Thema: Onlinenotizbücher

 

Alle 5 Artikel zum Thema Onlinenotizbücher auf netzwertig.com:

“Virtuelles Gedächtnis”:
Evernote erreicht Milliardenbewertung

Der bei strukturierten, ordnungsliebenden Menschen populäre Onlinenotizbuchdienst Evernote wirkt manchmal wie der Fels in der hektischen Silicon-Valley-Brandung. In einer neuen Finanzierungsrunde wird das profitable Unternehmen erstmals mit einer Milliarde Dollar bewertet – und betritt damit einen elitären Club.

Auf dem Weg zur absoluten Dominanz gibt es für an Endanwender gerichtete Webstartups ein ganze Reihe wichtiger symbolischer Meilensteine. Einen besonderen, weil nicht alltäglichen markiert das Erreichen einer Bewertung von einer Milliarde Dollar. Nur vergleichsweise wenige Firmen gelangen an diesen Punkt: Die Mehrheit der Startups zeigt nicht genug wirtschaftliches Potenzial und Popularität bei Anwendern, um von Investoren mit einem zehnstelligen Dollarbetrag bewertet zu werden. Andere Anbieter wiederum lassen sich aufkaufen, bevor sie diese magische Marke erreichen. Instagram wird für immer ein Grenzfall bleiben, weil es Tage vor der Milliarden-Akquisition durch Facebook “nur” mit 500 Millionen Dollar bewertet wurde.

Wie der Fall Instagram zeigt, ist die Annäherung an den sogenannten “Billion Dollar Valuation Club” nicht zwangsläufig an sprudelnde Umsätze geschweige denn Gewinne gekoppelt. Dennoch bedeutet die Aufnahme in diesen elitären “Club” in der Regel, dass der jeweilige Anbieter zu mächtig geworden ist, um noch zurück in die totale Bedeutungslosigkeit zu fallen. Zu den gereiften Startups, die laut Urteil der Kapitalgeber mehr als 999 Millionen Dollar wert sind, gehören unter anderem Twitter, Airbnb, Square, Spotify und Dropbox.

In diesen Tagen steigt ein weiterer bekannter Onlinedienst in die kleine Riege der Milliarden-Startups auf: Evernote, der bei vielen netzwertig.com-Leserinnen und -Lesern beliebte Notizbuchservice, der sich auch gerne als “virtuelles Gedächtnis” bezeichnet, hat laut US-Medienberichten eine Finanzspritze über 100 Millionen Dollar erhalten – bei einer Bewertung von einer Milliarde Dollar. Insgesamt pumpten Investoren bisher fast 200 Millionen Dollar in das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View.

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Gimme Bar:
Formschöne Ablage
für Online-Inhalte

Das New Yorker Startup Gimme Bar erlaubt das Speichern beliebiger Online-Inhalte. Der Dienst macht durch ein ansehnliches Design, eine unkonventionelle Benutzeroberfläche sowie eine Dropbox-Integration auf sich aufmerksam.

Kann man im Jahr 2011 noch mit einem Dienst beeindrucken, der sich irgendwo zwischen Social Bookmarking und einem persönlichen Online-Notizbuch positioniert – zwei Bereiche, in denen es von Startups und Onlineservices nur so wimmelt? Ja, dies ist tatsächlich möglich. Zumindest wenn man nette Visualisierungen, eine unkonventionelle Benutzeroberfläche und eine Backup-Möglichkeit als begrüßenswerten Fortschritt ansieht.

Das US-Startup Gimme Bar erblickte erst vor wenigen Tagen das Licht der digitalen Welt und hat auch bei Bloggern im deutschsprachigen Raum bereits einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

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Déjà Vu:
kooaba veröffentlicht
“visuelles Gedächtnis” für das iPhone

Das Zürcher Startup kooaba hat mit Déjà Vu eine iPhone-Applikation veröffentlicht, die als visuelles Gedächtnis für Gegenstände und Plätze dienen soll.

Informationen in digitalen Bildern über Bilderkennung zugänglich und nutzbar zu machen, ist das erklärte Ziel des 2006 gegründeten Zürcher Startups kooaba. Neben Lösungen für Business-Kunden bietet das Unternehmen mit Paperboy eine iPhone- und Android-App, die abfotografierte Inhalte aus der gedruckten Presse erkennt und digital nutzbar sowie archivierbar macht (unser Review).

Vor wenigen Tagen hat die fünf Jahre alte Firma um die Gründer Herbert Bay und Till Quack ein neues Produkt veröffentlicht, das sich an alle Menschen richtet, die mit ihrer Smartphone-Kamera gerne und regelmäßig Gegenstände festhalten, die sie nicht vergessen möchten.

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Onlinenotizbuch:
Memonic setzt
alles auf Wachstum

Im Rahmen einer Medienkampagne verteilt das digitale Notizbuch Memonic aus Zürich lebenslange Premium-Konten für ein paar Euro. Das ist mutig.

Memonic ist das Schweizer Gegenstück zum bekannten und beliebten digitalen Notizdienst Evernote (und zum kleineren Wettbewerber Springpad). Der Vergleich David gegen Goliath liegt da nahe, und entsprechend groß ist die Herausforderung für die Zürcher, sich auf internationaler Bühne Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Mit einer durchaus mutigen Aktion versucht Memonic jetzt, in die Offensive zu gehen und auf einen Schlag viele neue Nutzer zu gewinnen. Im Rahmen von sieben Kooperationen mit Medienanbietern sollen in der Schweiz, in Deutschland und in Großbritannien Premium-User in großer Zahl gewonnen werden. » weiterlesen

Springpad:
Digitales Notizbuch und
Aufgabenverwaltung in einem

Springpad ist eine Mischung aus Onlinenotizbuch und Aufgabenverwaltung. Der bereits länger existierende US-Dienst überzeugt durch eine intuitive Benutzerführung, ein angenehmes Design und eine bemerkenswerte Schnelligkeit.

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Das Jahr hat 365 Tage, und auch wenn viele Netzbeobachter mental (oder öffentlich) bereits Anfang Dezember ihr persönliches Fazit in Bezug auf Lieblingsanwendungen ziehen, kann sich die persönliche Favoritenliste kurz vor dem Jahreswechsel noch einmal ändern. Genau das scheint mir gerade zu passieren.

Twitter-Nutzer Alexander Kaiser hat mir vor wenigen Tagen Springpad empfohlen, einen bereits im Jahr 2008 gegründeten US-Dienst zum smarten Verwalten von Notizen, Aufgaben und im Web gefundenen Inhalten. Bei den meisten von euch klingelt es beim Stichwort “Notizen” sicher sofort: Richtig, Springpad befindet sich damit im gleichen Sektor wie Evernote, Clipmarks oder die zwei Schweizer Dienste Memonic (netzwertig.com-Sponsor) sowie useKit. » weiterlesen