Alle 19 Artikel zum Thema Netzneutralität auf netzwertig.com:
Der US-Telekommunikationskonzern AT&T möchte Anbietern von mobilen Onlinediensten die Möglichkeit einräumen, die Kosten für das Datenvolumen der Nutzer zu übernehmen – ein gefährlicher Plan, bei dem es nur Verlierer gibt.
Foto: Flickr/renatomitra, CC BY-SA 2.0
Die Betreiber von Mobilfunknetzen sorgen sich um ihre künftige Profitabilität. Allein zwischen 2011 und 2016 soll sich der mobile Internet-Traffic verzehnfachen. Nur mit einem permanenten Ausbau der Kapazitäten sowie einem zielgerichteten LTE (“4G”)-Vorstoß kann die explosionsartig steigende Nachfrage bedient werden. Gleichzeitig brechen den Netzbetreibern die Einnahmen aus dem herkömmlichen Telefonie- und SMS-Geschäft weg, weil Konsumenten auf datenbasierte VoIP- und Chat-Apps ausweichen.
Der hohe Investitionsbedarf im Kontext der Erweiterung der Netze bei gleichzeitig sinkenden Umsätzen aus dem traditionellen Mobilfunkbusiness fordert die Kreativität der Mobilfunker, neue potenzielle Erlösquellen anzuzapfen. Ein gemeinsam forcierter SMS-Nachfolger steht hierbei genauso auf der Agenda wie das derzeit auf dem Mobile World Congress in Barcelona heiß diskutierte Thema von über die Mobilfunkrechnung abgewickelten Smartphone-Transaktionen.
Doch wenn einst als sicher geltende Gewinne auf dem Spiel stehen, neigen der guten alten Zeit nachtrauernde Firmen leider auch dazu, vollkommen absurde Vorschläge zu machen. Der US-Telekommunikationskonzern AT&T fällt dieser Tage mit einem Vorstoß auf, der zwar in erster Linie den US-amerikanischen Markt beträfe, der aber – sofern in die Tat umgesetzt – ein fatales Zeichen für die Zukunft des mobilen Internets weltweit setzen würde.
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Google
Search Engine Land hat Zahlen, wie sich Googles jüngste Anpassungen der Algorithmen auf Content Farms auswirken. Hunderte Domains mussten signifikante Verluste bzgl. der Sichtbarkeit hinnehmen.
» Number Crunchers: Who Lost In Google’s “Farmer” Algorithm Change?
GuttenPlag
Das GuttenPlag-Wiki wird sich nach der Dissertation von Karl-Theodor zu Guttenberg nun auch den Doktorarbeiten anderer Politker widmen.
Die Liste ist lang. Mehr als 30 Einträge lang. Und sie enthält bekannte Namen wie Dr. Guido Westerwelle, Gregor Gysi und Angela Merkel.
» Plagiatejäger suchen den nächsten Täter
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Netzbetreiber und Internetzugangsanbieter sehen ihr wirtschaftliches Wachstumspotenzial in Gefahr. 2011 werden sie an vielen Schrauben drehen, um neue Einnahmequellen zu finden. Die Ära der unbeschränkten Internetnutzung könnte bald vorbei sein.
2010 war das Jahr, in dem
das Thema Netzneutralität in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit gelangte. Zwar dürfte auch heute noch die Mehrzahl der Bürger keine Ahnung davon haben, worum es bei dem Begriff geht, aber dennoch ist davon auszugehen, dass die Problematik mittlerweile deutlich mehr Menschen bekannt ist als noch vor zwölf Monaten.
Ursache dafür sind nicht nur die immer häufiger zu hörenden Aussagen von Netzbetreibern und Telekommunikationsmanagern, mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Internetzugängen anzustreben, sondern auch einzelne Vorfälle, die mal mehr, mal weniger mit der Netzneutralität zu tun hatten und bei interessierten Beobachtern zu einer Sensibilisierung für die Gesamtthematik rund um Eingriffe und Benachteiligungen im festen und mobilen Breitbandinternet sorgten.
