Thema: Online Office

 

Alle 9 Artikel zum Thema Online Office auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Quabel:
Schreiben ohne Ablenkung

Wer viele Texte schreibt, wird ungern abgelenkt, etwa durch eine völlig überladene Textverarbeitungssoftware. Der Online-Editor Quabel will sich als Alternative empfehlen.

Die Reduktion von Ablenkungen im Bereich digitaler Medien liegt im Trend – vielleicht nicht nur beim Konsum von Texten, sondern auch beim Erstellen selbiger. Herkömmliche Desktop-Texteditoren sind mit Funktionen, Toolbars und Formatierungswerkzeugen überladen, was sie schwerfällig macht. Nicht jeder stört sich daran. Bedenkt man aber, wie Instapaper, Pocket, Quote.fm, dotdotdot und andere mit ihren minimalistischen, eleganten, auf das Wesentliche reduzierten Textdarstellungsformen Eindruck schinden und Fans gewinnen, liegt die Vermutung nahe, dass auch ein gewisser Bedarf an entsprechenden Tools für die Kreation von Texten besteht.

Ein deutsches Startup namens Quabel will sich nun in dieser Nische etablieren und herausfinden, ob sich aus ihr vielleicht sogar ein Markt von signifikanter Größe machen lässt. Vor drei Wochen erwähnte Markus den Service bereits im Samstag App Fieber, angesichts der allgemeinen Stimmungslage möchte ich den Dienst aus Mannheim an dieser Stelle aber nochmals hervorheben.

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Google Drive und Google+ rücken zusammen:
Kollaboration als Alleinstellungsmerkmal

Nutzer von Google Drive können Office-Dokumente und Dateien ab sofort direkt mit ihren Kontakten bei Google+ teilen. Sich als Kollaborationsplattform zu positionieren, hilft dem Internetkonzern, sein soziales Netzwerk besser von der Konkurrenz abzuheben.

Wer frühere Artikel von mir zu Google+ gelesen hat, wird wissen, dass ich der sozialen Erweiterung von Google nicht unbedingt optimistisch gegenüber stehe. Während ich zwar die Eignung des Dienstes als Plattform für qualitative Diskussionen anerkenne – in diesem Punkt disqualifiziert Google+ Twitter eindeutig – bin ich der Überzeugung, dass Google+ für die Masse der Anwender kein hinreichend großes Alleinstellungsmerkmal bietet, um ihr begrenztes Zeitbudget zugunsten des Google-Angebots umzuschichten. Denn jede Minute der aktiven Google+-Nutzung ist eine Minute weniger Aufmerksamkeit für andere Onlinedienste.

Google kann noch so sehr mit Zahlen um sich werfen und darauf pochen, dass immerhin 100 Millionen Menschen bei Google+ aktiv sind: Solange nicht die Durchschnitts- und Gelegenheitsnutzer im persönlichen Umfeld ein bewusstes Interesse an dem Service zeigen, ist er nach meiner Definition nicht relevant. Hand aufs Herz: Wann habt ihr zuletzt mit Bekannten, die sich eindeutig nicht dem Early-Adopter- und Web-Worker-Spektrum zuordnen lassen, über Google+ gesprochen, initiiert durch euren Gesprächspartner? Bei mir ist dies ungefähr ein Jahr her.

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Google Drive:
Eine neue Chance für das
persönliche Büro in der Cloud

Der aus Google Docs hervorgegangene Speicher- und Kollaborationsdienst Google Drive hat das Potenzial, endlich mehr Anwender von der Nutzung lokaler Office-Software abzubringen.

Nach dem Start von Google Drive sind die Technologie-Spalten der meisten Nachrichtenangebote mit Berichten zu dem Dienst gefüllt. Zumeist wird das neue Angebot aus der Perspektive des Konkurrenzkampfes im Cloudspeichermarkt betrachtet. Dieser Ansatz ist natürlich nicht falsch, denn in vielen Punkten positioniert Google das neue Produkt direkt gegen Wettbewerber wie Dropbox oder Microsoft Skydrive. Bei ReadWriteWeb gibt es eine gute Zusammenfassung der Funktionalität. Doch für einen überzeugten und langjährigen Google-Docs-Anhänger wie mich hat die Entwicklung noch eine andere signifikante Implikation: Der Internetkonzern besitzt jetzt die Chance, das persönliche Büro im Netz endlich massentauglich zu machen.

