Alle 3 Artikel zum Thema Reibungsloses Teilen auf netzwertig.com:
Vier Monate nach der ersten Vorstellung gibt Facebook den offiziellen Startschuss für Apps, die auf externen Sites stattfindene Nutzeraktionen automatisiert veröffentlichen können. Anders als beim gescheiterten Werbesystem Beacon wird dieses Mal der Mehrwert für die Anwender hervorgehoben.
Rund vier Monate, nachdem Facebook auf seiner Entwicklerkonferenz f8 die Fähigkeiten der neuen Open Graph Apps
präsentiert und ein gutes Dutzend Anwendungen scharf geschaltet hat, die automatisch von Nutzern durchgeführte Aktivitäten bei dem Social Network veröffentlichen, wurde in der Nacht der offizielle Startschuss für das neue App-Protokoll gegeben.
Ab sofort können Entwickler ihre von den neuen Möglichkeiten Gebrauch machenden Apps zur Freigabe an Facebook übermitteln. Außerdem stehen Nutzern nun
über 60 derartige Apps zur Verfügung (die Liste ist jedoch nicht vollständig – deutsche Anbieter wie
simfy,
myVideo oder
Tape.tv fehlen).
Das Besondere bei dieser Art der Facebook-App ist, dass sie Aktivitäten der Nutzer automatisch im Ticker sowie in Form einer App-spezifischen Box auf dem neuen Timeline-Profil (“Chronik”) veröffentlichen, sofern Anwender dem bei der Installation zugestimmt haben.
Die wenigen seit September verfügbaren Apps beherrschten lediglich die Aktionen “lesen” und “hören”. Jetzt kommen weitere Verben wie “kaufen”, “wollen”, “lieben”, “probieren” oder “sehen” hinzu, von denen App-Entwickler Gebrauch machen können.
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Als eine der ersten Videoplattformen weltweit hat MyVideo Facebooks neue Open-Graph-Funktionalität für seine 35.000 Musikvideos aktiviert. Bis zur Hälfte angeschaute Clips werden nach einer einmaligen Einwilligung automatisiert auf dem Facebook-Profil veröffentlicht.
Es dürfte sich nur noch im Tage handeln, bis Facebook seinen 800 Millionen aktiven Nutzern das neue Timeline-Profil (in der deutschen Version “Chronik” genannt) verfügbar macht. Spätestens dann erreichen auch die neuen Open-Graph-Apps mit der Fähigkeit des “reibungslosen Teilens” ihren vollen Effekt. Diese können von Nutzern auf externen Sites durchgeführte Aktivitäten nach einer Autorisierung automatisiert in der Chronik veröffentlichen – auch wenn der Nutzwert für Mitglieder diskutabel ist.
Neben Musik- und Social-News-Diensten eröffnet das neue Open-Graph-Protokoll auch Videoportalen die Möglichkeit, sich mit Facebook zu verbinden und die von Usern betrachteten Clips (mit deren Einverständnis) auf ihren Profilen zu listen. Die US-Dienste Netflix und Hulu gehören zu den Launchpartnern, die weltweit größte Videoplattform YouTube allerdings hat bisher keine entsprechenden Pläne verkündet.
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Die jüngst von Facebook vorgestellten neuen Open Graph Apps publizieren nach einmaliger Autorisierung automatisiert Mitgliederaktivitäten. Doch der Nutzen für die Anwender hält sich in Grenzen.
“
Frictionless Sharing” – zu Deutsch “”reibungsloses Teilen” – dies ist das Ziel, welches Facebook mit der
vor zwei Wochen vorgestellten neuen Klasse von Open-Graph-Applikationen anstrebt. Nutzer sollen mit Hilfe der neuen Apps ihre außerhalb des Facebook-Universums getätigten Aktivitäten wie angehörte Songs, gelesene Artikel oder betrachtete Videos, aber auch andere, durch Verben beschreibbare Tätigkeiten automatisch bei dem Social Network publizieren.
Das Ergebnis ist ein kontinuierlicher, je nach Privatsphäreeinstellungen für alle oder bestimmte Kontakte sichtbarer Stream sämtlicher Aktivitäten, die in irgendeiner Form im digitalen Alltag (und darüber hinaus) durchgeführt werden und per mit Facebook verknüpfter App protokollierbar sind.
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