Thema: Nest

 

Alle 3 Artikel zum Thema Nest auf netzwertig.com:

tado:
Smarte Fernsteuerung für die Heizung

Das Münchner Startup tado entwickelt ein mit dem Internet verbundenes Thermostat, das über Smartphones und Tablets von jedem Ort der Welt aus bedient werden kann und die Temperatur in der Wohnung automatisch reguliert.

Eines der sinnvollsten Einsatzgebiete digitaler Technologien ist es, begrenzte Ressourcen effizienter nutzbar zu machen. In vielen Bereichen wie Mobilität oder Wohnraum geschieht dies bereits erfolgreich. Beim Thema Energie werden zwar schon seit langem Visionen herumgereicht, wie sich mittels smarter Geräte und intelligenter Haussteuerungstechnologien die Strom- und Heizkosten senken lassen – attraktive, marktreife Lösungen mit Massentauglichkeit sind jedoch bisher zumindest in Deutschland Mangelware. In den südlichen Nachbarländern stehen mit Ecowizz aus der Schweiz und QGate aus Österreich dagegen schon zwei an Endverbraucher gerichtete Systeme zum onlinegestützten Energiesparen in den Startlöchern.

Doch etwas tut sich auch hierzulande: Mit tado bringt sich nämlich derzeit ein neues Startup aus München in Stellung, die Wärmesteuerung in Wohnungen und Büros neu zu definieren. “Cloud Climate Control” prangt als zentraler Slogan auf der Website des aus dem EC Lab der Ludwig-Maximilians-Universität München hervorgegangenen Unternehmens, und damit dürfte auch sofort klar sein, was das derzeit im Entwicklungsstadium befindliche Vorhaben seinen Nutzern ermöglichen möchte: eine smarte Temperatursteuerung von überall.

» weiterlesen

Die dritte Phase der Vernetzung:
Das Internet der Dinge wird Realität

Nachdem erst stationäre Computer und dann mobile Endgeräte den Zugriff auf das Web erlernten, erhalten sukzessive immer mehr Apparate eine Onlineanbindung. 2012 werden viele Menschen erstmals bewusst mit dem Internet der Dinge in Kontakt kommen.

Foto: stock.xchng/bigevil600
Foto: stock.xchng/bigevil600
Die globale Vernetzung verläuft in drei Etappen: In Phase 1, die ihren Höhepunkt rund um die Jahrtausendwende erlebte, erhielten stationäre Rechner und Laptops die notwendigen technischen Voraussetzungen, um auf das Internet zugreifen zu können.

Nachdem dies sichergestellt war, folgten Mobiltelefone. Jahrelang wurde immer wieder aufs Neue der Durchbruch des mobilen Internets angekündigt. Wenn mittlerweile fast 40 Prozent der 800 Millionen aktiven Facebook-Mitglieder auch über ihre Handys (sowie die neue mobile Produktkategorie der Tablet-PCs) auf das Social Network zugreifen, lässt sich ruhigen Gewissens konstatieren, dass dem mobilen Web zwar noch erhebliches Wachstumspotenzial innewohnt, aber dass es bei Konsumenten auf breiter Front angekommen ist. In Deutschland besitzen immerhin schon rund 20 Millionen Menschen ein in der Regel für das mobile Web optimiertes Smartphone.

Das Debüt der mobilen Webnutzung als Massenphänomen markiert gleichzeitig den Übergang von der zweiten zur dritten Vernetzungsphase. » weiterlesen

Nächster großer Trend:
Die Grenze zwischen online
und offline verschwindet

Immer mehr Services, Geräte und Produkte positionieren sich an der Schnittstelle zwischen online und offline. Die Verzahnung der digitalen Welt mit unseren täglichen Abläufen ist ein großer Trend der nächsten Jahre, so das Echo der Speaker auf der gestrigen GigaOm-Roadmap-Konferenz in San Francisco.

Intelligentes Thermostat "Nest"
Intelligentes Thermostat "Nest"
“Online gehen, gemeinsam online zusammenkommen, gemeinsam offline zusammenkommen” (“Getting online, Getting together online, Getting together offline”) – mit diesem Dreisatz fasste Brain Chesky, der Gründer des beliebten Unterkunftsvermittlers Airbnb, gestern auf der GigaOm-Roadmap-Konfernz in San Francisco die wichtigsten Internettrends der letzten Zeit und kommenden Jahre kompakt zusammen.

Während in der vergangenen Dekade der Zugang zum Internet sukzessive omnipräsent wurde und Social Networks die Online-Vernetzung beförderten, markiert der Übergang von diesen Onlinediensten zurück ins tägliche Leben den beherrschende Trend der nächsten Jahre. Das Faszinierende an der Entwicklung ist, dass sie im Gegensatz zum Übergang von physikalischen zu digitalen Mediengütern den Markt nicht schrumpfen sondern wachsen lässt.

» weiterlesen