Alle 4 Artikel zum Thema Ning auf netzwertig.com:
TrustYou
Die semantische Suchplattform TrustYou aus München hat fünf Millionen Dollar Finanzierung bekommen, um die Empfehlungsplattform für Hotels auszubauen.
» TrustYou brings semantic analysis to US hospitality industry, acquires Review Analyst
Facebook
Facebook hat gestern begonnen eine neue, von der Optik an soziale Magazine angelehnte Version vom Newsfeed zu offerieren.
» Interesting News, Any Time You Visit
» Facebook Turns Newsfeed Into a Social Magazine to Highlight Big Pictures and Top Stories
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Mit dem Start von geschlossenen Gruppen sowie der Möglichkeit zum Download aller persönlichen Daten besetzt Facebook diverse neue Bereiche der Internetwelt – mit entsprechenden Konsequenzen für die dort aktiven Dienste.
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(Vorweg: Falls euer Bedarf an Facebook-Artikeln für diese Woche gedeckt ist, dann bitte jetzt mit dem Lesen aufhören. Leider lässt uns das umtriebige soziale Netzwerk keine Verschnaufpause, was weitreichende Produktneuigkeiten betrifft.)
Ich weiß nicht, ob es abseits der Webbranche noch einen anderen Sektor gibt, in dem sich die Vorzeichen und Rahmenbedingungen für Unternehmen derartig rapide wandeln können. Heute noch gilt Dienst XY als Innovator und Hoffnungsträger, morgen schon kann er von einem anderen Service in seiner führenden Rolle abgelöst werden.
Neben Google und Twitter ist es immer häufiger Facebook, das die Rolle des Zerstörers von Visionen und Träumen aufstrebender Onlineservices einnimmt (einmal ganz davon abgesehen, dass es mit Akquisitionen diesen gleichzeitig neue Nahrung gibt): » weiterlesen
Seit dem Wochenende gibt es Ning, ein Dienst zum Erstellen eigener sozialer Netzwerke, nur noch gegen Bezahlung. Aus wirtschaftlicher Sicht scheint diese Entscheidung goldrichtig gewesen zu sein.
Freemium ist das noch immer am meisten verbreitete Geschäftsmodell im Social Web. Aufgrund niedriger Betriebskosten kann es sich lohnen, eine quasi als Marketinginstrument fungierende Gratis-Version eines Dienstes anzubieten, um möglichst viele Nutzer an das Angebot heranzuführen und anschließend einen kleinen Teil davon in zahlende Kunden zu konvertieren.
Einer der Services, der diese Strategie zur Perfektion gebracht hat, ist der Sync- und Webspeicheranbieter Dropbox, der seine Nutzer dazu animiert, andere User für einen kostenlosen Account zu werben und sie für jede erfolgreiche Vermittlung mit 250 Megabyte zusätzlichem Speicher belohnt. Statt aktiv Marketing für den Dienst zu betreiben, lässt das Unternehmen seine Nutzer diese Arbeit erledigen.
Doch nicht für alle Startups scheint das Freemium-Modell die optimale Lösung zu sein. Ning, der einst führende Anbieter von Social-Network-Baukästen, kündigte Mitte April an, seinen kostenlosen Dienst einzustellen, nachdem dem US-Startup fast das Geld ausgegangen war. Vier Monate hatten User des Gratis-Pakets Zeit, eine Entscheidung zu treffen: Zahlen, oder eine andere Lösung finden, um kostenlos ein eigenes soziales Netzwerk betreiben zu können?! Der deutsche Konkurrent mixxt brachte sich im Zuge der Veränderungen bei Ning ins Gespräch.
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Ning, der Marktführer im Bereich nutzergenerierter sozialer Netzwerke, wird kostenpflichtig. Der deutsche Konkurrent mixxt will diese einmalige Gelegenheit nutzen.
mixxt
Als
Ning Mitte April ankündigte,
sein kostenloses Angebot einzustellen und den Betrieb eines eigenen Social Networks nur noch gegen Bezahlung zu ermöglichen, kam das für die Betreiber
der zwei Millionen bei Ning erstellten Netzwerke wie ein Schock:
Immerhin war Ning der Marktführer in dem Segment selbst erstellter Social Networks. Viele Nutzer hatten sich darauf verlassen, in dem US-Dienst eine sichere und dauerhaft kostenlose Lösung für ihr persönliches Netzwerk gefunden zu haben.
Bei mixxt, einem Ning-Wettbewerber, der zu den 33 Startups aus dem deutschsprachigen Raum gehört, die man unserer Meinung nach im Auge behalten sollte, dürfte die Freude über die Veränderung bei Ning groß gewesen sein.
Dank einer englischsprachigen Variante und eines vergleichbaren Funktionsumfangs öffnet die Entscheidung des US-Konkurrenten für mixxt die Möglichkeit, Ning-Nutzern Asyl zu gewähren.
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