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Wikileaks ist keine Revolution, sondern eines ihrer Symptome. Aber möglicherweise das mit den bisher schwerwiegendsten Konsequenzen: Es dürfte zu einer breiten Allianz gegen die Netzneutralität führen.
Der neudeutsche “Shitstorm”, den dieser Tage Unternehmen wie die Schweizer Postbank Postfinance über sich ergehen lassen müssen, weil sie der Organisation
Wikileaks die Zusammenarbeit entzogen hat, wird seine Spuren hinterlassen. Und auch wenn wir sie dannzumal nicht mehr als solche erkennen werden, werden wir wahrscheinlich darunter zu leiden haben.
Die Skriptkiddies und Cyber-Anarchos, die in heller Empörung Paypal, Mastercard und eben Postfinance mit DDoS-Angriffen überziehen und deren Facebook-Seiten mit Beschimpfungen zumüllen, leisten ihrer eigentlichen Absicht den gleichen Bärendienst, für den ich auch zunehmend das Vorgehen von Wikileaks halte.
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Big Brother Awards
Am Montag wurden in Wien die 12. Österreichischen Big Brother Awards verliehen. Vizekanzler Pröll, die Staatsanwaltschaft, EU-Kommissarin Malmström, ITworks und T-Mobile wurden für ihr Engagement im Feld der Überwachung, Kontrolle und Bevormundung ausgezeichnet.
» Österreichische Big Brother Awards vergeben
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Netzneutralität
mrtopf möchte in einer Serie eine verständliche Einführung in die Themen rund um Netzneutralität geben und erklärt im ersten Teil die benötigten technischen Grundbegriffe.
In diesem Blogpost geht es zunächst um Peering, Transit, Bandbreite und der Struktur des Netzes generell, mit der ich auch beginnen will.
» Netzneutralität: Wie funktioniert das Internet? Teil 1: Die Struktur
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Aus Verbrauchersicht ist das Thema Netzneutralität nur schwer zu greifen. Kunden des US-Kabelbetreibers Cablevision durften am Wochenende jedoch spüren, was es in der Praxis bedeutet.
Die Debatte um die Neutralität der Netze war bisher aus Konsumentensicht primär eine theoretische, die sich vor allem aus den möglichen Folgen und Implikationen der Aussagen von Telekommunikationsanbietern und Branchenvertretern nährte. Selbst wenn Eingriffe von Providern in den über das Internet gesendeten Datenverkehr sowie eine Blockade der Übermittlung bestimmter Datenarten (z.B. VoIP, P2P) seit langem üblich sind, bleiben ein Großteil der Verbraucher bisher von derartigen Maßnahmen zumindest im stationären Breitbandweb verschont.
Womöglich ist es genau dieser theoretische Einschlag der Diskussion, der das Thema in seinem aktuellen Stadium für Endanwender, Medien und selbst Politik wenig greifbar macht und somit auch kaum relevant erscheinen lässt. Es ist davon auszugehen, dass weit mehr Menschen einen bewussten Wunsch nach Netzneutralität entwickeln, sobald sie konkret und am eigenen Leib spüren, was es heißt, wenn der heimische Breitbandanschluss bestimmte Arten von Daten diskriminiert, während andere problemlos durch die Leitung flutschen.
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Twitter
Twitter hat eine offizielle, kostenlose Applikation für das iPad gelauncht. Der Schwerpunkt der App liegt auf einer bequemen Konsumtion von in Tweets verlinkten Inhalten.
» Twitter Launches iPad App, Focuses On Consumption
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INDECT
Mit INDECT gibt es ein brisantes, von der EU mit 15 Millionen Euro gefördertes Projekt:
Das Forschungsprojekt soll vor allem Wege finden, sämtliche Informationen aus dem Netz, aus Datenbanken und von Überwachungskameras intelligent zu verbinden. Damit entsteht ein automatischer Bevölkerungsscanner. INDECT will erforschen, wie sich im Netz mithilfe automatisierter Suchroutinen “Gewalt”, “Bedrohungen” und “anormales Verhalten” finden lassen.
