Thema: Rdio

 

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Musikdienst der Skype-Gründer:
Rdio startet in Deutschland
und plant Gratisangebot

Deutschland bekommt mit Rdio einen weiteren On-Demand-Musikdienst. Der Service der Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis bietet zu den bei der Konkurrenz üblichen Preisen Zugriff auf über zwölf Millionen Songs. Eine Gratisversion ist geplant.

In den letzten Monaten hat die Landschaft der On-Demand-Musikdienste in Deutschland deutlich an Vielfalt gewonnen. Zu dem schon relativ lange existierenden einheimischen Akteur simfy sowie dessen nur wenig wahrnehmbaren Konkurrenten Napster und Musicload Nonstop gesellten sich Juke (Review), Music Unlimited, Deezer und Rara. Auch ein Start von Spotify ist in Vorbereitung. Heute nun betritt mit Rdio ein weiterer internationaler Anbieter den deutschen Markt. Das Unternehmen hält damit sein im November gemachtes Versprechen.

Der von den Skype-Gründern Niklas Zennström und Janus Friis zusammen mit Carter Adamson gegründete Musikdienst steht seit heute allen Nutzern mit einer deutschen IP-Adresse offen. Nach Kanada und Brasilien ist Deutschland das dritte Land außerhalb seines Heimatmarktes, in das der Service aus San Francisco expandiert. Zennström und Friis begannen Ende 2009 damit, ein Team für Rdio zusammenzustellen und sich mit den Labels zu einigen. Mitte 2010 präsentierten sie dann Rdio der US-Öffentlichkeit.

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Rdio:
Skype-Gründer wollen ihren
Musikdienst nach Deutschland bringen

Anfang 2012 soll der von den Skype-Gründern Niklas Zennström und Janus Friis entwickelte Musikdienst Rdio nach Deutschland kommen. Unterdessen sucht Spotify nach Personal, das im D-A-CH-Raum mit den Labels verhandelt.

Bisher bietet nur ein einziger Dienst in Deutschland legales, kostenfreies On-Demand-Streaming von Musik, nämlich das Kölner Startup simfy. Ausländische Konkurrenten wie Spotify konnten sich bisher nicht mit der Verwertungsgesellschaft GEMA auf einen Lizenzvertrag einigen, und der einstige simfy-Wettbewerber steereo wurde vor einem Jahr Teil von simfy und daraufhin abgewickelt. Kontrahenten wie JUKE oder Napster bieten keine Gratis-Variante an und konkurrieren mit simfy deshalb lediglich bei der monatlichen Musikflatrate.

Doch mit simfys komfortabler Marktsituation könnte es Anfang des kommenden Jahres vorbei sein: Laut paidContent und TechCrunch plant der US-Musikdienst Rdio, Anfang 2012 in Deutschland zu starten. Nach den USA, Kanada und Brasilien wäre es das vierte Land, in dem der von den Skype-Gründern Niklas Zennström und Janus Friis entwickelte Service auf Sendung geht.

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