Thema: Preisgestaltung

 

Alle 2 Artikel zum Thema Preisgestaltung auf netzwertig.com:

Neue Preisdifferenzierung und Einschnitte beim Gratis-Angebot:
simfy folgt Spotify

Das Kölner Musikstartup simfy beschneidet seine Gratisversion und bietet nur noch 20 Stunden Streaming pro Monat. Die ab sofort gültige Produkt- und Preispalette ist der des Konkurrenten Spotify sehr ähnlich.

Wer bisher im deutschsprachigen Raum unbegrenzt On-Demand-Musik hören und dafür keinen Cent zahlen wollte, für den war der Kölner Musikdienst simfy die erste und einzige Adresse. Lediglich auf mobile Apps mussten simfys Gratisanwender verzichten und zudem gelegentlich Werbung über sich ergehen lassen.

Doch mit dieser Freiheit ist ab sofort Schluss: Am Donnerstag gab das Unternehmen bekannt, dass simfy Free nun nur noch 20 Stunden Streaming pro Monat beinhaltet. Wem das nicht genügt, der muss ein kostenpflichtiges Paket erwerben. Zukünftig bieten die Rheinländer zwei Bezahl-Pakete: “Premium” für 4,99 Euro pro Monat mit unbegrenztem und werbefreiem On-Demand-Zugang zu über 13 Millionen Titeln sowie Premium Plus für 9,99 Euro monatlich, wobei auch der Zugriff über die mobilen simfy-Applikationen (inklusive Offline-Modus) inbegriffen ist.

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“Zahle, so viel du willst”:
Zootool gibt Einblicke in sein Freemium-Experiment

Der deutsche Social-Bookmarking-Dienst Zootool hat kürzlich eine kostenpflichtige Pro-Funktion veröffentlicht. Über den Preis können Nutzer selbst entscheiden. Jetzt berichten die Zootool-Macher über den Verlauf des Experiments.

Die Mehrzahl aller von uns bei netzwertig.com vorgestellten Webdienste muss irgendwann darüber entscheiden, wie sie ihre operativen Kosten decken und Geld verdienen wollen. Mögliche Ansätze gibt es unzählige – doch nicht jedes Geschäftsmodell passt zu jedem Startup oder Onlineservice. Und wer beim Versuch der Monetarisierung zu kräftig hinlangt, stößt leicht treue Anwender vor den Kopf.

Der deutsche Social-Bookmarking-Dienst Zootool (unser Review) hat Anfang August ein Experiment gestartet: Nach einigen Jahren mit Einnahmen einzig aus einer Mini-Werbevermarktung sahen die Zootool-Gründer Bastian Allgeier und Hartmut Wöhlbier die Zeit gekommen, um eine mit Zusatzfunktionen ausgestattete, kostenpflichtige Premium-Variante des 2008 gestarteten Angebots zu veröffentlichen. Doch weil sie sich über die angemessene Höhe der Jahrespauschale im Unklaren waren, entschlossen sie sich, über diese ganz einfach die User selbst bestimmen zu lassen. Zootool Pro mit einer frei wählbaren jährlichen Gebühr zwischen einem und 100 Dollar war geboren.

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