Thema: Myspace

 

Alle 48 Artikel zum Thema Myspace auf netzwertig.com:

MySpace ist nutzerstärkstes Social Network in Deutschland

Der Online-Marktforschungsspezialist comScore hat heute einen Bericht über die Nutzung sozialer Netzwerke in Deutschland veröffentlicht. Demnach besuchten insgesamt 14,8 Millionen Deutsche im Juli 2007 mindestens eine Community-Site. Wenn man den Zahlen von comScore glauben darf, dann ist nicht studiVZ das meist genutzte Social Network hierzulande sondern MySpace: 3,7 Millionen einzelne Besucher aus Deutschland besuchten Rupert Murdochs Social Network im Juli. Mit 3,1 Millionen Unique Visitors liegt studiVZ hinter MySpace. Facebook, das seit einigen Wochen auch zwischen Ostsee und Alpen merklich an Beliebtheit gewinnt, spielte im Juli in der deutschen Community-Landschaft mit 177.000 einzelnen Besuchern noch keine große Rolle. » weiterlesen

Eine Zusammenkunft – vier Versionen

Der Schweizer Rapper und WOZ-Kolumnist Greis und der Weltwoche-Redaktor Peer Teuwsen treffen sich und reden etwas miteinander. Inhalte daraus erscheinen gleichentags in zwei Wochenpublikationen. Und nun auch noch auf Myspace. Das Verhältnis zwischen Medien und Politik wird derweil endlich zur Debatte.

Wir sammeln mal, was wir alles gefunden haben:

23.08.2007, WOZ: Ein Gespräch mit Peer Teuwsen

23.08.2007, Weltwoche: 14 Fragen an Greis (nur für Abonennten zugänglich)

23.08.2007, Myspace: WOZ-Kolumne August UNZENSIERT

23.08.2007, Myspace: 14 Frage an Greis in der “SVP-Woche” (“ursprüngliche Version, mit Korrekturen in Grossbuchstaben”)

Inhaltlich wurde nicht viel verschwiegen. Peer Teuwsen findet, dass das Magazin nach seinem Abgang zu einem “Lifestyle-Heftli” geworden ist und dass er seine Meinung, der Koran sei vermutlich blutrünstiger als die Bibel, nicht unbedingt abgedruckt sehen müsste. Offensichtlich ist jedenfalls, dass die Wahrnehmung eines Vorgangs oft etwas Persönliches ist.

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MySpace:
ein Drittel der Nutzer inaktiv?

myspace.gifMySpace-Manager Travis Katz, verantwortlich für das internationale Geschäft des größten Social Networks der Welt, ist in letzter Zeit gleich mehrfach mit der mutigen Vision in Erscheinung getreten, MySpace möchte in zwei Jahren Deutschlands größte Internetseite sein. Erst sprach er mit der FAZ, dann gab er dem FOCUS ein Interview und schließlich kam auch das Handelsblatt zum Zug. Der Tenor: MySpace wird weiter wachsen und hat mehr als 180 Millionen Nutzer weltweit, vier Millionen davon in Deutschland. Entgegen der allgemein verbreiteten Annahme, bei MySpace würden sich hauptsächlich Teenager aufhalten, sind die aktivsten Nutzer laut Katz eher Twens statt Teens mit einem Durschnittsalter von 16 bis 28 Jahren. Seiner Aussage nach hat die Community eine breitere Demographie als andere soziale Netzwerke. » weiterlesen

Politische Kommentar-Zensur bei CNN, ABC und MySpace

Der Texaner Ron Paul ist der republikanische Aussenseiter im US-Wahlkampf. Der Kriegsgegner wird von den Medien systematisch totgeschwiegen – und vom Publikum favorisiert.

