Alle 160 Artikel zum Thema Musikdienste auf netzwertig.com:
Facebook hat dem Musikdienst Grooveshark den Zugriff auf seine Plattform abgeklemmt. Obwohl der Grund dafür nachvollziehbar erscheint, hinterlässt das Vorgehen ein ungutes Gefühl.
Dass Facebooks Plattform in Form von Apps sowie der auf Millionen Websites integrierten Social Plugins eine gewisse Abhängigkeit mit allen damit verbundenen Konsequenzen schaffen kann, ist keine Neuigkeit. Was diese bedeutet, mussten im März zahlreiche Onlineangebote spüren, die eine Login-Möglichkeit über Facebook anbieten und in Folge eines Ausfalls des sozialen Netzwerks selbst in den virtuellen Abgrund gezogen wurden. Facebook erwies sich in diesem Fall als Single Point of Failure” und verdeutlichte, warum es nicht empfehlenswert ist, sich ausschließlich auf eine Login-Option über das führende Social Network zu begrenzen.
Jetzt gibt es einen neuen Fall, der die dunkle Seite von Facebooks Dominanz als webweite Identitätsplattform und allgegenwärtige soziale Ebene für Onlineangebote illustriert: Wie heise online berichtet, hat Facebook dem On-Demand-Musikdienst Grooveshark den Zugang zu seinen Schnittstellen gesperrt. Damit wurden sowohl Groovesharks Facebook-App als auch die Login-Möglichkeit bei Grooveshark über die Benutzerdaten des sozialen Netzwerks ausgeschaltet.
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Rund einen Cent zahlt simfy pro von Nutzern der kostenfreien Version angehörtem Song an GEMA und Labels. Mit Werbung lässt sich dies nicht refinanzieren, erklärt Mitgründer Steffen Wicker die jüngsten Einschnitte beim Gratisangebot des Kölner Musikdienstes.
Ende der vergangenen Woche gab der Kölner On-Demand-Musikdienst simfy bekannt, sein kostenfreies Angebot simfy Free nur noch für die ersten zwei Monate nach einer Registrierung bei dem Dienst anzubieten. Wer danach weiterhin Songs in voller Länge und ohne zeitliche Begrenzung anhören möchte, muss für monatlich 4,99 Euro oder 9,99 Euro simfy Premium oder simfy Premium Plus erwerben. Im Angesicht der Tatsache, dass Spotify vorläufig unbegrenztes Gratisstreaming offeriert, muss der Schritt der Rheinländer als Eingeständnis gewertet werden, nicht gegen den ebenfalls noch unprofitablen, aber finanzstarke Wettbewerber ankommen zu können.
Ich hatte die Gelegenheit, mich kurz mit simfy-Mitgründer und CIO Steffen Wicker über die Hintergründe der Entscheidung zu unterhalten. Letztlich können diese auf einen einfachen Fakt heruntergebrochen werden: Das Gratisangebot läßt sich auch nach Jahren nicht kostendeckend durch Werbeeinblendungen refinanzieren. Nach den Worten von Wicker kommt zu der von der Verwertungsgesellschaft GEMA pro gestreamtem Song eingeforderten Lizenzgebühr von 0,6 Cent noch der Anteil, der an die Labels abgeführt werden muss. Dieser variiert zwar, aber insgesamt kann mit Lizenzkosten von rund einem Cent pro Titel gerechnet werden, der von einem Nutzer im Rahmen eines kostenfreien Angebots angehört wird, so Wicker.
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Nach dem Start von Spotify in Deutschland stellte sich die Frage, wie der lokale Konkurrent simfy auf das unbegrenzte Gratisangebot des Neulings reagieren würde. Heute liefern die Kölner die Antwort: mit dem endgültigen Rückzug in die Nische der Bezahlanbieter.
