Thema: Park Avenue

 

Alle 4 Artikel zum Thema Park Avenue auf netzwertig.com:

Gruner und Jahr:
Schmeißt Kundrun hin?

Ole Reißmann, 26. Dezember 2008 um 18.27 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Der Chef von Gruner und Jahr, Bernd Kundrun, ist aus dem Vorstand des Mutterkonzerns Bertelsmann zurückgetreten. Der Anfang vom kompletten Rückzug?

Große Aufregung zu Weihnachten: Bernd Kundrun, der Chef von Gruner und Jahr, tritt von seinem Posten als Vorstand der Konzernmutter Bertelsmann zurück. Damit dürfte, wie informierte Medienredaktionen vermuten, sein Verbleib an der Spitze des größten deutschen Zeitschriftenverlags kein Thema mehr sein: Bye-bye Bernd. Auslöser der öffentlich ausgetragenen Trennung dürfte das Bekanntwerden von Kundruns Flirt mit den Eigentümern der Sendergruppe ProSiebenSat.1 sein, die nach einem passenden Chef fahndeten. Jemanden mit Sparwut aus der Medienbranche etwa. Wegen ausbleibender Anzeigen hat Kundrun die Park Avenue beerdigt und die Wirtschaftstitel des Hauses in einer Zentralredaktion gebündelt. (Stattdessen entschieden sich die Fernseh-Investoren aber für einen Genußmittel-Manager, der sich schon um Medikamente, Zigaretten und Cola gekümmert hat.)

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Medienkrise:
Vorauseilender Spar-Gehorsam

Ole Reißmann, 29. November 2008 um 14.38 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Grausamer November: Immer neue Schreckensmeldungen für die von Anzeigenkrise und Wirtschaftsflaute gebeutelte Journalisten – überall wird eingespart und abgebaut.

Es ist ohnehin keine einfache Zeit für Verlagshäuser: Leser schauen immer öfter online vorbei und zahlen nichts mehr für Nachrichten, Print-Produkte büßen Auflage ein – gleichzeitig lassen sich die großen Redaktionen aus dem Online-Geschäft nicht finanzieren. Auftritt Wirtschaftskrise: Die Folgen der weltweiten Finanz-Turbulenzen treffen die Verlage, es gibt weniger Anzeigen und weniger Geld, für das nächste Jahr wird keine Besserung erwartet, im Gegenteil. Wie ein Katalysator wirkt in dieser Übergangszeit die Finanzkrise.

Deutliche Worte zur Situation der Medienhäuser in Deutschland findet Götz Hamann in der Zeit: “Die alte Welt ist aus den Fugen. Süddeutsche Zeitung und Financial Times Deutschland , Zeitschriften wie stern und Capital – überall wird gespart, gekürzt, gekündigt.” Unsere Übersicht für den November:

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Wirtschaftskrise:
Park Avenue wird eingestellt

Florian Steglich, 19. November 2008 um 20.29 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Die Wirtschaftskrise kommt ungebremst in den Anzeigenabteilungen der Verlage an. Nachrichten über entlassene Mitarbeiter oder eingestellte Titel werden mittlerweile im Tagesrhythmus verkündet. Jetzt hat es auch die Park Avenue erwischt.

Keine wirtschaftliche Zukunft: Das nennt der Verlag Gruner und Jahr (G+J) als Grund für das Ende seines Gesellschaftsmagazins. Park Avenue war 2005 in Erwartung der deutschen Vanity Fair gestartet worden und schwankte – ähnlich wie das Konkurrenzmagazin – heftig zwischen biederem Klatsch und dem eigentlichen Anspruch des “Premiumsegments”.

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Wochenrückblick Nr. 39

Ronnie Grob, 28. September 2008 um 19.55 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Alte Zeitschriften zu Euros, Merkwürdige Leserbriefe in der Kronen-Zeitung und Wahlen in Bayern und Österreich – medienlese.com blickt zurück auf die 39. Kalenderwoche.


Wahlsonntag, nicht nur in Bayern: Währen die CSU im Freistaat nach ersten Prognosen unter 43 Prozent rutscht, rückt Österreich nach rechts. Rund 10 Prozent der Stimmten entfielen auf Jörg Haiders Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ). Zusammen mit der Freiheitlichen Partei (FPÖ) kommen die Rechten vorerst auf knapp 30 Prozent.

Am Kiosk wurde diese Woche die Park Avenue verkauft, im Paket mit einer Ausgabe von Monopol, für nur 4 Euro. Das hörte sich nach einem guten Angebot an, denn normalerweise kostet die Kunstzeitschrift Monopol ja 7.50 Euro. Also kaufte ich das Ding, wunderte mich dann aber beim Durchblättern, warum jetzt schon von Ausstellungen im März und April die Rede ist. Des Rätsels Lösung? Die Ausgabe war vom März, vom März 2008. Andere erhielten gar Altpapier, das ein volles Jahr alt ist. Natürlich ist das eine gute Lösung, um seine offenbar grossen unverkauften Bestände loszuwerden, aber ist es auch eine nachhaltige?

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