Thema: Musikdienste

 

Alle 160 Artikel zum Thema Musikdienste auf netzwertig.com:

Musikdienste:
mufin will vom Trend
zu Cloud-Musik profitieren

Gestartet als Musikentdeckungsmaschine, setzt das Berliner Startup mufin mittlerweile verstärkt auf den Trend zu Musik aus der Cloud.

Schon häufiger haben wir über mufin berichtet – zum ersten Mal Ende 2008. Das zur MAGIX-Gruppe gehörende Berliner Startup hat im Laufe der Jahre eine Reihe von Diensten entwickelt, die sich rund um seine mit dem Fraunhofer Institut entwickelte Technologie zur Klanganalyse drehen, und dabei seine Fühler sukzessive in neue Bereiche des digitalen Musikkonsums ausgestreckt.

Neben dem Windows-Musik-Client mufin player bieten die Hauptstädter eine Lösung zur Ablage der lokalen Musik in der Cloud, einen browserbasierten Musikplayer zum Anhören der online gespeicherten Titel sowie eine Android-Anwendung. In der Basis-Version kann all dies kostenfrei genutzt werden, zwei Gbyte Onlinespeicher sind inbegriffen. Nutzer können Lieder direkt aus dem mufin player in den Onlinespeicher laden, um diese zu einem späteren Zeitpunkt über den Browser oder die Android-App zu streamen.

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Neuer Musikdienst JUKE:
Zur “iTunes-Konkurrenz”
reicht dies nicht

Das zu Media-Saturn gehörende Berliner Unternehmen 24-7 Entertainment hat am Donnerstag einen neuen kostenpflichtigen Dienst für On-Demand-Musikstreaming gestartet: JUKE wirkt solide, aber bietet nichts, was es nicht schon gibt.

Der Markt für Musikstreaming ist groß genug für viele Anbieter – dies müssen sich die Macher der 24-7 Entertainment GmbH gedacht haben, als sie mit der Entwicklung ihres heute gestarteten Dienstes JUKE begannen. Seit 2009 gehört der Berliner B2B-Technologie-Provider für die Distribution digitaler Inhalte zu Media-Saturn.

Bei JUKE handelt es sich um ein solides, aber in keiner Weise revolutionäres kostenpflichtiges Angebot zum On-Demand-Streaming von Musik. Rund 13 Millionen Titel von ca. 80.000 Labels einschließlich der vier Majors stehen Nutzern in Deutschland zum marktüblichen Preis von 9,99 Euro pro Monat zur Verfügung. Die Songs können über ein Webinterface sowie Apps für iOS und Android angehört werden.

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Personalisiertes Radio:
Aupeo veröffentlicht iPad-App

Aupeo hat eine kostenlose iPad-Applikation veröffentlicht. Die personalisierbaren Radiostreams des Berliner Musikdienstes gelangen so aufs Apple-Tablet.

Einschlägige Musikdienste ließen sich lange Zeit, was die Veröffentlichung von iPad-Applikationen betraf. Vor einem Monat schließlich konnte simfy den Start seiner Anwendung für das Apple-Tablet verkünden. Diese steht allerdings nur zahlenden Nutzern des Kölner Dienstes für On-Demand-Musikstreaming zur Verfügung.

Das Berliner Startup Aupeo hat vor einigen Tagen nun ebenfalls eine iPad-App lanciert. Anders als bei simfy ist diese wie Aupeos iPhone-, Android- und Symbian-Applikation gratis nutzbar.

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Gemeinsames Musikerlebnis:
Outloud.fm wird zu
SoundClouds DJ-Pult

Outloud.fm erlaubt Usern ab sofort den Zugriff auf das komplette SoundCloud-Musikarchiv – und erhöht damit schlagartig seine Attraktivität.

Vor wenigen Tagen stellte ich den Turntable.fm-Nachahmer Outloud.fm vor. Ich beschrieb, wieso das von zwei New Yorkern entwickelte Projekt im Vergleich mit seinem Vorbild den Kürzeren zieht. Ein großes Manko: Outloud.fm fehlt eine eigene Musikdatenbank, weshalb Nutzer, die bei dem Service in Chaträumen gemeinsam mit anderen Musik hören möchten, Songs von ihrer Festplatte hochladen müssen.

