochen hatte ich die Möglichkeit näher beleuchtet, sich mit Hilfe des Social Webs eine “Personal Brand” aufzubauen und frühzeitig Selbstmarketing zu betreiben. Doch so leicht, wie man sich im Netz einen Namen machen kann, lässt sich das eigene, mühsam aufgebaute Image durch unvorsichtiges Verhalten auch schnell wieder kaputt machen.

Bei je mehr sozialen Onlineangeboten wir aktiv sind und Spuren hinterlassen, desto größer ist das Risiko, dass dabei Informationen an die virtuelle Oberfläche gelangen, die uns in Karriere und/oder Privatleben irgendwann hinderlich sein könnten. Auf die eigene Reputation im Internet zu achten, ist damit mindestens genauso essenziell wie das Einsetzen des Social Webs zum Aufbau eines positiven Rufes.

Es folgt eine Liste mit acht Punkten, die man beim Surfen im Social Web beachten sollte, damit das gute persönliche Image keine Kratzer bekommt.

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