» Projekt INDECT gegen abnormales Verhalten
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Netzneutralität
Nach Google und Verizon haben nun auch AT&T, Skype, Microsoft, NCTA und andere ihre Köpfe zusammengesteckt und sind zu einer eigenen Übereinkunft bzgl. der Netzneutralität gekommen.
» Companies Reach ‘Deal’ On Net Neutrality… But What Does That Mean?
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Twitter
Seit gestern unterstützt Twitter nur noch die Autorisierung via OAuth – nicht wenige der kleineren Drittanwendungen dürften dadurch unbrauchbar geworden sein. Für alle anderen wird Twitter aber sicherer und verlässlicher.
» Twitter Applications and OAuth
Greplin
Apropos OAuth: Mit Greplin gibt es eine neue Suchmaschine für die eigenen Daten in der Cloud. Greplin sucht u.a. in Facebook, Twitter, Dropbox, Gmail und Google Docs, also in Diensten, für die man sich autorisieren muss.
» Greplin
» The Other Half Of Search: Greplin Is A Personal Search Engine For Your Online Life
Gmail
Im Kampf gegen die Flut an E-Mails spendiert Google Gmail die Möglichkeit, die E-Mails nach Priorität zu gruppieren. Bei mir ist das Feature noch nicht live, aber die ersten Reviews sind davon begeistert.
» Hallelujah! Gmail Saves E-Mail With ‘Priority’ Message Filtering
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Gmail
Gmail ergänzt für amerikanische User den eingebauten Sprach- und Videochat um die Möglichkeit, ins Festnetz und zu Mobiltelefonen zu telefonieren. Gespräche innerhalb der USA und Kanada sind kostenlos, internationale Gespräche kosten zwei Cent pro Minute.
» Call phones from Gmail
Netzneutralität
Im Petitonssystem des Deutschen Bundestages gibt es eine neue Petition, die Netzneutralität gesetzlich verankern will.
Die ist zwar leider ebenfalls etwas schwammig, wie die von Pro-Netzneutralität, weil nicht genau definiert wird, welche Netzneutralität gemeint ist, aber eine Unterzeichnung tut auch nicht weh.
» Petition: Internet – Neutrale Datenübermittlung im Internet vom 11.08.2010
» ePetition: Neutrale Datenübermittlung im Internet
Talenteschmiede
Der Inkubator Y Combinator stellt den neuen Jahrgang vor, 36 Startups konnten sich und ihre Produkte präsentieren. Interessante und sympathische Mischung, weil sich viele nicht an den offensichtlichsten Trends orientieren.
» Y Combinator’s Biggest Demo Day Yet Draws Throng Of Investors
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Yahoo
Paul Graham beschreibt den langsamen Untergang von Yahoo und sieht die Gründe primär im schizophrenen Verhältnis zur Technologie.
» What Happened to Yahoo
Twitter
Der offizielle Share-Button von Twitter ist jetzt da – und kann wirklich sehr einfach ins eigene Angebot integriert werden. Tüftler können das Verhalten und Aussehen beliebig personalisieren. Zumindest um den Schein zu wahren, wird der Button übrigens in Partnerschaft mit Tweetmeme weiterentwickelt.
» Tweet Button
» Pushing Our Tweet Button
Investorenszene
Exciting Commerce über den Wandel der internationalen und deutschen Investorenszene:
Zwischen Business Angels und VCs entsteht ein neues Segment, das die Amerikaner “Super Angels” genannt haben, im wesentlichen Business Angels, die Fonds auflegen und nicht mehr nur ihr eigenes Geld investieren.
» Thinking Bigger: Die Investorenszene im Auf- und Umbruch
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