Alle 2 Artikel zum Thema Nachbarschaftsauto auf netzwertig.com:
Der junge US-Dienst Getaround gewinnt mit seiner P2P-Carsharing-Plattform den TechCrunch Disrupt Startup-Wettbewerb und begeistert die hochkarätige Jury. Für die deutschen Startups tamyca und Nachbarschaftsauto ist dies eine sehr erfreuliche Nachricht.
Mindestens zwei deutsche Startups dürften in der vergangenen Nacht mit Spannung das Finale des TechCrunch Disrupt Startup-Wettbewerbs verfolgt und sich sehr über dessem Ausgang gefreut haben:
tamyca und
Nachbarschaftsauto, zwei Onlinemarktplätze für die Vermietung von Autos zwischen Privatpersonen.
Der Grund: Mit Getaround ist von den zu Beginn 32 Startups ein US-Unternehmen als Sieger hervorgegangen, das auf ein identisches Konzept setzt wie die zwei jungen Webfirmen aus Berlin und Hamburg. Das Votum der hochkarätig besetzten Jury ist dabei eine eindeutige Validierung der Geschäftsidee, Kfz-Besitzern eine Plattform bereitzustellen, ihre fahrbaren Untersätze für einen begrenzten Zeitraum gegen Bezahlung an andere Menschen zu vermieten.
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Das Berliner Startup Nachbarschaftsauto überträgt das von Airbnb bekannte Prinzip der zeitlich begrenzten Vermietung von Unterkünften zwischen Privatpersonen auf Autos. Ein mutiger Versuch.
Neulich saß ich mit einigen Leuten beim Mittagessen und wir diskutierten die Vor- und Nachteile von Plattformen wie Airbnb und dessen aus Deutschland stammenden Nachahmern 9flats oder Wimdu. Bei diesen Diensten vermieten Privatpersonen ihre Wohnungen an Reisende, die eine preiswerte und zentrale Unterkunft mit persönlichem Flair einem charakterlosen, teuren Hotelzimmer vorziehen.
Irgendwann gelangten wir zu der Frage, welche anderen Alltagsbereiche abseits von Wohnungen noch nach dem Airbnb-Konzept umgekrempelt werden könnten. Kurzzeitig kam auch das Automobil zur Sprache, doch wir gelangten schnell zu dem Schluss, dass dies zumindest in Deutschland, wo der fahrbare Untersatz für viele ein Heiligtum ist, kaum funktionieren könne.
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