Thema: mobiles internet

 

Alle 32 Artikel zum Thema mobiles internet auf netzwertig.com:

Roaming-Gebühren:
Die letzte
innereuropäische Grenze fällt

Roaming-Gebühren für die mobile Datennutzung im Ausland ziehen in Europa noch immer Grenzen, wo man sie sonst kaum noch wahrnehmen würde. Doch die Tarife sind im freien Fall.

Auf dem Weg zu einem geeinten Europa gibt es sicher unzählige Hürden. Für überzeugte Digital Natives mit einem Faible für (oder beruflichen Zwang zu) innereuropäischen Reisen gehört der teure “Spaß” des mobilen Datenroamings zweifelsohne dazu. Während man dank Schengen-Abkommen und Billigfliegern frei und recht günstig von Land zu Land reisen kann, ziehen die massiven Kosten für das mobile Surfen im Ausland noch immer eine deutliche Grenze zwischen den einzelnen EU-Staaten.

Doch womöglich steht auch diese Grenze vor ihrem baldigen Fall. Diesen Schluss lassen zumindest drei unterschiedliche Ereignisse der zu Ende gehenden Woche zu. Ein sich beschleunigender Trend weg von teuren Roaming-Gebühren ist zu erahnen.

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Ausblick 2011:
Das Ende des sorgenfreien Surfens

Netzbetreiber und Internetzugangsanbieter sehen ihr wirtschaftliches Wachstumspotenzial in Gefahr. 2011 werden sie an vielen Schrauben drehen, um neue Einnahmequellen zu finden. Die Ära der unbeschränkten Internetnutzung könnte bald vorbei sein.

2010 war das Jahr, in dem das Thema Netzneutralität in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit gelangte. Zwar dürfte auch heute noch die Mehrzahl der Bürger keine Ahnung davon haben, worum es bei dem Begriff geht, aber dennoch ist davon auszugehen, dass die Problematik mittlerweile deutlich mehr Menschen bekannt ist als noch vor zwölf Monaten.

Ursache dafür sind nicht nur die immer häufiger zu hörenden Aussagen von Netzbetreibern und Telekommunikationsmanagern, mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Internetzugängen anzustreben, sondern auch einzelne Vorfälle, die mal mehr, mal weniger mit der Netzneutralität zu tun hatten und bei interessierten Beobachtern zu einer Sensibilisierung für die Gesamtthematik rund um Eingriffe und Benachteiligungen im festen und mobilen Breitbandinternet sorgten.

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Offline und trotzdem online:
Nachrichten per Push
aufs Smartphone

Wer sich für einige Stunden oder länger vom Netz verabschiedet, verpasst mitunter wichtige Nachrichten des Tagesgeschehens. Push-Applikationen fürs Smartphone können helfen.

Börsen-Indizes — Die wichtigsten Börsen-Indizes auf einen Blick! — Textanzeige

Am Wochenende hatte ich ein sehr seltsames und im Always-on-Zeitalter äußerst seltenes Erlebnis.

Ab Samstagnachmittag war ich mit Freunden unterwegs und Abends auf einer Party. Zwar hatte ich mein iPhone dabei und habe auch gelegentlich meine E-Mail sowie einmal ganz kurz Twitter gecheckt, war aber sonst größtenteils offline – nicht, weil es gerade in Mode ist, sondern weil zu dieser Zeit am Wochenende ohnehin wenig in der Web-Welt geschieht und es ja nicht schaden kann, ab und an seinen Freunden in die Augen zu schauen, statt auf das Mobiltelefon zu schielen.

Sonntag schlief ich recht lange, machte mir Frühstück und begann gegen 13:00 Uhr damit, meine RSS-Feeds zu lesen und ein wenig im Netz herumzusurfen. Erst da erreichte mich die Nachricht von der Loveparade-Tragödie – fast 20 Stunden, nachdem sie geschah.

Anfänglich war ich mir nicht einmal sicher, wann es zu dieser Katastrophe gekommen war – am Sonntagvormittag oder schon am Samstagabend (ja, ich war nicht wirklich über die Rahmenbedingungen der Loveparade informiert)?! Als ich dann einen Blick auf die Startseite von Spiegel Online warf und über ein halbes Dutzend Berichte zu dem Unglück vorfand, wurde mir klar, dass es sich nicht um ein Ereignis handeln konnte, das nur wenige Stunden zurücklag.

Ich erinnere mich nicht, wann ich das letzte Mal das Gefühl eines derartig großen Informationsrückstandes hatte wie an diesem Wochenende. Nun war es nicht so, dass ich Freunde oder Bekannte hatte, die die Loveparade besuchen wollten, und deshalb daran interessiert war, rechtzeitig von dem Unglück zu hören, um mich von ihrer Unversehrtheit überzeugen zu können.

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Keine Zusatzgebühr für UMTS-Gespräche:
Danke Skype!

Skype beerdigt Pläne, für mobile VoIP-Gespräche über UMTS eine Zusatzgebühr zu verlangen. Zugleich veröffentlicht es eine neue Version seiner iPhone-App, die jetzt auch Multitasking beherrscht.

