Alle 9 Artikel zum Thema P2P auf netzwertig.com:
Mit Opera Unite kann man den eigenen Browser zum Webserver machen.
Der Browser-Hersteller
Opera hat heute ein neues Feature seines gleichnamigen Browsers vorgestellt, das potentiell das Internet verändern kann.
Opera Unite erweitert Opera in der kommenden Version 10 um einen Webserver. Statt wie sonst üblich auf Webanwendungen auf Servern zuzugreifen, können Browser mit Unite direkt mit anderen Browsern kommunizieren. Im Prinzip eine Weiterentwicklung von P2P vom reinen Filesharing mit speziellen Clients hin in Richtung Browser und allgemeiner Webeinsatz.
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Das Ergebnis einer Studie: Kostenlose PDFs können ganz wesentlich beim Marketing eines neuen Buchs helfen, und bereits im Handel erhältliche Bücher können durch ein kostenloses E-Book erneut Aufmerksamkeit bekommen.
Führen illegale Downloads zu mehr oder weniger Verkäufen? An dieser Frage scheiden sich seit Jahren die Geister. Manch einer argumentiert, dass jeder Download auch eine Art Werbung ist. Andere lamentieren, dass jede unlizenzierte Kopie einem Verkaufsausfall entspricht.
Neue E-Book-Reader wie Amazons Kindle bescheren uns derzeit eine Renaissance dieser Debatte. So argumentierte Jason Kinkaid kürzlich auf Techcrunch, dass der 500 Dollar teure Kindle allein deswegen erfolgreich sein wird, weil man damit illegal heruntergeladene PDFs lesen kann. Die New York Times schrieb diese Woche, dass Buch-Piraterie ein „beängstigendes neues Phänomen“ für Buchautoren und Verlage sei – und ließ dann natürlich auch noch Cory Doctorow zu Wort kommen, der Piraterie ganz großartig findet.
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Nerdcore hat mich an einen Absatz in diesem vielleicht lesenswertesten Artikel zum Thema Kinderpornographie-Sperren in der c’t erinnert, auf den ich auch noch einmal eingehen wollte:
Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, hakte sich sogleich bei der Ministerin ein: „Der Vorstoß der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewünschte Regulierung im Internet, dazu gehört auch der Schutz des geistigen Eigentums.“ Das ist die mühsam verklausulierte Forderung, unliebsame P2P-Linkseiten auf die Sperrliste zu hieven.
Wir sehen hier den Vertreter einer Industrie, die sich weigert, ihre Geschäftsmodelle an die Veränderungen in ihrem Markt anzupassen und stattdessen fordert, dass diese Veränderungen wieder verschwinden. Das Problem ist hier natürlich, dass eine Industrie mehr Rechte für sich in Anspruch nehmen will, als ihr zustehen. Der Musikindustrie steht nicht zu, mit zu entscheiden, was im Internet gefiltert wird und was nicht. Genau das ist aber die (implizit angekündigte) Forderung. Ganz abgesehen von der grundlegenden Problematik mit Internet-Filtern.
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Das Urteil im Pirate-Bay-Prozess wurde heute bekannt. Peter Sunde: Schuldig. Fredrik Neij: Schuldig. Gottfrid Svartholm: Schuldig. Carl Lundström: Schuldig. Dazu kommt Schadenersatz in Höhe von insgesamt 30 Millionen Schwedischen Kronen (2,75 Millionen Euro).
Die Pirate-Bay-Betreiber wurden der Beihilfe zu Verstößen gegen das Urheberrecht für schuldig befunden. Das Schwedische Gericht folgte der von der Anklage geforderten Schadenshöhe von 10 Millionen Euro nicht, sprach aber die Haftstrafen von jeweils einem Jahr für die Angeklagten aus.
Die Angeklagten haben bereits Berufung angekündigt. Peter Sunde, einer der Angeklagten, hat betont, dass diese Entscheidung nicht das Ende bedeutet. Die endgültige Entscheidung könnte noch Jahre auf sich warten lassen.
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Der aktuell stattfindende Pirate-Bay-Prozess ist der bislang wichtigste Prozess der Filesharing-Geschichte. Spiegel Online berichtet und beurteilt. Und zwar einseitig.
thepiratebay
In einem Artikel mit der Überschrift
“Pirate-Bay-Prozess: Warum die Datenpiraten verlogen argumentieren” wurde am Sonntag ein Artikel über den aktuellen Pirate-Bay-Prozess auf Spiegel Online veröffentlicht, der beispielhaft für die einseitige Berichterstattung stehen kann.
The Pirate Bay ist einer der größten Bit-Torrent-Tracker und Bit-Torrent-Suchmaschinen der Welt. Für alle wichtigen Informationen zum Hintergrund des Prozesses empfehle ich den Artikel von Janko Roettgers auf NewTeeVee.
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Für Fernseh-Fußball muss man richtig Geld bezahlen – oder beamt sich die Bundesliga live auf den heimischen Rechner, kostenlos aus China.
