Alle 6 Artikel zum Thema Regionalzeitung auf netzwertig.com:
Die letzte Ausgabe des täglichen gedruckten Christian Science Monitor erscheint heute in den USA – fortan setzt der Verlag auf eine wöchentliches Magazin und das Internet.
Die Abonnenten müssen länger auf ihren
Christian Science Monitor im Briefkasten warten: Künftig wird nur noch einmal pro Woche gedruckt, nicht mehr täglich. Die traditionsreiche, für ihre liberale Berichterstattung und ihren Fokus auf Außenpolitik geschätzte Zeitung erfindet sich neu. Der Schritt war bereits im Oktober vergangenen Jahres
angekündigt worden. Der neue Dreiklang: Internet, wöchentliches Magazin und täglicher E-Mail-Newsletter.
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Kleine, regionale Unternehmen brauchen mehr als nur Anzeigen in Zeitungen und im Internet – Jeff Jarvis sieht hier Chancen für neue, zielgerichtete Angebote.
Die Hoffnung darauf, dass die Werbebuchungen kleinerer, lokaler Unternehmen das Nachrichtengeschäft im Internet finanzieren können, wird sich nur erfüllen, wenn diesen Unternehmen neue und bessere Angebote gemacht werden – und zwar, bevor Google das Feld besetzt hat. Das geht aus Studien von Webvisible und Nielsen hervor, über die
MediaPost (via
Marketing Pilgrim und
Frank Thinking) berichtet hat. Sie zeigen, dass lokale Unternehmen in den USA sich aus den Zeitungen und Gelben Seiten verabschieden, mit Werbung im Internet aber noch unzufrieden sind und ihr nicht genügend Aufmerksamkeit widmen. Die Ergebnisse im Detail:
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Saarbrücker Zeitung und Saar TV starten eine eigene Nachrichtensendung – im Fernsehen und im Internet. Noch ist das ganze aber herzlich langweilig.
Print-Redakteurin Karoline Roos
Da bewegt sich was im Saarland: Die regionale Zeitung und ein kleiner Fernsehsender stemmen eine eigene Nachrichtensendung. “Saarland Aktuell” präsentiert täglich zwischen 18 und 21 Uhr zur vollen Stunde ein paar Minuten Nachrichten, berichtet der Branchendienst Kress. Wir haben uns
“Saarland Aktuell” am Dienstagabend auf den Seiten der
Saarbrücker Zeitung angesehen.
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Starkes Selbstbewusstsein, massig Werbekunden: Das Hamburger Abendblatt wird 60 Jahre alt und feiert sich mit 92 zusätzlichen, raschelnden Riesenseiten.
In Hamburg, das sich als Sitz großer Verlage gerne als Medienstadt feiert, gibt es eine recht übersichtliche Zeitungslandschaft. Es gibt das Hamburger Abendblatt. Dazu kommen noch die Boulevardblätter Mopo und die Hamburg-Ausgabe der Bild-Zeitung sowie ein paar Hamburg-Seiten in der taz und der Welt. Für eine Metropole ein recht einseitiges Angebot, zumal drei der genannten Zeitungen zum Axel-Springer-Verlag gehören. Pressevielfalt – Fehlanzeige.
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Sechs regionale Medienhäuser tun sich zusammen und bieten dem Newsnetz die Stirn: Im Oktober soll das gemeinsame Portal news1.ch starten. Plötzlich steht die NZZ alleine da …
Der Weg zu news1.ch ist kein kurzer. Obwohl die Software zum Nachrichtenportal der “führenden Regionalverleger” schon im November 2007 sozusagen pfannenfertig in der Schublade lag und es im Frühling 2008 hätte gestartet werden sollen, wurde es erst jetzt offiziell angekündigt – für den Oktober.
Mitmachen werden:
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Den Zeitungen fehlen junge Leser – eigentlich keine Nachricht mehr. Aktuelle Zahlen rufen die Krise wieder ins Gedächtnis. Wer in jungen Jahren keine Zeitung liest, tut es später auch nicht.
Traurige Auflagenzahlen werden mitunter kreativ umgedeutet – bei den Zahlen der aktuellen AWA, die wir nicht länger prominent ignorieren, dürfte das schwer fallen. Umweltschutz ist so ziemlich das einzige, was uns noch einfällt. Zu den aktuellen Zahlen der AWA gibt es, Stefan Niggemeier weist darauf hin, eine Reihe von Analysen.
Renate Köcher, Geschäftsführerin am Institut für Demoskopie Allensbach, hat sich für ihre Anayse “Die junge Generation als Vorhut gesellschaftlicher Veränderungen” die Zahlen der vergangenen Jahre angesehen und aufbereitet. Darunter die Reichweitenentwicklung bei Tageszeitungen, bei der in Prozent dargestellt wird, wer am Tag vor dem Interview eine Tageszeitung gelesen hat:

IfD-Allensbach AWA ’80 bis AWA 2008, Datenbasis Westdeutschland, Bevölkerung ab 14 Jahre
Ein wenig beunruhigender noch und etwas zahlenlastiger fällt die folgende Darstellung aus:
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