Alle 160 Artikel zum Thema Musikdienste auf netzwertig.com:
Das Jahr 2007 war geprägt vom Entstehen zahlreicher Webangebote zum Speichern, Hören und Teilen von Musik (siehe unsere Reviews zu Deezer, Ezmo, MediaMaster, MuViBee, SeeqPod, simfy, Songza und Spotify). Nun, zum Jahresende, trauen sich auch die ersten deutschen Anbieter auf dieses rechtlich noch immer etwas glatte Parkett. Vor einer Woche startete simfy seine öffentliche Beta-Phase, und am Freitag erreichte mich eine Mail von Mucelli, einer neuen Charts- und Musiksuchmaschine aus Berlin. » weiterlesen
simfy, eines der in meinen Augen vielversprechendsten und interessantesten deutschen Web-2.0-Startups dieses Jahres, hat nach fünf Wochen seine geschlossene Beta-Phase verlassen und steht nun jedem Internetnutzer offen. Bei simfy kann man nach einer kostenlosen Registrierung seine Musiksammlung online speichern und anhören, seinen Freunden zugänglich machen und gleichzeitig auf deren Archive zugreifen. Als i-Tüpfelchen durchsucht simfy täglich zahlreiche Musikblogs und macht damit Tausende zusätzliche Titel über die zentrale simfy-Suchefunktion verfügbar. Im Gegensatz zu anderen Musikangeboten im Netz hat simfy laut Mitbegründer Christoph Lange einen legalen Rahmen für das Abspeichern und Tauschen von Musik im Netz geschaffen. Im Laufe der geschlossenen Beta-Phase wurden viele Bugs behoben und diverse neue Funktionen hinzugefügt, unter anderem ein Newsfeed und ein Nachrichtensystem. Wer mehr über simfy wissen will, kann sich meinen ausführlichen Artikel vom 11. November oder das folgende Video zu Gemüte führen: » weiterlesen
Mit jedem neuen Web-2.0-Dienst, der populäre Musik auf einfache und kostenlose Art und Weise verfügbar macht, möchte man meinen, dass es niemanden gibt, der einen noch leichteren Zugang zu Veröffentlichungen von Major-Labels ermöglichen kann – und kurze Zeit später taucht genau ein solcher Kandidat auf. Immer deutlicher wird, dass die Musikindustrie den Kampf gegen die weltweit wie Pilze aus dem Boden schießenden Startups und Mashups, welche die Millionen im Netz verteilten Musikstücke und -videos indexieren, aggregieren und mit anderen Internetservices kombinieren, längst verloren hat. » weiterlesen
Wer vor einigen Tagen keine Einladung für simfy abbekommen hat, darf sich freuen: Ich konnte nochmals 20 Stück organisieren! Bei Interesse bitte einen Kommentar hinterlassen. Bei simfy könnt ihr eure gesammte Musiksammlung legal speichern und mit Freunden teilen. Der Dienst befindet sich in der geschlossenen Beta-Phase. Rechnet also damit, dass noch nicht alles komplett reibungslos läuft. Meinen ausführlichen Bericht über simfy findet ihr hier.
Übrigens haben mir die Jungs von simfy verraten, dass derzeit eine Newsfeed-Funktion in Arbeit ist, mit der man sofort sieht, wenn ein Kontakt neue Songs oder Alben hochgeladen hat. Sehr nützlich!
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.
