Thema: Paid Content

 

Alle 21 Artikel zum Thema Paid Content auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

LaterPay geht an den Start:
So könnte Paid Content tatsächlich gelingen

Der Journalist Richard Gutjahr wirbt für den deutschen Dienst LaterPay, der Paid Content salonfähig machen will. Das Überraschende ist: Es könnte gelingen.

Ganze vier Jahre haben Cosmin Ene und Jonas Maurus an LaterPay gearbeitet, eine Testphase mit dem Verlag Gruner+Jahr erfolglos beendet, sich noch einmal zurückgezogen, neu entwickelt – und nun LaterPay in dieser Woche endlich öffentlich gestartet.

Ich gebe zu, ich hätte die Meldung darüber wohl überlesen, hätte nicht der bekannte Blogger und TV-Journalist Richard Gutjahr heute früh auf seinem Blog dafür getrommelt. Natürlich bleibt bei mir ein wenig Skepsis, nachdem ich seine Beschreibung über LaterPay gelesen habe. Andererseits: Wenn Paid Content gelingen kann, dann wohl am ehesten so. » weiterlesen

“iTunes für Journalismus”:
Holländisches Startup Blendle macht die Bezahlschranke sexy

Das Startup Blendle hat es geschafft, den Großteil der Tageszeitungen und Magazine der Niederlande unter ein kostenpflichtiges Online-Dach zu holen und damit bei Nutzern auf großes Interesse zu stoßen. Die Gründer planen bereits für einen Launch in Deutschland.

BlendlePaywalls, oder Bezahlschranken, die Leser nur gegen Gebühr Zugang zu Onlineinhalten gewähren, galten bislang nicht gerade als sexy sondern – bestenfalls – als notwendiges Übel. Doch ein Startup aus den Niederlanden glaubt nun, das Thema in einem neuen, sehr viel ansprechenderen Licht darstellen zu können. Und es scheint drauf und dran zu sein, dieses ambitionierte Ziel zu erreichen.

Blendle nennt sich das Vorhaben, das die Medienbranche unseres Nachbarlandes revolutionieren soll. Das von Alexander Klöpping und Marten Blankesteijn gegründete Startup entwickelt eine browserbasierte, mittels HTML5 für mobile Geräte optimierte Nachrichtenanwendung, die den Großteil aller wichtigen Tageszeitungen und Magazine der Niederlande unter einem Dach vereint. Ein personen- und themenspezifisches Abo-Feature sowie eine Suchefunktion sollen beim Entdecken zum eigenen Interessenspektrum passender Inhalte helfen. » weiterlesen

Paid Content:
Bezahl-Videos auf YouTube wären ein Millionengeschäft

Mit den kostenpflichtigen Videochats “Helpouts” wagt Google einen weiteren Schritt in Richtung Bezahlinhalte, lässt aber ein großes Potenzial noch immer weitgehend unangetastet: YouTube. Konkurrent Vimeo ist hier schon weiter.

helpout-beispielWer über Paid Content spricht, bekommt stets sehr schnell ein Gegenargument zurück: die schier unüberschaubare Menge an kostenlos verbreiteten Inhalten. Als Einnahmequelle dient dann entweder Werbung oder der Content ist vor allem als Aushängeschild gedacht, um an anderer Stelle Geschäft zu generieren. Auf diese Weise entstehen allerdings hauptsächlich Inhalte, die entweder möglichst massenkompatibel sind oder deren Sichtweise so eingefärbt ist, dass es zu den eigenen Interessen passt. Paid Content hingegen sollte sich idealerweise an eine Zielgruppe richten, die mit keiner dieser beiden Varianten angesprochen wird. Und an dieser Stelle kommt Video ins Spiel. » weiterlesen

Unbequemes attraktiv:
Tinypass will Paid Content für alle

Tinypass bietet eine Bezahllösung für alle an, die im Netz mit digitalen Inhalten Geld verdienen wollen. Trotz des unbeliebten Themas kommt das Modell der New Yorker bei immer mehr Kunden an, denn es ist charmant umgesetzt.

TinypassSchaut man sich einmal ein wenig um, dann muss man den Eindruck gewinnen, dass der Verlags-Journalismus sich derzeit nur mit dem Leistungsschutzrecht oder mit Paywalls retten kann. Bezahlschranken wurden in diesem Sommer etwa vom Bremer “Weser-Kurier”, der NZZ in der Schweiz, der “Sun” in Großbritannien oder der “Krone” in Österreich eingeführt. Meistens wird hierbei das Modell Metered Paywall verwendet: Einige Beiträge darf der Besucher im Monat kostenlos lesen; will er mehr, muss er dafür einen Pauschalpreis zahlen.

