Thema: myTaxi

 

Alle 24 Artikel zum Thema myTaxi auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

myTaxi-Chef Sven Külper:
“‘Etabliert’ sind wir noch lange nicht”

myTaxi sieht sich gut gerüstet für den Wettbewerb mit neuen Beförderungs-Startups. Laut Gründer Sven Külper wollen sich die Norddeutschen weiterhin nicht vor innovativen Schritten und Risiken scheuen.

myTaxiEnde der vergangenen Woche reagierte der aus Hamburg stammende Taxivermittler myTaxi auf die durch Uber ausgelöste Diskussion zu ohne Taxilizenz agierenden Individualbeförderungs-Diensten. In der Stellungnahme äußerte das 2009 gegründete Unternehmen zwar Verständnis für neuartige, den Wettbewerb fördernde Startup-Konzepte, betonte aber auch die Notwendigkeit, sich an geltendes Recht zu halten – insbesondere, weil dies in erster Linie der Sicherheit der Fahrgäste diene. Einige Tage vor der Veröffentlichung hatten wir die Frage gestellt, wie myTaxi auf die neue Situation reagieren und wie die Firma mit der ungewohnten Rolle als Verteidiger und Vertreter des Establishments zurecht kommen würde.

Gestern erhielten wir die Möglichkeit, uns mit myTaxi-Mitbegründer und -Geschäftsführer Sven Külper über die aktuelle Lage zu unterhalten. Der 34-Jährige sagte, er habe sich über die Charakterisierung von myTaxi als “etabliert” gewundert – zumindest wenn dieses Attribut mit negativen Assoziationen wie einem Mangel an Innovation konnotiert sei. Denn dieser ließe sich bei myTaxi ganz und gar nicht feststellen. “Wir sind nach wie vor hochinnovativ und scheuen uns nicht vor Risiken, wie wir in jüngster Zeit mit der mobilen Bezahllösung, der Einführung des Auktionsmodells sowie unserem neuen Lieferservice bewiesen haben”, konstatiert Külper. » weiterlesen

Uber und die Taxibranche:
Wie myTaxi unfreiwillig zum Verteidiger des Establishments wird

Ungewohnte Situation für myTaxi aus Hamburg: Weil die Taxibranche mit Uber ein neues Feindbild hat, wird der innovative Dienst der Norddeutschen plötzlich zum Vertreter und Verteidiger des Establishments.

myTaxiDas US-Beförderungsstartup Uber hat mit der im vergangenen Jahr eingeleiteten Expansion nach Berlin in ein Wespennest gestochen. Lokale Taxiunternehmer beobachten den Neuling argwöhnisch, weil dieser “taxiähnliche” Dienstleistungen anbietet, ohne die dafür gemäß Personenbeförderungsgesetz notwendige Erlaubnis vorweisen zu können. Mit einer kürzlich vom Taxiunternehmer Richard Leipold erwirkten einstweiligen Verfügung droht den Kaliforniern, die mittlerweile in Metropolen von 35 Ländern die spontane Bestellung von Limousinen und kleineren Fahrzeugen inklusive Chauffeur anbieten, ein vorläufiger Stopp der Berlin-Aktivitäten – auch wenn Uber in der Spreestadt erst einmal weitermachen und “alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel ausschöpfen” will, um die Verfügung anzufechten. » weiterlesen

Markplatz für Taxidienstleistungen:
MyTaxi startet kontroverses Auktionsmodell – aber bietet Fahrern gebührenfreie Kartenzahlungen

MyTaxi schreckt seine angeschlossenen 45.000 Taxifahrer mit einem Auktionsmodell auf, bei dem künftig mehr Fahrten erhält, wer eine höhere Provision an myTaxi zu zahlen bereit ist. Der Schritt beinhaltet außerdem für Fahrer gebührenfreie Kartenzahlungen.