Für Einladungen zur simfy-Beta siehe Ende des Artikels
2007 ist das Jahr der Musikhosting- und -sharingdienste. Ob Deezer, Ezmo, Anywhere.FM, MediaMaster oder Spool.fm – überall im Netz entstanden in den vergangenen Monaten kostenlose Services, die den Upload der eigenen Musiksammlung sowie das Stöbern in den MP3-Archiven von Freunden ermöglichen. Das Problem: Nur in seltenen Fällen ist die Rechtslage wirklich geklärt. Manch ein Anbieter bezeichnet sich selbst als legal, vergisst dabei aber, dass seine Abmachung mit einer nationalen Rechteverwertungsgesellschaft in anderen Ländern möglicherweise ungültig ist. Die Gesetzgebung hinkt der rasanten technischen Entwicklung stark hinterher. Aus Mangel an einer deutschen Alternative mussten hiesige User, die gerne ihre Musik im Netz ablegen wollten, bisher dennoch auf einen ausländischen Anbieter ausweichen und sich damit in eine rechtliche Grauzone begeben. Ab Montag ändert sich das. Dann startet mit simfy ein Startup aus Berlin seinen kostenlosen Dienst zum Speichern und Teilen der eigenen Musiksammlung im Netz. » weiterlesen
SeeqPod, die hervorragende Musiksuchmaschine, die ich vor einiger Zeit vorgestellt habe, bekommt Konkurrenz: Songza hat gestern seine geschlossene Beta-Phase beendet und präsentiert sich als optisch ansprechende No-frills-Suchmaschine für Musik. Im Gegensatz zu SeeqPod, das komplett auf Flash basiert und entsprechend verspielt daher kommt, setzt Songza auf AJAX und verzichtet auf viele der detaillierten Funktionen von SeeqPod. Wer es weniger glänzend mag, dem dürfte Songza vom Design her besser gefallen. » weiterlesen
Schön zu sehen, dass sich bei Last.fm doch noch etwas bewegt. Eine Kooperation des Social Music Networks mit der BBC macht es möglich, dass ab sofort verschiedene Radiosender des öffentlich-rechtlichen Medienanbieters über Last.fm “gescrobbelt” werden (Last.fm-Slang für das Protokollieren von User-Playlisten). Wie auf den Profilseiten eines jeden Last.fm-Nutzers kann man verfolgen, welche Titel zuletzt im BBC-Radio gespielt wurden und welche Songs und Interpreten über einen längeren Zeitraum hinweg besonders populär waren. Die protokollierten Daten der beteiligten BBC-Stationen reichen bis zum Frühjahr diesen Jahres. Die Top-3-Bands auf BBC Radio 1 seitdem: The Killers mit 556 gespielten Titeln, Razorlight mit 539 und Arctic Monkeys mit 530. » weiterlesen
Die Konkurrenz im Web 2.0 ist groß. Es gibt kaum einen Bereich, in dem nicht mehrere ähnliche Anbieter um die Aufmerksamkeit und Zeit der Nutzer kämpfen. Es sollte daher für jeden auf eine große Nutzerschaft ausgerichteten Dienst oberste Priorität sein, seinen Namen und sein Produkt bekannt zu machen und es möglichst dauerhaft im Gespräch zu halten. Last.fm, das weltweit größte Social Music Network, macht dies nicht. Nachdem der Dienst mit Sitz in London Ende Mai diesen Jahres für 280 Millionen Dollar vom US-Medienkonzern CBS übernommen wurde, hat man nicht mehr viel von ihm gehört. » weiterlesen
In den vergangenen Monaten hatte ich einige junge, viel versprechende Musikdienste vorgestellt. Doch aus Schweden kommt mit Spotify ein neuer Anbieter, der alles Bisherige in den Schatten stellt. Während sich viele der in letzter Zeit gestarteten Dienste ausschließlich auf die User konzentrieren und Urheberrechtsfragen eher stiefmütterlich behandeln, möchte Spotify nicht nur Nutzern einen revolutionären Musikstreaming-Service bieten, sondern gleichzeitig die Interessen der Musikindustrie und Rechteinhaber berücksichtigen und alle Beteiligten in ein Boot holen. Ein kompliziertes Unterfangen, aber nicht unmöglich. » weiterlesen
Trotz nach wie vor offenen Urheberrechtsfragen schießen in den letzten Monaten innovative Web-2.0-Musikanbieter wie Pilze aus dem Boden. Nach MediaMaster, SeeqPod, Deezer und justaloud macht sich nun das norwegische Webangebot Ezmo daran, die Herzen der Musikfans zu erobern. Das Konzept: Lade Deine gesamte Musiksammlung bei Ezmo hoch und mache sie zehn Freunden auf bequeme und einfache Art zugänglich. » weiterlesen