Alle 23 Artikel zum Thema onlinewerbung auf netzwertig.com:
Weil viele Onlineservices über Werbung refinanziert werden, ist ihr Bedarf an Nutzerdaten groß. Anwender sollten stattdessen die Wahl haben, ob sie mit ihren Daten oder ihrem Geld bezahlen möchten.
Die meisten führenden Onlinedienste werden kostenfrei angeboten und finanzieren sich hauptsächlich durch Werbung. Anders als bei klassischen Medienkanälen wie Radio oder TV lässt sich die Auslieferung von Anzeigen im Web an einzelne Konsumenten genau steuern und an die individuellen Interessen und Präferenzen einzelner Nutzer anpassen. Der Onlinedienst weiß, was der User mag, und versucht, die gezeigte Werbung entsprechend abzustimmen.
Genau in dieser Eigenheit der digitalen Welt liegt eine der Hauptursachen für die unendliche Datenschutzdebatte, die in letzter Zeit an Intensität zuzunehmen scheint und mittlerweile in sehr zweifelhaften Aktionen einzelner Bundesländer gipfelt. Internetfirmen wollen (und müssen) so viele Daten wie möglich erheben, um auf deren Basis die Effektivität und Effizienz ihrer Werbemittel zu steigern – das jedoch stößt Politikern, Datenschützern und einigen (wenigen) Anwendern bitter auf.
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VideofyMe vermarktet von Bloggern aufgenommene Videos. Mit einer deutschen Version betritt das Startup aus Schweden erstmalig Boden außerhalb Skandinaviens.
Bewegtbilder gehören zu den populärsten und für die nächsten Jahre mit den besten Wachstumschancen ausgestatteten Mediengattungen im Netz. Je mehr Websites auf die Veröffentlichung eigener Videos als Ergänzung zu Text-, Audio- und Bildinhalten setzen, desto größere Relevanz erhält die Frage nach der Monetarisierung dieser Clips.
Für gewerbliche und professionelle Website-Betreiber gibt es zahlreiche Lösungen und Dienstleister, die sich der Bewegtbildvermarktung widmen. Für Hobby-Filmer und Blogger mit eher geringer Reichweite hingegen existieren weniger Alternativen. YouTube beispielsweise betreibt zwar ein Partnerprogramm, in dessen Rahmen mit Videos generierte Einnahmen mit den Uploadern geteilt werden – dies steht jedoch nicht jedem Nutzer offen und setzt eine große Anhängerschaft sowie regelmäßige Veröffentlichungen voraus.
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Eine neue EU-Richtlinie zwingt Betreiber von Websites dazu, für das Ablegen von Cookies die Zustimmung der Besucher einzuholen. Ein derartiges Unterfangen verdeutlicht, wie plakativer Datenschutz langfristigem Denken im Wege steht.
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Aktualisiert
Die EU hat Cookies den Kampf angesagt. Cookies sind kleine Textdateien, die Websites auf den Rechnern ihrer Besucher ablegen, um auf Basis der Kenntnis der Userpräferenzen zum Beispiel relevantere Anzeigen ausliefern zu können. Die durch Cookies geschaffene Möglichkeit zur Wiederkennung von Anwendern wird auch dafür genutzt, um regelmäßigen Nutzern einer Site das wiederholte Anmelden zu ersparen (die “Angemeldet bleiben”-Funktion beim Login-Prozess diverser Social-Web-Dienste dürfte jeder kennen).
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Wieder einmal ist eine Diskussion über den Einsatz von Werbeblockern und die Auswirkungen für Website-Betreiber ausgebrochen – mit der üblichen “schwarz oder weiß”-Perspektive.