Diese Form der Finanzierung ist nicht nur starr, sondern in Europa, wie auch in den USA stark umstritten. Aufhorchen lässt da ein Startup, das mit dem Angebot Paid Content für jedermann erste Erfolge feiert: Tinypass hat in dieser Woche eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen – mit der wohl elegantesten Lösung für Paywalls, die es je gab.
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Schwieriger Umgang mit Urheberrechtsverstößen:
Bezahlinhalte bedrohen die Einzigartigkeit von YouTube

YouTube startete kürzlich ein Pilot-Projekt mit kostenpflichtigen Kanälen. Wie aber wird die Bezahlschranke die Zukunft der Plattform beeinflussen?

Alexander Lohninger hat Digital Film Making in Wien und London studiert und ist als freier Autor im Bereich Film und Medien tätig. Er lebt in Wien.

YouTubeDurch die Omnipräsenz von Kameras und Bildschirmen ist das Video, insbesondere das kurze Videoschnipsel – der Clip – und mit ihm die Plattformen, auf denen sie getauscht, angesehen und kommentiert werden, ein essentieller Bestandteil unserer Welt geworden. Allen voran das 2005 gegründete und 2006 von Google gekaufte YouTube, das in den wenigen Jahren seines Bestehens zu einer ultra-demokratischen, hyperrealen Zwischenwelt geworden ist, die wie ein virtueller Schwamm digitalisierte Artefakte des Zeitgeschehens aufsaugt, sie in sich speichert und zur Schau stellt.

Bisher war der Zutritt zu diesem Paralleluniversum allen frei; jeder konnte jedes Video sehen, kommentieren, oder eigene Inhalte veröffentlichen. Seit kurzem jedoch probt YouTube den Schritt in die Kostenpflichtigkeit und veranschlagt für einige wenige Kanäle zwischen 0,99 und 2,99 US-Dollar im Monat. Es ist verständlich, dass die Verantwortlichen bei YouTube sowohl für sich als auch für die Benutzer Möglichkeiten zur Monetarisierung erschließen wollen, besuchen doch unfassbare Massen die virtuelle Plattform: Pro Monat konsumieren mehr als eine Milliarde Nutzer über vier Milliarden Stunden an Videomaterial und fügen pro Minute 72 Stunden zusätzliches Material hinzu. Im ganzen Jahr 2011 (das ist der letzte angeführte statistische Wert), hat jeder Erdenbürger durchschnittlich 140 Mal ein YouTube Video aufgerufen, was in Summe mehr als eine Billion Aufrufe ausmacht. » weiterlesen

Gamification:
Warum die Paywall für Medien ein Irrtum ist

Bezahlschranken, wie wir sie heute sehen, sind keine nachhaltige Lösung zur Monetarisierung von Onlinemedien. Ein Blick auf die Spiele-Branche zeigt, wie mit Journalismus im Netz künftig Geld verdient werden kann.

Matthias Sala ist Spezialist für Gamification bei seinem Spiel-Startup Gbanga, welches für Unternehmen Spielstudien und -konzepte entwickelt.

Während des letzten Jahrzehnts hat sich die Spieleindustrie neu erfunden. Sie hat Wege gefunden, wie man Spiele digital vertreibt und wie man mit kostenlosen Games Geld verdienen kann. Schaut man sich in den App Stores und Markets die Top Grossing Apps an, wird man feststellen, dass die Mehrheit der Titel eigentlich kostenlose Spiele sind.

Andererseits sieht man News Apps kaum in diesen Rankings. Es wird auch selten oder nie von signifikanten Gewinnen über den digitalen Distributionsweg berichtet. Zeitungen und Verlage sind in der Krise, obwohl sie die Ideen und starken Anzeichen von funktionierenden digitalen Geschäftsmodellen gleich vor der Nase haben – nämlich in Form von Games in den App Stores.

In unserer Spielefirma Gbanga haben wir gelernt, wie wir unsere Spieler unterhalten. Im hart umkämpften Spielmarkt ist alles kostenlos. Trotzdem lieben unsere Spieler unsere Spiele so sehr, dass sie bereit sind, für virtuelle Güter, die keinen physikalischen Wert haben, bis zu 99 US Dollar zu zahlen (im Durchschnitt geben Spieler 14 Dollar in einem mobilen Spiel aus). Gleichzeitig bieten Zeitungsverlage Produkte mit hohem Wert an, für die scheinbar niemand bereit ist, Geld auszugeben. Es ist offensichtlich, dass dies nicht wahr ist und die Medien noch nicht verstanden haben, wie die neue Ökonomie funktioniert. » weiterlesen

Bezahlinhalte mit Google Wallet:
Google lässt One Pass unter neuem Namen wieder auferstehen

Im April schloss Google seinen One Pass genannten Micropaymentdienst für Onlineinhalte. Jetzt lanciert der Internetkonzern unter dem Dach von Google Wallet ein sehr ähnliches, aber modernisiertes Angebot.

