Alle 7 Artikel zum Thema ProSiebenSat.1 auf netzwertig.com:
Vorratsdatenspeicherung
Vorratsdatenspeicherung ist immer problematisch. Nicht besser wird es, wenn die Richtlinie der EU eher schlampig ausgearbeitet wurde.
Insgesamt belegt der Bericht, dass die EU eine transnationale Richtlinie verabschiedet hat, die sämtliche EU-Bürger zu Verdächtigen macht – ohne festzulegen, wer diese Daten sehen darf und wie sie gespeichert und übertragen werden müssen.
» EU geht mit Vorratsdaten fahrlässig um
Tweetdeck
Laut dem Wall Street Journal hat nach UberMedia auch Twitter Interesse an Tweetdeck bekundet.
Rund 50 Millionen US-Dollar (35 Millionen Euro) soll sich Twitter die Software kosten lassen
» Twitter will Tweetdeck schlucken
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Das Bundeskartellamt will die geplante Onlinevideoplattform von RTL und ProSiebenSat.1 aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken nicht genehmigen. Der Traum von einem deutschen Hulu scheint damit vorerst zu platzen.
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Aktualisiert mit einer Stellungnahme der Mediengruppe RTL Deutschland am Artikelende.
Das vorläufige Aus für die Idee eines deutschen “Hulu” – so muss man die gestrigen Meldung der Financial Times Deutschland interpretieren, nach der das Bundeskartellamt bei der von RTL und ProSiebenSat.1 gemeinsam geplanten Onlinevideoplattform wettbewerbsrechtliche Probleme sieht. Laut dem Bericht hat die Bonner Behörde den zwei Unternehmen signalisiert, dass es das Vorhaben nicht genehmigen wird.
Publik wurden die Pläne zu einem gemeinsamen Videoangebot der zwei führenden deutschen Privatsendergruppen im Sommer vergangenen Jahres. Nach dem Vorbild des US-Dienstes Hulu sollten auf der Plattform Nachrichten, Serien, Filme und Shows von verschiedenen TV-Stationen bis zu sieben Tagen nach Ausstrahlung im Fernehen abgerufen werden können.
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Der Chef von Gruner und Jahr, Bernd Kundrun, ist aus dem Vorstand des Mutterkonzerns Bertelsmann zurückgetreten. Der Anfang vom kompletten Rückzug?
Große Aufregung zu Weihnachten: Bernd Kundrun, der Chef von Gruner und Jahr, tritt von seinem Posten als Vorstand der Konzernmutter Bertelsmann zurück. Damit dürfte, wie informierte
Medienredaktionen vermuten, sein Verbleib an der Spitze des größten deutschen Zeitschriftenverlags kein Thema mehr sein: Bye-bye Bernd. Auslöser der öffentlich ausgetragenen Trennung dürfte das Bekanntwerden von Kundruns Flirt mit den Eigentümern der Sendergruppe ProSiebenSat.1 sein, die nach einem passenden Chef fahndeten. Jemanden mit Sparwut aus der Medienbranche etwa. Wegen ausbleibender Anzeigen hat Kundrun die
Park Avenue beerdigt und die Wirtschaftstitel des Hauses in einer Zentralredaktion gebündelt. (Stattdessen entschieden sich die Fernseh-Investoren aber für einen
Genußmittel-Manager, der sich schon um Medikamente, Zigaretten und Cola gekümmert hat.)
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Was macht man als großes Medienunternehmen, das Eigentümer oder Mehrheitsanteilseigener an einem anderen Unternehmen ist und möchte, dass dieses noch besser performt? Man könnte zum Beispiel die sogenannten Synergieeffekte nutzen und Verweise auf die Vorzüge des Startups im eigenen Medienangebot unterbringen.
Das geht aber leider nicht ohne entsprechende Kennzeichnung. Denn ohne die wäre es Schleichwerbung. Und die ist in Deutschland verboten.
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Manchmal gibt es auch glückliche Zufälle für Medienunternehmen. Letzten Samstag hat Kai Pflaume in seiner Sat.1-Show “Nur die Liebe zählt” ein Paar zu Gast gehabt, das sich auf dem deutschen Social Network lokalisten kennengelernt hat.
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Wie von uns am Samstag berichtet, übernimmt ProSiebenSat.1 das Social Network lokalisten. Eine Unternehmenssprecherin bestätigte die Übernahme heute uns gegenüber. Statt den von uns im Artikel genannten 100 Prozent übernahm ProSiebenSat.1 90 Prozent von lokalisten. Eine Option zur Übernahme besaß man seit dem Einstieg 2006. Zur Höhe der Übernahmesumme wollte man sich bei ProSiebenSat.1 nicht äußern.
Das Social Network Lokalisten geht nach uns vorliegenden Informationen aus zuverlässiger Quelle vollständig in den Besitz der bisherigen Anteilseignerin ProSiebenSat.1 Media AG über.
Seit Oktober 2006 besitzt die ProSiebenSat.1 Media AG bereits 30 Prozent am Social Network Lokalisten, einer Community mit mehr als 1,8 Millionen Mitgliedern, die vorrangig im Münchener Raum wohnen. Jetzt soll die Minderheitsbesitzerin gemäß einer zuverlässigen Quelle Lokalisten komplett übernommen und für die restlichen 70 Anteilsprozente 25 Millionen Euro bezahlt haben. Keine der beiden Seiten war am Freitag für eine Stellungnahme erreichbar.
Update: ProSiebenSat.1 bestätigt die Übernahme, übernimmt 90 Prozent von lokalisten. Siehe unsere Meldung dazu.
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Heute um 18 Uhr startet mit Puls 4 Österreichs viertes landesweites Privatfernsehen. Eine Talkshow mit Natascha Kampusch dient als Aushängeschild für eine bisher offenbar unerfüllbare Mission: gutes und quotenstarkes Privat-TV made in Austria.
Puls 4: Kampusch für die Quote?
Entführungsopfer Natascha Kampusch soll eine Talkshow im Programm des Wiener Privatsenders Puls 4 bekommen. Genau diesen Aufmerksamkeitskick brauchte der vierte private Fernsehkanal Österreichs für seinen landesweiten Sendestart am Montag. Anfang Jänner 2008 entzündete diese Ankündigung ein kleines Leuchtfeuer in den deutschsprachigen Medien. Wochenlange zehrte der Sender von dieser Aufmerksamkeit, und auch in den nächsten Wochen scheint das Interesse für das Talkshow-Experiment mit Kampusch gesichert.
Doch neue österreichische Medienprodukte halten nicht unbedingt immer das, was sie versprechen. Mit Trommelwirbel war auch die Tageszeitung Österreich im September 2006 gestartet – bekanntlich klaffen Selbst- und Fremdwahrnehmung zu diesem Titel weit auseinander. Enttäuscht wurde kürzlich auch, wer sich von Austria 9 gut gemachtes, österreichisches Privat-TV erwartete. Stattdessen gibt es Uraltserien und Anrufshows in Dauerschleife. Schließlich munkelt man schon, dass es sich bei Kampuschs Talkshow auf Puls 4 um einen PR-Gag handelt – behauptet zumindest 20min.ch, das einen besonderen Draht in die Medienwelt der Alpenrepublik vortäuscht. Aber was steckt wirklich hinter den sensationellen Versprechungen von Puls 4?
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