Thema: produktivität

 

Alle 62 Artikel zum Thema produktivität auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Aufgabenmanager:
Wunderlist wird schneller, schöner – und bleibt sonst fast wie es ist

Das Berliner Produktivitäts-Startup 6Wunderkinder wird in wenigen Wochen die neue Version seines von sechs Millionen Menschen genutzten Aufgabenmanagers Wunderlist veröffentlichen. Gut so, denn die bisherige App wirkt nicht mehr ganz frisch.

Ich bin ein täglicher Nutzer der Aufgabenverwaltung Wunderlist. Als solcher hatte man es in den vergangene Wochen gar nicht so leicht: Immer mal wieder gab es kleinere Probleme beim Synchronisieren, und generell entstand ein wenig der Eindruck, dass die existierenden Apps von dem Startup aus Berlin nicht mehr das wünschenswerte Maß an Liebe erhielten. Der Grund hierfür war zwar nicht schwer zu erraten: Schon seit längerem ist bekannt, dass die Hauptstädter an einer neuen Version ihrer App arbeiten. Dennoch wurde ich langsam ungehalten.

Erfreulicherweise muss meine Geduld nicht mehr viel länger auf die Probe gestellt werden: Heute informierte Wunderlist-Macherin 6Wunderkinder über das bevorstehende Release 3.0 und startete offiziell die Pre-Launch-Phase. Alle Details zu Wunderlist 3.0 können auf wunderlist.com nachgelesen oder im Präsentations-Video (am Artikel-Ende) betrachtet werden. » weiterlesen

Social Bookmarking:
Produktiver durch Langzeit-Investment

Strategien zur Produktivitätssteigerung können manchmal erst mit Verzögerung ihre volle Wirkung entfalten. Ein Beispiel hierfür ist Social Bookmarking. Ein Erfahrungsbericht nach über 21.000 gespeicherten Links.

Social Bookmarking

Wer von heute auf morgen die eigene Produktivität erhöhen möchte, der hat unzählige Möglichkeiten. Doch nebst den kurzfristigen Schritten gibt es auch produktivitätssteigernde Maßnahmen, die ihre volle Wirkung erst über einen längeren Zeitraum entfalten. Eine solche ist konsequentes (Social) Bookmarking mit dem Zweck, Informationen, Artikel oder Websites später schneller wiederzufinden.

Im Oktober 2007 speicherte ich meinen ersten Link bei einem Social-Bookmarking-Portal. Später, nach einigem Austesten verschiedener Dienste, importierte ich mein Archiv zu Diigo, das ich noch heute nutze (ein anderer beliebter Service dieser Art ist Pinboard). Gerade habe ich die Marke von 21.000 Bookmarks durchbrochen. Momentan speichere ich im Durchschnitt etwa ein Dutzend Links pro Tag. Zumeist sind es Artikel zu Themenbereichen und Nachrichten, die ich im Blick behalten muss.

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Tools:
Wo bleiben die revolutionären Produktivitätstools?

Es erscheinen zwar laufend neue Produktivitätstools. Diese sind aber kaum besser als die existierenden Tools oder lösen oft nur oberflächliche Probleme. Dabei zeigen Kommentare unserer Leser, dass eine Nachfrage nach wirklich innovativen Tools besteht – etwa, wenn es um Sicherheitsbedürfnisse geht.

ProduktivitätSeit 1,5 Jahren präsentiere ich an dieser Stelle wöchentlich ein Tool, das uns produktiver oder zumindest das Arbeiten schöner machen soll. Meine Co-Autoren haben sich in dieser Zeit mehr als einmal lustig darüber gemacht, dass ich bei imgriff.com den einfachsten Job hätte: Es reiche ja, einfach in den Mac App Store zu schauen, irgendein neues Tool auszuwählen und darüber zu schreiben. Selbstverständlich sieht die Realität anders aus.

In der Tat herrscht kein Mangel an digitalen Helferlein, die uns weismachen wollen, dass wir dank ihnen nun endlich ganz fokussiert arbeiten, uns nie mehr ablenken lassen und keine wichtigen Aufgaben mehr vergessen. Jede Woche erscheinen unzählige neue Tools, und wahrscheinlich erhoffen sich die Entwickler jeweils, das neue Evernote oder die neue Dropbox auf den Markt zu bringen. Ich würde Euch diese noch so gerne hier vorstellen, aber immer seltener überzeugt mich eine Neuerscheinung.

