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picabee, ein werbefinanzierter Dienst zur kostenlosen Fotoentwicklung, ist nach dem Absprung eines Investors zahlungsunfähig. Ganz so überraschend kommt dies nicht.
picabee
picabee, eine der gewagtesten deutschen Firmengründungen des vergangenen Jahres im Webbereich, muss eine unfreiwillige Pause einlegen. Bei dem Dienst konnten registrierte Nutzer Fotos hochladen, die anschließend kostenfrei entwickelt und nach Hause geliefert wurden (unser Review). Finanzieren wollte man das kostspielige Vorhaben durch Werbung auf bzw. neben den entwickelten Bildern – ein riskantes Geschäftsmodell, gerade in Zeiten einer Werberezession.
Alles2null und Handelskraft hatten bereits über diverse Ungereimtheiten und eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des jungen Unternehmens berichtet. Kei Nozaki, einer der beiden Gründer, bestätigte uns nun, dass die Picabee GmbH am 15.04. Insolvenz anmelden musste. Dies sei notwendig gewesen, weil ein Investor seine Finanzierungszusage nicht einhalten konnte. Derzeit arbeite man an einer Lösung des finanziellen Engpasses und hoffe, dass es bald weitergeht.
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Mit picabee aus München können Nutzer online Fotos verwalten und sich diese kostenlos entwickeln und nach Hause schicken lassen. Die Vermarktung der Fläche neben den Fotos macht’s möglich. Ein Geschäftsmodell nicht ohne Risiko.
Wenn ein junges Webunternehmen sein Geschäftsmodell ausschließlich auf der Vermarktung von Anzeigenplätzen aufbaut und darüber hinaus ein physisches Gut produzieren und deutschlandweit versenden will, ohne dafür vom Nutzer Geld zu verlangen, dann muss man dies mit einer gesunden Portion Skepsis betrachten. Und trotzdem hat die Idee von picabee (gefunden bei Handelskraft) ihren Reiz. Das Münchner Startup lässt registrierte User Fotos hochladen, die anschließend kostenfrei entwickelt und nach Hause geliefert werden.
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