Nutzungszahlen zu Google Docs, ehemals Google Text & Tabellen, sind schwer zu bekommen. In einer Umfrage zeigte sich Ende 2008, dass Google Docs zu den am wenigsten eingesetzten Google-Diensten gehörte. Nun sind zwar seitdem einige Jahre vergangen, dennoch deutet wenig darauf hin, dass die Cloudoffice-Suite mittlerweile bei Durchschnittsnutzern die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient. Ich für meinen Teil arbeite ausschließlich mit Google Docs. Seit Jahren weist mein Rechner keine Spuren von Microsofts Office mehr auf, und Open Office ist nur für Notfälle installiert.

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Substance:
Die Evolution der Online-Textverarbeitung

Das aus Österreich stammenden Open-Source-Projekt Substance erlaubt das Erstellen und gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten im Browser, ohne dass sich Nutzer mit der lästigen Formatierung befassen müssen. Die Inhalte der Texte werden als strukturierte Daten gespeichert.

Online-Office-Dienste wie Google Docs, Zoho oder Microsoft Office Web Apps sind äußerst nützliche Werkzeuge für alle, die nicht länger auf lokal installierte Textverarbeitungssoftware angewiesen sein wollen. Abgesehen von der Tatsache, dass diese Services Texte und andere Office-Inhalte in der Cloud bearbeiten und ablegen, hält sich ihr evolutionärer Charakter allerdings in Grenzen: Die Art, wie Dokumente mit Inhalten befüllt und formatiert werden, ist quasi identisch zu der Verfahrensweise bei Desktop-Clients.

Frank Müller von unserem Schwesterblog neuerdings.com hat mich auf Substance aufmerksam gemacht, eine von dem Österreicher Michael Aufreiter entwickelte und im Frühjahr gestartete Online-Textverarbeitungs- und Publishing-Plattform, die sich in wesentlichen Punkten von dem traditionellen Office-Ansatz unterscheidet.

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Conceptboard:
Teamarbeit ohne Einstiegshürden

Das Stuttgarter Startup Conceptboard bietet einen intuitiven Onlineservice zur bequemen Kollaboration mit Anderen. Der Dienst legt großen Wert auf minimale Einstiegshürden.

Onlinelösungen zur Kollaboration in Teams gibt es wie Sand am Meer. Viele Tools präsentieren sich jedoch recht komplex, richten sich vor allem an größere Projektgruppen und damit an eine recht spitze Zielgruppe (weshalb wir meist von einer Berichterstattung absehen).

Mit Conceptboard hat nun jedoch ein Startup aus dem angesprochenen Sektor meine Aufmerksamkeit wecken können. Geschäftsführer Christian Schröder mailte uns, nachdem er unser Städteranking für Webdienste gesehen hatte: Das von ihm und seinem Mitstreiter Daniel Bohn geleitete Unternehmen stammt aus Stuttgart, dessen Fahne er hochhalten wollte.

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Online Office:
WEB.DE integriert Office-Tools
auf Java-Basis

WEB.DE stellt seinen Mitgliedern seit Neuestem Online-Office-Werkzeuge zur Verfügung, um Texte, Tabellen und Präsentationen im Browser zu erstellen und zu bearbeiten. Die Integration hat einen Schwachpunkt: Sie basiert auf Java.

Für viele netzwertig.com-Leser wahrscheinlich völlig unverständlich, aber WEB.DE gehört zu den führenden kostenlosen E-Mail-Anbietern in Deutschland – trotz einer steinzeitlich wirkenden Benutzeroberfläche und einem rekordniedrigen Speichervolumen von zwölf (!) Megabyte. Genaue Angaben zur Anzahl der registrierten @web.de-Adressen habe ich leider nicht gefunden, aber es ist davon auszugehen, dass ein signifikanter Teil der monatlich 17,38 Millionen Besucher von WEB.DE (Quelle: Pressemitteilung) ein FreeMail-Konto besitzt.

Ich gehöre übrigens auch dazu, verwende allerdings die kostenpflichtige Variante mit mehreren Gigabyte Speicher und greife zudem über IMAP zu – ich bekomme das Interface also glücklicherweise nie zu Gesicht. Aber das ist ein anderes Thema!

