Alle 7 Artikel zum Thema Reporter auf netzwertig.com:
Bloggen für die Nachbarschaft: Die New York Times hat “The Local” gestartet. Zwei Reporter der Zeitung üben sich in Lokaljournalismus 2.0 – langsam nimmt die Sache Fahrt auf.

The Local: Die New York Times bloggt für die Nachbarschaft
Nachtrag zu unserem Artikel “Lokaljournalismus: New York Times mit Stadtteil-Blogs”: Während auf medienlese.com eine interessante Diskussion über Chancen und Möglichkeiten von Stadtteil- oder Placeblogs entbrannt ist, sind die beiden Stadtteil-Blogs der New York Times seit Montag im Netz – und mittlerweile gibt es dort einiges zu entdecken. Vor allem ein etwas unbeholfen-niedliches Video über Kinder, die in einem schneebedeckten Park Schlitten fahren und danach heiße Schokolade trinken gehen, hatte Blogger-Hohn auf sich gezogen. Aber:
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Reportagen bei unserer Blogschau: Wir stellen sechs Websites vor, auf denen Erlebnisse und Geschichten von vor Ort gebloggt werden.
Was man verspricht, muss man halten: Unserem Kommentator David hatte ich zugesagt, die nächste Folge dieser Reihe einfach mal zum
Thema ‘Reportagen im Netz’ zu stricken. Voilà!
» weiterlesen: Sechsmal um den Blog
Ausgezeichneter Regisseur, ausgezeichneter Autor: In dem Thriller “Die Abrechnung” versucht ein Reporter, den Tod seiner Tochter aufzuklären. Kann das gut gehen?
Die 19-jährige Tochter eines Polizeireporters wird totgefahren, der beginnt selber mit Ermittlungen – der Spielfilm “Die Abrechnung” heute Abend im ZDF. Zuerst ausgestrahlt wurde die Geschichte um Reporter Robert Kurzeck (Florian Martens) vor zwei Jahren – heute Abend wiederholt das Zweite den Thriller zur besten Sendezeit. So gut es eben geht im Sommerloch bei bestem Wetter: Um 20.15 Uhr. Bei der Erstausstrahlung sahen rund 5 Millionen Zuschauer den Film von Thorsten Näter (Regie) und Peter Zingler (Buch) – ein ordentliches Ergebnis. Auch die Kritiken klingen wohlwollend.
Nur der Pressetext hört sich eher an wie die neueste Story von Tom Winkler, dem Journalisten aus dem “wohl peinlichesten Werbe-Image-Film des Jahres” (Thomas Knüwer):
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Der eine kann nicht ohne den anderen: Spiegel-Reporter Alexander Smoltczyk und Ostkreuz-Fotograf Maurice Weiss über das nicht immer einfache Verhältnis zwischen Bild- und Textmenschen.
Von Timo Nowack, flaremag.de
Seine erste Erfahrung mit einem Fotografen wird Alexander Smoltczyk nie vergessen: Er recherchierte auf einer Pferderennbahn im Iran. Sein Fotograf, ständig auf der Suche nach dem richtigen Bild für eine Doppelseite, kletterte auf die Startmaschine, um Pferde und Jockeys aus nächster Nähe zu fotografieren. Behangen mit Kameras und Objektiven verlor er das Gleichgewicht, stürzte, löste dabei den Startmechanismus aus und schickte die Pferde frühzeitig auf die Bahn. So verlor der Favorit das Rennen und viele Bauern ihr Erspartes am Wettschalter. ?Wir mussten unter Polizeischutz, wie man es aus Mordprozessen kennt, mit Mänteln über den Köpfen, aus dem Stadion geführt werden?, sagt Smoltczyk. » weiterlesen
Drei Reporter nehmen die Zuschauer mit auf Recherche und lassen sie an ihrer Arbeit teilhaben: Das NDR-Magazin “Panorama” probiert sich an einem neuen Format. Kein eitler Selbstzweck?
