Alle 8 Artikel zum Thema OpenID auf netzwertig.com:
Seit zwei Tagen kann man sich mit dem Google Account bei anderen Diensten anmelden. Als Protokoll verwendet Google dabei OpenID. Für OpenID könnte sich dieser Erfolg als Pyrrhussieg erweisen.
Die Nachricht, dass Google nun auch OpenID-Provider sei, hat in den letzten 2 Tagen interessanterweise für wesentlich mehr Resonanz gesorgt, als die äquivalente Ankündigung von Microsoft zwei Tage davor.
Was dabei meistens leider völlig unterging, ist die Tatsache, dass Google kein neuer OpenID Provider ist, sondern lediglich einen Single Sign-On Mechanismus anbietet, der im Hintergrund OpenID als Protokoll verwendet, aber ansonsten mit OpenID nicht viel zu tun hat.
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Nach Yahoo, MySpace, AOL und vielen anderen springt nun auch Microsoft auf den OpenID-Zug auf. Der offene Standard zur Authentifizierung bei Webdiensten gewinnt immer mehr an Bedeutung.
Ein Raunen geht durch die OpenID-Gemeinde: Nach Yahoo, MySpace, AOL und einer Heerschar an kleineren Webdiensten hat nun auch Microsoft angekündigt, OpenID zu unterstützen.
Windows Live IDs können bald mit einem OpenID-Alias verknüpft werden, mit dem man sich auf allen Seiten anmelden kann, die OpenID als Consumer unterstützen. Die Zahl an OpenID-fähigen User-Accounts liegt damit jenseits der halben Milliarde, auch wenn die meisten User von ihrem Glück noch gar nichts wissen.
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Der Hompagebaukasten Jimdo
kann ab sofort auch mittels Delegation als OpenID-Provider und zum Einloggen als OpenID-Consumer verwendet werden.
Bemerkenswerte Rundum-Einbindung des Single-SignOn-Systems OpenID bei Jimdo, dem Hompagebaukasten mit sozialen Features, den wir hier vor einem Monat vorgestellt hatten:
Nachdem man seinen Account bei einem OpenID-Provider mit der Homepage auf Jimdo verbunden hat, kann man sich nun nicht nur per OpenID auf Jimdo einloggen, sondern auch via Delegation die URL der Jimdo-Homepage zum Einloggen auf anderen OpenID unterstützenden Seiten nutzen.
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Carsten Pötter, u.A. Mitbetreiber von Spread OpenID, hat auf CenterNetworks einen Artikel über die Möglichkeiten von OpenID für den Bereich des Onlineshoppings geschrieben:
So what happens if my address changes? Before OpenID, I have to change my address in every merchant’s database. I think that’s unnecessary. Merchants don’t even have to store that data thanks to Simple Registration and Attribute Exchange. Assuming my address changes I will update it at my OpenID provider. When returning to a merchant it simply asks my provider for the necessary details again and the updated information is provided to the merchant.
» Could OpenID Revolutionize Online Shopping? | CenterNetworks
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!

Nachdem sich Yahoo! als einer der weltgrößten Internetanbieter kürzlich der OpenID-Initiative anschloss und gestern bekannt wurde, dass Vertreter von Branchengrößen wie Google, IBM, Microsoft und VeriSign dem Vorstand der OpenID Foundation beitreten werden, hat sich Deutschlands meistbesuchte Nachrichtenseite Spiegel Online heute in einem ausführlichen, prominent auf der Startseite platzierten Artikel dem Thema OpenID gewidmet. Da das größte Problem von OpenID bisher die geringe Bekannheit bei Durchschnittsnutzern und die kaum vorhandene Aufmerksamkeit der Massenmedien war, ist dies ein besonderes Ereignis. Die Hoffnung von OpenID-Fans, dass die Unterstützung von Seiten namhafter IT-Unternehmen das System stärker ins mediale Rampenlicht rücken wird und ihm schließlich zum Durchbruch verhelfen könnte, scheint sich zu erfüllen.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.
Eines muss man den großen US-amerikanischen Webanbietern zugestehen, die sich in den letzten Wochen und Monaten auf die eine oder andere Art für ein offeneres Internet ausgesprochen haben: Mittlerweile lassen sie den Ankündigungen Taten folgen. Nicht nur der Fakt, dass nach Facebook und Bebo mit MySpace in dieser Woche das nächste, und diesmal weltweit größte Social Network, seine Plattform für externe Applikationen öffnen wird, ist ein entscheidender Schritt. Auch Google scheint es nach dem Start seiner fälschlicherweise Offenheit suggerierenden OpenSocial-Initiative mit der Idee eines offenen Webs ernst zu meinen und bietet Internetdiensten seit kurzem eine Schnittstelle, über die diese Informationen zu den Kontakten ihrer Nutzer auf anderen Plattformen abfragen können. Und schließlich hat Yahoo wie versprochen seinen OpenID-Beta-Test gestartet, der Yahoo-Usern die Anmeldung mit ihren Yahoo-Benutzerdaten bei anderen Seiten erlaubt. » weiterlesen
OpenSocial, DataPortability, OpenID – Initiativen und Aktionen mit dem Ziel eines offeneren bzw. leichter zugänglichen Webs sind mehr als angesagt. Während OpenSocial bisher noch nicht richtig in Gang gekommen ist und DataPortability im Moment nur ein theoretisches Konstrukt darstellt, ist das Konzept von OpenID (ein Login für viele Seiten) bereits Realität und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Zwei aktuelle Ankündigungen könnten für OpenID den endgültigen Durchbruch bedeuten: Ab dem 30. Januar können die 250 Millionen Yahoo-Mitglieder ihre Benutzerkonten in OpenID-Konten umwandeln und sich damit bei anderen Seiten einloggen, die OpenID unterstützen. Gestern dann die nächste erfreuliche Meldung für OpenID-Befürworter: Googles Blogdienst Blogger fungiert ab sofort als OpenID-Provider. Blogger-User können die Adresse ihres Blogs nach einer Aktivierung auf draft.blogger.com als OpenID-Login verwenden. » weiterlesen

Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht hin und wieder vor Logins von Webseiten steht, von denen man zwar dunkel in Erinnerung hat, dass man sich irgendwann mal dort registriert hat, sich aber partout nicht mehr an den Benutzernamen und das Passwort erinnern kann (”war es jetzt mausibaerli22 oder doch schnuckihasi32?“).
Gegen die Flut an Passwörter helfen sogenannte Single-Sign-On-Systeme, welche auf “ein Login für alles” setzen und nun scheinbar auch bei Webdiensten allmählich Verbreitung finden. Dabei setzt sich das von Brad Fitzpatrick entwickelte OpenID-Protokoll immer mehr als Quasi-Standard durch - vor wenigen Tagen erst war auf Techcrunch zu lesen, dass mittlerweile sogar schon Google mit OpenID experimentiert, nämlich auf deren hauseigenem Blogdienst Blogger.com. Dort ist es bald vielleicht schon möglich, sich für die Kommentarfunktion per OpenID zu identifizieren. Ebenso hat der französische Mobilfunkanbieter Orange im September mit der Ankündigung aufhorchen lassen, seinen mehr als 40 Millionen Kunden künftig als OpenID-Provider zur Verfügung zu stehen - auch wenn sich diese Meldung bei genauerer Betrachtung als weit weniger spektakulär herausstellt als sie zunächst klingt. Zeit dennnoch für zweinull.cc, OpenID genauer unter die Lupe zu nehmen. » weiterlesen