Thema: Onlinespeicher

 

Alle 27 Artikel zum Thema Onlinespeicher auf netzwertig.com:

Automatisierte Dateiprozesse:
Wappwolf maximiert Produktivität
des Google Drive

Das österreichische Startup Wappwolf hat sein beliebtes Tool zur Automatisierung von Dateiprozessen bei Dropbox auf Google Drive ausgeweitet. Anhänger produktiven Arbeitens mit der Cloud wird es freuen.

Mit dem DropboxAutomator gelang dem aus Österreich stammenden Startup Wappwolf Anfang des Jahres nicht nur ein echter Coup sondern auch der Durchbruch nach längerer Phase des Experimentierens. Das Tool erlaubt es Nutzern, für bei dem Speicher- und Synchronisationsdienst Dropbox abgelegte Dateien automatisierte Prozesse zu definieren. So können beispielsweise Fotos verkleinert, Formate konvertiert oder Files an externe Services wie Evernote oder Amazon Kindle geschickt werden – ohne dass Anwender dazu auch nur einen Finger krumm machen müssen. Eine Million Dateien wurden von dem Dienst seit dem Debüt bearbeitet.

Und weil das Werkzug bei Anwendern so gut ankam, entschloss sich das mittlerweile zwölfköpfige Wappwolf-Team, das Niederlassungen in San Francisco und Wien betreibt, seinen Fokus künftig vollständig auf automatisierte Bearbeitungsprozesse für Dateien bei einschlägigen Cloudspeicherdiensten zu legen. Aus dem DropboxAutomator wurde in Vorbereitung der Erweiterung auf zusätzliche Storageanbieter der “WappwolfAutomator for Dropbox”. Mit dem neuen WappwolfAutomator for Google Drive erhält dieser jetzt Gesellschaft.

» weiterlesen

Aktionismus und Tatendrang:
Google Drive versetzt eine
ganze Branche in Bewegung

Das Debüt von Google Drive war lange Zeit absehbar. Trotzdem gelingt es dem Internetkonzern, innerhalb weniger Tage eine ganze Branche in Bewegung zu versetzen.

Man muss es Google lassen: Für einen Onlinespeicher- und Kollaborationsdienst, über dessen Entwicklungspläne bereits seit etwa sechs Jahren gemunkelt wird, dessen endgültiger Launch sich in den vergangenen Monaten mit allerlei Leaks und Informationshäppchen bereits ankündigte und der eigentlich nicht viel mehr darstellt als eine aufgebohrte Variante von Google Docs, hat Google Drive in dieser Woche Konkurrenten und Partner in beachtlichen Aktionismus versetzt und alle Blicke auf sich gezogen.

Schon zu Wochenbeginn meldete sich Dropbox, der Marktführer im Onlinespeicher- und Synchronisationssegment für Endanwender, mit einem Update zu Wort, das zwar vielerorts als signifikant bezeichnet wurde, aber letztlich nur wenig Neues brachte: Zu jeder in einem beliebigen Dropbox-Ordner abgelegten Datei lässt sich nun ein öffentlicher http-Link generieren, über den andere Nutzer auf die jeweilige Datei zugreifen können. Bisher funktionierte dies lediglich mit Dateien im “Public”-Verzeichnis, außerdem bot Dropbox bisher keine komfortable Option, um eine öffentliche Datei bequem im Browser zu betrachten. Stattdessen musste sie zumeist manuell heruntergeladen werden. Eine nette Ergänzung, aber nicht viel mehr.

» weiterlesen

Speichergeschenk:
Dropbox zeigt, wie man
loyale Nutzer erhält

Dropbox-Nutzer, die andere Anwender werben, erhalten künftig 500 statt 250 Megabyte zusätzlichen Cloudspeicher – und das rückwirkend. Das Startup aus San Francisco zeigt mit diesem Speichergeschenk, wie man sich loyale Nutzer schafft.

Im Oktober vergangenen Jahres gab der Onlinespeicher- und Synchronisationsdienst Dropbox bekannt, die Marke von 45 Millionen registrierten Nutzern erreicht zu haben. Aktuellere Zahlen existieren nicht, aber heute, ein halbes Jahr später, dürfte der Wert deutlich über 50 Millionen liegen.

Einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren für das gut viereinhalb Jahre alte Startup aus San Francisco war und ist das Invite-System für bestehende Nutzer. Registrierte Dropbox-Anwender, die erfolgreich ein anderes Mitglied werben, erhalten kostenfrei zusätzlichen Speicherplatz. Gleiches gilt für die geworbene Person.

Dieses Verfahren, das frühzeitig implementiert wurde, verschaffte dem Dienst eine äußerst hohe Viralität, weil Anwender auf der Jagd nach weiterem Platz in der Cloud zu teilweise hartnäckigen Dropbox-Botschaftern wurden. Immer wieder erscheinen beispielsweise in Kommentaren unter unseren Beiträgen zu Dropbox oder anderen Speicherlösungen persönliche Dropbox-Referral-Links, mit deren Hilfe Kommentatoren den Umfang ihres Onlinespeichers erhöhen möchten.