Er ist gegen eine Rolle der USA als Weltpolizei, er hat gegen den Krieg gestimmt, er sieht die Gründe für 9/11 nicht im Kampf der Kulturen, sondern in der amerikanischen Aussenpolitik, und ob Schwule in der Armee akzeptiert werden müssten, diese Frage stelle sich für ihn gar nicht: Laut Verfassung müssten alle Menschen die gleichen Rechte haben – Punkt. Der Texaner Ron Paul ist der Querschläger unter den republikanischen Präsidentschaftsanwärtern. Die Partei und Fox News bezeichnen ihn als verkappten Demokraten, das Publikum sieht in ihm den Gewinner der 1. und der 2. Debatte der konservativen Anwärter auf die Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2008.

Vor allem aber wird Paul von einigen Massenmedien anscheinend systematisch totgeschwiegen. Nach ABC und Murdochs MySpace hat jetzt auch die TV-Kette CNN Hunderte von Kommentaren für den unbequemen Kongressabgeordneten einfach gelöscht – weil offenbar der Redaktion die Publikums-Abstimmung nicht in den Kram passte.

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MySpace aufgepasst:
Jetzt kommt Facebook!

facebook1.gif

Gerne werfen wir bei zweinull.cc ab und zu einen Blick über den großen Teich und betrachten das Internetgeschehen in den USA. Zum einen, weil die Ausmaße des Onlinebooms dort um ein Vielfaches größer sind als in Europa und zum anderen, weil sich mit der Beobachtung dortiger Internettrends häufig Voraussagen für die Entwicklung des hiesigen Marktes machen lassen.

Das dominierende Internet-Thema der vergangen Woche war der Start einer Entwicklerplattform für das Social Network Facebook. “Facebook Platform” ermöglicht es Drittanbietern, eigene Applikationen zur Integration in die Facebook-Userprofile bereit zu stellen. Für wie wegweisend dieser Schritt gehalten wird, zeigt das US-Presseecho. Sämtliche großen IT- und Internetblogs berichteten in unzähligen Beiträgen über die “Facebook Platform”, die verschiedenen verfügbaren Applikationen und Tools und darüber, welche Konsequenzen für Facebook und seine Konkurrenten zu erwarten sind. Viele Newsseiten streamten oder bloggten live von der Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag, bei der sich laut Techcrunch mehr als 750 Personen einfanden. » weiterlesen

Social Networks:
Mit bloomstreet & unddu.de wird es richtig eng!

Es war wohl noch nie leichter als heute, Investoren für ein viel versprechendes Internetprojekt zu gewinnen, mediale Präsenz herzustellen (auch Blogs wie diesem sei Dank) und schnelle Bekanntheit zu erlangen. Die Kehrseite der Medaille: Viele versuchen dies. Das sorgt für einen unübersichtlichen Markt mit vielen großen und kleinen Anbietern, die sich gegenseitig ins Gehege kommen.

Davon besonders betroffen sind Social Networks. Abgesehen von den großen US-Diensten wie MySpace (das kürzlich auch eine deutsche Version gestartet hat), Friendster, Yahoo 360° oder Bebo, buhlen auch viele deutsche Plattformen um die Gunst der User. Einige konnten sich bereits fest in der deutschen Web-2.0-Kultur verankern, allen voran StudiVZ mit rund 1,8 Millionen Mitgliedern und mit etwas Abstand die lokalisten (rund 600.000 registrierte Nutzer im Januar 2007). Viele andere Netzwerke sind noch nicht so weit und versuchen, sich gegen die immer übermächtiger erscheinende Konkurrenz der Dank zahlreicher Investoren finanziell gut ausgestatteten Big Player zu behaupten. Als Beispiele seien hier JoinR und 7just7 erwähnt.

Und es wird noch enger! Im März startete bloomstreet. Das noch in der Beta-Version befindliche Social Network aus Berlin möchte eine führende Rolle bei Deutschlands Online-Communities einnehmen. Zu den Investoren gehört mit Bertelsmann ein Schwergewicht im deutschen Medienmarkt, was sicher keine schlechte Ausgangsposition ist. Doch allein davon kommen die User nicht. Nun muss man sich also beweisen. Leicht wird das auch deshalb nicht, weil ab Montag noch eine weitere Internetgröße im Community-Markt mitmischt: Dann startet WEB.DE (zum United Internet Konzern gehörend) sein soziales Netzwerk unddu.de.