Als Lösung für dieses Problem schlug ich eine SoundCloud-Integration vor. Genau an dieser schienen die Outloud.fm-Macher Mike O’Brien und Steven Huyn bereits gebastelt zu haben. Steven Huyn informierte uns gestern per Mail, dass diese seit zwei Tagen verfügbar ist. Das mach den Service für meinen Geschmack schlagartig um ein Vielfaches attraktiver.

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Turntable.fm-Nachahmer Outloud.fm:
“Bitte verklagt uns nicht”

Kurz nachdem der populäre virtuelle DJ- und Musikdienst Turntable.fm seine Pforten für Nutzer außerhalb der US schließen musste, erscheint mit Outloud.fm ein minimalistischer Nachahmer auf der Bildfläche. Dessen Macher wissen genau, was ihnen blühen könnte.

Als Turntable.fm Ende Juni nach nur einem Monat in Aktion seine Pforten für Nutzer von außerhalb der USA schloss, um seine ohnehin schon unklare rechtliche Situation nicht noch weiter zu verkomplizieren, war dies eigentlich das Beste, was mir passieren konnte:

Schließlich raubte mir der höchstes Suchtpotenzial mitführende Dienst für virtuelle Echtzeit-DJ-Battles in den Wochen davor die ein oder andere Stunde. Der erzwungene Entzug von Turntable.fm fiel mir zwar nicht leicht, aber setzte immerhin viel Zeit frei, die ich nun wieder produktiv nutzen konnte.

Eigentlich sollte ich also vorsichtig sein mit Outloud.fm, einem neuen Service nicht unähnlich Turntable.fm, auf den mich Markus gestern aufmerksam machte. Doch Neugierde und Lust auf ein kollektives Musikerlebnis siegten über die Vernunft, weshalb ich mir das Projekt der zwei New Yorker Mike O’Brien und Steven Huynh sofort anschauen musste.

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Nach 146 Tagen in Apples Warteschleife:
simfy veröffentlicht iPad-Applikation

146 Tage hat Apple mit der Freigabe von simfys iPad-Applikation gewartet. Seit heute steht sie für Premium-Mitglieder des Kölner Musikdienstes im App Store.

Aus meiner Sympathie für Spotify mache ich ja nicht gerade einen Hehl. In einem Punkt jedoch bleibt der schwedische Musikdienst, dem gerade der viel beachtete US-Launch geglückt ist, hinter meinen Erwartungen zurück: Ihm fehlt eine iPad-Applikation.

simfy, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbare Spotify-Konkurrent, hat damit ab sofort etwas, das zum aktuellen Zeitpunkt weder Spotify noch ein anderer On-Demand-Musikservice bietet: Denn nachdem Apple sich mit der Freigabe der simfy-iPad-Applikation ungewöhnlich lange Zeit ließ (genau 146 Tage) und simfy deshalb sogar zu einer Beschwerde beim Bundeskartellamt veranlasste, steht die App für das Apple-Tablet seit heute im App Store.

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Streaming:
Wenn Musik so selbstverständlich
wird wie elektrischer Strom

Wer sich einmal mit Streamingdiensten für Musik angefreundet hat, wird ihren größten Vorteil nie mehr missen möchten: orts-, zeit- und geräteunabhängige Verfügbarkeit. Ähnlich wie bei elektrischem Strom.

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Am Samstag befand ich mich innerhalb von kürzester Zeit in Situationen, in denen ich von drei unterschiedlichen Geräten Musik abspielen wollte: Zuerst vom iPad im Bett, daraufhin mobil bei einem Spaziergang und anschließend über meinen Fernseher, während ich mich auf dem Sofa entspannte. Dabei wollte ich jeweils eine nahezu unbegrenzte Musikauswahl haben und einzelne Titel oder Alben auf einem anderen Gerät problemlos weiterhören können.

In meinem Fall erfüllte mir Spotify diesen Wunsch (auf dem iPad verwende ich Spotifys iPhone-App) – da ich in Schweden wohne und daher Zugriff auf den noch nicht offiziell im deutschen Sprachraum verfügbaren Dienst habe. In Deutschland, Österreich oder der Schweiz hätte ich hingegen simfy oder Napster verwenden können. Und würde ich in den USA wohnen, stünden mir für das beschriebene Anwendungsszenario zum Beispiel MOG, Rdio oder Rhapsody zur Verfügung (Spotify plant gerade seinen US-Launch).