» weiterlesen

doctape:
Onlinezentrale für persönliche Dateien

doctape bietet Anwendern einen Browserdienst, um private und geschäftliche Dateien zu archivieren, zu verwalten und anderen zugänglich zu machen. Das Startup aus Hannover betritt einen umkämpften Markt.

Es ist unklar, ob der primäre Zugriff auf digitale Informationen in zehn oder 20 Jahren noch in Form von Dateien erfolgen wird. Für Anwender steht im Cloudzeitalter im Vordergrund, angeforderte Daten von überall und jederzeit abrufen zu können. Der Trend zum Streaming, die Darstellung von Informationen in Feeds sowie der Wunsch zum kollaborativen Bearbeiten von Inhalten sind einige der Faktoren, die als Indizien gewertetet werden können, dass Benutzer künftig deutlich weniger als bisher Dateien und Dateiformate hantieren müssen.

Momentan ist dies aber noch Zukunftsmusik, glauben eine Reihe von Onlinespeicher- und Dateimanagementdiensten. Auch Sascha Reuter, Sven Hohlfeld und Achim Wellmann waren der Ansicht, dass es einen Bedarf an einem Onlineservice gibt, der eine komfortable Verwaltung von Dokumenten und anderen Dateientypen in der Cloud erlaubt. Vor einem Jahr gründeten sie daher in Hannover doctape, das mittlerweile das geschlossenen Beta-Stadium erreicht hat.

» weiterlesen

Unbegrenzter Cloudspeicher mit hoher Sicherheitsstufe:
Bitcasa nimmt Formen an

Mit dem Versprechen von ungrenztem Cloudspeicher bei gleichzeitig besonders starker Verschlüsselung sorgte Bitcasa im Herbst für Aufsehen. Nach und nach weitet der US-Dienst seine geschlossene Beta-Phase aus.

Auch im vergangenen Jahr erhielt Dropbox von den zahlreichen Diensten zum Speichern von Dateien in der Cloud den Löwenanteil der Aufmerksamkeit. Bei den Leserinnen und Lesern von netzwertig.com war das kalifornische Startup zum zweiten Mal der beliebteste Onlineservice des Jahres. Doch rund 60 Kilometer vom Dropbox-Firmensitz in San Francisco entfernt, in der Google-Stadt Mountain View, arbeitet mit Bitcasa derzeit ein anderes junges Webunternehmen daran, im Markt für Onlinespeicher und Datensynchronisierung über die Cloud für Wirbel zu sorgen:

Das US-Startup machte erstmals auf der TechCrunch Disrupt-Konferenz von sich reden und regte die Fantasie der Branchenkenner und Netzfreunde mit dem Versprechen an, gegen eine monatliche Gebühr von zehn Dollar unbegrenzten, streng verschlüsselten Cloudspeicherplatz bereitzustellen.

Bisher befindet sich Bitcasa in einer sehr limitierten geschlossenen Beta-Phase, weshalb sich die meisten Medienberichte auf die von dem Unternehmen selbst veröffentlichten, spärlichen Details beschränkten. Wir hatten vor einigen Monaten das grundsätzliche Konzept von Bitcasa erklärt und auf die Parallelen zum Schweizer Speicherdienst Wuala hingewiesen.

» weiterlesen

BoxCryptor:
Dropbox-Verschlüsselung
für die Masse

Das Augsburger Startup Acomba bietet mit BoxCryptor ein Verschlüsselungstool für Cloud-Dienste, das für die Nutzung mit Dropbox optimiert wurde und besonders einfach zu bedienen ist.

Dass Dropbox von der netzwertig.com-Leserschaft zum zweiten Mal in Folge zum Onlineservice des Jahres gewählt worden ist, unterstreicht nicht nur die Popularität des US-Speicherdienstes, sondern auch, wie sehr Lösungen zum Speichern von Daten in der und Synchronisieren über die Cloud mittlerweile zum digitalen Alltag vieler Menschen gehören.

Gleichzeitig stellt sich damit auch verstärkt die Frage nach der Sicherheit dieser Daten – erst recht im Falle von Dropbox, das 2011 in dieser Hinsicht einige Negativschlagzeilen produzierte. Für wen der Wechsel zu einem Anbieter mit clientseitiger Verschlüsselung (wie z.B. Wuala) keine Alternative ist, der kann mit einer zusätzlichen Verschlüsselungssoftware dafür sorgen, dass sensible Daten auch in der Cloud vor unbefugtem Zugriff sicher sind.

Das Augsburger Startup Acomba hat mit BoxCryptor ein Tool entwickelt, das die sichere Speicherung von Daten in der Cloud ermöglichen soll, ohne dabei von Nutzern unzumutbare Kompromisse einzufordern.

