Alle 3 Artikel zum Thema Realtimeweb auf netzwertig.com:
FriendFeed legt eine neue Oberfläche im Beta-Status vor. Mit der neu siteweiten Echtzeit-Ansicht wird der Webdienst noch schneller und interessanter. Der technische Vorsprung gegenüber allen anderen in diesem Bereich ist unübersehbar. Eine Zukunft könnte in der Lizenzierung der zugrundliegenden Technologie an andere Webdienste liegen.
FriendFeed ist grob gesagt ein Dienst, auf dem man die Aktivitäten auf anderen Webdiensten und eigenen Blogs aggregieren kann. Man kann anderen Freunden folgen und die Einträge kommentieren und bewerten. Letzten Sommer eingeführte Listen zum Sortieren der eigenen Freunde und automatisch generierte Tages-, Wochen- und Monatszusammenfassungen runden das Angebot ab und machen es übersichtlicher.
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Vieles, was es im Web zu lesen gibt, hat Hand und Fuß. Aber nicht alles. Die Geschwindigkeit, mit der sich Gerüchte und Behauptungen im Netz verbreiten, nimmt immer weiter zu. An Methoden, um die Echtheit von Meldungen zu validieren, mangelt es bisher.
Man sollte nicht alles glauben, was so im Netz steht. Das weiß mittlerweile jedes Kind – oder zumindest sollte es dies tun. Je leichter und schneller Informationen online veröffentlicht werden können, desto größer ist die Gefahr, dass diese nicht stimmen. Weil schlecht recherchiert wurde, weil sich jemand für einen Experten hält, ohne dies zu sein, oder weil ein Spaßvogel einfach testen wollte, wer
alles auf eine Ente hereinfällt.
Weit verbreitete Mechanismen wie die Moderation der von Usern hinzugefügten Inhalte (z.B. bei Wikipedia) oder Bewertungssysteme, die Rückschlüsse auf die Kompetenz partizipierender Nutzer zulassen (z.B. bei der Empfehlungsplattform Qype) sollen dabei helfen, die Qualität von Beiträgen zu sichern und nicht korrekte Angaben auszusortieren. Dies gelingt zwar nicht immer, aber hat sich für nicht zeitkritische Inhalte trotzdem als allgemein akzeptierter Standard etabliert.
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Facebook öffnet seine Programmierschnittstelle (API) noch ein Stück weiter. Updates können jetzt direkt von Drittanbieter-Applikationen gesetzt und angesprochen werden.
Facebook, das weltweit mitgliederstärkste Social Network, hat weitreichende Veränderungen an seiner API vorgenommen. Die wohl wichtigste Änderung ist die Öffnung der Status-Updates. Applikationen können jetzt direkt Status-Updates, Links und Notes abfragen und setzen. Ebenso ist es nun über die API möglich, Videos auf Facebook hochzuladen.
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