Thema: Privatsphäre

 

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Entfesselte Bürger-Paparazzi:
Steve ist nicht Michael

Was eine Welt voller Bürger-Journalisten für Prominente bedeutet, erlebt Steve Parry aus England derzeit in Peking: Passanten halten ihn für den achtfachen Medalliengewinner Michael Phelps.

Steve Parry, nicht Michael Phelps.
Steve Parry, nicht Michael Phelps.
Wer die Hollywood-TV-Show “TMZ” kennt, hat eine Vorstellung davon, wie widerlich die marodierenden Banden von Paparazzi sich in Los Angeles aufführen. Und auch wenn die meisten Stars und Sternchen insgeheim mit den Hyänen zusammenarbeiten – man wünscht seinem schlimmsten Feind dieses Rudel nicht an den Hals. Steve Parry, britischer Sportkommentator und Ex-Schwimmer, hat jetzt ähnliche Erfahrungen in Peking gemacht (Video weiter unten). Dabei ist Steve nicht wirklich prominent. Aber seine Fans wussten das nicht und wollten es auch nicht wissen.

Wie der “Bürgerjournalismus” zur wahren Hatz auf Prominente ausufern kann, hat die Celebrity-Sighting-Site Gawker Stalker längst bewiesen, die in Echtzeit Sichtungen von “Prominenten” in Manhattan auflistet.

Und wie es sich anfühlt, wenn Dutzende von Sportbegeisterten, kamerabewehrten Passanten einen für eine solche Figur des öffentlichen Lebens halten, das hat der englische Sportjournalist Steve Parry dieser Tage in Peking auf dem Platz des himmlischen Friedens erlebt: Parry ist zwar Schwimmer, und sogar ein olympischer – in Athen hat er vor vier Jahren auf der 200 Meter Distanz Butterfly die Bronzemedaille gewonnen.

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