Angesichts dieser Entwicklung ist es interessant zu erfahren, wie zufrieden man im Hause bloomstreet mit dem Launch ist und wie man im Kampf um die Nutzer gegen die Konkurrenten bestehen möchte.

Meine Mail mit diversen Fragen wurde prompt von Justus Hug, Director Communications bei der W/RITE MEDIA GmbH – dem Betreiber von bloomstreet – beantwortet. Genaue Angaben zu den Nutzerzahlen möchte er noch nicht machen, doch man sei mit dem bisherigen Start der Community, die momentan rund 60 Prozent des geplanten Funktionsumfangs enthält, sehr zufrieden.

Am Wichtigsten für bloomstreet ist es zurzeit sicher, schnell bekannt zu werden. Allerdings ist man laut Justus Hug hinsichtlich intensiver Marketingmaßnahmen noch in der Vorbereitung. Vermutlich wartet man auf das Feedback der Beta-Tester. Aber für die Zukunft geplant sind ungewöhnliche Below-The-Line (= Marketing abseits klassischer Mediawerbung) und Guerilla-Maßnahmen. Primär sollen besonders kreative und kommunikative Nutzer angesprochen werden.

Doch was möchte man diesen Usern bieten, um sie für bloomstreet zu gewinnen? Justus Hug weist darauf hin, dass bloomstreet “als erstes deutsches Netzwerk nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Integration bestehender Inhalte bietet.” Ein Beispiel: Nutzer können eigene Fotos und Videos von anderen Plattformen, Blogs und RSS-Feeds per Drag & Drop auf dem bloomstreet-Profil positionieren.

Wie auch bei MySpace setzt man viel auf die Macht (und die Popularität) der Musik, möchte allerdings eigene Wege gehen. Künstler präsentieren sich und ihre Songs auf eigenen Seiten. Die Tracks können dann vom User im persönlichen Music-Player eingebunden und auf dem eigenen Profil weiterempfohlen werden. Die Bandpromos werden redaktionell von bloomstreet unterstützt und betreut. Laut Justus Hug entscheidet bei bloomstreet statt der Musikindustrie die Community über den Erfolg der Künstler.

Den Start von unddu.de nimmt man bei bloomstreet ganz locker. Justus Hug erwartet, dass sich die unddu.de-Nutzer anfangs hauptsächlich aus den WEB.DE-Usern zusammensetzen werden. Diese sind durchschnittlich älter als die von bloomstreet anvisierten Anwender zwischen 14- und 29. Aber natürlich werde man sich bei bloomstreet “genau anschauen”, was bei unddu.de passiert.

Es wird spannend im Kampf um die besten Plätze in Deutschlands Social-Network-Elite!

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

MySpace vs Photobucket:
Hintergründe

Anknüpfend an die gestern bekannt gewordene Sperrung von bei Photobucket gehosteten Bildern durch MySpace (siehe mein Beitrag von gestern) liefert heise online heute einige Hintergrund-Infos und weiß außerdem durch den schönen Begriff des “Web-2.0-Kindergarten” zu erheitern!

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

MySpace macht Schluss mit Photobucket

Viele der weltweit über 100 Millionen MySpace-Nutzer, die externe Bilder oder Videos in ihrem Profil eingebunden haben, nutzen dafür Photobucket, einen kostenlosen Hosting-Anbieter für Mediaformate mit rund 39 Millionen Usern. Wie das Onlinemagazin futureZone berichtet, ist damit seit heute Schluss. MySpace habe das Anzeigen von bei Photobucket gehosteten Bilder und Videos in den Userprofilen unterbunden. futureZone weist darauf hin, dass sich MySpace derzeit selbst als Videohoster und Medienanbieter zu etablieren versucht, weshalb Photobucket offensichtlich mittlerweile als Konkurrent eingestuft wird.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.