Es gibt eine Reihe von Themen, die, einmal in der Blogosphäre aufgegriffen, unter Garantie zu heftigen Diskussionen führen. Werbeblocker, also Software zum Blockieren von Anzeigen auf Websites, gehören definitiv dazu.
t3n berichtete gestern über eine Untersuchung, die belegt, dass 12,65 Prozent aller Werbeeinblendungen in Deutschland mit Hilfe entsprechender Tools auf Nutzerseite blockiert werden, und zieht daraus diverse Schlussfolgerung, wie viel Geld Webmastern durch Adblocker durch die Lappen gehen. Die Reaktionen auf den Beitrag, der beim Social-Web-Aggregator Rivva viele Stunde die Liste der meistgelesenen Postings anführte, ließen nicht lange auf sich warten:
Befreundete Blogkollegen von uns wie Leander Wattig, Marcel Weiss oder Felix Schwenzel äußerten sich zu dem Bericht. Tenor: Nach der t3n-Logik könne man auch fragen, wie viel Geld Unternehmen durch Werbeverbots-Briefkastenaufkleber oder durch unaufmerksame, Werbeplakete ignorierende Spaziergänger auf der Straße verlieren, ein Naturrecht auf Werbefinanzierung gäbe es nicht und Verleger, die sich lediglich auf ein einziges Geschäftsmodell beschränken, machen ohnehin etwas falsch.
Ich persönlich finde, der Debatte fehlt es an Gefühl und Differenzierung. Wie so oft gibt es nicht nur schwarz (Werbeblocker zerstören das Geschäftsmodell) oder weiß (Pech gehabt, wenn ihr es nicht schafft, euch zu refinanzieren. Dann macht ihr halt dicht!).
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Als Basic Thinking seinen RSS-Feeds kürzte, probte die Leserschaft den Aufstand – ein Beispiel von vielen für das fehlende Verständnis für Kommerzialisierung in Teilen der deutschen Blogosphäre und Gesellschaft?
Das Blog Basic Thinking hatte vor einigen Wochen
bekannt gegeben, im RSS-Feed nur noch den Anfang eines jeden Artikels zu präsentieren. Der Grund: Durch erwartete zusätzliche Seitenaufrufe sollen die Einnahmen aus Onlinewerbung erhöht werden – mit der Vermarktung des RSS-Feeds war das Basic-Thinking-Team offenbar nicht zufrieden.
Die Reaktionen in den Kommentaren waren zwar gemischt, aber mit einer Tendenz zu Androhungen von Lesern, Basic Thinking nun aus dem RSS-Reader zu entfernen. Der ein oder andere sah den Schritt zwar weniger kritisch, ließ jedoch verlautbaren, ohnehin Software zum Blockieren von Werbung einzusetzen, weshalb der Nutzen für Basic Thinking gering sei.
Die Diskussion über Full- oder Teaser-Lösungen bei RSS-Feeds sowie über Werbeblocker ist ungefähr so alt wie die Blogosphäre selbst und bis heute eine Frage, an der sich die Geister scheiden. Aber egal welche Einstellung man nun dazu hat, so legte die Reaktionen mancher Basic-Thinking-Leser die Vermutung nahe, dass es in Teilen der deutschen Blogosphäre Gesellschaft ein fehlendes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und teilweise auch für gewinnorientiertes Handeln gibt. » weiterlesen
Apple wird bald mit seiner soeben vorgestellten Werbeplattform “iAd” Werbung für iPhone- und iPad-Apps verkaufen. Das ist mehr als nur ein kleiner Kommerzialisierungsbeitrag für iPhone-Entwickler. Apple greift damit Googles Zukunftsgeschäft an.
iAd
Eine von Apples zahlreichen Ankündigungen bei der
Vorstellung des neuen iPhone OS 4.0 ging in Fan-Kreisen eher unter:
Unter dem Namen “iAd” wird Apple ab Sommer Werbung verkaufen, die in iPhone- und iPad-Apps eingeblendet wird. Dabei wird es sich nicht nur um einfache Banner handeln, sondern um komplette Sub-Applikationen, die die Werbebotschaft mit Videos, Spielen und kostenlosen Goodies an den User bringen sollen.
Apples primäres Ziel mit dieser Aktion dürfte sein, die Developer-Community weiter zu stärken. Denn Anbieter von kostenlosen Apps hatten bisher eher Mühe, ihre Aufwände zu refinanzieren. Mobile Werbung ist immer noch ein Nischenphänomen, und die meisten Werber konnten sich bisher für die winzigen Banneranzeigen auf Telefonbildschirmen nicht begeistern.
