Alle 14 Artikel zum Thema Paid Content auf netzwertig.com:
Anfang 2011 präsentierte Google mit One Pass ein System, das Verlagen die Möglichkeit bot, ihre Inhalte hinter einer Bezahlschranke zu verstecken. Doch die Rechnung ging nicht auf: Der Dienst wird eingestellt.
Als Google im Februar
vergangenen Jahres One Pass vorstellte, sein Bezahlsystem für Onlineinhalte, und dieses sogleich auf einigen Verlagsangeboten integriert sah, war dies keine uninteressante Lösung. Denn abgesehen von
der grundsätzlichen (und berechtigten) Kritik an Paywalls für digitalen Content bot das System Websites eine Weg, von Nutzern Kleinstbeträge zu erhalten, ohne dass dabei ein signifikanter Teil der Einnahmen für die Abwicklung der Transaktion aufgewendet werden muss. Genau dies war bisher nämlich der entscheidende Hemmschuh für Micropayments.
In einem Beispiel, das wir uns zum Zeitpunkt der Lancierung von One Pass ansahen, verlangte Focus Online für den Zugriff auf einen Artikel zu “acht Irrtürmern über Maklerprovisionen” zehn Cent, die über One Pass abgerechnet wurden. Da Google One-Pass-Einnahmen lediglich mit einer Gebühr von zehn Prozent belegte, bedeutete dies, dass die Nachrichtenseite nach Abzug der Google-Provision (ein Cent) und der Mehrwertsteuer (zwei Cent) immerhin sieben Cent behalten konnte – für Mikrobezahlungen kein schlechtes Resultat.
» weiterlesen
Paid Content
Ein weiteres Beispiel für die Bezahlbereitschaft für Inhalte, wenn man es richtig anstellt: Johnny Haeusler stürmt mit 15 Kurzgeschichten die Kindle-Charts.
Nicht zuletzt ist diese eBook aber auch ein Social-Media-Experiment. Ich werde euch auf allen Kanälen damit auf den Wecker gehen und bin gespannt, ob das für den Verkauf wirklich etwas bringt, oder ob ihr mich einfach nur überall aus euren Freundeslisten schmeißt.
» I live by the river! – 15 Geschichten
-
So.cl
Und Microsoft testet mit So.cl die Bereitschaft von Studenten, sich einem weiteren sozialen Netzwerk anzuschliessen.
Es soll Studenten die Möglichkeit geben, mit Gleichgesinnten zu netzwerken und nützliche Informationen schnell zu teilen, um so das Lernen innerhalb und außerhalb der Hörsäle zu verändern.
» Microsoft öffnet sein soziales Netzwerk
» Microsoft im neuen Jahrtausend – erste Eindrücke So.Cl
-
» weiterlesen
Bing
Der Marktanteil von Bing in den USA hat seinen Preis: Im letzten Geschäftsjahr hat Microsoft mit Bing 2,6 Milliarden Dollar verloren.
» Bing Becomes a Distraction for Microsoft
Boot to Gecko
Mozilla reinterpretiert die Browserengine Gecko als Betriebssystem für mobile Gerätschaften.
Darauf laufen sollen ausschließlich Web-Applikationen, die dank neuer APIs in der Lage sein sollen, es in jeder Hinsicht mit nativen Applikationen aufzunehmen.
» Mozilla arbeitet an eigenem Betriebssystem
» weiterlesen
Der Schweizer Verlag Ringier startet einen Versuch mit einem iPad-Magazin – “The Collection” behandelt monatlich ein einziges Thema. Die extrem multimedialen Inhalte bleiben dabei vollständig hinter der Paywall.
— Online Reputation Monitoring — Reputationsverteidiger beobachtet und analysiert Web- und Social Media Inhalte für Firmen und Privatpersonen. Testen Sie jetzt gratis unter 0180-300 221 050 61 oder www.reputationsverteidiger.de — Textanzeige —
Fotos, Videos, Comics, Interaktive Präsentationsformen, Animationen und viel Morphing. Irgendwie kommt einem die Präsentation des brandneuen “Appzine” des Zürcher Verlags Ringier bekannt vor – jedenfalls allen, die sich schon Mitte der neunziger Jahre mit Multimedia befasst haben: Damals galten Multimedia-CD-Roms als der letzte Schrei und eine völlig neue Medienform. Mehr oder weniger spannende Inhalte sollten damals in mannigfaltiger Art auf der Silberscheibe vertrieben werden.
Sie überlebte den Durchbruch des Internets als “Worldwide Web” nicht. » weiterlesen
Auf der Suche nach einem schlagfertigen Geschäftsmodell lässt sich Twitter zu immer mehr Einschnitten hinreißen. Ein besserer Ansätze wäre, wenn der Dienst es seinen Nutzern erlauben würde, mit ihren Streams Geld zu verdienen.
— IT-Bücher & Software bis zu 90% billiger — Programmierung, Networking, E-Business, Webdesign, Fotografie und mehr. Über 1.000 Fachbücher unschlagbar günstig bei terrashop.de - Der große Fachversand für IT-Profis und Designer. Jetzt anschauen. — Textanzeige —
Die vergangenen Wochen waren nicht
Twitters beste,
fünfjähriger Geburtstag hin oder her. Erst musste der Microbloggingdienst nach Nutzerprotesten
Kompromisse bei der Einführung der mit Werbung versehenen
so genannte Quickbar (alias “Dickbar”) in der offiziellen iPhone-App machen, und kurze Zeit später handelte sich das Unternehmen heftige Kritik ein, nachdem es Entwickler von Twitter-Apps
darüber in Kenntnis setzte, dass sie lieber keine vollwertigen Mainstream-Clients entwickeln sondern sich auf Anwendungen konzentrieren sollten, welche die Twitter-Plattform um zusätzliche Funktionalität ergänzen würden.
