Thema: Musikdienste

 

Alle 37 Artikel zum Thema Musikdienste auf netzwertig.com:

mufin:
Eine “Musikentdeckungsmaschine”,
die funktioniert

Martin Weigert, 20. November 2008 um 17.00 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

mufin bezeichnet sich als Musikentdeckungsmaschine. Im Gegensatz zu anderen Angeboten untersucht der Berliner Dienst die klangliche Seite von einzelnen Songs, um ähnliche Titel zu finden. Das funktioniert gut und kann ab heute von jedem Internetnutzer ausprobiert werden.

Nach der Veröffentlichung unseres Artikels über zehn Webdienste aus Europa, die die Musiklandschaft verändern, erhielten wir einige Hinweise von Anbietern, die sich ebenfalls gerne auf dieser Liste gesehen hätten. Darunter war auch eine Mail von mufin, einem jungen Spross der Berliner MAGIX AG, der sich ganz dem Thema Musikempfehlungen verschrieben hat. Bereits zum Start der geschlossenen Beta-Phase machte die Kunde von mufin ihre Runde durch die Blogosphäre. Heute launcht mufin seine öffentliche Beta-Version.

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Amazon startet SoundUnwound:
Musikdatenbank zum Mitmachen
und Kaufen

Markus Spath, 5. September 2008 um 19.16 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

Amazon startet SoundUnwound, eine Datenbank für Musik, die Informationen über Musiker, Alben, Musikgenres und Labels bereitstellt. Nach dem Wiki-Prinzip können alle mitmachen.

Amazon mausert sich immer mehr zum Archivar im Web. Vom eigentlichen Kerngeschäft hat sich Amazon.com zwar schon vor längerem verabschiedet, dennoch dürften sie über eine der vollständigsten Datenbanken von Büchern, Autoren und Reviews verfügen. Mit der Internet Movie Database (IMDb) haben sie einen umfassenden Katalog zu Filmen und allen benachbarten Bereichen. Und mit SoundUnwound übertragen sie nun gemeinsam mit der IMDb dieses Modell auch auf Musik.

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Last.fm:
Auf der Suche nach dem musikalischen Seelenverwandten

Martin Weigert, 28. August 2008 um 21.52 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Funktionierende Empfehlungsmaschinen sind für Webanbieter eine knifflige Sache. Last.fm wagt sich langsam voran.

Das Bereitstellen einer intelligenten und leistungsfähigen Empfehlungsmaschine gehört zu den bisher nicht vollständig gelösten Aufgaben des Social Web. Die Idee, das eigene Nutzungsverhalten mit dem anderer User zu vergleichen und dadurch Schlussfolgerungen darüber zu ziehen, welche Inhalte einem Anwender gefallen könnten, ist so faszinierend wie schwer umzusetzen.

Onlinehändler wie Amazon haben früh damit begonnen, Betrachtern eines Artikels andere Produkte zu empfehlen, die Käufer des Artikels ebenfalls erworben haben. Das Verfahren kann sicher den ein oder anderen Euro mehr in die Kassen der E-Commerce-Anbieter spülen, ist aber weit davon entfernt, tatsächlich auf den Geschmack der Kunden angepasste Empfehlungen zu generieren. Nicht unwahrscheinlich, dass Amazon mit dem gerade bekannt gewordenen Kauf der Bücherfreunde-Community Shelfari auch seine Empfehlungstools für angebotene Literatur verfeinern möchte.

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Musik-Startup simfy sagt Hallo zu 28+ Millionen Piczo-Mitgliedern

Martin Weigert, 11. Mai 2008 um 18.44 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

simfysimfy gehört für mich zu den spannendsten deutschen Web-2.0-Startups der letzten Zeit. Der Dienst, der vor zirka einem halben Jahr online ging, lässt Mitglieder kostenlos Musik online speichern, hören und mit Freunden teilen (siehe mein Beitrag zum simfy-Launch). Von Anfang an war es das Ziel der Gründer, den simfy-Player in externen Webangeboten unterzubringen, speziell in Social Networks. Gestern verkündete das junge Unternehmen seine erste Kooperation dieser Art: Ab sofort haben die Nutzer von Piczo Zugriff auf die wichtigsten Funktionen von simfy und können den Player auf ihrem Piczo-Profil platzieren. Piczo gehört mit über 28 Millionen registrierten Mitgliedern, davon laut Eigenangabe über zwei Millionen aus Deutschland, zu den größten Social Networks der Welt. » weiterlesen

Ist Pownce das bessere Twitter?

Martin Weigert, 8. Mai 2008 um 16.50 Uhr, 16 Kommentare Kommentare

pownceVorweg: Eine endgültige Antwort auf diese Frage werdet ihr in diesem Beitrag nicht erhalten. Jedoch erfahrt ihr, warum Pownce mehr Substanz hat als Twitter und deshalb eine ernstzunehmende Konkurrenz für den in der Social-Web-Szene omnipräsenten Microbloggingdienst darstellt. Wie Twitter stammt auch Pownce aus San Francisco und erlebte zum Launch im Sommer 2007 einen Hype in der US-Blogosphäre, der dann jedoch schnell abebbte. Seitdem erhält Twitter, das bereits etwas länger existiert, die geballte Aufmerksamkeit der Web-2.0-Community. Trotz zahlreicher Ausfälle und eines recht begrenzten Funktionsumfangs sorgten die berühmten Netzwerkeffekte dafür, dass sich jeder am Microblogging interessierte Nutzer bisher Twitter anschloss. » weiterlesen

