Thema: Newsreader

 

Alle 13 Artikel zum Thema Newsreader auf netzwertig.com:

Mobile News-App aus Deutschland:
Dailygraph will Verlage
mit ins Boot holen

Verlagsübergreifende News-Apps für Tablets und Smartphones sprießen nur so aus dem Internetboden. Von deutschen Startups kam allerdings bisher nichts. Doch Dailygraph aus München will dies ändern und große Medienhäuser von seinem Vorhaben überzeugen.

Der gestrige internationale Launch von Googles Newsreader-Applikation Currents zeigt: Mobile Anwendungen, die verlagsübergreifende digitale Inhalte in ein formschönes, an Touchdisplays angepasstes Layout gießen, liegen weiterhin im Trend. Neben Pionier Flipboard sind in letzter Zeit eine Vielzahl von Anbietern in dieses noch junge, parallel zum Wachstum des Tablet- und Smartphone-Marktes expandierende Segment vorgestoßen. Eine Befragung von Brachenkennern durch Studierende der Ludwig-Maximilians-Universität München ergab jüngst, dass derartigen Apps durchaus zugetraut wird, Printmedien ersetzen zu können.

Doch bald zwei Jahre, nachdem der US-Dienst Flipboard den Grundstein für diese Kategorie und ihre zahlreichen Nachahmer legte, fehlte bisher ein Startup aus Deutschland, das sich an einer mobilen, eleganten und vor allem verlagsübergreifenden Nachrichtenanwendung versucht. Zwar bieten Google Currents genau wie die aus Frankreich stammende App News Republic auch Inhalte ausgewählter deutschsprachiger Medien an, dennoch verwundert es, dass sich bisher noch kein hiesiges Gründerteam an die Umsetzung einer eigenen, wirklich lokalisierten Lösung gemacht hat.

Mit dem Münchner Startup Dailygraph ändert sich dies endlich. Seit Ende 2011 arbeitet ein vierköpfiges Team an einer mobilen App für iOS und Android, die als digitales Magazin die Qualitäten von gedruckten Zeitungen mit den Vorzügen der Onlinewelt vereinen möchte.

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Untersuchung zu personalisierten Nachrichten-Apps:
Flipboard & Co bedrängen Printmedien

Drei Studierende aus München haben 34 Branchenkenner in qualitativen Interviews zu ihrer Sichtweise auf personalisierte Nachrichten-Apps befragt. Knapp die Hälfte der Teilnehmer geht davon aus, dass Anwendungen wie Flipboard Printmedien ersetzen können.

Eine der neuesten Formen des digitalen Nachrichtenkonsums sind personalisierte Aggregatoren, die aktuelle Inhalte von verschiedenen Websites anhand der von Anwendern gemachten Präferenzen sowie Empfehlungen aus deren sozialen Netzwerken in übersichtlicher, intelligenter Form neu zusammenstellen. Flipboard ist der bekannteste Aspirant aus diesem Segment, aber auch Pulse, Zite, feedly oder News.me buhlen um die Aufmerksamkeit der “Newsjunkies”.

Christina Finsterwalder, Marvin Fleischmann und Ge Zou, drei Studierende am Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Ludwig-Maximilians-Universität München, wollten im Rahmen eines Forschungsprojekts erfahren, wie Blogger, Journalisten und Mitarbeiter von Entwicklerfirmen personalisierte Nachrichtenaggregatoren einsetzen und welches Potenzial sie den zumeist als mobile Apps angebotenen Diensten für die Zukunft einräumen.

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Die Filter-Blase durchbrechen:
Der Newsreader, der
konträre Meinungen serviert

Die Filter-Blase sorgt dafür, dass Nutzer im Netz verstärkt die Inhalte zu Gesicht bekommen, die zu ihren Präferenzen und Ansichten passen. Der US-Investor Albert Wenger wünscht sich deshalb einen Social News Reader, der konträre Meinungen und Standpunkte serviert.

Der Begriff der Filter-Blase dürfte den meisten am digitalen Geschehen Interessierten mittlerweile bekannt sein. Vermutlich werden nicht wenige Leserinnen und Leser von netzwertig.com regelmäßig mit diesem Phänomen konfrontiert: Denn bei jeder Google-Suche und jedem Blick auf den Facebook-Newsfeed werden uns die Inhalte präsentiert, von denen Algorithmen glauben, sie wären für unsere individuellen Ansprüche besonders relevant.

Durch das Abonnieren von Twitter-Nutzern und Blogs via RSS verstärken wir die Filter-Blase mitunter noch eigenständig. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass die Mehrzahl der aktiv gefolgten Quellen und Netzpersonen tendenziell ähnliche Positionen zu gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen vertreten wie man selbst. Leicht entsteht so der trügerische Eindruck, in der Bevölkerung herrsche zu einer wichtigen Frage Konsens. Oft ist dies bei netzpolitischen Diskussionen zu beobachten, bei der nicht selten die gesamte Blogosphäre und Twittersphäre einer Meinung zu sein scheint.