Nachdem ich
diesen Beitrag in der taz gelesen hatte, habe ich es selbst mal ausprobiert: einfach den Peer-to-Peer-Client geladen – und schon zehn Minuten später guckte ich mein erstes Bundesliga-Spiel im Internet. Dabei galt für mich dann das Fielmann-Prinzip: Ich hatte nicht einen Cent dazubezahlt.
Okay, die Bildqualität war pixelig, kein High-Definition-TV, schließlich kam das Gekicke ja retour aus dem fernen China – aber das wird mit steigenden DSL-Raten rasch besser werden. Was aber wird denn dann mit all den teuren Pay-TV-Modellen hier in Deutschland, mit medialen Megalomanien von Kirch’schen Ausmaßen, mit den Gehältern gut- bis überdotierter Fußball-Stars – siehe zuletzt das trostlose Gekicke bei Schalke und Werder – oder auch mit den Einnahmen eines florienden Gemischtwarenkonzerns namens DFB? Unter anderem auch mit dem Gehalt eines Herrn Zwanziger …?
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Warner Bros. lässt illegal auf Wuala getauschte Dateien löschen. Größte Wuala-Gruppe von Administrator freiwillig gelöscht. Darknets weiterhin auf dem Vormarsch.
Mit dem aus der Schweiz kommenden
Wuala, das sich
im August für die Öffentlichkeit öffnete, kann man Dateien in der Cloud
ablegen, bearbeiten und auch wieder lokal abspeichern.
Die Dateien werden dabei aufgeteilt und verschlüsselt auf den Festplatten der Wuala-Nutzer verteilt gespeichert. Jeder Nutzer kann das nun privat nutzen. Man kann aber auch Gruppen anlegen und diese öffentlich machen oder nur bestimmten Leuten Zugang gewähren.
Wie Netzwelt berichtet(via P2P-Blog), wurde Wuala nun von Warner Bros. kontaktiert, weil die mit 3000 Mitgliedern größte dieser Gruppen – die Gulli Usergroup – mehrere Filmtitel auf diesem Weg untereinander tauschte. Mitarbeiter von Warner hatten sich dieser Gruppe angeschlossen, um so Verstösse dokumentieren zu können. Um rechtlichen Schritten gegen Mitglieder der Gruppe zuvor zu kommen, hat der Administrator der Gruppe die ‘Gulli Usergroup’ daraufhin gelöscht .
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Die Ära, in der wir für Musikaufnahmen direkt bezahlen, ist vorbei. Das schließt sowohl das Bezahlen für einzelne Kopien als auch sonstwie geartete Abonnementmodelle für Musikaufnahmen ein. Sollte sich eine sogenannte Kulturflatrate durchsetzen, käme mit ihr das Ende der Netzneutralität und damit ein enormer gesellschaftlicher Wohlfahrtsverlust.
Musiker sollten sich lieber damit abfinden: Wie in der Zeit vor der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden sie ihren Lebensunterhalt mit Auftritten und dergleichen verdienen.
Im gestrigen Linkwertig zu einer Studie zum aktuellen Musikverhalten sagte ich zur Möglichkeit einer kostenpflichtigen Tauschbörse für jegliches Material:
Schade nur, dass das technisch nicht umsetzbar ist, ohne das komplette Internet umzukrempeln. Und deswegen (und aus anderen Gründen) wird das auch nie geschehen.
Auf Nerdcore.de greift René meinen Artikel auf und schreibt:
Natürlich wird genau das passieren, denn die Majors haben gar keine andere Wahl. Und warum das technisch nicht umsetzbar sein soll, weiß ich auch nicht. Na klar ist das machbar, auch ohne das Internet umzukrempeln: die Labels lizensieren ihren Content an die ISPs. Ich sehe keinen Grund, warum das nicht funktionieren sollte. Schwierig, na klar. Aber nicht möglich?
Dazu ein, zwei Gedanken von mir.
Kulturflatrate bedeutet, zusammengefasst, einen Abschlag auf den Internetzugang zu zahlen, mit dem P2P-Filesharing von urheberrechtlich geschütztem Material (zunächst mal Musik) finanziert und legalisiert werden soll.
Richtig ist, dass die Musikindustrie wahrscheinlich irgendwann innerhalb der nächsten fünf Jahre begreifen wird, dass ihr einziges Heil in der Kulturflatrate besteht, und sie diese irgendwann massiv per Lobby forcieren wird.
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Soll ist ein großes Wort. Dem Internetfernsehen soll die Zukunft gehören. IPTV soll das alte Kabel ablösen. Internetfernsehen soll Umsatz bringen. medienlese.com nimmt die Angebote unter die Lupe und verrät, wie man die deutsche Bundesliga kostenlos sehen kann.

Na, wo kicken sie denn? (Fußballer von Keystone, Montage von uns)
Die beste Freeware im Vergleich
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