Die Zukunft der Musik:
Music 2.0

Martin Weigert, 12. April 2008 um 13.04 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Ich habe schon oft Musikdienste vorgestellt, die Elemente des Web 2.0 mit der Distribution von Musik verbinden. Gerd Leonhard, “Media Futurist“, Autor und Unternehmer aus Basel, nennt diese Verschmelzung des sozialen Netzes mit der Musikindustrie “Music 2.0″ (wie sonst!). In seinem gleichnamigen Buch geht er auf 228 Seiten ausführlich auf die Thematik ein. Das Werk ist ganz im Radiohead-Stil als käufliche Printversion oder als kostenloser PDF-Download erhältlich. Über ReadWriteWeb bin ich auf ein Video gestoßen, in dem Leonhard die Funktionsweise und das Modell von Music 2.0 in rund 16 Minuten erklärt und zusammenfasst. Einige seiner Kernthesen: » weiterlesen

laut.fm User Generated Radio:
legal und wirklich nutzbar

Martin Weigert, 29. März 2008 um 11.29 Uhr, 33 Kommentare Kommentare

Laut.fmInternetnutzer, die ihre Lieblingssongs per Widget in einen Blog, eine Website oder ein Social-Network-Profil einbauen wollen, haben die Qual der Wahl. Anbieter wie Mixwit (siehe), Muxtape (siehe), SeeqPod (siehe), Deezer (siehe), MediaMaster (siehe) und diverse andere erlauben es, den Player kostenlos in externe Seiten einzubetten. Wer das macht, setzt sich jedoch gleichzeitig dem Risiko aus, irgendwann Post von der Musikindustrie bzw. deren Anwälten zu erhalten. Während die erwähnten Dienste in Einzelfällen Abkommen mit der Rechteverwertungsgesellschaft des Herkunftslandes geschlossen haben (in der Regel aber nicht einmal das), ist das Zugänglichmachen und Verbreiten der urheberrechtlich geschützten Musikstücke in anderen Ländern trotzdem illegal. Deutsche User, die auf Nummer sicher gehen und dennoch selbstgewählte Songs in die eigene Webpräsenz einbauen möchten, erhalten nun mit dem User Generated Radio von laut.fm eine rechtlich einwandfreie Alternative. » weiterlesen

Auch tunesBag setzt auf Musik in der Cloud

Martin Weigert, 24. März 2008 um 15.33 Uhr, 26 Kommentare Kommentare

tunesbagsimfy und MusicMakesFriends, zwei Dienste zum Hosten und Teilen der eigenen Musiksammlung im Netz, bekommen mit tunesBag Konkurrenz aus Österreich. In letzter Zeit habe ich mehrmals und ausführlich über derartige Anbieter geschrieben und würde tunesBag deshalb eigentlich keinen eigenen Beitrag widmen. Allerdings enthält der Service einige nette Features, die so bei den Wettbewerbern nicht zu finden sind ? Kleinigkeiten zwar, doch diese könnten am Ende über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. » weiterlesen

MusicMakesFriends:
neuer Musikdienst mit Major-Label-Unterstützung

Martin Weigert, 11. März 2008 um 17.29 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

MusicMakesFriendsFast heimlich ist vor kurzem mit MusicMakesFriends ein neuer europäischer Musikdienst online gegangen, dessen Start eine womöglich größerer Tragweite hat, als es auf den ersten Blick scheint. MusikMakesFriends (MMF) kann als eine Mischung aus Social Music Networks à la Last.fm oder IMEEM und Anbietern zum Speichern und Teilen der eigenen Musiksammlung (z.B. simfy, MediaMaster) bezeichnet werden. Das in Luxemburg ansässige Startup versucht, die Vorteile der beiden Konzepte miteinander zu vereinen: Nutzer können kostenlos Musik hochladen, die Titel aller Mitglieder anhören, Playlisten erstellen und über die gehörten Songs ihre musikalische “Nachbarn” finden. Das Besondere: MMF hat mit Universal Music, Sony BMG und EMI drei der vier großen Major Labels mit im Boot. Deren komplette digitale Musikkataloge können auf der Seite abgerufen werden. Der “Haken”: Wer unbegrenzten On-Demand-Streaming-Zugriff auf die 1,5 Millionen Titel der drei Plattenfirmen samt zahlreicher Independent-Labels erhalten möchte, muss dafür monatlich 8,99 Euro zahlen. » weiterlesen

Nach Microsofts Übernahme von FAST:
Musikdienst Ezmo schließt

Martin Weigert, 3. März 2008 um 17.24 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

ezmo.gifEzmo, ein Dienst, der das Hosten und Teilen der eigenen Musiksammlung mit Freunden ermöglicht und von uns im September 2007 vorgestellt wurde, verkündet heute im Unternehmensblog die Schließung des Angebots. Als Grund werden Schwierigkeiten bei der zukünftigen Finanzierung genannt. Das Geschäftsmodell des norwegischen Services sah vor, mittelfristig Partnerschaften mit führenden Plattenlabels einzugehen und den Verkauf digitaler Songs über Ezmo zu ermöglichen. Laut Ezmos Blogeintrag war die Kooperationsbereitschaft der Musikindustrie jedoch nahe null, weshalb ein Weiterbetrieb des Services aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll sei und deshalb kein weiteres Kapital bereitgestellt werde. » weiterlesen

 
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