Alle 15 Artikel zum Thema Pinterest auf netzwertig.com:
Pinterest
Pinterest hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 1,5 Milliarden abgeschlossen:
» Exclusive: Japan’s Rakuten Wins the Heart of Pinterest in $100M Funding Race With $1.5B Valuation
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Urheberrecht
Der Perlentaucher unterstreicht einen in der Urheberrechtsdiskussion meistens etwas übersehenen Aspekt: wer ist das eigentlich, der da spricht und Petitionen unterzeichnet?
Die wenigsten Autoren, die den Aufruf unterzeichnet haben, sind bisher dadurch aufgefallen, dass sie sich mit dem Internet auseinandergesetzt haben. In dem Aufruf dominieren die Autoren, die Jahr für Jahr oder alle zwei Jahre ihr neues Buch bringen.
» Die schöne Seite der Kostenlosmentalität
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Twitter
Hurra: Twitter hat jetzt in Deutschland vier Millionen Benutzer.
Der Kurznachrichtendienst Twitter kommt nun auch in Deutschland auf Touren.
» Twitter durchbricht die 4-Millionen-Marke in Deutschland
Pinterest
Oh nein: Pinterest hat im März ein Drittel der Benutzer verloren und ist von etwa 12 auf 8 Millionen User gefallen.
» Pinterest’s Hype Bubble Has Burst, And Now It Is Actually Losing Users
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Lesen
Clay Shirky sinniert auf Findings (sehr lesenswert) über die Zukunft des Lesens.
» How We Will Read: Clay Shirky
CloudSearch
Amazon ergänzt das eigene Cloud-Portfolio um eine CloudSearch. Abgerechnet wird nach Anzahl benutzer Instanzen.
» Start Searching in One Hour for Less Than $100 / Month
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Amazon hat sich grundsätzlich dazu bereit erklärt, Beschwerden über von Nutzern durchgeführte Urheberrechtsverstöße bei seinem Infrastrukturkunden Pinterest entgegenzunehmen. Ein neuer Konflikt bahnt sich an.
Anbieter von Cloud-Plattformen, die bedarfsabhängig skalierbaren Speicherplatz und Rechenleistung bereitstellen, gehören mittlerweile zu den wichtigsten Motoren des Internets. Nur wenige der jungen Startups und etablierten Onlinedienste, über die wir berichten, betreiben noch ihren eigenen, kostenintensiven Serverpark oder mieten lediglich dedizierte Server von Webhostinganbietern, die bei plötzlich erhöhter Zugriffszahl sofort in die Knie gehen.
Stattdessen wird ein Großteil der Prozesse sowie Datenmengen an professionelle Clouddienste wie Amazon Web Services, Rackspace, Google App Engine und ähnliche Anbieter ausgelagert. Internetnutzer selbst merken dies zumeist erst, wenn eine dieser Plattformen ausgefallen ist, woraufhin dann plötzlich viele ihrer Lieblingssites nicht mehr erreichbar sind.
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Pinspire heißt einer der derzeit berüchtigsten Klone aus dem Hause Rocket Internet, dem Inkubator der Samwer-Brüder. Mit zweifelhaften E-Mails versucht die Pinterest-Imitation, Nutzer zu gewinnen.
Es ist schwierig, irgendetwas Positives an
Pinspire zu finden, dem frechen
Pinterest-Klon der Samwer-Klonfabrik Rocket Internet. Da kann sich “Interim-CEO” Karl Jo Seilern-Aspang
noch so sehr rechtfertigen und eine Existenzberechtigung herbeikonstruieren.
Ein kleiner Luxus jeder schamlosen Copycat ist es, dass die allgemeine Erwartungshaltung in Bezug auf legitimes Geschäftsgebaren extrem niedrig ist. Zweifelhafte Praktiken, die jedem “herkömmlichen”, einem ethisch korrekten Verhalten grundsätzlich verbundenen Startup eine temporäre PR-Krise verschaffen und im schlimmsten Fall dessen Ruf stark beschädigen können, müssen bei den einschlägigen deutschen Startup-Klonern von vorn herein vorausgesetzt werden.
Treten sie dann auf, begrenzt sich die übliche Reaktion von Branchenkennern zumeist auf etwas im Stile von “typisch, war ja kaum anders zu erwarten”.
Ungefähr so ging es mir, als ich am Sonntag plötzlich eine E-Mail von Pinspire mit dem Betreff “Jemand auf Pinspire probiert mit dir Kontakt aufzunehmen” in meinem Postfach hatte. Im ersten Momentan las ich “Pinterest” statt “Pinspire”, was mich kurzzeitig zu der Frage brachte, seit wann Pinterest deutschsprachige E-Mails verschickt. Doch dann erkannte ich die Verwechslung und widmete mich mit einer Mischung aus Neugier und antizipierter Irritation dem Text der Mail:
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Kickstarter
Via Kickstarter dürfte heuer mehr Geld zur Förderung kultureller Pojekte gesammelt werden als von National Endowment for the Arts – der einzigen staatlichen Kulturfördereinrichtung der USA – zur Verfügung gestellt wird.
