Thema: Nachrichtenagentur

 

Alle 6 Artikel zum Thema Nachrichtenagentur auf netzwertig.com:

Agenturen kooperieren:
Google News greift an

Ole Reißmann, 17. März 2009 um 16.43 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Acht europäische Nachrichtenagenturen beliefern Google News künftig direkt – und werden an den Werbeeinnahmen beteiligt. Die dpa macht erstmal nicht mit.


Noch verlinkt die automatische Nachrichtensammlung Google News vor allem auf Nachrichtenportale. Überschrift und Teaser stehen bei Google, den ganzen Artikel gibt’s dann auf den Seiten der Verlage, die sich über Klicks freuen durften. Doch Google News wird zur ernsthaften Konkurrenz für Nachrichten-Portale: Künftig kooperieren auch acht europäische Agenturen mit Google, liefern ihr Material nicht nur an die zahlenden Redaktionen, sondern auch direkt an die Datenkrake.

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Medien unter Druck:
Das Gespenst Staatsfinanzierung

Ole Reißmann, 20. Januar 2009 um 16.15 Uhr , 20 Kommentare Kommentare

Soll der Staat den Medien helfen? Eine Stiftung für unabhängigen Journalismus gründen, die aufwendige und kostenintensive Arbeit der dpa unterstützen?

Ein Marktversagen auf dem Zeitungsmarkt könne sich keine Demokratie leisten, schrieb Jürgen Habermas anlässlich des Verkaufs der Süddeutschen Zeitung. Das war vor zwei Jahren, man fürchtete den Einstieg Rendite-hungriger Investoren, der seriöse Journalismus stand auf dem Spiel – und damit die Grundfesten der Demokratie. Dass der Staat die Qualitätspresse schützen und stützen müsse, diese Arena der Öffentlichkeit, das Leitmedium der politischen Kommunikation, stand außer Frage. Übrig blieb für Habermas allein die pragmatische Frage, wie das denn am besten erreicht werden könne.

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Flugzeugabsturz:
Journalismus mit Twitter und Co.

Ole Reißmann, 17. Januar 2009 um 16.06 Uhr , 9 Kommentare Kommentare

Heute in der Zeitung, vorgestern im Internet: Das “Wunder vom Hudson” zeigt, wie souverän Online-Medien mittlerweile mit Bürgerjournalismus umgehen und Tageszeitungen Konkurrenz machen.

Da ist ein Flugzeug im Hudson. Ich bin auf der Fähre, die die Leute aufnehmen wird. Verrückt.
Da ist ein Flugzeug im Hudson. Ich bin auf der Fähre, die die Leute aufnehmen wird. Verrückt.

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So geht’s:
RSS (nicht nur) für Journalisten

Ole Reißmann, 6. Januar 2009 um 11.15 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Mit RSS kann man sich seinen persönlichen Nachrichtenticker zusammenstellen. Hunderte Websites, Nachrichtenportale und Blogs, lassen sich so blitzschnell lesen.

Was interessiert mich RSS?

In Redaktionen gibt es ungeheuer praktische Programme, mit denen die aktuellen Meldungen von Nachrichtenagenturen abgerufen werden können. Automatisch laufen die Nachrichten über den Ticker – und als Journalist schaut man zu, pickt sich eine Meldung raus oder durchsucht das Tagesprogramm nach einem bestimmten Stichwort oder Ressort.

Das alles gibt es so ähnlich auch für Websites, Nachrichtenportale und Blogs. Viele Seiten lassen sich wie Nachrichtenagenturen abonnieren. Künftig lassen sich die neusten Artikel aller bestellen Seiten unter einer Oberfläche ansehen – Tausende Quellen, Hunderte Websites, ganz einfach, praktisch und übersichtlich. RSS-Feeds sind in etwa so wie Newsletter, nur ohne E-Mail. Dafür muss keine Extra-Software installiert werden – wir zeigen, wie es geht.

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Konkurrenz beobachten:
Wie man auf dem Laufenden bleibt

Ole Reißmann, 16. Dezember 2008 um 12.29 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Fünf Methoden, um keine wichtige Nachricht mehr zu verpassen – Breaking News auf allen Kanälen, die Meldungen der Konkurrenz immer im Blick, ohne sich verrückt zu machen.

Bloß nichts verpassen: Online-Redakteure müssen mit einer nie dagewesenen Geschwindigkeit reagieren. Wenn die Konkurrenz seit zwei Stunden eine Meldung auf der Seite hat und der Chef vorbeikommt, sollte man lieber eine Antwort parat haben. Doch wie bleibt man am besten auf dem Laufenden und weiß, was die lieben Kollegen machen, ohne ständig zeitraubend im Netz zu surfen? Hier fünf Tipps, angelehnt an einen Eintrag aus dem amerikanischen Blog Journalistopia von Online-Journalist Danny Sanchez.

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Online-Journalismus:
Voller Überraschungen

Ole Reißmann, 28. Oktober 2008 um 21.44 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Zufälliger Internet-Fund ohne jede Aussagekraft: Manchmal gleicht sich nicht nur die Themenauswahl der großen Nachrichten-Seiten …

Dienstagabend auf sueddeutsche.de und Spiegel Online
Dienstagabend auf sueddeutsche.de und Spiegel Online

… sondern auch das Foto zum Aufmacher. Notorische Pessimisten werfen die Hände über dem Kopf zusammen und klagen über ewig gleichen Agentur-Brei auf allen Kanälen. Stimmt natürlich nicht. Beispiel gefällig? Das Besser-Wisser-Portal news.de schreibt über ein Konzert des unheimlich populären singenden Handyverkäufers Paul Potts in Hamburg:

Während er O Sole Mio und später Caruso vortrug, hatte er die Halle komplett im Griff. Wenn Potts sang, schienen die Menschen den Atem anzuhalten.

… während man auf Spiegel Online zum gleichen Anlass liest:

Keine große Oper für den kleinen Mann. Nur ein paar mittelmäßige Gesangseinlagen, die in der riesigen Halle verpuffen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.