TechCrunch berichtete gestern über eine signifikante Veränderung beim beliebten Taxivermittler myTaxi. Anstatt dass die 45.000 Taxifahrer für über die App der Hamburger vermittelte Fahrten wie bisher pauschal 79 Cent an das Startup abführen mussten, sollen sie ab dem 1. Februar selbst wählen können, welche Vermittlungsprovision sie zu zahlen bereit sind. Die von myTaxi angebotene Spanne beginnt bei drei Prozent und endet bei 30 Prozent. Ein von dem Unternehmen entwickelter Algorithmus entscheidet auf Basis der vom Fahrer akzeptierten Vermittlungsprovision, der Nähe zum Fahrgast sowie der Bewertungen von Fahrer und Fahrgast, wer welchen Auftrag bekommt. So sollen Nachfrage und Angebot besser miteinander in Einklang gebracht werden. Fahrer, die einen größeren Teil ihres Umsatzes mit myTaxi zu teilen bereit sind, erhalten zu nachfrageschwachen Zeitpunkten trotzdem Fahrten von myTaxi, während andere nur zum Zuge kommen, wenn gleichzeitig viele Passagiere befördert werden wollen.

Update 15. Januar: Nach anhaltenden Protesten hat myTaxi die geplante Maximalprovision von 30 auf 15 Prozent reduziert. » weiterlesen

Testprojekt mit Media Märkten:
myTaxi macht Taxis zu Kurieren

myTaxi stößt in ein neues Geschäftsfeld vor: In Hamburg können an das automatisierte Taxivermittlungssystem angeschlossene Fahrer künftig auch Waren transportieren.

Die Lieferung am selben Tag könnte sich zu einem potenziellen Megatrend im E-Commerce entwickeln, so prognostizierte es Kollege Karsten Werner Ende vergangenen Jahres mit Blick auf die wachsende Zahl an Logistikdienstleistern, die E-Commerce-Anbietern bei der schnellen Auslieferung ihrer Produkte an die Kunden unter die Arme greifen wollen. Shutl, Postmates und das deutsche Startup tiramizoo sind unter anderem in diesem Segment tätig. Letztgenanntes Unternehmen konnte sich gerade über eine millionenschwere Beteiligung des Paketdienstes DPD freuen.

In seinem Beitrag verglich Karsten Werner das Prinzip von tiramizoo & Co mit dem von myTaxi. Analog zu dem aus Hamburg stammenden Taxivermittler sind bei den Logistikdienstleistern Händler und über ein Netzwerk verbundene Kurierfahrer an ein Fahrtenvermittlungssystem angebunden, über das die jeweiligen Abhol- und Zustellaufträge möglichst automatisiert vergeben werden. » weiterlesen

Mytaxi Dispatch:
Frontalangriff auf die Taxizentralen

Das Hamburger Startup Intelligent Apps erweitert mytaxi um eine Auftragsvermittlung: Taxiunternehmen können künftig selbst Fahrten vermitteln. Im Kampf gegen taxi.eu eröffnet mytaxi damit eine weitere Front – und gibt den Zentralen die Möglichkeit, die Seiten zu wechseln.

MyTaxi_Logo_2013Kein bisschen Frieden: Das Hamburger Startup Intelligent Apps konkurriert nun auch direkt mit Taxizentralen über eine eigene, Cloud-basierte Auftragsvermittlung. Im Fokus von mytaxi Dispatch stehen Taxiunternehmer, die sich einer Taxizentrale nicht anschließen wollen. Sie können künftig zu Taxizentralen in Konkurrenz treten und ihre eigene Vermittlung eröffnen. Den Zentralen dürfte das kaum schmecken – es sei denn, sie setzen mytaxi Dispatch selbst ein.

Die Lösung der Hamburger ist damit Kriegsbeil und Friedenspfeife zugleich: Taxizentralen können nun entweder zusehen, wie in ihrem Einzugsbereich durch mytaxi Dispatch eigene Konkurrenz entsteht, oder sie werden selbst aktiv, indem sie die Cloud-Lösung zusätzlich zur bestehenden Infrastruktur oder als deren Ersatz verwenden. In jedem Falle ist mytaxi Dispatch eine Kampfansage der Hamburger an den Erzfeind taxi.eu aus Wien, der seit jeher mit den Taxizentralen zusammen arbeitet.
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myTaxi schickt Smartphone-Cardreader ins Rennen:
Taxifahrer sollen alle Kartenzahlungen über myTaxi abwickeln

Ab März können Taxifahrer in Deutschland, Spanien und den USA mit myTaxi Kartenzahlungen der Fahrgäste abwickeln, selbst wenn die Touren nicht über die App des Hamburger Startups vermittelt wurden.

