Thema: put.io

 

Alle 4 Artikel zum Thema put.io auf netzwertig.com:

Monetarisierung von Webdiensten:
put.io wird kostenpflichtig

Der Cloud-Download-Anbieter put.io verlässt die Beta-Phase und wird vollständig kostenpflichtig. Ein Schritt nicht ohne Risiko.

put.io
put.io
Eine für das Produkt und die Zielgruppe passende Preisgestaltung zu finden, gehört für viele junge Web-Startups zu den eher komplizierten Fragen. Die Palette anwendbarer Strategien reicht von kostenlos über Freemium bis hin zu komplett kostenpflichtig.

Ein garantiertes Erfolgsrezept gibt es dabei nicht. Während für manch einen Dienst die Gratisstrategie mit paralleler Werbevermarktung die beste Lösung ist, können sich andere Anbieter nur dann refinanzieren, wenn sie es schaffen, zumindest einen gewissen Teil ihrer Nutzerschaft zu zahlenden Kunden zu konvertieren.

put.io, ein beeindruckender Service aus der Türkei, über den wir bereits hier und hier berichtet haben, hat seine Beta-Tester am Freitag über den bevorstehenden Launch informiert – und wird, wie schon zu Beginn der Testphase angekündigt, zu einem reinen Bezahldienst.

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Finalfolder:
Dokumentenablage in der Cloud

An der Schnittstelle von Evernote, Dropbox und Google Docs bietet das Schweizer Startup Finalfolder ein Onlinearchiv für persönliche Dokumente – und richtet sich damit primär an Cloud-Neulinge.

Finalfolder
Finalfolder
Dienste, die es Nutzern ermöglichen, Dateien und Dokumente in der Cloud abzulegen und zu verwalten, sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem digitalen Boden geschossen. Dropbox und Evernote gehören zu den bekanntesten, aber auch ZumoDrive, Sugarsync, Syncplicity, Box.net, Windows Live SkyDrive oder humyo bieten Lösungen, um die “Internetwolke” zur Datenablage und -sicherung einzusetzen.

Aus dem deutschsprachigen Raum allerdings kam diesbezüglich relativ wenig. Zu nennen ist hier sicherlich Wuala, ein Schweizer Startup, das vor rund einem Jahr an den französisch-amerikanischen Hersteller von Speicherlösungen LaCie verkauft wurde. Mit Finalfolder, das deutsche-startups.de gestern vorgestellt hat, schickt sich ein weiteres Jungunternehmen aus der Schweiz an, Nutzern die Vorteile der Cloud als Speicherort für Dokumente schmackhaft zu machen.

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Download-Mediacenter in der Cloud:
Einladungen für put.io

Bereits im Dezember hatten wir put.io vorgestellt, einen Dienst zum Download und Streaming von Dateien in der Cloud. Bisher erhält nur Zugang, wer eine Einladung hat. Wir haben 30 Stück!

put.io
put.io
Das langfristige Anbieten neuer Onlineangebote in geschlossener Beta-Phase ist in letzter Zeit bis auf einige Ausnahmen aus der Mode gekommen. Gehörte es vor einigen Jahren fast zum guten Ton, einen neuen Service über Monate hinweg nur für ausgewählte Nutzer mit Einladung zugänglich zu machen, haben mittlerweile die meisten Startups eingesehen, dass diese Strategie sich nur für sehr wenige Dienste lohnt.

put.io gehört zu dieser Gruppe. Der aus der Türkei stammende Service geht seit seinem Start Ende vergangenen Jahres äußerst restriktiv mit der Vergabe von Einladungen vor: einige Tausend Invites wurden bisher über internationale Blogs und die eigene Warteliste verteilt, die Nachfrage war und ist bedeutend größer. Selbst bestehende Nutzer erhielten bisher keine Möglichkeit, weitere Freunde einzuladen.
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put.io:
Wie die Medienbranche Raubkopien monetarisieren könnte

put.io aus der Türkei ist ein neuer Dienst, der die Herzen von Power-Leechern mit Affinität für Filme und Alben höher schlagen lassen dürfte - und der die Fantasie darüber anregt, wie Inhalteanbieter illegale Downloads monetarisieren könnten.

put.io
put.io

Seit dem Aufkommen des Internets kämpft die Inhalteindustrie gegen digitale Raubkopien – wie wir alle wissen, vergeblich. Klagen, Abmahnungen und Drohgebärden haben es nicht geschafft, User im großen Stil vom Herunterladen urheberrechtlich geschützten Materials abzuhalten. Und mit jedem P2P-Dienst oder Torrent-Tracker, der sich den Aufforderungen der Medienfirmen zur Schließung beugt, kommen zwei neue.

Was würde passieren, wenn Musik- und Filmkonzerne ihre Einstellung zur Content-Piraterie komplett verändern würden? Wenn sie einsähen, dass der Kampf gegen Raubkopien einem Kampf gegen Windmühlen gleicht, der nicht zu gewinnen ist. Was wäre, wenn daraus die Erkenntnis wüchse, dass es für das Geschäft besser ist, Piraterie indirekt zu monetarisieren, anstatt weiter ergebnislos gegen sie anzukämpfen?

All diese Fragen drängten sich mir auf, nachdem ich mich am Wochenende ausführlich mit einem neuen Cloud-Anbieter namens put.io auseinandergesetzt habe. Dank TechCrunch Europe konnte ich am Freitag einen Invite für die geschlossene Beta-Phase des türkischen Dienstes erlangen, der es Usern erlaubt, Inhalte aus dem Netz in den put.io Webspace zu laden, und von dort auf die eigene Festplatte.
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