Thema: Newsfeed

 

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Verändertes Nutzerverhalten im Social Web:
Der Newsfeed kommt aus der Mode

Jugendliche wenden sich von Facebook ab, gleichzeitig verbringen Nutzer immer mehr Zeit mit auf die private Kommunikation in kleinen Kreisen spezialisierten Apps. Die Entwicklung wirft die Frage auf, ob der um den Social Graph zentrierte Newsfeed und die nicht interessenspezifische One-To-Many-Kommunikation eine Zukunft haben.

“Esse Frühstück”

Anfang des Jahres konstatierte ich, dass Facebooks einstmals so wegweisender Newsfeed sich überlebt habe. Heute, ein dreiviertel Jahr später, verdichten sich die Anzeichen dafür, dass die Darstellung von Status Updates auf Basis des Social Graphs nur ein temporäres Phänomen darstellen könnte, anstatt sich dauerhaft als elementarer Eckpfeiler der Kommunikation zu etablieren. Oder, um es anders formulieren: Die eher ziellose One-To-Many-Kommunikation von Alltagstrivialitäten über einen Newsfeed mag so schnell an Popularität verlieren, wie sie nach der Einführung des Facebook-Newsfeeds im Jahr 2006 gekommen ist. » weiterlesen

Vorbild Facebook:
Twitter filtert die Timeline

Twitter experimentiert mit einer algorithmischen Selektion von Tweets aus der Timeline, damit Nutzer nicht mehr von dem Gefühl geplagt werden, Wichtiges zu verpassen. Der Ansatz bringt den Twitter-Stream näher an Facebooks Newsfeed.

TwitterIm Prinzip seit der Gründung von Twitter existiert zwischen dem Microbloggingdienst und seinem kalifornischen Konkurrenten Facebook eine rege Tradition des Abkupferns, häufig initiiert von Facebook. Mal baute das soziale Netzwerk seinen Newsfeed so um, dass er analog zu Twitter stärker auf Echtzeit-Updates setzte. Mal implementierte es eine eindeutig von Twitters Follow-Feature inspirierte Abonnieren-Funktion. Auch das jüngste Buhlen um Prominente wirkt wie ein klar auf Twitter abzielendes Unterfangen. Der Zwitscherdienst, konzeptionell bisher weniger komplex, war etwas zurückhaltender mit dem Kopieren von Facebook-Elementen, auch wenn die sukzessive Verwandlung von 140-Zeichen-Tweets in Multimedia-Contenteinheiten durchaus an Facebooks Status Updates erinnert. Mit einer aktuell getesteten Funktion betritt Twitter ein Terrain, das bisher ungestört von dem Konkurrenten dominiert wurde: der algorithmisch sortierte Newsfeed.
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Facebooks neuer Newsfeed:
Nicht einmal eine Evolution

Voller Stolz zeigte Facebook vor einem Monat seinen neuen Newsfeed. Doch eigentlich handelt es sich lediglich um kosmetische Änderungen.

FacebookAnfang März präsentierte Facebook eine neue Version seines Newsfeeds. Kein unwichtiges Ereignis, immerhin handelt es sich um das Herzstück des sozialen Netzwerks. Meine erste Beurteilung lautete: Der neue Feed sei eine Evolution, keine Revolution. Da ich zum Kreis der “Glücklichen” gehöre, die sofort Zugriff auf die neue Oberfläche erhielten, konnte ich diese nun etwas länger als vier Wochen ausprobieren. Mein Fazit: Mittlerweile muss ich meine eigene Aussage revidieren, dass es sich um eine Evolution des Feeds handelt. In Wirklichkeit ist es lediglich eine kosmetische Änderung. Eine nette, aber dennoch nur eine kleine Änderung. » weiterlesen

Erfahrungsbericht:
Facebooks neuer Newsfeed ist eine Evolution, keine Revolution

Facebook verpasst seinem Newsfeed ein zeitgemäßes Erscheinungsbild. Revolutionär ist es nicht, aber es legt die Grundlage für interessenspezifische Feeds und stemmt sich damit gegen die einziehende Langeweile. Ein erster Erfahrungsbericht.