Es ist kein gutes Gefühl, von einem bis dato sehr geschätzten Webservice enttäuscht zu werden, der trotz Kritik von außen Veränderungen am Produkt durchsetzt, die sich ganz offensichtlich negativ auf die Nutzungsszenarien auswirken und die die Intentionen des Geldverdienens zu sehr vor die Interessen der Nutzer setzen. Im schlimmsten Fall nimmt dadurch die Loyalität zu einem Dienst Schaden – so ging es mir beispielsweise im Bezug auf Facebook.

Skype, der über 560 Millionen User zählende VoIP-Service, scheint einen solchen Fehler nicht begehen zu wollen und kündigte gestern an, seine Pläne für eine Zusatzgebühr für UMTS-Gespräche ad acta zu legen.

Entsprechende Überlegungen äußerte Skype Ende Mai parallel zur Veröffentlichung der langersehnten Funktion für die Skype-iPhone-App, Gespräche über mobile Datennetze führen zu können. Bis dahin war der Einsatz von Skype auf dem iPhone lediglich über WLAN-Verbindungen möglich. Das Unternehmen kündigte an, nach einer mehrmonatigen Testphase eine Zusatzgebühr einführen zu wollen, ließ allerdings eine endgültige Entscheidung offen.

Angesichts der etwas zaghaften Formulierungen vermutete ich damals, dass Skype den Plan noch einmal überdenken könnte und womöglich lediglich die Reaktionen auf die Ankündigung testen wollte.

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COUPIES:
Lokale Rabatte für
Smartphone-Nutzer

Wer auf Rabatte im stationären Handel und in der Gastronomie aus ist, muss dazu nicht extra “Mayor” bei foursquare werden. Mit COUPIES aus Köln kommt jeder Smartphone-Nutzer in den Genuss von Preisnachlässen.

Umfrage des IFSE zu Strategien im Internet — Für Manager in den Bereichen Musik, Film, Software, Spiele, Bücher, Journalismus, Rundfunk oder TV: Machen Sie mit bei der Umfrage des IFSE zu Strategien und Wettbewerb im Internet. — Textanzeige

Es soll ja Leute geben, die tun alles dafür, bei foursquare zum “Mayor” oder bei Friendticker zum “Präsident” eines angesagten Cafés zu werden und als Belohnung für ihre Loyalität einen Rabatt einzuheimsen. Sicherlich ist hier der Weg und der Wettkampf-Aspekt das eigentliche Ziel und der Gratiskaffee lediglich die Manifestation des anvisierten Erfolgs. Doch User, die ausschließlich auf Vergünstigungen in der Gastronomie und im lokalen Handel aus sind, können dies auch einfacher erreichen:

COUPIES heißt ein im Januar gestarteter Dienst aus Köln, bei dem sich alles um mobile Rabattcoupons dreht. Das Startup bietet Applikationen für iPhone, Android, Windows Mobile und Java-fähige Smartphones, die Nutzer nach einer kurzen Registrierung (oder einem Login via Facebook Connect) über in der unmittelbaren Umgebung erhältliche Sonderangebote informieren.

Um einen Rabatt einzulösen, zeigt man ihn an der Kasse eines beteiligten Händlers oder Restaurants auf seinem Mobiltelefon vor und erhält anschließend den vergünstigten Preis.

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Zurück in die 90er:
Wenn die mobile
Datenflatrate zum Witz wird

Ein neues als “Handy Surf Flat” vermarktetes Angebot zeigt anschaulich, wie schlecht es um mobile Datenflatrates tatsächlich bestellt ist.

Aktualisierung am Artikelende

In der vergangenen Woche beschrieb ich, wie Telekommunikationsanbieter darauf hinarbeiten, dass bei der mobilen Internetnutzung nicht die selben “All You Can Eat”-Zugangsmodelle Verbreitung finden, wie sie beim stationären Internet seit vielen Jahren vorherrschen. Die wenigen echten mobilen Datenflatrates, die es momentan (noch) gibt, könnten somit in Kürze ganz vom Markt verschwinden.

Wer geglaubt hat, der Artikel wäre Schwarzmalerei, sollte einen Blick auf ein neues Angebot von Kabel Deutschland werfen, dessen Start heute auf den meisten einschlägigen IT-Nachrichtenportalen verkündet wird:

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Mobile Datenflatrates adé:
Gefahr für eine ganze Branche?

Das mobile Internet boomt. Doch für die Provider ist klar, dass der Zugang über Flatrates keine Zukunft hat. Für Webanbieter könnte das ein Problem werden.

Die Nutzung von mobilem Internet explodiert, angetrieben von der zunehmenden Verbreitung von Smartphones, besserer und schnellerer Netzabdeckung sowie einer steigenden Zahl von mobilen Services und Applikationen, die User auf die Vorzüge des Mobile Web aufmerksam machen. Im Jahr 2015 soll das mobile Internet seinen stationären Counterpart in der Nutzung sogar überholt haben, so prognostiziert es eine Studie von Morgan Stanley.