Wir würden ja gerne einmal eine kurze Pause einlegen, was Berichte über Smartphone-Kreditkartenmodule und mobiles Bezahlen angeht. Doch die Branche lässt uns keine Ruhe. Bei einer aktuellen Meldung steht zudem eines der momentan erfolgreichsten und populärsten Startups aus Deutschland im Mittelpunkt, nämlich der Taxivermittler myTaxi. Im Dezember konnte VentureVillage exklusiv verkünden, dass myTaxi an einem eigenen Kartenlesemodul für Smartphones arbeitet, um Taxifahrern ein separates Kartenterminal zu ersparen. An Details mangelte es bisher jedoch. Jetzt hat myTaxi-Macherin Intelligent Apps aus Hamburg den Vorhang gelüftet und uns Informationen zu der Neuerung zukommen lassen. » weiterlesen

Uber:
Das Startup für die ein Prozent

Das US-Startup Uber erlaubt die spontane, mobile Buchung einer Oberklasse-Limousine als Alternative zum Taxi. Trotz des elitären Konzepts und der sehr begrenzten Zielgruppe erfreut sich der jetzt auch in Berlin verfügbare Dienst in der Internetbranche einiger Beliebtheit.

Seit fast drei Jahren beschäftigt das kalifornische Startup Uber die US-Onlinebranche. Der Dienst aus San Francisco vermittelt Limousinen per Smartphone-App und bietet so eine höherpreisige Alternative zum Taxi. Funktionell ähnelt das Konzept dem des aus Hamburg stammenden Dienstes myTaxi: Kunden buchen über die mobile Anwendung ein in der Nähe befindliches Fahrzeug. Dessen Fahrer erhält die Buchung direkt auf sein Smartphone. Passagiere können anschließend die Anfahrt verfolgen und wissen genau, wann sie aufgelesen werden. Die Notwendigkeit einer manuellen Vermittlung durch eine Zentrale entfällt.

Doch während myTaxi mit herkömmlichen Taxifahrern zusammenarbeitet, nutzt Uber die Dienste von lokalen Limousinenunternehmen. Statt eines Taxis sind schwarze Oberklasse-Fahrzeuge mit in Schale geworfenen Chauffeuren im Einsatz. Bezahlt wird über die im Uber-Konto hinterlegte Kreditkarte. Bisher konzentriert sich Uber auf größere Ballungsräume in Nordamerika, lanciert jedoch seit einigen Monaten auch Auslandsstandorte wie London, Paris, Stockholm und als erste deutsche Stadt seit neuestem auch Berlin. » weiterlesen

Mit der Car2go-App Taxis bestellen:
Das Potenzial von myTaxi als Plattform

Der Carsharing-Dienst Car2go integriert myTaxi in seine mobile Anwendung. Der Schritt offenbart das Potenzial, den ein Plattformansatz für das Taxi-Startup aus Hamburg hätte.

So modern und innovativ das Verfahren der von myTaxi praktizierten smartphonebasierten Direktvermittlung zwischen Taxis und Fahrgästen auch ist, so sehr wird es in einem entscheidenden Punkt eingeschränkt: Man benötigt dazu erst einmal die myTaxi-App oder muss die Website besuchen. Mehr als 2,3 Millionen Mal wurde die App bereits heruntergeladen, insofern existiert mittlerweile ein recht ansehnlicher Nutzerkreis. Doch auf der Mehrzahl der Smartphones befindet sich die Applikation bisher nicht, zumal neben myTaxi auch andere Taxibestell-Anwendungen wie taxi.eu, taxi.de und BetterTaxi um die Gunst der beförderungswilligen Verbraucher buhlen.

Am gestrigen Donnerstag gaben die myTaxi-Macher Intelligent Apps bekannt, wie sie ihren Dienst schneller einer größeren Zahl an Menschen zugänglich machen wollen: Indem sie die Taxibestellfunktion von myTaxi in Apps von Drittanbietern integrieren. Den Anfang macht der Carsharing-Service Car2go, über den in 16 Städten im deutschsprachigen Raum sowie in den USA “on Demand” und nutzungsabhängig an beliebigen Orten abgestellte Mietwagen bezogen werden können. Die offizielle iPhone-App von Car2go, die verfügbare Autos anzeigt und reservieren lässt, beinhaltet im Rahmen einer Partnerschaft der zwei Unternehmen ab sofort die Kernfunktionalität von myTaxi.

