Thema: Ökosysteme

 

Alle 5 Artikel zum Thema Ökosysteme auf netzwertig.com:

Augmented-Reality-Brillen:
Manifestation der Macht

Mit der Augmented-Reality-Brille “Project Glass” präsentiert Google eine potenziell bahnbrechende Innovation. Die Konkurrenz dürfte nachziehen. Doch derartige Erweiterungen der Ökosysteme der Netzgiganten sind auch eine Manifestation ihrer Macht.

In der vergangenen Woche hat Google seinen Desigentwurf einer Augmented-Reality-Brille vorgestellt. “Project Glass” ist eine Sehhilfe mit mobiler Internetverbindung, die nicht Fehler der Augen korrigiert, sondern orts- und situationsbezogene Informationen auf der Innenseite eines Glases anzeigt und mit Sprachbefehlen gesteuert wird.

Wann und ob Project Glass in der von dem Internetkonzern präsentierten Form auf den Markt kommt, bleibt vorerst ebenso offen wie die Frage, ob es sich bei der futuristischen Brille tatsächlich um ein Produkt handelt, mit dem sich auch Durchschnittskonsumenten auf der Straße blicken lassen würden. Immerhin müssen hier von Google auch ästhetische und modische Hürden überwunden werden, ehe sich Menschen freiwillig (und ohne Not) ein Brillengestell im Star-Trek-Outfit auf die Nase setzen.

Solche Risiken sind jedoch immer Teil der Verwirklichung von bahnbrechenden Innovationen. Und um eine derartige handelt es sich bei Project Glass – nicht nur aufgrund der funktionellen Vorzüge für Anwender, die mit Project Glass idealerweise gar kein Smartphone mehr benötigen würden, sondern auch hinsichtlich der strategischen Erweiterung des Google-Ökosystems. Denn bevorzugt wird Project Glass seine Informationen aus Google-Diensten beziehen und mit diesen interagieren.

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Mit einer App zum Nebeneinkommen:
Pic Scatter und das Erlöspotenzial
der App-Ökonomie

Als Nebenprojekt hat der Entwickler Till Haunschild eine simple Facebook-App gebastelt, die Profilbild-Collagen generiert. Das Projekt kostet wenig Zeit, spült aber regelmäßig Geld in seine Kasse.

Dass Kleinst-Entwicklerschmieden und Ein-Mann-Startups heutzutage mit Anwendungen in den führenden Smartphone-App-Läden von Apple und Android attraktive Umsätze erzielen können, ist bekannt. 210.000 Jobs hat allein Apples App-Ökonomie in den USA geschaffen, so zumindest die Schätzung von Apple selbst. Anbieterübergreifend, also andere Plattformanbieter wie Google und Facebook inbegriffen, nähert sich die Zahl duch Apps geschaffener Stellen in den USA der Marke von 500.000 an, so eine Studie.

Für Entwickler, die eine clevere Idee haben und in Eigenregie eine Anwendung für eine der führenden Plattformen basteln, kann diese schnell zu einem lukrativen Geschäft werden – und dies trotz des im Optimalfall geringen Zeitaufwands, der eine Umsetzung als Neben- beziehungsweise Hobbyprojekt gestattet. Ein schönes Beispiel dafür liefert der Münchner Till Haunschild, der derzeit als Frontend- und Mobile-Entwickler beim Startup Toggla tätig ist.

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Facebook und Apple:
Zwei Ökosysteme kollidieren

Facebook weitet seine App-Plattform auf mobile Geräte aus. Doch dort kollidiert sie mit dem mächtigen Ökosystem von Apple.

Foto: stock.xchng
Foto: stock.xchng

Aktualisiert

Mit einer eigenen HTML5-App-Plattform Entwicklern eine Möglichkeit zu geben, ihre Anwendungen ohne Apple-Freigabeprozess in eine native iOS-Applikation zu verpacken – genau dieses kecke Ziel wird Facebook seit einiger Zeit nachgesagt (“Project Spartan“).

Am Montagabend nun hat das kalifornische Unternehmen wie berichtet seine iPad-App sowie die erste Fassung seiner mobilen App-Plattform veröffentlicht. Doch seine Vision einer Apple vorführenden App-Plattform innerhalb der Facebook-iOS-Applikationen verwirklicht das soziale Netzwerk vorerst nicht. Der Grund: ein Konflikt mit dem Computer- und Smartphone-Hersteller aus Cupertino.

Ginge es nach dem Willen von Facebook-Chef Mark Zuckerberg, würde das Prinzip des mobilen App-Ökosystems unter dem Dach des Social Networks folgendermaßen aussehen:

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Die Macht der digitalen Ökosysteme:
Der kommende Bedeutungsverlust deutscher Medienunternehmen

Google, Apple, Facebook und Amazon schaffen digitale Ökosysteme und ziehen Konsumenten und Lieferanten magisch an. Deutsche Medienanbieter verlieren angesichts dieser Entwicklung Einfluss und Bedeutung.


Die nächsten Jahren werden hart. Nicht für Konsumenten und nicht für zukunftsorientierte Unternehmen, aber für alle diejenigen im deutschsprachigen Raum, die sich eine Welt ohne eine gewisse Kontrolle über die Medienwertschöpfungskette und ohne dominierende nationale Anbieter in strategisch wichtigen Bereichen nicht vorstellen können.

Wieder einmal klar wurde mir das am Mittwoch im Angesicht von Amazons vorgestellten Produktneuheiten: einem 199-Dollar-Tablet sowie zwei neuen E-Readern zum Niedrigstpreis, von denen zumindest einer für gerade einmal 99 Euro auch in Deutschland auf den Markt kommen soll.

Amazons Vorstoß ist in zweierlei Hinsicht bedeutsam: Zum einen führt das zum Internet-Mischkonzern mutierende Unternehmen aus Seattle die losen Enden im Vertrieb seiner digitalen Waren zusammen, zum anderen Unterstreicht es seinen Anspruch, im Wettrennen der Netzgiganten um die Aufmerksamkeit und Loyalität der Konsumenten mitzumischen. » weiterlesen

Preis- und Innovationswettbewerb gegen Apple:
Das Kindle Tablet und die
Zukunft der Ökosysteme

Mit einem eigenen Tablet-PC will Amazon die losen Enden im Vertrieb seiner digitalen Waren zusammenführen. Die Auswirkungen auf den Markt digitaler Güter könnten weitreichend sein.

Amazon lädt heute 156:00 Uhr MEZ zur Pressekonferenz nach New York und wird aller Voraussicht nach ein Sieben-Zoll-Tablet auf Basis einer modifizierten Version von Android 2.2 präsentieren. Zu einem erwarteten Preis von etwa 250 Dollar soll das Gerät noch zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft die Konsumenten auf dem US-amerikanischen Markt erreichen. [Update: Das "Kindle Fire" Tablet ist bestätigt und wird sogar nur 199 Dollar kosten]

Die Auswirkungen dieses Markteintritts könnten weitreichend sein – für den Tablet-PC-Markt, aber vor allem für die Märkte digitaler Güter. Apple bekäme mit Amazon seinen ersten ernstzunehmenden Wettbewerber im Kampf um die Bindung der Konsumenten an ein Ökosystem.

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