Ende November erläuterten wir, wie der On-Demand-Musikdienst simfy mit Einschränkungen bei seinem Gratisangebot nahezu kapitulierte und Spotify, dessen bevorstehender Deutschlandstart schon damals ein offenes Geheimnis war, den Markt überließ. Damals minimierten die Kölner die Möglichkeiten der kostenfreien Nutzung von simfy, indem diese (nach den ersten zwei unbegrenzten Monaten) nur noch fünf statt 20 Stunden pro Monat umfasste.
Mitte März dann gab Spotify sein lange erwartetes Debüt in Deutschland – und überraschte mit einem vorläufig unlimitierten Angebot auch für Anwender der werbefinanzierten Gratisversion. Stach simfy zuvor als einziger hierzulande verfügbarer On-Demand-Dienst mit Gratiskomponente noch aus der Schar der kostenpflichtigen Musikflatrates heraus, sah das Angebot der Rheinländer nach dem Markteintritt von Spotify plötzlich mickrig aus. Wie würde simfy, das kurz zuvor eine erneute Kapitalspritze erhalten hatte, auf das Konkurrenzangebot reagieren?
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Facebook forciert die Integration von On-Demand-Musikdiensten in seine Plattform – und trägt damit nicht unerheblich zum Durchbruch dieser Form des digitalen Musikkonsums bei.
Spotify, der weltweit in Bezug auf (geschätzte) Mitgliederzahlen führende On-Demand-Dienst für Musikstreaming, wird zwar mittlerweile deutlich mehr Anwender haben, kommuniziert aber nach wie vor zehn Millionen als offizielle Benutzerzahl – drei Millionen davon legen für den Service Geld auf den Tisch. Konkurrenten wie Rdio, Mog, oder Deezer rangieren bezüglich der Popularität hinter dem seit kurzem auch in Deutschland verfügbaren Angebot. simfy, der einzige relevante Dienst aus dem deutschsprachigen Raum, besitzt mehr als zwei Millionen registrierte Mitglieder.
Obwohl On-Demand-Musikstreaming mittels Werbefinanzierung oder einer monatlichen Pauschale seit Jahren ein viel diskutiertes Thema der Digitalwirtschaft darstellt und es an entsprechenden Diensten wirklich nicht mangelt, beträgt die Gesamtzahl derjenigen, die tatsächlich Musik “on Demand” über einen der spezialisierten Dienste anhören (YouTube einmal ausgenommen), daher geschätzt wohl kaum mehr als 50 Millionen. Im Sommer vergangenen Jahres illustrierten auch zwei Studien die teilweise noch vorhandenen Berührungsängste vieler User mit dem Thema Musikstreaming als Ablösung von MP3-Downloads und lokalen Musiksammlungen.
Die mit teilweise enormen Mengen an Risikokapital ausgestatteten Streaming-Startups müssen also noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten. Doch seit einigen Monaten bekommen sie dabei äußerst tatkräftige Unterstützung: Denn dank des neuen Open-Graph-Protokolls können sie sich eng mit Facebook verbinden und sich über Newsfeed, Ticker und Chronik die Viralität des 850 Millionen aktive Nutzer zählenden sozialen Netzwerks zunutze machen.
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Kostenpflichtiges Musik-On-Demand-Streaming ist bisher unprofitabel. Die entsprechenden Dienste leiden nicht nur unter der Marktmacht von iTunes sowie etwaigen Differenzen mit Rechteinhabern und Verwertungsgesellschaften, sondern auch unter einer “Gratiskultur” innerhalb von Googles Ökosystem.
Was erfreut den Musikliebhaber noch mehr, als die kostenpflichtigen, mobil verfügbaren Flatrates von Diensten wie
Spotify,
Simfy,
Rdio oder
Deezer? Wenn er das alles umsonst bekäme und speichern und teilen könnte – mobil nutzbar und einfach in der Handhabung.