Nun ist es sicher so, dass nach Hunderten von getesteten und Dutzenden von präsentierten Tools meine Ansprüche gestiegen sind – und hoffentlich auch die von Euch, unseren Lesern. Aber das Hauptproblem ist eher, dass kaum mehr echte Neuheiten darunter sind. Worin bestände der Sinn, Euch die x-te Aufgabenverwaltung vorzustellen? Natürlich sind weder Wunderlist noch Things perfekt, aber braucht es deswegen zig Alternativen, die im Kern eben gar keine richtigen Alternativen sind? Andere Tools sind zwar neuartig, lösen aber nur ein oberflächliches Problem, oder das Problem lässt sich mit den vorhandenen Applikationen genauso gut lösen.

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Doo-Nachfolger Scanbot beweist Potenzial:
500.000 Downloads in 8 Wochen

Acht Wochen dauerte es, da hatte die Scanner-App des Bonner Dokumenten-Startups Doo die Marke von 500.000 Downloads durchbrochen. Der klare Fokus zahlt sich aus.

ScanbotAnfang April lancierte Frank Thelen nach seinem gescheiterten Dokumenten-Dienst Doo eine simple Scanner-Applikation namens Scanbot – zuerst nur für das iPhone, kurz darauf auch für Android. Statt große Brötchen backen und das von vielen bislang eher erfolglos in Angriff genommene papierlose Büro verwirklichen zu wollen, nahm sich Thelen mit Scanbot vor, fokussiert einen ganz spezifischen Einsatzzweck abzudecken. Scanbot ist sehr nett gemacht, allerdings existieren bereits zahlreiche ähnliche Anwendungen, zudem verlangt das Bonner Startup für den Download der App zwischen ein bis zwei Euro – keine Summe, die Nutzer schmerzt, aber dennoch genug, um eine Hürde für die Installation zu errichten. Insofern waren Thelen und sein Team mit Sicherheit selbst äußerst gespannt auf die Resonanz. In der vergangenen Woche gab das Unternehmen erstmals Zahlen bekannt – und die können sich sehen lassen: » weiterlesen

Linkwertig:
Google, Verlage, Angst, Kunst

Google
Der mit den deutschen Verhältnissen wohl nicht besonders gut vertraute Eric Schmidt appeliert an die Vernunft der Verlage.

Andere Verlage scheinen (…) leider noch immer zu glauben, dass ihre Zukunft im Ruf nach plumper Regulierung liegt

» Google fordert deutsche Verlage zur Kooperation auf

 

Google Angst
Die FAZ nimmt das zum Anlass, uns nochmal über Google aufzuklären.

Warum leistet niemand diesem Monopolisten Widerstand?

» Angst vor Google

 

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Typische Fehler:
Fünf Dinge, die selbst einen Produktivitätsmaximierer immer wieder bremsen

Auch wer über Selbstdisziplin verfügt und ein Verständnis dafür hat, was die eigene Produktivität behindert, ist nicht gegen Fehler gefeit, die den optimalen Arbeitsablauf einschränken.

ProduktivitätSeit fast genau sieben Jahren blogge ich – und das mit Ausnahme von Wochenenden und einigen Urlauben mehrmals täglich. Auch wenn ich damit gemäß der Zehn-Jahres-Regel noch mindestens drei Jahre vor mir habe, um ein Experte zu werden, begegne ich dem regelmäßigen Online-Publizieren heute mit einer gewissen Routine und Entspanntheit, die mir in der Anfangsphase fehlten. Auch weiß ich besser als früher, wie ich mich aus Phasen der kreativen Tiefpunkte befreien kann, und verstehe ganz gut, unter welchen Voraussetzungen ich produktiv bin, und wann ich eher prokrastiniere.

Doch das Bewusstsein um die Mechanismen und Dynamiken, die das effektive Arbeiten beeinflussen, reicht manchmal nicht, um tatsächlich die besten Resultate zu erzielen. Einige Produktivitätsfehler mache ich einfach immer wieder. Im Folgenden fasse ich zusammen, welche Verhaltensschwächen mich auch nach über 2.600 bei netzwertig.com veröffentlichten Artikeln oft vollkommen vorhersehbar aus dem Zeit- und Arbeitsplan werfen.

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Bild: Flickr/ryan_tirCC BY 2.0

Evernote:
Das etwas andere Internetunternehmen

In vielen Punkten unterscheiden sich Evernote und dessen CEO Phil Libin von anderen Akteuren der Internetbranche. Da passt es, dass das US-Unternehmen mittlerweile fast ein Drittel seines Umsatzes mit physischen Produkten erwirtschaftet.