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Social Newsreader für das iPad:
News.me stellt Flipboard
in den Schatten

Seit Donnerstag kann News.me, der von Bit.ly und der New York Times entwickelte soziale Newsreader für das iPad, heruntergeladen werden. Er stellt eine echte Herausforderung für Flipboard dar, die bisherige Koryphäe unter den Social-News-Apps für das Apple-Tablet.

Mindestens drei Dinge stören mich am beliebten sozialen iPad-Newsreader Flipboard: Statt vertikalem setzt er auf horizontales, dem Umblättern in einem Magazin nachempfundenes Scrollen, er beherrscht keine automatisierte Filterung der für mich relevantesten Inhalte und er erlaubt mir nur den Blick auf meine eigene, aus den Tweets meiner Twitter-Kontakte bestehenden Timeline, jedoch nicht auf die andere Twitter-Nutzer.

So richtig bewusst wurde mir dies alles aber erst, nachdem ich den am Donnerstag veröffentlichten Flipboard-Konkurrenten News.me getestet habe. Nach einigen Tagen des Ausprobierens lautet mein bisheriges Urteil: Daumen hoch für das Gemeinschaftsprodukt von Bit.ly und der New York Times.

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Digitale Inhalte:
Kindle startet in Deutschland,
iPad-App News.me launcht

Die Osterfeiertage sind eine ideale Gelegenheit, um sich mit einem Buch oder interessanter Onlinelektüre zu entspannen. Amazon und News.me wollen mit heute vorgestellten Produktneuheiten davon profitieren.

In den kommenden vier Tagen werden viele Menschen mehr Zeit als üblich für die Dinge haben, die sie gerne tun. Entsprechend gut ist das Timing, am Gründonnerstag Produktneuheiten zu veröffentlichten, die genau dann ihre Stärke entfalten, wenn Nutzer genug Muße haben: beispielsweise für E-Books und iPad-Apps zum bequemen und ausgedehnten Lesen von Onlineinhalten.

Womöglich war das ein Hintergedanke für den heutigen Start des deutschen Amazon Kindle-Stores sowie der gemeinsam von Bit.ly in Kooperation mit der New York Times veröffentlichten News-App News.me.

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utopic.me:
Auch Browser-Newsreader
können gut aussehen

utopic.me präsentiert die populärsten Beiträge des eigenen Twitter-, Facebook- und YouTube-Netzwerks. Der Dienst aus Estland zeigt dabei, dass auch Newsreader für den Browser richtig gut aussehen können.

Seit dem Launch des iPads vor knapp einem Jahr sind eine ganze Reihe an Diensten aufgetaucht, die sich der formschönen, funktionellen und interaktiven Darstellung von Artikeln verschrieben haben, die von Social-Media-Kontakten im unendlichen Stream von Tweets und Status-Updates publiziert werden. Vorreiter und noch immer Vorbild ist hier sicher Flipboard, aber auch Pulse oder das kürzlich von uns vorgestellte BroadFeed fallen in diese Kategorie.

Während Besitzer des Apple Tablets die Qual das Wahl haben, sieht es bei klassischen Browseräquivalenten noch immer mau aus. Zwar existieren einige Aggregatoren für Links aus dem persönlichen Twitter-Netzwerk, aber entweder fehlt es ihnen an äußerlicher Attraktivität (z.B. im Falle von The Tweeted Times) oder an Aspekten der Gewichtung und intelligenten Strukturierung (z.B. trunk.ly oder paperi.li).

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BroadFeed:
Ein echter Herausforderer
für Flipboard

Als Flipboard im Juli 2010 seinen Social-News-Reader für das iPad veröffentlichte, trat es eine Welle teils beliebig austauschbar wirkender Nachahmer los. Die neue App BroadFeed hebt sich angenehm von diesen ab.

Als im Juli vergangenen Jahres die iPad-Applikation Flipboard veröffentlicht wurde, war damit nicht nur eine neue Lieblingsanwendung zahlreicher Tablet-Besitzer entstanden, sondern auch die Grundlage für eine völlig neue Art von Nachrichten-App gelegt: Die quellenübergreifende, stetig aktualisierte “Onlinezeitung” speziell für Tablets-PCs.

Auf Flipboard folgten ähnlich ausgelegte Applikationen wie Pulse, FLUD, NewsMix und zuletzt Zite. Zwar gibt es zwischen den einzelnen Services durchaus Unterschiede, das Grundprinzip ist jedoch stets das Gleiche: Nutzer importieren Onlineinhalte aus verschiedenen Quellen – zumeist RSS-Feeds, vordefinierte Contentangebote und Social-Web-Streams – die anschließend in einem modernen, sich die Stärken des Apple-Tablets zu Nutze machenden Layout dargestellt werden.

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Pulse und Reeder:
Zwei Gründe, das iPad zu lieben

Webinhalte auf dem iPad zu lesen, macht Spaß. Besonders mit den richtigen Applikationen. Pulse und Reeder sollte man nicht verpassen.