Huch, was war das denn? Durchgestylte Bilder, Reporter – ”Ich will wissen, ob mehr dahinter steckt” – mitten im Bild, schnelle Schnitte, persönliche Kommentare. Das öffentlich-rechtliche Politikmagazin “Panorama” rückt in einem neuen Format seine Reporter ins Bild: “Thema der Beiträge ist nicht nur – wie sonst – das Rechercheergebnis, sondern auch die Methoden dahinzukommen.” Erstmals ausgestrahlt gestern Abend im Ersten. Das Ergebnis macht richtig Spaß, zum Beispiel, wenn Christoph Lütgert von Politikern abgewimmelt wird. Kurt Beck hat gerade seinen Rücktritt ins Spiel gebracht, die Genossen wollen von Krise nichts wissen, Finanzminister Steinbrück lächelt den Reporter einfach weg. Der schüttelt sich: “Immer diese generöse Tour. Wie ich das hasse!” » weiterlesen
Mit lauter “es” und “man” an den Rand der Unzuordnung: Journalisten verstecken sich zu oft hinter Passivkonstruktionen, wo eine klare, pointierte Meinung erfreuen würde.
Mein Lieblingsantiquar legt mir gern Dinge beiseite, die mir überhaupt nichts sagen – wohl aber ihm. So bin ich seit gestern stolzer Besitzer eines Buches, das ‘Ende der Jagdzeit’ heißt und von einem gewissen David Mamet ist. Der Mann ist – sagte mir dann Google – ein preisgekrönter amerikanischer Theater- und Drehbuchautor, der für Kassenerfolge wie ‘The Untouchables’ oder ‘The Postman always rings twice’ verantwortlich zeichnet. Und als Pulitzer-Preisträger trägt er eben auch journalistisch einen Lorbeerkranz.
Ich schlug also dieses Buch mit Pressetexten von ihm auf und las als erstes:
“Ich hatte Liebeskummer und brauchte dringend Beistand.”
In diesem Artkel geht es übrigens um Malt Whiskey – den erwünschten ‘Beistand’ schenkt ihm natürlich der Barkeeper randvoll ein – und im Folgenden porträtiert Mamet jene spezielle Gesellschaft, die in den USA einen irren Kult um den schottischen Single Malt zelebriert.
Hej – aber hatte ich nicht mal gelernt, dass man als Journalist alles darf, nur nicht den Text mit einem ‘Ich’ beginnen? Würde mich nicht sofort der Wolf Schneider mit der großen Rute verwamsen und auf ewig aus dem Reporterhimmel verstoßen? Selbst als Briefbeginn, so wurde mir das noch beigebracht, sei jeder Einstieg mit ‘Ich’ verpönt. Ach, hätte ich jetzt diesen Mamet doch wenigstens als schlechten Schreiber abschreiben können! Das konnte ich aber nicht. Der Mann schreibt richtig gut, ich meine, RICHTIG GUT!
Also gut, Ausreißer gibt es immer, dachte ich, Ausnahmen bestätigen die Regel – und ich suchte Trost bei Tom Wolfe, dem Idol aller amerikanischen Journalisten. Was aber las ich da gleich im ersten Satz, dort wo das Lesezeichen steckte:
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Düsseldorf. Auf der OMD (7) spielen sich in diesem Jahr geradezu verrrückte Szenen ab. Und das nicht nur im offiziellen Messe- und Konferenzbereich! Die wirklich brisanten Tatorte liegen abseits vom Geschehen.
Unser Reporter (38) konnte gestern unter grosser Gefahr, dabei entdeckt zu werden, mit versteckter Kamera ein schier unglaubliches Video drehen und unentdeckt aus den Hallen schmuggeln.
Der Artikel Vorhang auf für DerWesten.de (2405 Zeichen) über das neue Volks-Portal des WAZ-Konzerns wurde ausschliesslich mit einem Finger getippt! Mit dem rechten Zeigefinger! Die linke Hand lag während der ganzen Zeit links am Laptop, den linken Zeigefinger setzte die attraktive Journalistin nur zur Betätigung der Shift-Taste ein. medienlese.com zeigt hier exklusives Material vom Zeigefinger-Schock!
Wir versichern, dass dieses Video nicht technisch manipuliert wurde und dass diese Aktion sich insgesamt über eine Stunde so hinzog:
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