Thema: produktivität

 

Alle 58 Artikel zum Thema produktivität auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Linkwertig:
Google, Verlage, Angst, Kunst

Google
Der mit den deutschen Verhältnissen wohl nicht besonders gut vertraute Eric Schmidt appeliert an die Vernunft der Verlage.

Andere Verlage scheinen (…) leider noch immer zu glauben, dass ihre Zukunft im Ruf nach plumper Regulierung liegt

» Google fordert deutsche Verlage zur Kooperation auf

 

Google Angst
Die FAZ nimmt das zum Anlass, uns nochmal über Google aufzuklären.

Warum leistet niemand diesem Monopolisten Widerstand?

» Angst vor Google

 

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Typische Fehler:
Fünf Dinge, die selbst einen Produktivitätsmaximierer immer wieder bremsen

Auch wer über Selbstdisziplin verfügt und ein Verständnis dafür hat, was die eigene Produktivität behindert, ist nicht gegen Fehler gefeit, die den optimalen Arbeitsablauf einschränken.

ProduktivitätSeit fast genau sieben Jahren blogge ich – und das mit Ausnahme von Wochenenden und einigen Urlauben mehrmals täglich. Auch wenn ich damit gemäß der Zehn-Jahres-Regel noch mindestens drei Jahre vor mir habe, um ein Experte zu werden, begegne ich dem regelmäßigen Online-Publizieren heute mit einer gewissen Routine und Entspanntheit, die mir in der Anfangsphase fehlten. Auch weiß ich besser als früher, wie ich mich aus Phasen der kreativen Tiefpunkte befreien kann, und verstehe ganz gut, unter welchen Voraussetzungen ich produktiv bin, und wann ich eher prokrastiniere.

Doch das Bewusstsein um die Mechanismen und Dynamiken, die das effektive Arbeiten beeinflussen, reicht manchmal nicht, um tatsächlich die besten Resultate zu erzielen. Einige Produktivitätsfehler mache ich einfach immer wieder. Im Folgenden fasse ich zusammen, welche Verhaltensschwächen mich auch nach über 2.600 bei netzwertig.com veröffentlichten Artikeln oft vollkommen vorhersehbar aus dem Zeit- und Arbeitsplan werfen.

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Bild: Flickr/ryan_tirCC BY 2.0

Evernote:
Das etwas andere Internetunternehmen

In vielen Punkten unterscheiden sich Evernote und dessen CEO Phil Libin von anderen Akteuren der Internetbranche. Da passt es, dass das US-Unternehmen mittlerweile fast ein Drittel seines Umsatzes mit physischen Produkten erwirtschaftet.

Es gibt die typische Internetfirma mit ihren häufig auf kurzfristiges Wachstum ausgelegten Strategien (auch wenn ihre Macher dies oft nicht zugeben). Und dann gibt es Evernote, das 2002 gegründete Unternehmen, das seit 2008 mit einem “digitalen Notizbuch” am Markt ist. In vielen Punkten unterscheidet sich der Dienst aus Mountain View von der Mehrzahl der Technologiefirmen und Startups. » weiterlesen

Datei-Anhänge:
Wunderlist mausert sich zum Dropbox-Wettbewerber

Das Berliner Startup 6Wunderkinder erweitert das kostenpflichtige Angebot seiner To-Do-App Wunderlist um einen Dateianhang. Eine schöne Erweiterung, die den Dienst in die Nähe von Dropbox rückt.

Wunderlist_LogoSeit einem knappen Jahr bin ich nun im Team von Blogwerk aktiv. Da alle Redakteure von einem anderen Ort aus arbeiten, sind Tools zur Teamkommunikation unerlässlich. Viele haben wir davon ausprobiert und nach mal längerer, mal nur sehr kurzer Nutzung wieder aufgegeben. Eine der wenigen Apps, die es geschafft haben, dauerhaft vom Team genutzt zu werden, ist Wunderlist.

Es ist bei weitem nicht so, dass keine anderen To-Do-Manager existieren. In wütenden Kommentaren unter unseren Blogartikeln liest man mehr als häufig Hinweise, dass es viel bessere Aufgabenplaner gäbe. Und doch hat gerade Wunderlist aufgrund seiner Schlichtheit, des Funktionsumfangs und seiner Multiplattform-Strategie bis hierhin überlebt. Ein heute neu vorgestelltes Feature der Berliner könnte die Zusammenarbeit im Team noch interessanter machen: Datei-Anhänge. Die allerdings gibt es nur für zahlende Kunden. Anwender werden genau gegenrechnen, ob sich das für sie lohnt.
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Teil 2:
Mit diesen Tools arbeite ich

Zahlreiche Webdienste und Apps machen die Arbeit für Onlineredaktionen und Autoren einfach. Heute weitere 18 Favoriten!

