Thema: Paid Content

 

Alle 14 Artikel zum Thema Paid Content auf netzwertig.com:

Chrome Web Store:
Wie Google den Browser und Bezahlinhalte revolutionieren will

Google hat den Chrome Web Store vorgestellt. Damit soll das Installieren von Applikationen direkt im Browser möglich werden – eine Strategie, die Bezahlangeboten zu einem unerwarteten Aufschwung verhelfen könnte.

Seit der Vorstellung des ersten Webbrowsers im Jahr 1990 verwenden Internetnutzer die Software, um durch die Eingabe von HTTP-Adressen gezielt Websites anzusteuern. Wer nicht weiß, auf welcher Site das Gesuchte zu finden ist, nutzt dafür eine Suchmaschine.

Mit dem gestern im Rahmen der Entwicklerkonferenz Google I/O angekündigten Chrome Web Store will Google dieses seit zwei Jahrzehnten angewandte Verfahren um eine zusätzliche Dimension erweitern: Der Browser soll nach den Vorstellungen von Google zu einem Ort werden, an dem man Applikationen installiert, die man zuvor im Chrome Web Store ausgesucht hat.

Statt beispielsweise über die Adresseingabe oder ein Bookmark zu www.tweetdeck.com zu surfen und dort die Desktop-Software des beliebten Twitter-Clients herunterzuladen – der ab sofort auch Google Buzz unterstützt – würden Nutzer innerhalb ihres Browers aus dem Chrome Web Store die TweetDeck-Applikation “installieren” und aus Chrome darauf zugreifen.

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Endlose Debatte:
Bezahlinhalte-Kritik ist kein Geschäftsmodell

Seit über einem Jahr diskutiert die Medien- und Webbranche über Sinn und Unsinn von Bezahlinhalten. Es ist an der Zeit, eine scheinbar unendliche Debatte zu beenden.

Wenn es ein Thema gibt, das in diesen Monaten den digitalen Diskurs bestimmt, so ist es die leide Debatte über bezahlte journalistische Angebote im Netz. Gefühlt mehrmals täglich stoße ich über Twitter, meinen RSS-Reader oder Rivva (das leider erneut offline ist) auf Artikel, die mir erklären, warum Paid Content im Internet nicht funktionieren kann. Oder warum doch, allerdings sind solche Beiträge eher die Seltenheit.

Als im Herbst 2008 die Finanzkrise über uns hereinbrach und sich Unternehmen weltweit auf harte Zeiten vorbereiteten, dauerte es nicht lange, und die Diskussion über die Notwendigkeit von kostenpflichtigen Inhalten war (wieder einmal) in Gang.

Nach Jahren des Web-2.0-Booms, geprägt von steigenden Werbespendings im Onlinebereich und dem, was gerne als Kostenloskultur bezeichnet wird, fürchteten Verleger plötzlich, dass ihnen ein zu erwartender Einbruch der Anzeigeneinnahmen einen Strich durch ihre schöne Rechnung der Webexpansion machen würde.

Seitdem vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein Journalist, Medienexperte, Verleger, Lobbyist, Politiker, Blogger oder eine Kombination daraus Stellung zum Konzept von Bezahlinhalten nimmt – entweder diese verteidigend, gegenüberstellend, oder kritisierend. Meist letzteres.

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Flattr:
Neuer Micropaymentdienst
setzt auf die “Thank You Economy”

Wie lassen sich Inhalte im Web monetarisieren? Flattr, ein neues Startup mit prominenter Beteiligung, setzt auf die intrinsische Motivation der Internetnutzer.

flattr
flattr
Die Monetarisierung von Webinhalten gestaltet sich bekanntlich schwierig. Erst in den letzten Monaten wurden wir Zeuge einer Reihe von Ankündigungen von Verlagen und Contentanbietern, Teile ihrerer Onlineangebote aufgrund der schleppenden Werbevermarktung zukünftig nur noch gegen Entgelt anzubieten.

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RSS-Feeds:
Eine Option für Paid Content?

Journalistische Verlagsangebote verzichten traditionell auf vollständige RSS-Feeds und bieten stattdessen lediglich Artikel-Anrisse. Dabei liegt hier eine interessante Möglichkeit zur Monetarisierung.

An einem verschneiten Sonntagvormittag saß ich gestern gemütlich auf meinem Sofa, eine Tasse Kaffee in der einen Hand, mein iPhone in der anderen. Entspannt überflog ich mit der iPhone-Version des Google Reader einige hundert Artikel der letzten Tage. Sonntagszeitung 2.0, könnte man sagen. Nur eine Sache trübte die Idylle: RSS-Feeds einiger größerer Verlagsmarken, die im Gegensatz zu den von mir abonnierten Blogs nicht den gesamten Artikel abbilden, sondern lediglich die ersten Zeilen.

Beiträge von heise oder Spiegel Online zum Beispiel muss man somit in einem neuen Fenster öffnen und vollständigen laden lassen, ehe man sie lesen kann. Das dauert nicht nur recht lange, sondern unterbricht auch den geradlinigen Prozess der Informationsaufnahme im RSS-Reader.

Über die Vor- und Nachteile von derartigen RSS-Teaser-Feeds lässt sich vortrefflich diskutieren. Doch statt dies zu tun, möchte ich einen Gedanken zur Diskussion stellen, der mir gestern in meiner hervorragenden Wochenendlaune kam: Warum bieten führende Anbieter von journalistischen Angeboten ihren Lesern nicht an, vollständige RSS-Feeds gegen ein monatliches Entgelt zu abonnieren?

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