Thema: Netzneutralität

 

Alle 19 Artikel zum Thema Netzneutralität auf netzwertig.com:

Neue Initiative:
Pro Netzneutralität

Eine neu gegründete Initiative setzt sich für die Neutralität der Netze ein. Jeder kann “Pro Netzneutralität” mit einer Unterschrift unterstützen.

Die Frage der Netzneutralität mag als Thema nicht sonderlich spannend erscheinen, ist aber für die Zukunft des Internets (und damit der Welt) von großer Bedeutung.

Eine Reihe von Politikern, Bloggern, Wissenschaftlern und Unternehmern haben daher die Initiative “Pro Netzneutralität” gegründet, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, Netzneutralität gesetzlich zu verankern und Aufmerksamkeit für die Thematik zu schaffen. Dabei helfen wir gerne mit!

Viele von euch haben es sicher schon getan, aber wer die Erklärung von Pro Netzneutralität noch nicht namentlich unterstützt hat, kann dies hier nachholen. Jede Stimme zählt!

In der Erklärung erläutern die Erstunterzeichner, welchen Stellenwert die Neutralität der Netze für Meinungsfreiheit, Demokratie sowie für kreative und wirtschaftliche Innovationen hat.

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Netzneutralität:
Warum das Google-Verizon-Abkommen Innovation behindert

Google und Verizon behaupten, ihre gestern vorgestellte Richtlinie zum offenen Internet würde Innovation fördern. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Nach den Gerüchten um eine angebliche Bevorzugung von Google-Diensten im Netz des US-Providers Verizon – einem der größten Partner für den Vertrieb von Android-Geräten – haben die zwei Unternehmen am Montagabend ein Regelwerk für ein offenes Internet vorgelegt. Zwar sprechen sie sich eindeutig für eine Neutralität drahtgebundener Internetverbindungen aus, halten sich aber zwei andere Türen weit offen:

Einerseits soll die Richtlinie das mobile Internet ausnehmen, da dort andere Dynamiken herrschen und mehr Wettbewerb stattfände, außerdem soll die Möglichkeit für spezielle IP-gebundene Onlineangebote bestehen, die als Produkt vom herkömmlichen Internetzugang abgegrenzt werden und für die keine Rücksicht auf Aspekte der Netzneutralität genommen werden muss. Googles Blogpost zu der Richtlinie findet ihr hier.

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Linkwertig:
Netzneutralität, VZ-Netzwerke, Skype, Meh

Netzneutralität
Google und Verizon haben gestern ihre Vorstellungen von einem offenen Web kommuniziert. Sie stehen voll hinter Netzneutralität, halten sich aber kein kleines Hintertürchen, sondern einen riesigen Ausgang in Form von ‘differenzierten Diensten’ offen.

» A joint policy proposal for an open Internet
» Der Google und Verizon – Deal zu Netzneutralität

 

VZ-Netzwerke
Die VZ-Netzwerke haben im IVW-Ranking ihren ersten Platz verloren. Dafür kann auf ihnen jetzt angeschleimt und zurückschleimt werden.

Der verlorene erste Platz wird für die VZ-Netzwerke wahrscheinlich nicht so entscheidend sein, doch die Zahlen an sich zeigen eben auch, dass es für die Communities weiter nach unten geht.

» VZ-Trio verliert den ersten IVW-Platz
» Neue Aktionen für VZ-Nutzer auf zahlreichen Edelprofilen

 

Meh
Vor zwei Tagen hat Boing Boing einen Entwurf für einen Meh-Button als Alternative zu Facebooks Like-Button erwähnt. Ohne lange zu fackeln hat PubNub die Idee realisiert.

» Proposed Facebook icon for meh
» Facebook Meh Button

 

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Netzneutralität:
Beunruhigende Tendenzen

Die Neutralität der Netze wird immer häufiger offen in Frage gestellt. Dabei besteht das große Risiko eines Gewöhnungseffekts.

Nachdem die Debatte um die Neutralität der Netze lange Zeit nur auf kleiner Flamme vor sich hinbrodelte und vorrangig “Was wäre wenn”-Fragen betraf, scheint sie in der jüngsten Zeit an Schärfe zu gewinnen und deutlich offener ausgetragen zu werden.

Indiz Nummer eins war im Februar die Ankündigung des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefonica (der unter anderem O2 besitzt), Inhaltenanbieter künftig zur Kasse bitten zu wollen zu.

Indiz Nummer zwei folgte vor knapp einem Monat, als Telekom-Chef René Obermann in ein ähnliches Horn stieß und eine differenzierte Bepreisung von über Telekom-Netze übertragenen Daten verteidigte.

Das dritte Indiz erhielten wir gestern, und zwar in Form der Berichterstattung rund um angebliche Gespräche zwischen Google und dem US-Telekommunikationsanbieter Verizon in Bezug auf eine mit Entgelten verbundene Bevorzugung bestimmter Daten in Verizons Netzen.

Einen entsprechenden Bericht der New York Times dementierte Google zwar rund 20 Stunden später, bezog sich damit allerdings nur auf den Aspekt der Bezahlung, über den nach Aussage des Internetunternehmens nicht mit Verizon gesprochen wurde.

Dass aber Verhandlungen laufen würden, bestritt Google nicht, und auch sonst bleiben einige Fragen offen.

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PirateISP:
Die schwedische Piratenpartei
wird zum Internetprovider

Die schwedische Piratenpartei startet mit PirateISP einen eigenen Zugangsanbieter. Der verspricht einen anonymen Zugriff aufs Web.