Da um mich herum zahlreiche Personen bereits Zugriff auf Facebooks Graph Search haben, ich aber nach wie vor auf Freischaltung warte, war ich sehr überrascht, als mich nach dem Eintrag in die Warteliste für den neuen Newsfeed umgehend ebendieser anstrahlte. Das soziale Netzwerk hatte die überarbeitete Fassung des Feeds am Donnerstagabend auf einer Veranstaltung präsentiert und angemerkt, wie üblich mit einer kleinen Zahl an Nutzern beginnen und die Verfügbarkeit sukzessive in den nächsten Wochen steigern zu wollen. Warum ich diesmal sofort Zugriff auf die Neuerung habe, mich aber bei der erweiterten Suche noch immer gedulden muss, verstehe ich nicht. Für diesen Artikel jedoch ist es praktisch, kann ich nun meine eigenen Eindrücke schildern und muss mich nicht auf Informationen von Dritten verlassen.

Eine detaillierte Übersicht der Neuerungen und eine visuelle Tour des neuen Newsfeeds findet sich bei allfacebook.de. Ich beschreibe im Folgenden meine persönlichen Impressionen und was mir so zu dem aufgefrischten Feed aufgefallen ist – der immerhin die mutmaßlich am häufigsten aufgerufene Seite im Netz überhaupt darstellt. » weiterlesen

Modernisieren oder Abschaffen:
Facebooks Newsfeed hat sich überlebt

Viele Jahre war der Newsfeed das Herzstück von Facebook. Doch in seiner aktuellen Form hat er sich überlebt.

Die Woche zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr stellt im Prinzip den einzigen Zeitraum des Jahres dar, an dem sich der wissbergierige, am aktuellen Tagesgeschehen interessierte Technologie- und Internet-Berichterstatter mit gutem Gewissen vom Nachrichtenstrom abkoppeln kann. Denn es passiert ohnehin nichts im Netz. Entsprechend gut eignet sich diese Periode auch für persönliche Experimente wie etwa, die Nutzung eines bestimmten Social-Media-Dienstes radikal herunterzufahren, um zu prüfen, wie sich dies auf den eigenen Kommunikationsalltag auswirkt. Genau ein solches Unterfangen vollzog ich in den letzten zehn Tagen des vergangenen Jahres in Bezug auf Facebook.

Schon seit längerem vermisse ich beim Blick in meinen Facebook-Newsfeed Spaß und Kurzweiligkeit. Ich weiß nicht, ob es sich um einen ganz normalen Effekt von Abnutzungserscheinungen handelt, oder ob meine Kontakte heute schlicht andere Dinge bei Facebook publizieren als früher. Auch ein umfangreicher Einsatz der Filterwerkzeuge konnte meine Begeisterung für den Newsfeed nicht wiederbeleben. Vergleiche ich den Unterhaltungswert meines Facebook-Newsfeeds mit dem meiner Twitter-Timeline, geht der Zwitscherdienst als klarer Sieger hervor. Wie keine andere Plattform animiert Facebook Nutzer aufgrund seiner mehr persönlichen Note zu narzisstischen Selbstdarstellungen. Etwas, dem ich auf Dauer ungern viel Zeit widmen möchte.

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Es geschehen noch Wunder:
Der Newsfeed kommt zu studiVZ

Der Newsfeed ist ein wichtiges Element sozialer Netzwerke. Doch studiVZ hat lange mit seiner Einführung gezögert. In der vergangenen Nacht war es plötzlich soweit.

Viele Jahre hat studiVZ mit der Einführung eines Newsfeeds gezögert. Eine solche Funktion, welche die wichtigsten Neuigkeiten aus dem persönlichen Kontaktnetzwerk anzeigt, ist seit langem Standard bei einem Großteil der sozialen Netzwerke und als Konzept eine Erfindung von Facebook aus dem Jahr 2006.

Der Newsfeed hat insofern eine tragende Rolle, als dass er aus der nach dem Login erscheinenden, mitunter statisch wirkenden Homepage eine dynamische Seite mit regelmäßig aktualisierten Inhalten macht und Nutzern somit signalisiert, dass sich häufiges Anmelden sowie eigene Aktivitäten lohnen.

Im Sommer 2010 ist es auch bei der VZ-Gruppe so weit: Der “Buschfunk”, das bisherige Feature für Status-Updates, wurde in der vergangenen Nacht in einer neuen Version gelauncht und enthält nun eine Vielzahl von Aktivitäten der Freunde – Status-Updates, neu hochgeladene Fotos, neue Freundschaften und neu installierte Applikationen. Demnächst sollen dort auch Pinnwandeinträge, Gruppenmitgliedschaften, Foto-Verlinkungen und Profiländerungen angezeigt werden. Jeder Buschfunk-Eintrag lässt sich kommentieren.

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