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myTaxi aufgepasst:
payleven freundet sich mit der Taxibranche an

payleven lässt seine neue Chip & Pin-Bezahllösung von vier Berliner Taxiunternehmen testen. Das Startup betritt damit das Territorium von myTaxi.

Nachdem Rocket Internets Payment-Startup payleven vor einigen Wochen eine “Chip & Pin”-Lösung als sicherere Alternative zu bisherigen Smartphone-Cardreadern ankündigte, veranlasste dies den schwedischen Konkurrenten iZettle zu dessen Deutschlandstart, die Ankündigung ohne tatsächliche Lancierung des Produkts kritisch zu kommentieren. Doch jetzt kommen die Berliner, deren Grundkonzept sich wie iZettle und zahlreiche andere Akteure an Square orientiert, dem Marktstart des via Bluetooth mit dem Smartphone kommunizierenden Kartenlesegadgets näher:

Heute wurde bekannt, dass der Taxiverband Berlin (TVB) den neuen Service von payleven in einigen Fahrzeugen testen wird. Vier zum Verband gehörende Taxiunternehmen werden paylevens Chip & Pin-Lösung in jeweils 15 bis 30 Taxis ausprobieren. Die Fahrer installieren dazu die payleven-App auf ihren Smartphones. Wenn ein Passagier einen Trip mit der Karte zahlen möchte, führt er diese in den externen Chip-Reader ein und autorisiert die Zahlung mit der Eingabe seines Pins. Das Smartphone empfängt die Daten per Bluetooth und wickelt die Zahlung über payleven ab. Der große Vorteil dieses Verfahrens ist, dass damit auch europäische Visa-Karten akzeptiert werden dürfen. Visa Europa genehmigt keine direkten Kartenzahlungen ohne Pin-Eingabe über ein vom Smartphone losgelöstes Lesegerät (auch wenn ein Workaround existiert).

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Nach myTaxi und taxi.de:
Auch BetterTaxi will
den Taxi-Markt aufmischen

Kaum ein Markt in Deutschland ist derzeit so in Bewegung wie die Taxi-Branche. Verantwortlich sind Startups, welche sich die Optimierung eingerosteter Prozesse auf die Fahne geschrieben haben. BetterTaxi heißt der neuste Akteur im Segment.

Deutsche Startups haben eine neue Lieblingsdomäne: Taxibestell-Apps. Nach dem Erfolg von Pionier myTaxi, das gerade den US-Markt betritt, versucht sich seit einigen Monaten das wie myTaxi aus Hamburg stammende Jungunternehmen taxi.de in diesem Segment, und nun folgt mit BetterTaxi aus Berlin bereits der nächste Anbieter. Für Nutzer präsentieren sich alle Anwendungen ähnlich: Sie können bequem über mobile Applikationen ein Taxi bestellen, per GPS wird ihre Position ermittelt, ein Fahrpreisrechner gibt im Vorfeld Auskunft über die zu erwartenden Kosten und nach der Bestellung lässt sich die Anfahrt des Taxis auf einer Karte verfolgen. Die wesentlichen Unterschiede liegen im Prozess, der im Hintergrund abläuft: Während myTaxi auf die Hilfe der Taxizentralen verzichtet und Buchungen direkt an Taxis in der Nähe vermittelt, leitet taxi.de Bestellungen an selbstständige Fahrer, Taxiunternehmen sowie Zentralen weiter, welche daraufhin einen ihrer Fahrer mit der Abholung des Fahrgasts beauftragen. Ich hatte mich jüngst kritisch zu diesem Ansatz geäußert, weil er die Illusion aufrecht hält, dass die klassischen Zentralen als Mittler für alle Zeit unentbehrlich wären. Was zumindest nicht bewiesen ist.

Auch BetterTaxi setzt auf die Vermittlung durch die Zentralen und ähnelt aus der Userperspektive den Wettbewerbern, weshalb wir eigentlich gar keinen ausführlichen Beitrag über die Hauptstädter veröffentlichen wollten. Doch Co-Founder Timo Euteneuer gelang es schließlich doch, uns umzustimmen. Denn während BetterTaxi auf den ersten Blick wenig Neues zu bieten hat, versucht die von Euteneuer sowie seinen vier Mitstreitern Niels Beisinghoff, Marius Schatke, Fredrik Forstbach und Daniel Schäfer gegründete Firma, sich in einigen entscheidenden Punkten vom Wettbewerb abzuheben.

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