» Kickstarter To Outfund National Endowment for the Arts
Crowdfunding
Auch in Deutschland bekommt Crowdfunding ein Momentum:
In einer neuen Rekordzeit von unter 4 Stunden haben heute die Gründerinnen des Dessouslabels SugarShape bei Seedmatch 100.000 Euro geholt – zu einer Bewertung von 1,5 Mio. Euro
» SugarShape holt sich 100.000 Crowd-Euro in 4 Stunden
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Indem Websitebetreiber einen Codeschnipsel in ihre Seiten einbauen, können sie das Speichern von Fotos und Bildern bei Pinterest unterbinden. Für das brandheiße US-Startup ist dies ein erster Versuch, sich aus der juristischen Schusslinie zu bringen.
Lange ist es her, dass ein Startup außerhalb des klassischen Filesharing- und P2P-Sektors zu einer derartig intensiven Diskussion über das Urheberrecht geführt hat wie Pinterest. Das Pikante an dem visuellen Social-Bookmarking-Dienst: Nutzer speichern und verbreiten dort jeden Tag Millionen urheberrechtlich geschützter Fotos und Bilder – ohne sich darüber im Klaren zu sein, gegen Gesetze zu verstoßen. Die Geschwindigkeit, mit der die US-Plattform neue Mitglieder gewinnt, lässt sogar vermuten, dass sie den endgültigen Sargnagel für eine heute nicht mehr zeitgemäße Sicht auf das Urheberrecht darstellen könnte.
Dass die junge Firma aus Kalifornien nicht einfach darauf warten kann, bis sie von allen Seiten mit Abmahnungen und Anfragen zur Herausgabe von IP-Adressen der Nutzer überzogen wird, ist allerdings offensichtlich. Eine spannende Frage war daher, welchen Weg das Startup gehen würde, um sich ein Stück aus der Schusslinie zu bewegen, ohne aber die Grundfunktionalität der Site zu beschädigen.
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Wenn es vertretbar sein soll, dass Pinterest-Nutzer urheberrechtlich geschützte Fotos weiterverbreiten – gilt dies dann auch für andere Inhalteformen? Es kommt darauf an, wie und wieso.
Mein gestriger Artikel zu den möglichen Auswirkungen eines weiterhin rasant wachsenden Pinterest auf die aktuelle Urheberrechtsdebatte hat zu interessanten Kommentaren geführt. Auf ein von zwei Lesern angebrachtes Argument möchte ich an dieser Stelle eingehen, weil ich es für sehr wichtig halte.
Die Leser Michael und Vlad zogen eine Parallele zwischen dem Treiben von Pinterest und dem systematischen Auslesen von bei netzwertig.com (oder auf einer beliebigen anderen Website) veröffentlichten Inhalten, die dann auf einer eigenen Website publiziert und durch eine Werbevermarktung monetarisiert werden.
Erst einmal ist dieser Vergleich spannend, da er verdeutlicht, wie bei Urheberrechtsfragen im Digitalen keine Isolierung der einzelnen Facetten möglich ist: Die Grundlage aller Inhalte im Internet sind Daten, und diese Daten – egal ob es sich dabei um Fotos, Videos, Klänge oder Texte handelt – lassen sich ohne Qualitätsverlust beliebig oft kopieren. Genau aus diesem Grund steht die Gesellschaft überhaupt erst vor der Frage, wie ein modernes Urheberrecht aussehen soll – weil die Kopie sich qualitativ nicht mehr vom Original unterscheidet und weil sie mit minimalem Aufwand erstellt, verbreitet und abgerufen werden kann.
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Mit Pinterest erlebt gerade ein Webdienst einen kometenhaften Aufstieg, bei dem Nutzer tagtäglich millionenfach und in vielen Fällen unwissend gegen das Urheberrecht verstoßen. Genau ein derartiges Phänomen benötigt die Urheberrechtsdebatte.
Mittlerweile sollte es kaum noch jemanden mit Interesse an der Netzkultur und Startup-Welt geben, der nicht mindestens einen Beitrag über die urheberrechtlichen Komplikationen des visuellen Bookmarkingdienstes Pinterest gelesen hat.
Der Service aus dem kalifornischen Palo Alto erlaubt es Anwendern, Fotos und Bilder von beliebigen Websites auf virtuellen Pinnwänden abzulegen und mit anderen Mitgliedern zu teilen. Das Problem: Sofern im Netz veröffentlichte Fotos nicht unter einer Creative-Commons-Lizenz stehen, dürfen sie in der Regel nicht ohne Erlaubnis des Urhebers weiterverbreitet werden.
Genau dies geschieht jedoch bei Pinterest, und zwar millionenfach jeden Tag. Das Startup erreicht allein in den USA mittlerweile fast zwölf Millionen Unique Visitors pro Monat und wächst rasant weiter. Mittlerweile berichten auch viele deutschsprachige Medien über die Site, weshalb hierzulande ebenfalls mit einem schnellen Anstieg der Nutzerzahlen zu rechnen ist.
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ACTA
Nach SOPA formieren sich nun die organisierten Proteste gegen ACTA.
Nun steht die nächste Nagelprobe ins Haus: Das ACTA-Abkommen geht in die entscheidende Phase und das Netz läuft erneut Sturm. Für den 11. Februar sind hunderte Demonstrationen geplant
» ACTA-Abkommen schwer unter Beschuss
Enquête-Kommission
Nichts wirklich Weltbewegendes kam bisher von der Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft – deshalb wollen sie als Bundestagsausschuss weitermachen.
Ein dauerhafter Ausschuss könne dazu beitragen, dass die öffentliche Debatte um das Netz positiver geführt wird und weniger von Unverständnis und Ängsten geprägt sein wird.
» Internet-Enquête will als Bundestagsausschuss weitermachen
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