Alle 1304 Artikel zum Thema News auf netzwertig.com:
Mehr als hundert Blogger trafen sich am Samstag zum vierten Schweizer Blogcamp. Ausgetauscht wurde sich über aktuelle Themen und Trends – zum Beispiel über “Social Media Newsrooms”.
Während sich die Schweizer Blogger
im Jahr zuvor im Zürcher Technopark versammelten und sogar den bloggenden Minister Moritz Leuenberger für Foto-Shootings begeistern konnte, kehrte das Blogcamp Switzerland mit seiner vierten Ausgabe in die ehrwürdigen Säle der Technischen Hochschule in Zürich zurück.
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Ein grimmiger Fernseher, Amy Winehouse vor Gericht und ein gefährlicher Leopard: Wir blicken zurück und zeigen die besten Nachrichtenbilder der vergangenen Woche.
Journalisten sehen im Schweizer Bundeshaus eine Rede von Hans-Rudolf Merz, Amy Winehouse musste vor Gericht, AIG-Chef Edward Liddy Bonuszahlungen erklären, in China wurde getanzt, in El Salvador gewählt, in Indien ein Leopard eingefangen und ein blauer Aktenordner viel fotografiert.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
Kostenloser Check-up: Auf den Philippinen, einem der gefährlichsten Länder für Journalisten überhaupt, wurden Presse-Fotografen mit Hilfe von Sponsoren medizinisch versorgt.
Manila, Philippinen: Ein Foto-Journalist der philippinischen Vereinigung der Pressefotografen wird von Kollegen gefilmt, während er kostenlos medizinisch versorgt wird. Mitglieder und ihre Familien wurde die ärztliche Untersuchung im Pressehaus in Manila von Sponsoren ermöglicht, darunter der Fernsehsender UNTV. Rund 200 Menschen nahmen den Service am Sonntag in Anspruch. Kleine ambulante Eingriffe, Röntgenaufnahmen und Zähneziehen standen auf dem Programm – es ist eine der wenigen guten Nachrichten für philippinische Journalisten, die sich mit ihrer Arbeit all zu oft in Lebensgefahr begeben.
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Weil die deutschen Medien in der Krise zu pessimistisch berichten, haben Attac-Aktivisten sich ihre eigene Zeitung gefälscht – eine Ausgabe der Zeit voller überraschender Meldungen.
Nicht nur, dass die Wochenzeitung Die Zeit erschreckend dünn geworden ist und neuerdings am Samstag kostenlos auf der Straße verteilt wird. Auch die Nachrichtenlage wird heute sicher den einen oder anderen stutzig machen: Die Nato will sich auflösen, armen Ländern werden Schulden erlassen, die Verantwortlichen des Klimawandelns werden angeklagt, und Opel fabriziert fortan nur noch umweltfreundliche Autos. Ach ja: Herausgegeben wird Die Zeit jetzt von den Globalisierungsgegner von Attac.
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Der LeadAward wird am 1. April auch in den Kategorien Webmagazin, Webcommunity, Weblog und Web-TV verliehen – medienlese.com stellt die zwölf Nominierten vor.
Am 1. April ist es wieder soweit, Markus Peichls Medienpreis wird in den Hamburger Deichtorhallen vergeben, die Gäste erwartet ein prominent besetztes Vortragsprogramm. Unter der Parole “Jetzt erst recht” werden mutig-bahnbrechende Magazine, Fotos und Werbung ausgezeichnet – und auch wenn der Schwerpunkt der Veranstaltung auf aufendig produzierten Printprodukten liegt, gibt es doch vier Web-Kategorien. Nominierten sind unter anderem ein News-Aggregator in der Kategorie “Weblog”, eine Kredit-Community und schmieriger Boulevard:
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Im Sommer gibt’s ein neues Betriebssystem für Apples iPhone – neben lang erwarteten Funktionen können dann Entwickler ihre iPhone-Applikation als Abonnement anbieten.