Dank Googles Android-Ökosystem und der Applikation „Last.fm Free“ ist das kein Problem: Es gibt aus meiner Sicht für keine andere mobile Hardware-Basis und für kein anderes Betriebssystem eine vergleichbar einfache Lösung, an urheberrechtlich geschützte Musik zu kommen, die aus technischer Sicht so trivial, derartig bequem zu handhaben und dabei vollkommen risikofrei zu nutzen wäre, wie es über diese Android-Applikation möglich ist.
Obwohl der Londoner Musikdienst Last.fm bereits im Jahr 2010 On-Demand-Streaming aus Kostengründen eingestellt hat, lässt sich über diesen dreisten Trittbrettfahrer ohne Mühe eine große Zahl an Titeln und kompletten Alben suchen, downloaden, archivieren und teilen. Nicht die Links, sondern die MP3-Dateien selbst, die sich in meiner Probe allesamt in guter Qualität präsentierten.
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Das Zürcher Startup Fellody gehört zu den exklusiven App-Partnern, die ab heute für deutsche Spotify-Nutzer zur Verfügung stehen.
Zum heutigen Deutschlandstart hat Spotify auch eine Reihe von App-Partnern vorgestellt, die ab sofort hiesigen Anwendern des Musikdienstes innerhalb des Desktop-Clients zur Verfügung stehen. Im Dezember öffneten der Dienst seine Plattform für externe Anwendungen – allerdings werden bisher nur exklusiv vom Spotify-Team ausgewählte Apps zugelassen. Auch variiert das Angebot an Applikationen je nach Land, in dem ein Spotify-Konto registriert wurde.
Zum Start stehen deutschen Anwendern eine Reihe von Apps zur Verfügung, die über den “App Finder” ausgewählt und zur Programmliste hinzugefügt werden können. Neben tape.tv, Last.fm und laut.de ist mit Fellody auch ein junges Zürcher Startup Launchpartner in Deutschland, über das wir in den vergangenen Monaten zweimal berichtet haben:
Fellody ist ein Flirt- und Kennenlern-Netzwerk, das die musikalischen Präferenzen seiner Mitglieder vergleicht und ihnen davon ausgehend Personen vorschlägt, die zu ihnen passen. Dafür können Playlisten aus iTunes, dem Windows Media Player sowie von Last.fm importiert werden, auch wird ein Desktop-Client angeboten, der die Hörgewohnheiten analysiert.
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Spotify startet am morgigen Dienstag in Deutschland. Auch eine unbegrenzte Gratisversion wird verfügbar sein. Doch dieses Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz ist teuer erkauft.
Vor zwei Wochen
berichteten wir über einen wahrscheinlichen Deutschland-Start von
Spotify am 13. März, also am morgigen Dienstag. Leider fehlte uns bisher noch eine offizielle Bestätigung des schwedischen On-Demand-Dienstes.
Axel Bringéus, Spotifys Chef für den deutschsprachigen Markt, hat nun den Termin in einem Interview mit Focus Online bestätigt. Ab morgen können auch Nutzer aus Deutschland offiziell auf 16 Millionen Songs zugreifen.
Das Entscheidende: Wie in den anderen zwölf Ländern, in denen der Service bisher bereits verfügbar ist, wird auch in Deutschland eine kostenfreie Version angeboten. Bringéus geht hierbei zwar nicht ins Detail, aber sofern das Unternehmen nicht von seiner bisherigen Produktstrategie abweicht, beinhaltet dieses werbefinanzierte Angebot sechs Monate lang unbegrenztes On-Demand-Streaming. Nachtrag: “Spotify Free ist in Deutschland unbegrenzt nutzbar”, bestätigte uns Bringéus. Inwieweit die in anderen Märkten nach sechs Monaten eintretende Begrenzung auf zehn Stunden pro Monat greifen wird, ist bisher offen, so der gebürtige, in Deutschland lebende Schwede.