Das iPad ist ein hervorragendes Medienkonsumgerät, was Webinhalte betrifft (solange sie nicht in Flash bereitgestellt werden). Wer das Apple-Tablet besitzt, wird wissen, wovon ich spreche. Speziell RSS-Feeds wird mit dem Touch-Computer neues Leben und vor allem die bisher fehlende Portion Sexyness eingehaucht – sofern man die richtige Applikation verwendet.

Ich habe zwar nicht alle verfügbaren RSS-Apps ausprobiert, aber es scheint im Web einen Konsens darüber zu geben, dass Reeder, eine Applikation des Schweizers Silvio Rizzi, die mit Abstand besten Anwendung ist, um beliebig viele RSS-Feeds auf dem Apple-Tablet zu genießen. Tatsächlich macht Reeder aus dem sonst so routinierten, fast schon mechanischen Scannen der abonnierten Feeds einen echten Genuss. Ich nutze die App seit einigen Monaten und kann mir ein Onlineleben ohne diese (ebensowenig wie ohne das iPad) kaum noch vorstellen.

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Personalisierte Newsreader:
Genieo geht unter die Kuratoren

Genieo, der personalisierte Newsreader für Windows, setzt auf den aktuellen Trend der Kuration: Anwender können die Nachrichten von ihrer individuellen Startseite nun in Magazinform im Social Web verbreiten.

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Kuration und Aggregation sind angesagte Trends der Stunde. “Content Is No Longer King: Curation Is King” – “Inhalt ist nicht mehr das Entscheidende, sonder Kuration”, so formulierte es Business Insider kürzlich. Angesichts der Menge an Informationen, die im Minutentakt auf uns einprasseln, bedarf es Maßnahmen, um als Nutzer Inhalte filtern, sichten, bearbeiten und neu zusammenstellen zu können – für sich selbst oder zum Weiterempfehlen im Netz.

Personalisierte Onlinezeitungen mit Links aus dem eigenen Social-Web-Stream wie paper.liThe Twitter Time.es oder in abgewandelter Form auch MyTweetMag treffen auf neuartige Services wie bagtheweb, keepstream oder curated.by, mit denen sich aus Tweets, Status-Updates und anderen im Netz gefundenen Onlineinhalten neue Contentsammlungen kreieren lassen.

Obwohl immer mehr Menschen das Internet nutzen, bleibt die Zahl derjenigen, die Content produzieren, konstant. Die Schere zwischen Produzenten und Konsumenten im sozialen Internet öffnet sich also, wie eine aktuelle Untersuchung von Forrester Research belegt. Dass sehr wenige User aktiv Inhalte ins Netz stellen, die anschließend von vielen Anwender konsumiert werden, ist dabei ein altbekanntes Phänomen.

Kuration bedeutet, eine Brücke zu bauen. Es führt zwar nicht zur Kreation originärer Inhalte, aber es bindet Anwender immerhin als Filter in die Contentdistribution mit ein. Genieo, der personalisierte Newsreader, den wir in der vergangenen Woche vorgestellt haben, möchte seine Benutzer nun ebenfalls zu Kuratoren machen und hat dazu eine “Personal Magazine”-Funktion veröffentlicht.

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Social News:
Wie ein Hoffnungsträger
überschätzt wird

Große Hoffnungen stecken in Aggregatoren, die Nachrichten auf Basis der Nutzerreaktionen im Social Web zusammenstellen. Doch nicht immer ist der “digitale Schwarm” ein verlässlicher Qualitätsindikator für Onlineinhalte.

Twitter sieht sich mittlerweile selbst als Nachrichtenmedium. Facebook bezeichnet sich zwar als Social Network, aber angesichts von über 500 Millionen Nutzern werden auch dort fleißig Links zu aktuellen Artikeln verbreitet – der Dienst zählt mittlerweile zu den wichtigsten Trafficlieferanten für viele etablierte Nachrichtensites.

Angesichts dieser Entwicklung wird allgemein davon ausgegangen, dass die Nachrichten- und Inhaltedistribution in Zukunft deutlich stärker von den Anwendern selbst betrieben wird, die sich gegenseitig über Twitter, Facebook und andere Social-Web-Kanäle lesenswerte Texte empfehlen. Je größer die Zahl von Anwendern ist, die sich tatsächlich in die Rolle der Mittler begeben, desto attraktiver und nützlicher erscheinen Lösungen, die aus den unzähligen Tweets und Status Updates die populärsten, wichtigsten und relevantesten Inhalte filtern und auf durchdachte Art und Weise aggregieren.

Die Hoffnungen, die auf Social-News-Diensten ruhen, sind groß. Erst gestern wurde bekannt, dass drei US-Zeitungen zwölf Millionen Dollar in einen neuen Nachrichtenaggregator mit Namen Ongo investieren wollen, der mit Google News konkurrieren und einen Schwerpunkt auf über Twitter und Facebook verbreitete Links haben soll. Auch Flipboard, die vor zwei Monaten gelaunchte iPad-Applikation, die aus Social-Web-Streams ein interaktives Magazin macht, steht für den neuen Hype der nutzergenerierten Nachrichtendistribution. » weiterlesen