Einfach bezahlen mit dem iPhone: Das neue Betriebssystem für Apples Wundertelefon, das im Sommer kostenlos verteilt werden soll, bringt eine ganze Reihe neuer Funktionen – mehr dazu bei
neuerdings.com. Eine weitere Neuerung hängt mit dem “App Store” zusammen, Apples Bauchladen für iPhone-Applikationen. Künftig kann man dort nicht nur Programme kaufen, sondern auch abonnieren. Außerdem können bestimmte Funktionen oder Inhalte innerhalb einer Applikation extra abgerechnet werden – etwa zusätzliche Funktionen, neue Spiel-Levels. Oder journalistische Inhalte …
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Style und Kochen statt Reportagen und Essays: Haben es sich die als journalistisch hochwertig bekannten Magazin-Supplements im Schoss der Luxusindustrie zu gemütlich gemacht?
Die jeweils gegen Wochenende beiliegenden Magazine der Süddeutschen Zeitung, der Zeit oder des Tages-Anzeigers sind bekannt als Stätten des herausragenden Journalismus. Sie zeichnen sich aus mit Reportagen, die sich über zehn oder zwanzig Seiten erstrecken. Zu Wort kommen Menschen, denen noch nie jemand Gehör schenkte. Erzählt werden Geschichten, die einzigartig sind.
Seit einigen Jahren ist das nur noch teilweise so. Die wöchentlichen Zeitungsbeilagen im deutschsprachigen Raum wandeln sich zu abgehobenen Familien- und Frauenzeitschriften einer irgendwie besseren Klasse: Die Themen drehen sich vorzugsweise um Stil, Mode, Kochen, Frauen, Kinder, Reisen, Trends. Politik? Ja, aber dann nur die menschliche Seite. Gesellschaft? Ja, aber nur, wenn etwas Glamour dran ist. Wissenschaft? Das ist zu trocken, das geht nur aufgepeppt. Investigationen? Einmal alle paar Monate Wallraff reicht.
Wie komme ich auf diese Behauptungen? Nehmen wir doch mal die Ausgaben für das Wochenende des 14./15. März und gucken uns die Themen an.
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Alle beschwören das Ende vom bedruckten Papier, doch ein amerikanisches Start-up will es retten – mit einer wöchentlichen Gratiszeitung, die Blogeinträge recycelt.
Während alle anderen emsig überlegen, wie sie Print-Inhalte gewinnbringend online anbieten können, und selbst Bücher in Zukunft digital gelesen werden sollen, geht ein Start-up aus Chicago den entgegengesetzen Weg: vom Web aufs gedruckte Papier.
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Ringier stellt die Gratiszeitung Cash ein – drei Jahre früher als geplant. Die Schweizer Wirtschaftszeitung erscheint künftig nur noch digital. 23 Mitarbeiter müssen gehen.
Es war sowieso vorgesehen: Cash, die tägliche kostenlose Schweizer Wirtschaftszeitung, verzichtet künftig auf Papier und wird zur reinen Online-Marke. Angesichts der Anzeigenkrise beschloss der Ringier-Aufsichtsrat am Dienstag das Aus der Gratiszeitung noch für Ende dieser Woche – drei Jahre früher als geplant. So konsequent der Schritt ins Netz ist, so bitter ist er auch für 23 Mitarbeiter, 16 in der Redaktion und 7 im Verlag: Sie verlieren durch die Umstellung ihren Job. Der Schweizer Journalistenverband impressum protestiert:
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Acht europäische Nachrichtenagenturen beliefern Google News künftig direkt – und werden an den Werbeeinnahmen beteiligt. Die dpa macht erstmal nicht mit.
Noch verlinkt die automatische Nachrichtensammlung Google News vor allem auf Nachrichtenportale. Überschrift und Teaser stehen bei Google, den ganzen Artikel gibt’s dann auf den Seiten der Verlage, die sich über Klicks freuen durften. Doch Google News wird zur ernsthaften Konkurrenz für Nachrichten-Portale: Künftig kooperieren auch acht europäische Agenturen mit Google, liefern ihr Material nicht nur an die zahlenden Redaktionen, sondern auch direkt an die Datenkrake.
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