Mit Apples neuem System könnte sich das aus verschiedenen Gründen stark ändern:
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Werbebudgets verlagern sich Richtung Internet. Damit bricht die Haupt-Einnahmequelle für den Print-Sektor weg. Print wird dadurch mittel- bis langfristig defizitär und ökonomisch nicht mehr tragfähig.
Zugegeben, die Zeitangabe der 10 Jahre in der Überschrift ist eine grobe Schätzung. In den USA könnte es schon zwei, drei Jahre vorher so weit sein. Die ersten regionalen Zeitungen in den USA geben die Papier-Ausgaben bereits auf.
Im deutschsprachigen Raum dürfte es wohl erst in ungefähr 10 bis 15 Jahren so weit sein. So oder so: Nachrichten auf Papier ist ein Auslaufmodell.
Das hat relativ simple, ökonomische Gründe:
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Werbung auf Social Networks will weiterhin nicht so recht abheben. Sind daran die ignoranten Werbeauftraggeber schuld? Die phantasielosen Website-Betreiber? Oder liegt der Grund vielleicht doch ganz woanders? Ist Social Media vielleicht viel komplexer und neuartiger, als wir alle denken?
Kein Zweifel: Social Media ist das Medienphänomen unserer Dekade. Viele Millionen von Internetusern verbringen erstaunliche Mengen von Zeit auf Facebook, Youtube, unzähligen Blogs und Diskussionsforen.
Doch trotz riesigem Erfolg an der Nutzerfront können die Umsätze dieser Web-2.0-Sites bisher gar nicht überzeugen. Gerade wurden die Umsatzerwartungen für Social-Network-Werbung drastisch nach unten korrigiert, von einem eh schon nicht beeindruckenden Niveau. YouTube ist weit von der Profitabilität entfernt. Und grosse Werbekunden wie Procter & Gamble sagen inzwischen ganz offen, dass sie mit den Resultaten ihrer Social-Media-Kampagnen sehr unglücklich sind. Viele Firmen basteln irgendwas mit Social-Media-Marketing herum, aber richtige Erfolgsrezepte gibt es noch keine.
Was läuft da falsch? Sind die angebotenen Werbeformen zu wenig einfallsreich? Oder sind die Werbekunden einfach zu konservativ und merken nicht, was ihnen da entgeht?
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Vor kurzem hatten wir hier auf eine Studie des europäischen Online-Werbeverbandes EIAA verwiesen, aus der hervorging, dass das Internet endgültig zum Leitmedium wird und das Fernsehen damit ablöst. Folgen die Werbeetats dem Nutzungsverhalten? Zumindest nicht, wenn es um Social Media geht:
Gemäss einer Studie von Epsilon, einer us-amerikanischen Beratungsfirma, betrachten die Marketingleiter (Chief Marketing Officers, CMO) der führenden Brands in den USA Social Media noch nicht als Teil ihres Marketing-Mixes.
» Social Media kaum im Marketing-Mix – Social Media – Wort|ge|fecht, das
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Diese Woche fand die ad:tech New York statt, die wohl weltweit grösste Fachmesse für Online-Werbung. Die Branche diskutierte die neusten Trends und krönte einen Politiker als meistbewunderte neue Marke. Wir waren dabei und fassen die wichtigsten Trends zusammen.
New York ist immer noch das globale Zentrum der Werbebranche. Darum ist die ad:tech New York, die jedes Jahr nur wenige Blocks vom Werber-Epizentrum Madison Avenue stattfindet, die wohl bedeutendste Messe zum Thema digitale Werbung auf der Welt. Schauplatz ist das Hilton in New York, nur Schritte vom Central Park und dem Times Square entfernt.
Doch so ändern sich die Zeiten: Vor einem Jahr war die ad:tech noch von grossem Enthusiasmus geprägt. Facebook stellte das revolutionäre (und inzwischen gescheiterte) neue Werbekonzept “Beacon” vor, die Wachstumserwartungen waren gigantisch und die Stände der Aussteller dementsprechend aufwendig. Dieses Jahr war die ad:tech zwar nicht spürbar kleiner (auch wenn ein paar vereinzelte Standflächen leerblieben), aber doch von einer deutlich gedämpften Stimmung geprägt.
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