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Zwischen Internetprovidern, Konsumenten, Webfirmen, Inhalteanbietern, Rechteinhabern und nicht zuletzt der Politik besteht seit langem ein komplexes Spannungs- und Abhängigkeitsverhältnis. Ursprünglich ging es ja lediglich um eine herkömmliche Geschäftsbeziehung zwischen Verbrauchern, die ins Netz wollten, und Zugangsanbietern, die dies gegen Entgelt ermöglichten.

Doch mit der Etablierung des Internets als neues Massenmedium entstanden vielschichtige Interessen bis dato außenstehender Parteien. Heute geht es um Fragen der Netzneutralität, um den Status des Internet als Grundbedürfnis und Bürgerrecht, um die Bewahrung von Recht und Ordnung in der digtalen Welt sowie um die Existenz- und Verlustängste der Kreativwirtschaft.

Kurzum – alle Beteiligten haben ihre eigenen Wunschvorstellungen, auf welche Art sie an der Gestaltung, Monetarisierung und womöglich auch Kontrolle der Websphäre teilhaben möchte. Eine zentrale Rolle nehmen jedoch fast immer die Provider ein, die einerseits versuchen, ihre Kunden vor Zugriffen von Außen zu schützen, anderseits aber über die Weiterentwicklung ihres eigenen Geschäftsmodells nachdenken.

Als wäre all das nicht schon komplex genug, erhält die netzpolitische Diskussion nun noch eine weitere, pikante Dimension – vorerst nur in Schweden, aber vielleicht irgendwann auch anderswo.

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UMTS-Gespräche mit Zusatzgebühr:
Verletzt Skype die Netzneutralität?

Skype bietet Nutzern seiner iPhone-Applikation ab sofort die Möglichkeit, über UMTS-Verbindungen Skype-Gespräche zu führen. Ab Ende des Jahres soll dafür eine zusätzlich Gebühr erhoben werden. Eine Verletzung der Netzneutralität?

Skype, die populäre VoIP- und Chat-Software mit 560 Millionen registrierten Konten, hat am Wochenende eine überarbeitete iPhone-Applikation veröffentlicht. Diese bringt unter anderem die lang ersehnte Funktion, Gespräche über UMTS-Verbindungen führen zu können. Bisher ließ sich mit der App nur dann telefonieren, wenn eine WLAN-Verbindung bestand.

Leider gelingt es Skype, die Freude über die frohe Kunde zu trüben: Der Dienst plant nämlich, nach einer Übergangsphase von Nutzern für UMTS-Gespräche über das iPhone eine “geringe monatliche Gebühr” zu verlangen.

Im Klartext bedeutet dies, dass man bei Skype darauf abzielt, die seit jeher kostenlosen VoIP-Gespräche zwischen zwei Skype-Usern mit einer Gebühr zu belegen, wenn diese von einem iPhone über eine UMTS-Verbindung geführt werden. Inwieweit dies auch Skypes Symbian-Applikation oder auf Skype aufsetzende Drittanwendungen wie Fring betreffen würde, ist unklar.

Ursprünglich war von einer Testphase bis August die Rede, im Skype-Blog spricht man nun jedoch von einer kostenlosen Nutzung bis Ende des Jahres.

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Markt oder Staat:
Das Problem mit der Netzneutralität

In den kommenden Jahren wird sich entscheiden, wie neutral Daten im weltweiten Netz sind. Das richtige Maß an staatlicher Regulierung und freier Marktwirtschaft zu finden, ist ein schwieriger Balanceakt.

Netzneutralität
Netzneutralität

Die Frage nach der Netzneutralität führt zu immer hitzigeren Diskussionen. Es geht dabei um die grundsätzliche Gleichbehandlung von über die Providerleitungen übermittelten Daten, egal, welche Art von Inhalt sie transportieren, egal von wem sie kommen und egal wohin sie gehen.

Während Nutzer, Web-Unternehmen und selbst Politik neutrale Netze grundsätzlich befürworten, liebäugeln Telekommunikationsanbieter mit dem Gedanken, über ihre Leitungen geschickte Daten nach unterschiedlichen Prioritäten zu behandeln.

So ließe sich beispielsweise ausschließlich die Geschwindigkeit von Anwendungen mit intensivem Trafficanspruch wie Torrents oder Videostreaming drosseln, sollte ein Provider an seine Leitungsgrenze gelangen. Auch könnten Telkos gegen Bezahlung einzelnen Onlinediensten bevorzugten/schnelleren Zugang zu ihrem Netz bieten, während sich alle anderen Anbieter mit der restlichen Bandbreite begnügen müssten.

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8 Schritte auf dem Weg
zu einem besseren Internet

Das Internet bereichert das Leben vieler Menschen, ist aber noch lange nicht perfekt. Netzneutralität, globale Lizenzvergaben sowie bessere Filtermechanismen sind einige der Themen, die bearbeitet werden müssen.

Besseres Internet
Besseres Internet
Tagtäglich erleichtert das Internet 1,73 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt das Leben und versorgt sie mit Informationen sowie Unterhaltung. Doch die größtenteils positiven Veränderungen auf unser Privat- und Arbeitsleben dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch erheblicher Verbesserungsbedarf besteht, bevor Personen sowie Organisationen rund um den Globus das volle Potenzial der Vernetzung ausreizen können.

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Linkwertig:
Alice-DSL fängt fehlerhafte
URL-Eingabe ab

Wer Kunde des deutschen Internet-Providers Alice-DSL ist, wird nach dem Aufrufen einer nicht auflösbaren URL auf eine Seite mit Hinweisen zur Fehlerbehebung und einer Eingabemaske für die AOL-Suche umgeleitet. Wer also etwa in Firefox statt der gesamten URL nur ‘Wikipedia’ eingibt, kann auf dieser Seite landen.

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