» weiterlesen
Paid Content
Nach unzähligen Monden des Abwägens und Überlegens wird die New York Times am 28. März ihr digitales Bezahlsystem starten. Nach monatlich 20 Besuchen der Website wird eine Gebühr von 15 Dollar fällig. Verweise via Google, Facebook oder Twitter werden dabei nicht berücksichtigt.
» The Times Announces Digital Subscription Plan
-
Urheberrecht
Googles Denkfabrik ‘Internet & Gesellschaft Collaboratory’ will eine Debatte um das Urheberrecht anstossen.
Laut dem von ihm vorgestellten Entwurf soll die “naturrechtliche Eigentumslogik” des bisherigen Systems ad acta gelegt werden.
» Googles Think Tank stößt Debatte um neues Urheberrecht an
-
» weiterlesen
Eine Woche nach dem offiziellen Start von Google One Pass taucht das Bezahlsystem für Onlineinhalte auf ersten Nachrichtensites auf.
Vor einer Woche gab Google den Start seines One Pass getauften Bezahlsystems für Onlineinhalte bekannt. Mit diesem erhalten Presseverlage und andere Contentanbieter die Möglichkeit, von Usern für Inhalte Geld zu verlangen, entweder in Form von Kleinstbeträgen für spezifische Artikel oder als Abo für den exklusiven Zugriff auf bestimmte Bereiche einer Website.
Während Bild.de One Pass seit dem Wochenende dafür verwendet, Nutzern den kostenpflichtigen Zugang zu Spielen der türkischen Fußballliga zu bieten, hat mit Focus Online auch ein anderer Launchpartner in Deutschland das System auf seiner Website implementiert und erste Artikel damit vor dem Gratiszugriff geschützt. » weiterlesen
Mit One Pass startet Google ein Bezahlsystem für Onlineinhalte, das die Interessen von Presseverlagen stärker berücksichtigt als Konkurrent Apple. Dass Nutzer für Artikel nun in Scharen ihr Portemonnaie zücken, ist jedoch unwahrscheinlich.
Einen Tag, nachdem Apple
den Startschuss für seine Abonnements-Funktion für iOS gegeben und aufgrund neuer restriktiver Regeln für einen mittleren Aufruhr im Netz gesorgt hat, kontert Google mit einem eigenen Bezahl- und Abodienst für Inhalteanbieter.
Google One Pass nennt sich die Funktion, die vorerst nur Contentsites aus Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien und den USA implementieren können. Dass der Internetriese an einer entsprechenden Lösung arbeitete, war seit Sommer vergangenen Jahres bekannt (damals wurde noch der Name “Newspass” kolportiert). » weiterlesen
Google will unter dem Namen “Newspass” offenbar ein System für Bezahlinhalte aufbauen, an das sich Verlage anschließen können. Eine Idee mit Stärken und Schwächen.
Google scheint sehr daran gelegen zu sein, die angeschlagenen Beziehungen mit Verlegern zu verbessern. So zumindest muss man Pläne interpretieren, über die das Blog
Paid Content in Bezug auf einen Artikel der italienischen Zeitung La Repubblica berichtet: Demnach hat Google vor, Ende des Jahres unter dem Namen “Newspass” ein Bezahlsystem für Onlineinhalte einzurichten, an das sich Medienanbieter anschließen können.
Nutzer von Newspass erhalten der Meldung zufolge die Möglichkeit, sich bei teilnehmenden Sites mit einem universellen Zugang einzuloggen und Inhalte käuflich zu erwerben. Contentanbieter sollen frei über die Preisstruktur entscheiden können. Durch Newspass geschützte Artikel würden weiterhin in den Google-Suchergebnissen auftauchen, jedoch mit einem kleinen Icon versehen werden, das die Notwendigkeit des Bezahlens signalisiert. Die Abwicklung der Zahlung soll wenig verwunderlich über Googles Zahlungssystem Google Checkout stattfinden.
» weiterlesen
150 Millionen Menschen haben ihre Kreditkartendaten in Apples iTunes Store/ App Store hinterlegt und können mit einem Klick Transaktionen durchführen. Ein beachtlicher Erfolg.
Die Nutzer für Webdienste und -inhalte bezahlen zu lassen, ist deshalb so kompliziert, weil es an einheitlichen Zahlungssystemen mangelt, weil es Anwender Zeit kostet, weil es Sicherheitsbedenken geben könnte und weil gerade bei kleinen Summen die Transaktionsgebühren hoch sind.
Wer jedoch Anwendungen für Apples gerade in “iOS” umbenanntes Betriebssystem entwickelt, muss sich um all diese Aspekte kaum Gedanken machen. Denn mit dem iTunes/ App Store ist es dem Computer- und Unterhaltungskonzern gelungen, eine universelle Transaktionsplattform zu errichten, die den Aufwand für Anwender und Programmierer minimiert, einigermaßen sicher ist (hoffentlich) und auch Micropayments ermöglicht – sofern Entwickler mit Apples 30-prozentiger Umsatzbeteiligung einverstanden sind.
» weiterlesen