Alle 5 Artikel zum Thema Path auf netzwertig.com:
Path erlaubt mit Nike+ GPS erstmals einer externen Applikation das Publizieren von Inhalten innerhalb des mobilen Social Networks. Weitere Tools zur sogenannten Selbstquantifizierung dürften folgen.
Es ist nicht klar, wie nachhaltig die Kratzer sind, die das sich als intime Alternative zu Facebook positionierende Social Network Path seinem Image mit dem heimlichen Upload von Smartphone-Adressbüchern der Nutzer verpasst hat. Vermutlich aber wird der Vorfall schnell vergessen sein, schon alleine deshalb, weil derartiges und ähnliches Hintergehen der Nutzer (leider) gang und gäbe ist.
Und auch dieses unrühmliche Ereignis ändert nichts an der Tatsache, dass die bildschöne Path-App für iOS und Android prädestiniert dafür ist, eine Lücke zu füllen, die mit jedem eine signifikante Zahl an Kontakten ansammelnden Facebook-Nutzer größer wird: Während das Facebook sich so zunehmend zu einem dynamischen Verzeichnis aller Menschen entwickelt, denen ein Mitglied jemals begegnet ist, fokussiert sich Path auf die Vernetzung von Familienmitgliedern und echten, einem nahestehenden Freunden, ohne dass dazu umständlich Listen gepflegt und Privatsphäre-Einstellungen granular abgestimmt werden müssen. Path’ Begrenzung auf maximal 150 Kontakte unterstreicht dies.
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Nachdem bekannt wurde, dass Path heimlich auf die iPhone-Adressbücher seiner Nutzer zugreift, geraten auch die Praktiken anderer Apps in die Kritik.
Der Skandal (oder das “Skandälchen, je nach Perspektive)
um den automatischen Adressbuchabgleich von Path zieht Kreise und hat zur Folge, dass auch das Verhalten anderer populärer iPhone-Applikationen unter die Lupe genommen wird. Die Macher der US-Foto-App
Hipster gehörten zu den ersten, die ebenfalls den heimlichen Blick auf die Smartphone-Kontakte der Nutzer
eingestanden – mit dem feinen Unterschied, dass die Daten zwar abgeglichen, aber nicht auf den eigenen Servern gespeichert werden, so das Unternehmen.
Der Blogger Mugunth Kumar hat unterdessen einen näheren Blick auf Instagram und foursquare geworfen - zwei der populärsten mobilen Anwendungen für das iPhone überhaupt. Instagram erlaubt sich den Zugriff auf das Adressbuch, nachdem Nutzer im Bereich “Find friends” die Option “From my contact list” gewählt haben. Zwar informiert die beliebte Foto-Applikation nicht darüber, ob die Daten für den Augenblick synchronisiert oder dauerhaft auf den Instagram-Servern gespeichert werden. Dennoch wählt das New Yorker Startup einen recht eindeutigen Prozess, der wenig Raum für sachliche Kritik lässt.
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Das aufstrebende soziale Netzwerk Path hat sich mit dem ungefragten Abgleich der Smartphone-Adressbücher seiner Nutzer einen groben Schnitzer erlaubt. Für diese bei Startups übliche Leichtfertigkeit gibt es Gründe.
Es ist nicht lange her, da
beschrieb ich am Beispiel GetGlue und foursquare, wie leichtfertig Startups das Vertrauen ihrer Nutzer aufs Spiel setzen. Dass es nur eine Frage der Zeit war, bis das nächste eigentlich sympathische Jungunternehmen sich einen Schnitzer auf Kosten seiner Anwender leisten würde, daran bestand kein Zweifel. Jetzt ist es passiert, und zwar ausgerechnet bei
Path, dem aufstrebenden “privaten” sozialen Netzwerk, das seit einiger Zeit in Early-Adopter-Kreisen
für Furore sorgt und sich erfolgreich als auf die Interaktion im geschlossenen Kreis basierendes Gegenstück zu Facebook
positionieren konnte:
Der Entwickler Arun Thampi hat festgestellt, dass die iPhone-App von Path bei Neuregistrierungen das gesamte Smartphone-Adressbuch der Nutzer auf die eigenen Server lädt, ohne um Erlaubnis zu bitten oder Anwender darüber in Kenntnis zu setzen. Auf diese Weise soll es Path-Mitgliedern leichter gemacht werden, ihre Freunde und Familie zu finden und als Kontakte hinzuzufügen, so die Rechtfertigung von Path-Mitgründer Dave Morin, einem ehemaligen Facebook-Angestellten, als Kommentar zu Thampis Blogeintrag. Gleichzeitig kündigte Morin an, den Adressbuchabgleich künftig wie in der Android-App als freiwillige Option anzubieten.
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Die US-Internet-Avantgarde überschlägt sich mit Lob für das mobile Social Network Path, das Nutzern die Intimität verspricht, die sie bei Facebook zunehmend vermissen. Auch ein gewisser Elitismus treibt derzeit Neugierige zu dem Dienst.
Als das neue mobile Social Network Path Ende November 2011 seinen zweiten Anlauf startete, die Aufmerksamkeit neugieriger Netzwerker für sich zu gewinnen, sorgte es in den USA mit seiner unkonventionell und gleichzeitig sehr liebevoll gestalteten iPhone- und Android-App für eines der besten Echos in der Tech-Presse, die jemals beim Launch eines neuen Onlineservices zu vernehmen waren (siehe Techmeme).
Und weil ein hübsches Gewand den Spaß an einer App pauschal um ein Vielfaches erhöht, gelang es Path 2.0, die initiale Beachtung sofort in einige loyale Nutzer umzumünzen. Ein Blick in die Twitter-Suche genügt, um zu erkennen, dass bereits zahlreiche Personen den Dienst aus San Francisco verwenden, um selektiv private Fotos, Musik oder Standorte zu publizieren.
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Eine Reihe neuer mobiler Dienste begeistert Anwender mit viel Liebe zum Detail und einem ausgeprägten Design-Fokus. Die Messlatte für das äußere Erscheinungsbild mobiler Apps liegt damit immer höher.
Wenn ich einen Blick auf das Design von mir häufig verwendeter mobiler Apps werfe, dann fällt mir zuerst das Prädikat “zweckmäßig” ein. Viele der Anwendungen, die ich oft nutze – von Facebook über WordPress, Yammer, foursquare, Instagram, LinkedIn oder Xing – versuchen augenscheinlich, durch Funktionalität zu überzeugen, nicht durch durch eine besonders schöne Benutzeroberfläche.
Doch in jüngster Zeit ist bei diversen frisch gestarteten mobilen Diensten ein veränderter Fokus festzustellen: Neben einem stimmigen Feature-Umfang legen diese Apps großen Wert auf eine ästhetische Präsentation sowie auf das Vorhandensein intelligenter Navigationselemente. Auch scheuen sie sich nicht davor, mit verschiedenen Darstellungsformen zu experimentieren.
Der Designfokus allein ist zwar keine Garantie für Erfolg, aber je mehr derartiger Apps ihren Weg auf unsere Smartphones finden, desto höher legen sie die Messlatte in puncto Interface und Usability. Das derzeit prominenteste Beispiel für die neue Generation besonders hübscher mobiler Services ist das aus San Francisco stammende mobile Social Network Path.
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