Für 4,99 Euro pro Monat gibt es eine werbefreie, unbegrenzte Variante, und für 9,99 Euro auch Zugriff über mobile Apps.
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Beobachter der digitalen Musiklandschaft in Deutschland erwartet eine spannende Woche. Der Kölner On-Demand-Dienst simfy macht den Anfang und verkündet eine erneute Kapitalspritze sowie das Bestreben, im zweiten Quartal die Profitabilität zu erreichen.
Diese Woche dürfte für Beobachter der digitalen Musiklandschaft in Deutschland äußerst spannend werden. Sofern unsere
vor zwei Wochen exklusiv verkündeten Informationen stimmen, wird der populäre schwedische Streamingdienst
Spotify am morgigen Dienstag (oder im Laufe der Woche) sein lange erwartetes Deutschland-Debüt geben (Nachtrag:
mittlerweile ist dies bestätigt). Außerdem hält die Verwertungsgesellschaft GEMA – deren fehlende Einigung mit Spotify bisher einen Launch hierzulande verhindert hat – ebenfalls morgen ihre jährliche Bilanz-Pressekonferenz.
Der deutsche Spotify-Konkurrent simfy will jedoch nicht alle Aufmerksamkeit dem Wettbewerber aus dem Norden überlassen. Das Kölner Startup wird heute eine neue Finanzierungsrunde bekannt geben. Die bisherigen Investoren Earlybird Venture Capital, Dumont Venture, NRW.BANK und Klaus Wecken pumpen abermals einen einstelligen Millionenbetrag in das Unternehmen. Insgesamt hat simfy damit rund 30 Millionen Euro Risikokapital aufgenommen – für ein junges deutsches Webunternehmen eine Seltenheit. » weiterlesen
Während Spotify Medienvertretern in Deutschland erstmals einen Testzugang verspricht, ist aus gut informierten Kreisen zu hören, dass der populäre Musikdienst in zwei Wochen hierzulande sein Debüt geben wird.
Am heutigen Vormittag erreichte uns aus zuverlässiger Quelle die Information, dass der lange erwartete Start von
Spotify in Deutschland Mitte März über die Bühne gehen soll. Sofort versuchten wir, eine offizielle Bestätigung für diese Meldung einzuholen, was uns jedoch bisher nicht gelang. Allerdings bestätigte uns eine andere Quelle ebenfalls den anvisierten Launch innerhalb der nächsten Wochen. Vom Dienstag, 13. März, ist mittlerweile die Rede.
Eigentlich hätten wir mit der Veröffentlichung dieser Nachricht gerne noch gewartet, bis uns diese von Spotify oder der Verwertungsgesellschaft GEMA bestätigt worden ist. Doch eine halbe Stunde später erhielten wir wie viele andere Medien hierzulande eine Mail von Spotifys deutscher PR-Agentur mit dem Angebot, in wenigen Tagen Spotify Premium ausprobieren zu können.
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Das Berliner Startup wahwah.fm hat in dieser Woche seine neue App für Nutzer in Deutschland veröffentlicht. Mit ihr können Besitzer von iPhone und iPod touch aus ihren angehörten Songs eine Online-Radiostation erstellen.
Stellt euch vor, ihr öffnet den Standard-Musikplayer eures iPhones, beginnt mit dem Hören ausgewählter Titel und könnt diese parallel zu anderen Nutzern übertragen, bei denen zeitgleich die selben Klänge aus den Kopfhörern schallen. Eine derartige Funktion fehlt dem Apple-Musikplayer für iOS natürlich, weshalb das beschriebene Szenario bisher nicht möglich war.
Mit dem in dieser Woche erfolgten Neustart von wahwah.fm erhalten Besitzer von iPhone und iPod touch nun jedoch die Gelegenheit, ihre aktuell angehörten Songs der Allgemeinheit verfügbar zu machen – und das ohne den Datenverbrauch in die Höhe treibendes Streaming.
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