Also nur rosige Aussichten? Nicht ganz! Denn mit dem Mobile-Boom erkennen immer mehr Netzanbieter, dass ihre Infrastruktur der rapide steigende Nachfrage nicht stand hält, oder befürchten zumindest, dass dieser Fall in naher Zukunft eintreten könnte.

Ohne in technische Details zu gehen, reicht an dieser Stelle die Anmerkung, dass die Kapazitäten mobiler Datenverbindungen selbst bei dem zukünftigen Standard LTE größeren Begrenzungen unterliegen und weniger flexibel an zunehmenden Bedarf angepasst werden können, als dies bei herkömmlichen, fixen Internetverbindungen der Fall ist.

Daher wird bei UMTS-Verbindungen selbst in urbanen Gegenden nur selten die vom Provider versprochene Maximalgeschwindigkeit erreicht. Im Gegensatz zu stationären Anschlüssen hängt die Performance bei GSM und UMTS stark davon ab, wie viele andere Personen in der Umgebung gleichzeitig mobil online sind.

In der Folge sind die Provider gerade eifrig dabei, ihre Netze auf eine weitere Zunahme der Nutzerzahlen vorzubereiten und einer Überlastung vorzubeugen. Und vieles deutet darauf hin, dass die Abschaffung mobiler Datenflaterates eine der besonders hoch priorisierten Maßnahmen der Telkos ist.

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Multitasking für’s iPhone:
Turbo für das mobile Internet

Millionen von iPhones und iPod Touch beherrschen in Zukunft Multitasking. Für viele Startups und Webdienste eröffnet dies neue Innovations- und Geschäftsmöglichkeiten.

In einigen Wochen wird Apple die nächste Version seines iPhone-Betriebssystems veröffentlichen und dabei für alle iPhone-Modelle der dritten Generation (3GS) sowie der kommenden vierten Auflage und außerdem für die aktuellste iPod Touch-Reihe endlich das lang ersehnte Multitasking zulassen. Dadurch können zukünftig mehrere Applikationen gleichzeitig auf dem iPhone eingesetzt werden.

Apples längst fällige Entscheidung ist ein wichtiger Schritt für das mobile Internet. Zwar erlauben Googles Android- und Nokias Symbian-Betriebssystem seit langem Multitasking, aber nach wie vor ist das iPhone zumindest unter Privatanwendern das mit Abstand populärste aller Smartphones. 50 Millionen davon hat Apple bisher verkauft, sowie weitere 35 Millionen iPod Touch. Nur die jüngsten Modellreihen dieser 85 Millionen Geräte werden Multitasking unterstützen, aber in jedem Fall handelt es sich dabei um eine Zahl im zweistelligen Millionenbereich.

Für Startups und Webdienste eröffnen sich dadurch neue Innovations- und Geschäftsmöglichkeiten. Hier sind drei Beispiele:

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Freies Internet:
Das iPad ist keine Bedrohung

In wenigen Tagen beginnt der Verkauf des iPad – zunächst in den USA, zwei bis drei Wochen danach auch in Europa. Dieses Ereignis wird – genau wie die Produktvorstellung vor einem Monat – in der Netzwelt zu widerstreitenden Emotionen führen.

Das iPad kommt: Am Samstag liefert Apple die ersten Geräte aus. Die einen freuen sich schon heute darauf, die neue Art des Umgangs mit einem Computer (und dem Internet) dann endlich selbst austesten zu können. Die anderen würden am liebsten auf die Barrikaden gehen: Weil sie im iPad eine weitere Attacke auf das “Freie Internet” sehen.

Eins ist jedenfalls klar: Folgenlos wird diese Markteinführung nicht bleiben. Der unter den “Digirati” aktuell vermutlich am kontroversesten diskutierte Trend – und das iPad ist hier nur die Speerspitze einer Bewegung, die mit den Smartphones schon ordentlich Fahrt aufgenommen hat – ist die Ver-Appisierung des Webs.

Nach dem großen Erfolg des iPhones und Apples App Store geht die Angst vor Walled Gardens um, abgeschlossenen Gärten im Internet, in denen die Gerätehersteller und Plattformbetreiber bis ins Detail kontrollieren, welche Inhalte mit welchen Anwendungen konsumiert werden.

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Mobiles Internet:
4 mobile Anwendungen
mit Potenzial für 2010

Vor einem Jahr widmete ich mich in einem Artikel vier Anwendungen für das mobile Internet, deren Start ich mir für 2009 erhoffte. Zeit, Bilanz zu ziehen.

Anfang des vergangenen Jahres war bereits abzusehen, dass 2009 das Jahr des mobilen Webs werden würde. Meinen damaligen Artikel eröffnete ich folgendermaßen:

In diesem Jahr wird das mobile Internet endlich seinen großen Durchbruch erleben. Angetrieben von immer günstigeren Datentarifen sowie der Popularität des iPhones, aber auch durch den zu erwartenden Erfolg von Googles Handy-Betriebssystem Android und den allgegenwärtigen App Stores (z.B. von Blackberry und Palm), werden immer mehr Mensch gefallen an den nützlichen Surfphones finden.

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