Ungeachtet der Rückständigkeit von FreeMail im Vergleich zu Google Mail, Hotmail und selbst GMX (das wie WEB.DE zu United Internet gehört) versucht WEB.DE seit einiger Zeit, sein Angebot um allerlei Zusatzfunktionen und Integrationspunkte mit externen Websites zu erweitern.

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DocsInOffice.com:
Google Docs für alle,
die den Browser meiden

Das Würzburger Startup DocsInOffice.com erlaubt den Zugriff auf Google Docs aus Microsoft Office sowie anderen Windows-Programmen und macht aus dem Google-Dienst damit eine ins Betriebssystem integrierte Online-Festplatte.

Wir bei netzwertig.com und den anderen Blogwerk-Blogs sind große Fans von Online-Office-Tools wie Google Docs, Zoho oder Office Web Apps von Microsoft. Es ist einfach zu praktisch, die für die tägliche Arbeit benötigten Dokumente, Tabellen sowie Präsentationen alleine oder gemeinsam im Browser online erstellen und bearbeiten zu können. Und egal an welchem Rechner man sitzt, hat man stets Zugang zu den benötigten Dateien.

Persönlich habe ich die bei vielen PC-Besitzern übliche MS-Office-Suite gar nicht mehr installiert. Allerdings wird nicht jeder zu solch einem Schritt bereit sein. Manche User scheinen sogar das lokal installierte Office-Programm gegenüber der Onlinevariante zu bevorzugen, obwohl sie ihre Dokumente bei einem Cloud-Anbieter abgelegt haben. Zumindest sieht ein junges Startup aus Würzburg hier einen Bedarf und hat mit DocsInOffice.com eine entsprechende Lösung entwickelt.

Der Service mit dem wenig kreativen, dafür sehr beschreibenden Namen erlaubt das Öffnen, Bearbeiten und Erstellen von bei Google Docs gespeicherten Dokumenten im lokal installierten Microsoft Office. Und anders als andere Anbieter wie OffiSync oder DocVerse funktioniert das, ohne dass dafür extra ein Plugin installiert werden muss.

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Online Office:
1&1 integriert Google Docs-Konkurrenten Zoho

Office-Apps in der Cloud gewinnen an Bedeutung. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft integriert 1&1 den Google Docs-Konkurrenten Zoho in seine Webhosting-Pakete.

Zoho

Wird über Online Office gesprochen, denken die meisten wahrscheinlich an Google Docs, Googles in Deutschland unter dem Namen “Text & Tabellen” angebotene, kostenlose Office-Suite, die komplett im Browser läuft und eine Desktop-Software überflüssig macht. Ich beispielsweise nutze seit langem nur noch Google Docs.

Im Rahmen der Lancierung von Office 2010 hat nun auch Microsoft eine kostenlose Onlinevariante seines Textverarbeitungs-Produkts gestartet und betreibt unter Docs.com zudem ein eng mit Facebook integriertes Online-Office-Werkzeug. Die Zeiten, in denen Google Docs als Synom für Office Apps in der Cloud stand, sind damit vermutlich bald vorbei.

Wobei dies ohnehin niemals gerechtfertigt war, denn mit Zoho gibt es schon seit Jahren einen ebenbürtigen Konkurrenten zu Google Docs.

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Online Office:
1&1 integriert Google Docs-Konkurrenten Zoho

Office-Apps in der Cloud gewinnen an Bedeutung. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft integriert 1&1 den Google Docs-Konkurrenten Zoho in seine Webhosting-Pakete.

Zoho

Wird über Online Office gesprochen, denken die meisten wahrscheinlich an Google Docs, Googles in Deutschland unter dem Namen “Text & Tabellen” angebotene, kostenlose Office-Suite, die komplett im Browser läuft und eine Desktop-Software überflüssig macht. Ich beispielsweise nutze seit langem nur noch Google Docs.

Im Rahmen der Lancierung von Office 2010 hat nun auch Microsoft eine kostenlose Onlinevariante seines Textverarbeitungs-Produkts gestartet und betreibt unter Docs.com zudem ein eng mit Facebook integriertes Online-Office-Werkzeug. Die Zeiten, in denen Google Docs als Synom für Office Apps in der Cloud stand, sind damit vermutlich bald vorbei.

Wobei dies ohnehin niemals gerechtfertigt war, denn mit Zoho gibt es schon seit Jahren einen ebenbürtigen Konkurrenten zu Google Docs.

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