ToolsIch bin mir nicht sicher, ob ich hier als leuchtendes Beispiel für gelungene Organisation und Zeitmanagement herangezogen werden sollte. Meine Tagesorganisation verläuft ungeordnet, gewissermaßen chaotisch. Aber da ich inzwischen täglich für drei Blogs schreibe, Themen organisiere, nebenbei diverse Social-Media-Kanäle betreue und trotzdem nur selten die Übersicht verliere, scheine ich unbewusst irgend etwas richtig zu machen, ohne ein besonderes Organisationskonzept zu verfolgen.

Erschwerend kommt sicher hinzu, dass ich bei Tools und Services auch noch konservativ bin. Nur sehr wenige neue Dienste schaffen es, dass ich sie überhaupt langfristig im Alltag einsetze. Unterwegs bin ich ohnehin nur mit MacBook Air und Smartphone. Ein iPad habe ich zwar auch, aber das wird in Kürze verkauft, weil ich es einfach nicht brauche. Besonders originell ist meine Liste deswegen wohl eher nicht, aber vielleicht kann gerade das der Schlüssel zum Erfolg sein. » weiterlesen

Teil 1:
Mit diesen Tools arbeite ich

Zahlreiche Webdienste und Apps machen die Arbeit für Onlineredaktionen und Autoren einfach. Hier sind 19 Favoriten!

ToolsEin Freitag mitten im Juli. Die Nachrichtenlage seitens Startups ist traditionell ruhig (was sich nutzen lässt) und man kann auch nicht jeden Tag über die digitale Überwachung jammern (wobei es sehr wichtig ist, dass das Thema im Bewusstsein bleibt!). Kaum ein Zeitpunkt ist daher geeigneter dafür, einmal über das eigene Informationsmanagement zu reflektieren und eine kleine Inventur durchzuführen. Hier kommt eine Übersicht der Apps und Webdienste, ohne die ich mir meine Arbeit als Redakteur kaum vorstellen kann – mit Schwerpunkt iOS – sorry liebe Android-Freunde. In den zwei folgenden Teilen werden meine Kollegen Jan Tißler und Jürgen Vielmeier ihr Informations- und Produktivitäts-Setup beschreiben. » weiterlesen

Weg mit der Komplexität:
Oft sind die einfachen Lösungen die besseren

Die Vielfalt von verfügbaren Hilfsmitteln und elektronischen Tools ist kaum mehr zu überblicken. Und kann dazu verleiten, zur komplizierteren Lösung zu greifen, wenn der vorherige Lösungsversuch gescheitert ist. Komplexität als Lösungsansatz? Wohl kaum! In vielen Fällen tut es gut, das Simple zu wählen und sich an der pragmatischen Lösung zu freuen.

K.I.S.S.Nichts gegen ausgefeilte Geräte, raffinierte Computerprogramme und ausgeklügelte Arbeitsprozesse – sie machen uns das Leben meist angenehmer und einfacher. Beispiel: Früher war Fotografieren eine teuere Angelegenheit. Eine Spiegelreflexkamera und das Entwicklen und Vergrössern der Fotos verschlang ein halbes Vermögen. Dank der Kostenreduktion durch Digitalisierung kann heute jeder fotografieren – zumindest technisch betrachtet. Aber dieses Beispiel zeigt sehr schön, wie die technischen Möglichkeiten vom Eigentlichen (dem Gestalten des Bildes) ablenken können.

«phil» hat in einem Kommentar zu meinem letzten Blogpost dafür plädiert, den einfachen Weg zu wählen und nicht alles zu komplizieren. Ein guter Einwand, der mich zum Nachdenken gebracht hat.

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Bild: Kristian Bjornard bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Apps zur Lebensverbesserung:
Wieso Mentor und Lift Potenziale verschenken

Verschiedene mobile Apps, darunter auch die neue Anwendung des Berliner Startups Mentor, wollen Menschen beim Erreichen der persönlichen Ziele unterstützen. Doch ihr Weg über die Schaffung extrinsischer Motivation hat Schwächen.

MentorDen inneren Schweinehund zu überwinden, um als anstrengend wahrgenommene, aber im Nachhinein für das eigene Wohlbefinden oder die eigene Gesundheit positive Aktivitäten durchzuführen, ist für viele Menschen eine große Herausforderung. Selbst wenn sie sich über die erstrebenswerte Langzeitwirkung von Besuchen im Fitnessstudio, der Einnahme gesunder Speisen oder der regelmäßigen Benutzung von Zahnseide im Klaren sind, reicht diese Erkenntnis häufig nicht dazu, um die kurzfristigen Einbußen in Komfort, Zeit und Spaß selbstverständlich hinzunehmen.