Google hat, wie eben in Linkwertig schon erwähnt, eine neue Micropaymentlösung für Anbieter von Onlineinhalten vorgestellt. Google Wallet for Web content nennt sich der Service, der unter dem Dach von Googles digitaler Geldbörse “Wallet” Unterschlupf findet. Anbieter von Webcontent erhalten mit dem Service die Möglichkeit, in wenigen Schritten eine Bezahlschranke für einzelne Bereiche ihrer Website zu errichten.

Aufmerksame Leser werden sich jetzt vielleicht denken: “Das kommt mir doch bekannt vor”. Richtig: Erst im April beendete der Internetriese mit “One Pass” ein sehr ähnliches Projekt. One Pass wurde Anfang 2011 als Bezahlsystem für Verlage präsentiert und von einer Reihe von Nachrichtenangeboten ausprobiert. Leser, die einen mit One Pass geschützten Artikel aufrufen wollten, mussten diesen über Googles bisherigen Zahlungsdienst Checkout erwerben. Besonderes Merkmal von One Pass war es, dass es Micropayments ermöglichte. Verlage konnten etwa zehn Cent von Nutzern verlangen, die Zugriff auf einen bestimmten Text erhalten wollten. Google beanspruchte jeweils eine Transaktionsgebühr von zehn Prozent.

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Kostenpflichtige Inhalte:
Googles Bezahlschranke
One Pass ist Geschichte

Anfang 2011 präsentierte Google mit One Pass ein System, das Verlagen die Möglichkeit bot, ihre Inhalte hinter einer Bezahlschranke zu verstecken. Doch die Rechnung ging nicht auf: Der Dienst wird eingestellt.

Als Google im Februar vergangenen Jahres One Pass vorstellte, sein Bezahlsystem für Onlineinhalte, und dieses sogleich auf einigen Verlagsangeboten integriert sah, war dies keine uninteressante Lösung. Denn abgesehen von der grundsätzlichen (und berechtigten) Kritik an Paywalls für digitalen Content bot das System Websites eine Weg, von Nutzern Kleinstbeträge zu erhalten, ohne dass dabei ein signifikanter Teil der Einnahmen für die Abwicklung der Transaktion aufgewendet werden muss. Genau dies war bisher nämlich der entscheidende Hemmschuh für Micropayments.

In einem Beispiel, das wir uns zum Zeitpunkt der Lancierung von One Pass ansahen, verlangte Focus Online für den Zugriff auf einen Artikel zu “acht Irrtürmern über Maklerprovisionen” zehn Cent, die über One Pass abgerechnet wurden. Da Google One-Pass-Einnahmen lediglich mit einer Gebühr von zehn Prozent belegte, bedeutete dies, dass die Nachrichtenseite nach Abzug der Google-Provision (ein Cent) und der Mehrwertsteuer (zwei Cent) immerhin sieben Cent behalten konnte – für Mikrobezahlungen kein schlechtes Resultat.

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Linkwertig:
Geschichten, So.cl, Bundes-Cloud, Zynga

Paid Content
Ein weiteres Beispiel für die Bezahlbereitschaft für Inhalte, wenn man es richtig anstellt: Johnny Haeusler stürmt mit 15 Kurzgeschichten die Kindle-Charts.

Nicht zuletzt ist diese eBook aber auch ein Social-Media-Experiment. Ich werde euch auf allen Kanälen damit auf den Wecker gehen und bin gespannt, ob das für den Verkauf wirklich etwas bringt, oder ob ihr mich einfach nur überall aus euren Freundeslisten schmeißt.

» I live by the river! – 15 Geschichten

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So.cl
Und Microsoft testet mit So.cl die Bereitschaft von Studenten, sich einem weiteren sozialen Netzwerk anzuschliessen.

Es soll Studenten die Möglichkeit geben, mit Gleichgesinnten zu netzwerken und nützliche Informationen schnell zu teilen, um so das Lernen innerhalb und außerhalb der Hörsäle zu verändern.

» Microsoft öffnet sein soziales Netzwerk
» Microsoft im neuen Jahrtausend – erste Eindrücke So.Cl

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Linkwertig:
Bing, Gecko, Lempa 7, NYT

Bing
Der Marktanteil von Bing in den USA hat seinen Preis: Im letzten Geschäftsjahr hat Microsoft mit Bing 2,6 Milliarden Dollar verloren.

» Bing Becomes a Distraction for Microsoft

 

Boot to Gecko
Mozilla reinterpretiert die Browserengine Gecko als Betriebssystem für mobile Gerätschaften.

Darauf laufen sollen ausschließlich Web-Applikationen, die dank neuer APIs in der Lage sein sollen, es in jeder Hinsicht mit nativen Applikationen aufzunehmen.

» Mozilla arbeitet an eigenem Betriebssystem

 

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