» weiterlesen

Steiler Aufstieg:
Wieso Dropbox iCloud
nicht zu fürchten braucht

Dropbox freut sich über eine massive Kapitalspritze und 45 Millionen Nutzer. Skeptiker sehen Apples neuen iCloud-Dienst als Bedrohung – doch wenn Apple seiner bisherigen Strategie treu bleibt, ist diese gering.

Der Cloudspeicher- und Synchronisationsdienst Dropbox – der beliebteste Webdienst der netzwertig.com-Leserschaft im Jahr 2010 – hat, wie gerade in Linkwertig berichtet, eine massive Kapitalspritze von 250 Millionen Dollar erhalten und wird nun mit vier Milliarden Dollar bewertet.

Mehrmals bin ich jüngst auf Aussagen gestoßen, die Dropbox einen harten Wettbewerb mit Apples neuem Clouddienst iCloud vorhersagen (wie hier beispielsweise). Doch eine derartige Prognose kann für mein Verständnis nur von Personen kommen, die sich ausschließlich mit stationären und mobilen Geräten aus dem Hause Apple umgeben. Und diese sind eine Minderheit.

» weiterlesen

Alleinstellungsmerkmal verschwindet:
Wuala schafft den Speichertausch ab

Wuala beerdigt sein einstiges Alleinstellungsmerkmal: Nutzer können zukünftig nicht mehr Platz auf der Festplatte gegen Onlinespeicher eintauschen.

Der aus Zürich stammende Onlinespeicher- und Backupdienst Wuala konnte sich bisher auf ein Alleinstellungsmerkmal berufen, das ihn ohne jeden Zweifel von allen anderen Konkurrenten im dicht besiedelten Markt der Cloud Storage und Synchronisationsservices abhob: die Möglichkeit, mit eigenem Festplattenspeicher zur Wuala-Cloud beizutragen und im Gegenzug ohne zusätzliche Kosten mehr Platz in selbiger zu erhalten.

Nutzer, die gewisse Voraussetzungen wie eine bestimmte Verfügbarkeit erfüllten, konnten so deutlich mehr als die im kostenfreien Basisangebot enthaltenen zwei Gigabyte Onlinespeicher in Anspruch nehmen. Alternativ blieb sonst eines der kostenpflichtigen Pakete. Zum Wuala-Launch Ende 2007 war der Speichertausch das wichtigste Marketingargument des damaligen Startups (siehe “Datei-Hosting auf den Festplatten anderer User“).

» weiterlesen

Viel Aufmerksamkeit für US-Startup:
Bitcasa macht verschlüsselten Onlinespeicher sexy

Mit seinem Versprechen von unbegrenztem Cloudspeicher sowie einem intelligenten Verschlüsselungssystem sorgt das US-Startup Bitcasa für Aufsehen. Was der noch nicht öffentlich zugängliche Dienst anbieten will, erinnert in Teilen an Wuala.

Als vor zwei Wochen in San Francisco die TechCrunch Disrupt-Konferenz stattfand, fuhr der neue US-Dienst Bitcasa zwar ohne einen Preis vom Startup-Wettbewerb nach Hause. Was über die Dauer der Veranstaltung hinaus gehende Aufmerksamkeit betrifft, könnte jedoch keiner der am den Event partizipierenden Onlinedienste Bitcasa das Wasser reichen.

Angesichts des vollmundigen Versprechens, Nutzern für 10 Dollar monatlich unendlichen Speicherplatz in der Cloud zu bieten und den Kauf weiterer Festplatten überflüssig zu machen, ist dies auch gar nicht verwunderlich. Zumal der in einem stark eingeschränkten Beta-Stadium befindliche Service nicht nur einfach Daten in der Cloud ablegt und synchronisiert, sondern diese je nach Zugriffshäufigkeit streamt, wodurch lokale Versionen von Dateien überflüssig werden.

» weiterlesen

AeroFS:
Cloud ohne externe Server

Der neue US-Dienst AeroFS erlaubt die Freigabe von lokalen Ordnern für andere Personen. Im Gegensatz zu Dropbox & Co ist dafür kein externer Server notwendig.

Spätestens seitdem der bekannte Cloudspeicher- und Synchronisationsdienst Dropbox wegen seines Umgangs mit den von Nutzern abgelegten Daten ins Kreuzfeuer geraten ist, wittern alternative Ansätze ihre Chance auf den großen Durchbruch. Anbieter wie Wuala aus Zürich oder SharedSafe aus Freising bei München sind bestrebt, Webstorage, rechnerübergreifende Dateifreigabe sowie eine sichere und verschlüsselte Datenablage unter einen Hut zu bringen.

AeroFS heißt ein neuer US-Anbieter in geschlossener Beta-Phase, der ebenfalls dieses Ziel hegt, dafür aber einen anderen Weg wählt:

» weiterlesen