Schon seit längerem versuchen Startups, mit mobilen Applikationen bei diesem verbreiteten Problem unterstützend zur Seite zu stehen. Nach DidThis und Lift hat sich nun auch ein junges Berliner Startup der Aufgabe verschrieben, an der Verbesserung von Aspekten ihres Lebens interessierten Anwendern bei der Verwirklichung dieses Ziels zu helfen. Mentor nennt sich der von Lukas Kampfmann, Philipp Merlin Scharff, Jeremias Wolf and Niclas Rohrwacher gegründete Dienst, der ab Freitag offiziell als kostenfreie App für das iPhone bereit stehen wird. Eine unter mentor-beta.com zu findende Beta-Version kann bereits jetzt direkt vom iPhone aus installiert werden. » weiterlesen

Lehren aus 2313 Blogbeiträgen:
Wie ich kreativ bleibe

Wer täglich Artikel schreibt oder anderweitig kreativ tätig ist, muss aktiv Maßnahmen treffen, um einfallsreich zu bleiben. Hier sind einige Beobachtungen aus und Ratschläge nach 2313 Blogbeiträgen.

KreativitätVor mehr als sechs Jahren schrieb ich meinen ersten Blogbeitrag. Dieser Text ist Artikel Nummer 2313. Von kurzen Phasen geringerer Aktivität und wenigen Urlaubswochen ausgenommen verging seit März 2007 kein Werktag, an dem ich nicht mindestens einen, zumeist aber zwei Beiträge verfasst habe. Zu Beginn für mein privates Blog, später dann für netzwertig.com. In dieser Zeit habe ich unheimlich viel gelernt. Vor allem, welche Maßnahmen ich ergreifen muss, um einen maximalen kreativen Output zu erreichen. Genau dieser ist essentiell, will man Tag für Tag lesenswerte, interessante, informative und inspirierende Texte publizieren. Dass einem gelegentlich die Ideen ausgehen, lässt sich freilich nicht vermeiden. Auch hilft eine gewisse analytische Veranlagung wahrscheinlich dabei, dass ich mich stets relativ schnell aus Phasen absoluter Einfallslosigkeit befreien kann. Doch davon abgesehen konnte ich dank meiner Erfahrungen der vergangenen sechs Jahre viel darüber herausfinden, welche Weichen ich stellen muss, um möglichst jederzeit einen effektiven Kreativitätsprozes zu aktivieren. Hier sind einige Empfehlungen und Ratschläge, mit denen sich die grauen Zellen dazu animieren lassen, Ideen für Texte und andere, Kreativität erfordernde Prozesse zu produzieren. » weiterlesen

Krise und Technologie als Chance:
Wieso wir weniger arbeiten sollten – und es können

Unsere heutige Sichtweise auf Arbeit ist problematisch. Neue Technologien sowie die Krise des Finanz- und Wirtschaftssystems zwingen uns zu weitreichenden Veränderungen.

ArbeitIn letzter Zeit mache ich mir viele Gedanken über den Sinn der digitalen Technologie. Ohne Ziele, die wir mit der sich immer schneller drehenden Entwicklung erreichen wollen, würde technischer Fortschritt zum Selbstzweck werden und damit seine Existenzberechtigung verlieren. Eine angemessene Prämisse, die ich in diesem Artikel beschrieb, ist das Streben nach mehr Zufriedenheit durch den Einsatz moderner Technik. Heute möchte ich einen anderen Aspekt hervorheben, bei dem digitale Innovationen großen Nutzen stiften können: Arbeit.

Derzeit lassen sich zwei entgegengesetzte Prozesse beobachten: Auf der einen Seite führt die fortschreitende Automatisierung sowie die derzeitige Strukturkrise des europäischen, aber auch globalen Finanz- und Wirtschaftssystems zu einer um sich greifenden Massenarbeitslosigkeit. Auf der anderen Seite jedoch sind bei denjenigen, die sich in Lohn und Brot befinden und Karriere machen, verbreitete Überarbeitungs- und Überlastungserscheinungen zu beobachten. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz gaben zuletzt rund 50 Prozent der Befragten in einer Untersuchung an, Termin- und Leistungsdruck sowie ständig wiederkehrende Arbeitsvorgänge als Belastungsfaktoren zu empfinden. Kein Wunder, wird Erfolg in den meisten Industrienationen noch immer mit langen und intensiven Arbeitstagen gleichgesetzt. » weiterlesen