Es gibt die typische Internetfirma mit ihren häufig auf kurzfristiges Wachstum ausgelegten Strategien (auch wenn ihre Macher dies oft nicht zugeben). Und dann gibt es Evernote, das 2002 gegründete Unternehmen, das seit 2008 mit einem “digitalen Notizbuch” am Markt ist. In vielen Punkten unterscheidet sich der Dienst aus Mountain View von der Mehrzahl der Technologiefirmen und Startups. » weiterlesen

Datei-Anhänge:
Wunderlist mausert sich zum Dropbox-Wettbewerber

Das Berliner Startup 6Wunderkinder erweitert das kostenpflichtige Angebot seiner To-Do-App Wunderlist um einen Dateianhang. Eine schöne Erweiterung, die den Dienst in die Nähe von Dropbox rückt.

Wunderlist_LogoSeit einem knappen Jahr bin ich nun im Team von Blogwerk aktiv. Da alle Redakteure von einem anderen Ort aus arbeiten, sind Tools zur Teamkommunikation unerlässlich. Viele haben wir davon ausprobiert und nach mal längerer, mal nur sehr kurzer Nutzung wieder aufgegeben. Eine der wenigen Apps, die es geschafft haben, dauerhaft vom Team genutzt zu werden, ist Wunderlist.

Es ist bei weitem nicht so, dass keine anderen To-Do-Manager existieren. In wütenden Kommentaren unter unseren Blogartikeln liest man mehr als häufig Hinweise, dass es viel bessere Aufgabenplaner gäbe. Und doch hat gerade Wunderlist aufgrund seiner Schlichtheit, des Funktionsumfangs und seiner Multiplattform-Strategie bis hierhin überlebt. Ein heute neu vorgestelltes Feature der Berliner könnte die Zusammenarbeit im Team noch interessanter machen: Datei-Anhänge. Die allerdings gibt es nur für zahlende Kunden. Anwender werden genau gegenrechnen, ob sich das für sie lohnt.
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Teil 2:
Mit diesen Tools arbeite ich

Zahlreiche Webdienste und Apps machen die Arbeit für Onlineredaktionen und Autoren einfach. Heute weitere 18 Favoriten!

ToolsIch bin mir nicht sicher, ob ich hier als leuchtendes Beispiel für gelungene Organisation und Zeitmanagement herangezogen werden sollte. Meine Tagesorganisation verläuft ungeordnet, gewissermaßen chaotisch. Aber da ich inzwischen täglich für drei Blogs schreibe, Themen organisiere, nebenbei diverse Social-Media-Kanäle betreue und trotzdem nur selten die Übersicht verliere, scheine ich unbewusst irgend etwas richtig zu machen, ohne ein besonderes Organisationskonzept zu verfolgen.

Erschwerend kommt sicher hinzu, dass ich bei Tools und Services auch noch konservativ bin. Nur sehr wenige neue Dienste schaffen es, dass ich sie überhaupt langfristig im Alltag einsetze. Unterwegs bin ich ohnehin nur mit MacBook Air und Smartphone. Ein iPad habe ich zwar auch, aber das wird in Kürze verkauft, weil ich es einfach nicht brauche. Besonders originell ist meine Liste deswegen wohl eher nicht, aber vielleicht kann gerade das der Schlüssel zum Erfolg sein. » weiterlesen

Teil 1:
Mit diesen Tools arbeite ich

Zahlreiche Webdienste und Apps machen die Arbeit für Onlineredaktionen und Autoren einfach. Hier sind 19 Favoriten!

ToolsEin Freitag mitten im Juli. Die Nachrichtenlage seitens Startups ist traditionell ruhig (was sich nutzen lässt) und man kann auch nicht jeden Tag über die digitale Überwachung jammern (wobei es sehr wichtig ist, dass das Thema im Bewusstsein bleibt!). Kaum ein Zeitpunkt ist daher geeigneter dafür, einmal über das eigene Informationsmanagement zu reflektieren und eine kleine Inventur durchzuführen. Hier kommt eine Übersicht der Apps und Webdienste, ohne die ich mir meine Arbeit als Redakteur kaum vorstellen kann – mit Schwerpunkt iOS – sorry liebe Android-Freunde. In den zwei folgenden Teilen werden meine Kollegen Jan Tißler und Jürgen Vielmeier ihr Informations- und Produktivitäts-Setup beschreiben. » weiterlesen