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Turntable.fm zieht Notbremse:
Am Eingang abgewiesen

Innerhalb eines Monats konnte sich der US-Musikdienst Turntable.fm eine begeisterte Anhängerschaft aufbauen. Seit dem Wochenende haben Nutzer von außerhalb der USA keinen Zutritt mehr zu den Suchtzustände hervorrufenden DJ-Battles. Zu unsicher ist die rechtliche Situation.

Wer in den vergangenen Wochen die Berichterstattung auf netzwertig.com verfolgt oder einen Blick auf meinen persönlichen Twitter-Stream geworfen hat, dem wird nicht entgangen sein, dass ich große Sympathien für den jungen US-Musikdienst Turntable.fm hege.

Seit vier Wochen verbringe ich fast täglich Zeit bei dem Browserservice, um mir mit bis zu vier anderen Usern in grafischen Chaträumen DJ-Battles zu liefern oder ganz einfach gute Musik zu hören und neue Titel zu entdecken. In meinem ersten Beitrag zu Turntable.fm erläuterte ich die genaue Funktionsweise des innovativen Musiktools und beschrieb in einem zweiten Bericht, wieso es den Musikkonsum verändern könnte. » weiterlesen

Studien rund um Streaming und digitale Downloads:
Im Netz spielt die Musik

Zwei aktuelle Studien beleuchten die Nutzungsmuster und Einstellungen der deutschen User rund um den Konsum von Musik. Offensichtliche und überraschende Erkenntnisse wechseln sich ab.

Foto: stock.xchng
Foto: stock.xchng
Wenn es nach einschlägigen Onlinediensten wie simfy oder Spotify geht, ist Streaming die Zukunft des Musikkonsums. Ich würde mich dieser These anschließen. Der kostenpflichtige Erwerb von MP3-Dateien zum Beispiel über iTunes stellt lediglich einen Zwischenschritt beim Prozess des Übergangs vom Modell physischer Tonträger zu digitalen Tönen dar.

Der einzelne Song ist angesichts von Millionen von online verfügbaren Titeln (auf legalen sowie illegalen Wegen) nicht mehr länger ein Objekt, dem sich aus Hörersicht ein signifikanter monetärer Wert zuordnen lässt. Auch wenn das Umsatzvolumen kostenpflichtiger Downloads absolut gesehen wächst, wird für eine steigende Zahl von Netzbürgern der unbegrenzte und geräteunabhängige On-Demand-Zugriff auf Millionen von Titeln zur attraktiveren Option (was natürlich vorrangig für massenkompatible Musik gilt und gewisse, von Streamingservices vernachlässigte Genres ausklammert).

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Gemeinsames Musikerlebnis von unterwegs:
wahwah.fm veröffentlicht
seine iPhone-App

wahwah.fm will Menschen unterwegs über ein kollektives Musikerlebnis verbinden. Mit der ab sofort verfügbaren iPhone-Applikation macht das Berliner Startup einen ersten Schritt auf dem Weg dorthin.

Stellt euch vor, ihr sitzt im Zug, Kopfhörer in den Ohren, und lauscht genau der selben, individuellen Musikzusammenstellung, die auch eine andere Person in eurem Wagen gerade hört. Gefällt euch die Mischung, könnt ihr dieser Person über euer Smartphone eine Nachricht schicken und ihren Stream abonnieren. Oder ihr geht danach einfach zu ihr und sagt hallo.

Genau für derartige Erlebnisse möchte das Berliner Startup wahwah.fm sorgen. Anfang Mai hatten wir das Konzept des von Philipp Eibach gegründeten Dienstes erstmals vorgestellt. Ich attestierte ihm damals hinsichtlich der gewählten Aufmachung und Außendarstellung beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start – ohne jedoch die noch nicht fertige mobile App gesehen zu haben. Kurze Zeit später verbesserte der Service seine Ausgangslage mit dem Gewinn des Next11 Elevator Pitch nochmals.

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